Betr. : Beschreibung des veränderten und verbesserten Modelliergerätes
zum Üben von Mauerverbänden mit magnetischen Modellierbausteinen als Ergänzung meines
ehem. Musterschutzes Nr. 1653998 vom 18.3.1953 mit drei Musterschutzansprüchen.Re. : Description of the modified and improved modeling device
for practicing wall bonds with magnetic modeling blocks as a supplement to mine
Former design protection no. 1653998 of March 18, 1953 with three design protection claims.
Bezug : Ihre Schreiben vom 19.8.59 + 31.8.59 und meine Eingaben vom
16. und 26.8.59 Nach nunmehr fast 40jähriger Lehrtätigkeit als Gewerbeoberlehrer
und Fachvorsteher im Baugewerbe an Berufsschulen, bin ich heute
mehr denn je zu der Feststellung gekommen, daß, wenn Anschauung
i
am besten zur Erkenntnis führt, sich die Lehrer im Baugewerbe
beim
Legen der Maurerverbände (Modellieren) vom bisherigen Einzelunter-
richt freimachen und zum Klassenunterricht übergehen müssen,
wenn
erfolgreich modelliert und damit für den Zeichenunterricht
Zeit
gespart werden soll.
Dieses Modellieren im Klassenunterricht erfordert jedoch ein
ge-
; nügend großes Anschauungs-oder Modelliergerät mit genügend groden, magnetischen
Modellierbaus'ceinen, um gemeinsam vor und mit allen schüler der Klasse das Modellieren
durchzuführen. Daher habe ich mein bisheriges Modelliergerät wesentlich erneuert
und vergrößert. An diesem neuen. Modelliergerät muß vor jeder Aufgabe im Zeichenunterricht,
das Modellieren der gestellten Zeichenaufgabe im Klassenunterricht durchgeführt
werden. Hierzu gibt zunächst der Lehre in bemaßten Umrissen die jeweilige Aufgabe
mir Kreide an der Wandtafel. Aus diesen Ma@angaben werden, mit den Schülern,
J
die Anzahl der Köpfe der Mauersteine errechnet und die dazu
benö-
tigten Mauerverbandsregeln festgelegt. Nach eingehender Y.'iederho-
lung der grundsätzlichen Verbandsregeln, werden zwei Schüler
an
das Modelliergerät beordert, die dann stehend, unter der Aufsicht des Lehrers und
aller kritischen Augen ihrer Mitschüler, den gewünschten Mauerverband am Modelliergerät
mit magnetischen Modelliersteinen, im Einzel-oder Doppelschichten, legen. Hierbei
ist dem Lehrer die Möglichkeit gegeben, auch die unaufmerksamen Schüler der Klasse,
durch geschicktes Eingreifen zur Mitarbeit heranzuzie-d hen, um schnell zu seinem
gesteckten Ziel zu kommen.Reference: Your letters of August 19, 1959 + August 31, 1959 and my submissions from August 16 and 26, 1959 After almost 40 years of teaching as a commercial instructor and head of the construction industry at vocational schools, I am today more than ever to have come to the conclusion that if intuition
i
The best way to learn is to look at the building trade teacher
Laying the bricklayers' associations (modeling) from the previous individual
have to go to class and move on to class, if
successfully modeled and thus time for drawing lessons
should be saved.
However, this modeling in the classroom requires a
; Sufficiently large demonstration or modeling device with sufficiently large, magnetic modeling tools to carry out the modeling in front of and with all the students in the class. Therefore, I have significantly renewed and enlarged my previous modeling device. On this new one. Modeling device must be carried out before each task in drawing lessons, the modeling of the drawing task in class must be carried out. For this purpose, the teaching first gives the respective task in dimensioned outlines with chalk on the blackboard. From these dimensions, with the students, J
the number of heads of the bricks is calculated and the required
established wall association rules. After incoming Y.'iederho-
Following the basic rules of the association, two students will attend
the modeling device is ordered, who then, standing, under the supervision of the teacher and all the critical eyes of their classmates, lay the desired wall bond on the modeling device with magnetic modeling stones, in single or double layers. Here, the teacher is given the opportunity to involve even the inattentive pupils in the class by skillfully intervening in order to quickly achieve his set goal.
Das neue Modelliergerät, Maßst. 1 : 10, Abb. 1, besteht aus : 1.)
einem weißlackierten, unter einem Winkel von ca 750 stehenden, verstrebten Rohrgestell
(1,30 x 2,00 n) aus nahtlosem Präzisionsrohr (20 mm 0) 2.) einer Modelliertafel
(1250 x 1250 mm) aus spannungslosem, @ dekaspiertem Stahlblech (2 mm stark) und
3.) einem auf Rollen, Abb. 5, gelagerten ein-und ausschieb-@ baren Modelliertisch
aus 16 mm starkem sperrholz (ca 1,00 m2), beidseitig in Messing-U-Winkel eingefaßt.
Die aus Stahlblech hergestellte Mcdelliertafel, rückseitig
schwarz
c :
lackiert, ist an 3 Seiten 25 mm breit umgekantet, um die Planmäßigkeit des Stahlbleches
wegen der Haftung der Magnete zu sichern. Die untere Umkantung, 50 mm breit, ermöglicht
jetzt die Aufnahem von zwei Modellierschichten aufeinander und damit gleichzeitig
die Einsparung von Magnetsteinen. Abb. 1. Entgegen der früheren Modelliertafel hat
dies nicht nur den Vorteil, daß durch das Aufeinanderlegen zweier Mauerschichten
größere Eauerverbände genügend Platz finden, sondern daß hierdurch den Schlern auch
gleichzeitig das Überbinden der Modelliersteine im richtigen Verband innerhalb der
Mauerschichten klar wird. Abb. 1 + 2. Der auf Rollen, Abb. 5, gelasger-
te, ausgezogene Modelliertisch nimmt während des Modellierens
die
losen ìiodellierseeine leicht greifbar auf und ges-cattet nachträg-
sich, durch Ubereinanderlegen mehrerer Mauerschichten, die
Darstel-
lung der verschiedenen Maueransichten.
7
um Schutze des Fußbodens ist das Rohrgestell c. es odelliergerätes
ait 4 Gummifüßen versehen. Abb. + 2.
l : ine besonders klare Darstellung in dieser Methodik des
Modellie-
c : iLi
rens erwirkt der allseitig gefaste magnetische Modellierbaustein.
allen Schülern von ihren Plätzen aus in der Klasse, dank der ziegelroten
Steinfarbe mit den maßstäblich angefasten, weißen Fugen, den begehrten und genauen
Fugenverlauf sowohl im Grundriß, Abb. 1, als auch jetzt in allen Ansichten des Mauerverbandes
klar erkannt zu werden. Denn der Modellierbaustein ist jetzt an allen Steinkanten
mit einer weißen Steinfuge versehen. Er ist aus gut lufttrokkenem, leichtem Holz
(Linde, Pappel) hergestellt. An der Rückseite mit einem Bohrloch, 18 mm 0, Abb.
3 + 4, zwecks Aufnahme eines Magneten oder Greiferstabes, 18 mm 0, Abb. 5 + 6 versehen
; der bei guter Haftung eine Tragfähigkeit von 2 kg garantiert. Die zu beiden Seiten
des Bohrloches eingefrästen Nuten, Abb. 3 + 4, gestatten, mit Hilfe einer Konuszange,
das Umwechseln der Magnete von einem Modellierbaustein zum anderen. Dank der Größe
der neuen Modelliertafel und genügendem Vorhandensein magnetischer Modellierbausteine
ist das Legen der Mauerverbände an diesem neuen Llodelliergerät fast unbegrenzt.
Jeder magnetische Modellierstein trägt, dank seiner großen Haftfähigkeit, außer
sich selbst, noch ca 5-6 Stck. nicnt magnetische Modelliersteine, was sich bei stärkeren
I. auern wegen der großen Kosten der Magnete, recht günstig auswirkt. Abb. 1.The new modeling device, measure. 1: 10, Fig. 1, consists of: 1.) a white lacquered tubular frame (1.30 x 2.00 n) made of seamless precision tube (20 mm 0) 2.) a modeling board (1250 x 1250 mm) made of tension-free, @ decased sheet steel (2 mm thick) and 3.) a modeling table, mounted on castors, fig. 5, made of 16 mm thick plywood (approx. 1.00 m2) that can be pushed in and out. , framed in brass U-angles on both sides. The Mcdellier board made of sheet steel, black on the reverse
c:
lacquered, is edged 25 mm wide on 3 sides to ensure the regularity of the steel sheet due to the adhesion of the magnets. The lower edge, 50 mm wide, now enables two modeling layers to be added on top of one another, thereby saving magnetic stones at the same time. Fig. 1. In contrast to the earlier modeling board, this not only has the advantage that, by laying two layers of wall on top of one another, there is enough space for larger Eauer associations, but that this also makes it clear to the students how to bind the modeling stones in the correct association within the wall layers. Fig. 1 + 2. The one on rollers, Fig. 5, lasered te, extended modeling table takes the
loose ìiodelliersee an easily graspable and catted subsequently-
by laying several layers of the wall on top of one another, the
ment of the different wall views.
7th
The tubular frame is used to protect the floor c. it modeling device
Equipped with 4 rubber feet. Fig. + 2.
l: a particularly clear presentation in this methodology of modeling
c: iLi
The all-round bevelled magnetic modeling block is effective.
Thanks to the brick-red stone color with the true-to-scale, beveled, white joints, the coveted and precise course of the joints can be clearly recognized both in the floor plan, Fig. 1, and now in all views of the wall structure. Because the modeling block is now provided with a white stone joint on all stone edges. It is made of air-dry, light wood (linden, poplar). Provided on the back with a drill hole, 18 mm 0, Fig. 3 + 4, for the purpose of receiving a magnet or gripper bar, 18 mm 0, Fig. 5 + 6; which guarantees a load capacity of 2 kg with good adhesion. The grooves milled on both sides of the drill hole, Fig. 3 + 4, allow the magnets to be switched from one modeling block to another with the help of conical pliers. Thanks to the size of the new modeling board and sufficient availability of magnetic modeling blocks, the laying of the wall bonds on this new modeling device is almost unlimited. Each magnetic modeling stone carries, thanks to its great adhesive power, apart from itself, about 5-6 pieces. not magnetic modeling stones, which has a very favorable effect on stronger I. apart from the high cost of the magnets. Fig. 1.
Zusammengestellt sind die liodelliersteine in gezin@ten, hölzernen,
naturlasierten und verschließbaren Baukästen (Nr. 1-3), mit je zwei Handgriffen
versehen und je nach der Anzahl aer Ganz-, eil-und Liagnetsteine geordnet, die je
nach Wunsch auch nacngefordert oder ergänzt werden können.The liodellier stones are put together in tined, wooden,
Naturally glazed and lockable construction sets (No. 1-3), each with two handles
provided and arranged according to the number of whole, express and linear stones that each
can also be requested or supplemented as required.