DE1801729C - Traggerippe fur eine Hange decke - Google Patents
Traggerippe fur eine Hange deckeInfo
- Publication number
- DE1801729C DE1801729C DE19681801729 DE1801729A DE1801729C DE 1801729 C DE1801729 C DE 1801729C DE 19681801729 DE19681801729 DE 19681801729 DE 1801729 A DE1801729 A DE 1801729A DE 1801729 C DE1801729 C DE 1801729C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- support rails
- connecting parts
- support frame
- links
- abutting
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Description
Die Erfindung betrifft ein Traggerippe für eine Hängedecke, das an Hängegliedern befestigte Tragschienen
aufweist, die durch Verbindungsglieder miteinander verbunden sind und die einen Aufhängeteil,
einen hohlkastenförmigen, zur Aufnahme der Verbindungsglieder dienenden Mittelteil und einen daran
sich anschließenden Befestigungsteil aufweisen.
Ein derartiges Traggerippe ist durch das deutsche Gebrauchsmuster 1914 803 bekannt. Dieses Traggerippe
besteht aus in einer Richtung durchlaufenden Längstragschienen und zwischen diesen angeordneten
Quertragschienen, die jeweils an den Stoßstellen mit den Längstragschienen verbunden sind.
Diese Verbindung erfolgt mittels C-förmiger aus Blech gebogener Verbindungsglieder, die durch jeweils
in dem Mittelteil der Längstragschienen vorgesehene Aussparungen hindurchgeführt sind und die
in die Mittelteile der sich beidseitig anschließenden Ouertragschienen eingreifen. Durch diese Ausbildung
des Traggerippes und des Verbindungsglieds sind lediglich
solche Ausbildungen von Knotenpunkilη
möglich, von denen weg sich die Tragschienen in ucr
zueinander senkrechten Richtungen erstrecken. Die Laje der Verbindungsglieder ist hierbei lediglich
durch federnde Rasten gesichert, die somit auch die
Steifigkeit des Traggerippes in den Knotenpunkt! beeinflussen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, L-in
Traggerippe der eingangs genannten Art so auszubilden, daß auch bei unterschiedlichen Ausbilduiivv;i
der Knotenpunkte eine dauerhafte und steife Verbindung der Tragschienen untereinander erzieh wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ·,·,
löst, daß die Verbindungsglieder jeweils aus rr.lmi.
stens zwei gleichen Verbindungsteilen gebildet si;. ;. die in den jeweiligen Mittelteil der aneinanderstoße.;
den Enden der einem Knotenpunkt zugeordnete! Tragschienen eingreifen und dort jeweils eine w
sehen sich angeordnete Ausnehmung aufweisen. !:>.
die durch eine Bohrung in der oberen Wand des einsprechenden Mittelteils ein Spreizkörper eingetrieh;.:·.·.
ist. Wegen der jeweiligen Unterteilung der Verbindungsglieder in mindestens zwei gleiche Verbindungsteile
sind diese einfach herzustellen und vielseitig einzusetzen. Zwei gerade Verbindungsteile bilden
ein Verbindungsglied zum Verbinden von zwei siirn
seitig aneinanderstoßenden Tragschienen und ein gerader Verbindungsteil zusammen mit zwei abgewinkelten
Verbindungsteile1! dienen zum Verbinden von drei stirnseitig aneinanderstoßenden Tragschienen.
Vier abgewinkelte Verbindungsteile werden zum Verbinden 'on vier aneinanderstoßenden Tragschienen
verwendet. Mittels des Spreizkörpers ist ein etwa vorhandenes Spiel zwischen den Verbindungsteilen
und den Tragschienen einfach zu beseitigen, wodurch eine feste Verbindung zwischen den Tragschienen zu
erreichen ist. Die einzelnen Verbindungsteile sind in einfacher Weise und daher billig herzustellen. Sie
sind einfach in de: Montage, können große Kräfte aufnehmen und haben eine lange Lebensdauer. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen des Traggerippes gemäß der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche
2 bis 5.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt und nachstehend erläutert.
Es zeigt
Fi g. 1 eine Draufsicht auf ein Traggerippe,
F i g. 2 einen Ausschnitt aus F i g. 1 in größerem
Maßstab,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Ausschnittes nach Fig. 2,
F i g. 4 ein Verbindungsglied zum Verbinden von Tragschienen und
F i g. 5 eine Verbindung von drei aneinanderstoßenden Tragschienen.
Zum Herstellen des Traggerippes dient eine Tragschiene 1 aus Stahl, Aluminium oder Kunststoff,
deren Profil aus F i g. 3 zu entnehmen ist. Die Tragschiene 1 hat an ihrer im eingebauten Zustand oberen
Seite einen im Querschnitt U-förmigen Aufhängeteil 2, einen darunter angeordneten, hohlkastenförmigen
Mittelteil 3 und einen im Querschnitt ebenfalls
U-förmigen Befestigungsteil 4. Die Wände der Tragschiene
1 sind etwa gleich dick. Die obere Wand 5 sowie die untere Wand 6 des Mittelteils 3 dienen zugleich
als Boden des Aufhängeteils 2 und als Boden des Befestigungsteils 4. Dieser Mittelteils kann
gleich breit oder schmäler als der Aufhängeteil 2 sein. Der Befestigungsteii 4 ist breiter als der Mittelteil
3, so daß eine Schulter zum Auflegen einer nicht dargestellten Deckenplatte gebildet ist, welche in das
Traggerippe nach Fi g. 1 von unten eingebracht werden kann und ohne besondere Befestigungsmittel an
Ort und Stelle gehalten ist.
Die in F i g. 2 an ihren Enden aneinander anstoßenden Tragschienen sind mit 11 bis 14 bezeichnet.
Sie weisen das in Fig. 3 dargestellte Profil auf und i£
laufen an ihren Enden spitz zu. Drei aneinanderstoßende, mit 12, 15 und 16 bezeichnete Tragschienen
sind in Fig.5 dargestellt. Hier läuft die Tragschiene
12 spitz zu und die Tragschienen 15 und 16 sind an .iiier Seile jeweils abgeschrägt. Zwei „neinanderan- a
stoßende, nicht dargestellte Tragschienen stoßen mit senkrecht liegenden Endflächen zusammen. Es können
auch andere Begrenzungen gewählt werden.
Zum Verbinden der in F i g. 5 dargestellten Enden der Tragschienen 12, 15 und 16 dient ein Verbin- a
dungsglied 17 (Fig.4), das aus drei Verbindungsteilen
18, 19 und 20 zusammengesetzt isi, von denen die Verbindungsteile 18 und 19 einander entsprechen.
Der Verbindungsteil 20 ist gerade ausgeb:ldet und an seinen Enden schmäler als im übrigen Be- ;
reich. Hierdurch wird das Einsetzen des Verbindungsteils 20 in den Mittelteil 3 erleichtert, wenn sich
darin schon ein anderes Verbindungsteil befindet. Außerdem sind die Enden 21 des Verbindungsteils
20 senkrecht zur Zeichenebene auf mindestens einer Seite verstärkt. Die Dicke der Enden 21 ist so bemessen,
daß die Enden 21 mit engem Spiel in den Mittelteil 3 passen, während zwischen den übrigen Teilen
ι 70 und dem Mittelteil 3 ein grödes
Verbindung^.b 20 undl uun ^
ßeres Spiel vorhanden .^Ui N^ ,bkrebförnii
Verbindung^ 20 bjf.nder >
22 ^1
r22^ ,8, 2« bzw.
19, 20 bilden ein kre.s orm.iJ^: enlsprech,nd
Die Verbindungsteile 8 und vf s ν
ausgebildet, jedoch in der^M.U abg™"Wj-Verbindungsteile
18 oder 9 tmae und
glied für vier ™»™^n;j^nVerbindungsglied
zwei Verbindungsteile 20 bIdenm Zu|
Mßmm
Spreizkörper^ Bern
durch die in den Tragschiene» · neb,.
hindurch in die Ausnehmungen 22 weer neb
d Verbindung --lie druckt iu.r
sein
daß i
Strom-
Räumen
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Traggerippe für eine Hängedecke, das an Hängegliedern befestigte Tragschienen aufweist, S
die durch Verbindungsglieder miteinander verbunden sind und die einen Aufhängeteil, einen
hohlkastenförmigen, zur Aufnahme der Verbindungsglieder
dienenden Mittelteil und einen daran sich anschließenden Befestigungsteil aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder (17) jeweils aus mindestens
zwei gleichen Verbindungsteilen (18 bis 20) gebildet sind, die in den jeweiligen Mittelteil (3)
der aneinanderstoßenden Enden der einem Kno- »5
tenpuiikt zugeordneten Tragschienen (11 bis 16) eingreifen und dort jeweils eine zwischen sich angcmdnete
Ausnehmung (22) aufweisen, in die durch eine Bohrung in der oberen Wand (5) des
entsprechenden Mittelteils (3) ein Spreizkörper ao (23) eingetrieben ist.
2. Traggerippe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (22) der
Verbindungsteile (18 bis 20) jewüls halbkreisförmig und der Spreizkörper (23) kegelförmig aus- *5
gebildet sind.
3. Traggerippe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzei.hnet, daß die Enden (21) der
Verbindungsteile (18 bis 20) zwischen sich je eine Ausnehmung aufweisen und auf mindesten;·.
einer Seite auf die lichte Höhe de* Mittelteils (3)
verstärkt sind.
4. Traggerippe nach einem der Ansprüche I bis 3 mit Verbindungsstellen von drei aneinanderstoßenden
Tragschienen, dadurch g,ekennzeichnet, daß zum Verbinden dieser Tragschienen
(12, 15, 16), von denen zwei einen einseiligen Gehrungsschnitt haben und die dritte eine
entsprechende Gehrungsspitze aufweist, zwei der Verbindungsteile (18, 19) abgewinkelt und einer
der Verbindungsteile (20) gerade ausgebildet sind.
5. Traggerippe nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit Verbindungsstellen von vier aneinanderstoßenden
Tragschienen, dadurch geke.inzeichnet, daß zum Verbinden dieser jeweils mit
einer Gehrungsspitze versehenen Tragschienen (11 bis 14) vier einander gleiche abgewinkelte
Verbindungsteile (18, 19) dienen.
50
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681801729 DE1801729C (de) | 1968-10-08 | Traggerippe fur eine Hange decke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681801729 DE1801729C (de) | 1968-10-08 | Traggerippe fur eine Hange decke |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1801729A1 DE1801729A1 (de) | 1970-10-15 |
| DE1801729C true DE1801729C (de) | 1973-06-14 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1280528B (de) | Verstellbarer Abhaenger fuer die Tragschienen einer Unterdecke od. dgl. | |
| DE2166879B2 (de) | Verbindungsvorrichtung für eine Stützen und Träger aufweisende Skelettkonstruktion | |
| DE1801729C (de) | Traggerippe fur eine Hange decke | |
| DE651562C (de) | Baugeruest, zusammengesetzt aus einer Anzahl von Bauelementen mit durchgehenden Bohrungen zum Durchstecken von Verbindungsmitteln | |
| DE2250541A1 (de) | Knotengitter nach art eines kunstschmiede-eisengitters aus metallprofilstaeben rechteckigen querschnitts | |
| DE657162C (de) | Profileisen fuer bogenfoermige Streckenrahmen | |
| DE955689C (de) | Freitragende Fahrschiene, insbesondere fuer Einschienenbahnen | |
| AT303295B (de) | Rahmengestell | |
| DE2752963A1 (de) | Wand- oder deckenkonstruktion | |
| DE548162C (de) | Holzskelettbau | |
| AT251232B (de) | Rahmen, insbesondere Tragrahmen für verschiebbare Behälter | |
| AT110443B (de) | Element für eiserne Baugerüste. | |
| DE3049254C2 (de) | Rasterdecke | |
| DE1778750A1 (de) | Regalbauausruestung | |
| DE3312121C2 (de) | ||
| DE2703241C2 (de) | Drahtverzug für den Gruben- und Tunnelausbau | |
| DE2512275C3 (de) | Tragrahmen zum Transport von Elektroaggregaten, Maschinenaggregaten o.dgl. Betriebsmitteln | |
| DE2717745C2 (de) | Hohlprofil | |
| DE3714764A1 (de) | Leichtjustierverbundmatte | |
| DE976971C (de) | Verbolzung fuer den staehlernen Grubenausbau | |
| DE1801729B (de) | Traggerippe für eine Hängedecke | |
| DE2254279A1 (de) | Bauelement, insbesondere fachwerktraeger | |
| DE600927C (de) | Bewehrung fuer Strassendecken | |
| AT8987B (de) | Baukasten. | |
| DE620688C (de) | Rohraufhaengenagel |