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DE1801C - Vibrirende Garnbaumbremse ohne Gewichte und Hebel - Google Patents

Vibrirende Garnbaumbremse ohne Gewichte und Hebel

Info

Publication number
DE1801C
DE1801C DE1801DA DE1801DA DE1801C DE 1801 C DE1801 C DE 1801C DE 1801D A DE1801D A DE 1801DA DE 1801D A DE1801D A DE 1801DA DE 1801 C DE1801 C DE 1801C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
tension
vibrating
levers
weights
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1801DA
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ch Hahlo & Ch E Liebreich
Original Assignee
Ch Hahlo & Ch E Liebreich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication of DE1801C publication Critical patent/DE1801C/de
Application filed by Ch Hahlo & Ch E Liebreich filed Critical Ch Hahlo & Ch E Liebreich
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/06Warp let-off mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

1S77.
CHARLES HAHLO & CHARLES EDWARD LIEBREICH in Firma: HAHLO & LIEBREICH in BRADFORD (England).
Vibrirende Garnbaumbremse ohne Gewichte und Hebel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. November 1877 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf die Anwendung eines verbesserten Apparates, um die Kette mit beliebiger Spannung ablaufen zu lassen, indem dabei die gewöhnlichen Gewichte, Hebel, Stricke oder Ketten wegfallen, ferner um das Zurückziehen der Kette zu erleichtern, um sie vor zu strammer Spannung zu schützen und egale Waare zu erzeugen, auch um dem Kettenbaum eine schaukelnde oder vibrirende Bewegung zu geben, damit die Kette etwas loser wird, wenn der Schützen durchläuft und wieder die volle Spannung erhält, wenn derselbe das Fach passirt hat. .
Zu diesem Zwecke ist an einem oder beiden Kettenbaumenden ein eiserner Baumring A befestigt. Auf dem Baumring A sitzt oben ein Hemmschuh B und unten ein solcher C, die beide mit Leder ausgelegt sind. Am hinteren Theil des unteren Schuhes C befindet sich ein hervorstehender Arm D mit einem nach oben und seitwärts gehenden Finger E, an seinem Vordertheil dagegen ist eine vorstehende Platte F mit einem nach unten gehenden Ansatz G angebracht. Nahe am unteren Ende dieses Ansatzes G ist ein Querstück H angegossen, das den Ansatz G mit der Unterseite des unteren Schuhes C verbindet, indem dabei zwischen dem Querstück H und der vorstehenden Platte F ein Zwischenraum bleibt. Der obere Schuh B ist hinten mit einem Finger J versehen, der in ein Loch des hervorstehenden Armes D des unteren Schuhes C pafst. Der obere Schuh B pafst auf den Baumring A und hat vorn eine vorstehende Platte K, die über die vorstehende Platte F des unteren Schuhes C pafst. An der unteren Seite der Platte K ist ein gerader Stift L angebracht, der durch ein in der Platte F des unteren Schuhes C befindliches Loch geht; durch die Platte K vor dem geraden Stift L geht eine Eisenstange M, welche in dem Ansatz G des unteren Schuhes C angeschraubt ist. An dieser Eisenstange M, oberhalb der Platte K1 befindet sich eine starke Spiralfeder JV, welche mittelst eines Knopfes O am oberen Ende der Eisenstange M festgehalten wird.
Ist die Kette am Baum aufgewunden, so wird der obere Schuh B auf den Baumring A ge-"prefst, indem man die Eisenstange M in den Ansatz G des unteren Schuhes C einschraubt; dies geschieht mittelst eines Schraubenschlüssels, der auf das vierkantige obere Ende P der Eisenstange M pafst; ist die nöthige Spannung für die Kette erzeugt, so schraubt man eine Sperrschraube R in den unteren Theil des Ansatzes G, um den Druck oder die Spannung zu bestimmen, damit beim Erneuern der Kette, wenn erforderlich, wieder genau dieselbe Spannung erzeugt werden kann. Schraubt man die Eisenstange M nieder, so entsteht der Druck durch das Zusammenpressen der Feder N, und der gerade Stift L an der unteren Seite der vorstehenden Platte K geht in das Loch der Platte F des unteren Schuhes C und steht unten auch ein wenig heraus.
Um das Zurückziehen der Kette zu erleichtern, wenn dieselbe in Unordnung kommt, wird ein Hebel S, der einen excentrisch geformten Kopf hat, angewendet, indem man das Hakenende dieses Hebels in den Raum zwischen der Platte F und dem Querstück H steckt und den Hebel £ aufhebt. Der excentrisch geformte Kopf des Hebels S hebt den geraden Stift L des oberen Schuhes B auf, beseitigt folglich auch den Druck oder die Spannung der Kette. Wenn das Zurückziehen der Kette fertig ist, so wird der Hebel S wieder nach unten gelassen, und der Stift L nimmt seinen Platz in dem Loch der Platte F wieder ein; dadurch bekommt der Kettenbaum wieder denselben Druck wie vorher.
Um die Spannung der Kette etwas zu lockern, wenn der Schütze durchläuft, ist an der Unteraxe, an der Kurbelwelle oder an der Schlagwelle des Webstuhls ein Excenter T befestigt, welcher einen Hebel U in Bewegung setzt, welcher um den Zapfen V1 der durch die Platte W an der Stuhlwand befestigt ist, schwingt. Das Ende dieses Hebels U berührt den Finger E am vorstehenden Arm D des unteren -Hemmschuhes C und giebt dadurch dem Kettenbaum eine schaukelnde oder vibrirende Bewegung; dadurch wird die Kette beim Durchlaufen des Schützen etwas loser gemacht, und erhält wieder die nöthige Spannung, nachdem der Schütze das Fach passirt hat. In der Stuhlwand ist eine Schraube X befestigt, die in einen radialen Schlitz Y des Lappens Z am unteren Schuhe C
pafst, und die durch den Excenter T und den Hebel U hervorgebrachte Bewegung erlaubt.

Claims (4)

  1. Pa te nt-An Sprüche:
    Die durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Combination von Mechanismen an Webstühlen, um die Kette
    ι. unter beliebigem Druck oder beliebiger Spannung ablaufen zu lassen, ohne Anwendung von Hebel und Gewichtsbelastung.
  2. 2. Um das Zurückziehen der Kette zu erleichtern.
  3. 3. Die Kette vor zu strammer Spannung zu schützen.
  4. 4. Dem Kettenbaum eine schaukelnde oder vibrirende Bewegung mitzutheilen, damit die Kette etwas loser wird, wenn der Schütze durchläuft, und wieder die volle Spannung erhält, wenn der Schütze die Kette passirt hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    ft
    /I
DE1801DA 1877-11-17 1877-11-17 Vibrirende Garnbaumbremse ohne Gewichte und Hebel Expired - Lifetime DE1801C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1801T 1877-11-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1801C true DE1801C (de)

Family

ID=70766302

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1801DA Expired - Lifetime DE1801C (de) 1877-11-17 1877-11-17 Vibrirende Garnbaumbremse ohne Gewichte und Hebel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1801C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155727B (de) * 1954-12-09 1963-10-10 Emil Scheuring Kettenbaumbremse

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1155727B (de) * 1954-12-09 1963-10-10 Emil Scheuring Kettenbaumbremse

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