DE1801642A1 - Gyroskopisches Instrument - Google Patents
Gyroskopisches InstrumentInfo
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Description
KABUSHIKIKAISH&. TOKYO KEIKI SEIZOSHO,
16-46,Minamikamata-2, Ohta-ku, Tokyo, Japan
Gyroskopisches Instrument
Die Erfindung bezieht sich auf gyroskopische Instrumente, wie z. B. einen Kreiselkompass, einen Vertikalkreisel, ein Azimut- und Standpunktdifferenzier-System usw*, die
mit besonderen Mitteln ausgerüstet sind zum Feststellen eines Zeitintegrals einer Neigung einer Bezugsebene oder —linie
eines Objektes relativ zu einem Horizontalspiegel ihres Standpunkts.
Ein bisher in gyroskojsischen Instrumenten verwendeter
Neigungsintegrator hat den Nachteil, dass eine im Verhältnis zum Integral seiner Neigung erzeugte Drehkraft für sein
Volumen zu klein ist. Wenn eine Neigungintegraldrehkraft durch elektrisches Integrieren des Ausgangs eines Beschleu-
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nigungsmessers erzeugt wird, ist der elektrische Integrator
sehr teuer. Ausserdera kann der herkömmliche Integrator nicht bei einem Vertikalkreisel verwendet werden»
Es ist daher ein Ziel der Erfindung, ein gyroskopisches
Instrument zu schaffen, das frei von den Nachteilen
ist, die beim Stand.der Technik auftraten.
Ein weiteres Ziel dieser Erfindung ist es, ein gyroskopisches
Instrument zu schaffen, das eine hohe Genauigkeit aufweist.
Noch ein weiteres Ziel dieser Erfindung ist es, ein gyroskopisches Instrument zu schaffen, das^ainejö: Neigungsintegrator hat, der einfach in seiner KonstruktsioTl, ,leicht
herzustellen und billig ist» ■ -.. Vo
Weitere Ziele, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung» Darin zeigen;
l*ig. 1. einen Querschnitt, der schematisch ein Beispiel
eines Neigungsintegrators zeigt, wie er in einem herkömmlichen Kreiselkompass verwendet wurdes
Eig. 2 eine schematische Darstellung zur Erläuterung der Grundlagen des Kreiselkompasses, der mit
dem Neigungsintegrator gemäss Fig, I ausgerüstet
ist;
909819/081S
!"ig. 3 einen Querschnitt, der schematisch ein Beispiel
eines bekannten" Beschleunigungsmessers zur Verwendung bei Kreiseln zeigt;
Eig. H- ein schematisches erläuterndes Schaltbild eines
Kreiselkompasses, der den Beschleunigungsmesser gemäss Fig. 5 verwendet;
F.ig. 5 einen Querschnitt, der schematisch ein Beispiel
eines. Neigungsintegrators gemäss der Erfindung
zeigt;
Fig. 6 ein schematisches erläuterndes Schaltbild des
Neigungsintegrators gemäss der Erfindung, wie er
in Fig. 5 gezeigt ist, bei Verwendung an einem Kreiselkompass; ■
Fig. 7 und 8 Querschnitte weiterer Jusführungsbeispiele
des Neigungsintegrators gemäss der Erfindung;
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung eines weiteren Beispiels des Neigungsintegrators gemäss der
Erfindung und
Fig.10 ein schematisches erläuterndes Schaltbild eines
Vertikalkreisels, der den Neigungsintegrator gemäss Fig. 9 verwendet·
Um das Verständnis der vorliegenden Erfindung zu erleichtern, folgt zunächst eine Beschreibung eines Kreiselkompasses,
der mit einem bekannten Neigungsintegrator aus—
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gerüstet ist. Fig. 1 zeigt im Querschnitt einen bekannten
Integrator zur Verwendung bei Kreiselkompassen, wobei der Neigungsintegrator U, ein Rohr 1 aufweist, das eine Flüssigkeit
2 und eine Blase 3 enthält. Der mit dem bekannten Neigungsintegrator ausgerüstete Kreiselkompass ist in der Patentanmeldung
P 1 448 628.3 vom 19. Juni 1964 beschrieben.
Wie gezeigt, ist das Rohr 1 zylindrisch, und seine Innenfläche 4, mit der die Blase 3 in Berührung kommt, ist nicht
gebogen und gerade in der Zeichnungsebene zum Unterschied von W einer üblichen Libelle.
Wenn der Neigungsintegrator IL, relativ zur Horizontalen
geneigt wird, bewegt sich die Blase 3 gegen ein höheres Ende des Rohres 1, und die Bewegungsgeschwindigkeit der
Blase 3 ist im wesentlichen proportional zum Neigungswinkel des Integrators U,» Wenn der Neigungsintegrator U, horizontal
gehalten wird, kann sich die Blase 3 an jeder Stelle
in dem Rohr 1 festsetzen. Da die Lage der Blase 3 im Verhältnis
zu dem integrierten Wert der Neigung des Integrators P, U, ist, wie es oben beschrieben wurde, verändert sich die
Lage des Schwerpunkts des Integrators U, proportional in Abhängigkeit von der Bewegung der Blase 3 und steht auch im
Verhältnis zu dem integrierten Wert der Neigung des Integrators U. aus dem obigen Grund».
-5-
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In Fig. 2 ist beispielsweise ein Kreiselkompass dargestellt, bei dem der Ne igungs integrator U-. auf einem Kreiselgehäuse
5 mit einem darin enthaltenen Kreiselrotor angeordnet ist, wobei in dem Gehäuse die Drehachse des Kreiselrotors in der
Zeichnungsebene und auf der Linie A-B liegt, während eine horizontale Welle 11 des Kreisels (die direkt an dem Kreiselgehäuse
5 oder an einem Tragring angebracht ist, der das Kreiselgehäuse trägt) rechtwinklig zu der Linie A-B und in
einer horizontalen Ebene liegt. Eine den Norden suchende Einrichtung in dem Kreiselkompass ist eine Einheit, mit der
eine Drehkraft proportional zur Neigung der Drehachse (wie sie durch die Linie A-B angedeutet ist) zur Horizontalen
auf das Kreiselgehäuse 5 um die horizontale Welle 11 aufgebracht
wird. In der Zeichnung ist ein bekanntes Flüssigkeitsgewicht (ballistic.) 6 die den Norden suchende Einrichtung,
die aus einem Paar Gefässen 7 und 8, einem die Gefässe 7 und 8 verbindenden Rohr 10 und einer in den Gefässen 7 und
8 und in dem verbindeiien Rohr IQ enthaltenen Flüssigkeit 9,
die das Rohr 10 und die untere Hälfte jedes Gefässes füllt.. ,
Wenn jetzt die Drehachse A-B um die horizontale Welle 11 aus dem tatsächlichen horizontalen Spiegel geneigt wird, fliesst
die Flüssigkeit 9 von dem höher liegenden Gefäss durch das verbindende Rohr 10 in das tiefer liegende Gefäss, und dieses
tiefer liegende Gefäss wird schwerer als das höher liegende, so dass die auf das untere Gefäss wirkende Schwer—
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kraft diejenige an dem oberen übersteigt, um das untere
Gefäss zunehmend nach unten zu schieben. Infolgedessen erzeugt
die den Norden suchende Einrichtung 6 um die horizontale Welle 11 eine Drehkraft proportional zur Neigung der
Kreiseldrehachse aus dem horizontalen. Spiegel in einer Richtung, in der das tiefer liegende Gefäss zunehmend nach
unten wandert.
Das Gewicht 6 und das Kreiselgehäuse 5 können sich gemeinsam um die horizontale Welle 11 bewegen.
Da der oben erwähnte Neigungsintegrator in der Technik
bekannt ist, erfolgt aus Gründen der Kürze keine weiter in's einzelne gehende Beschreibung. Bei dem den Neigungsintegrator
verwendenden Kreiselkompass wird der sogenannte Breitenfehler nicht erzeugt, die Kreiseldrehachse bleibt unabhängig
von der Breite des Standpunkte des Kreiselkompasses horizontal, und die durch Massenunwucht um die horizontale Welle
erzeugten festen Drehkräfte n. dgl. werden alle automatisch durch die Drehkraft aufgehoben, die von dem Neigungsintegrator
erzeugt wird, so dass eine extrem hohe Genauigkeit erzielt werden kann. Obwohl das mit dem Neigungsintegrator
gemäss Fig. 1 ausgerüstete gyroskopische Element eine ausserst
hohe Genauigkeit aufweist, hat es den Nachteil, dass der maximale Wert der erzeugten Drehkraft aus dem folgenden
Grund gering ist: Die Grosse der Blase 3 in diesem Neigungsintegrator
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integrator kann nicht unüberlegt vergrössert werden, und infolgedessen ist die durch die Bewegungs der Blase erzeugte
Drehkraft nur maximal einige Gramm-Zentimeter gross. Daher ist der Neigungsintegrator U, von besonderer Nützlichkeit
bei Verwendung in kleinen Kreiseln, die durch derart kleine Drehkräfte gut betätigt werden können, aber er kann aus dem
oben erwähnten Grund nicht bei grossen Kreiseln verwendet werden.
In Fig.. 3 ist ein bekannter Elektrolytpegel-Beschleu- g
nigungsmesser U~ dargestellt. Dieser Beschleunigungsmesser
U2 besteht aus einem gebogenen zylindrischen Rohr 101, einem
Elektrolyten 102, einer Blase IO3 und Elektroden 112, 113
und 114, die in dem Rohr 101 enthalten sind. Der Beschleunigungsmesser
U2 ist in seiner Konstruktion einer Libölle
ähnlich, unterscheidet sich aber, von dem in Fig. 1 dargestellten Rohr 1 dadurch, dass die Innenfläche 104 des Rohres
101 in der Zeichnungsebene gewölbt ist. Infolgedessen stehen die Lagen der Blase ,103 nach rechts und links im Verhältnis
zu den Neigungen des Beschleunigungsmessers U2 nach rechts f
und links. In dem Beschleunigungsmesser U2 ändern sich die
102 elektrischen Widerstände des Elektrolyteriyzwischen den
Elektroden 112 und II3 und zwischen den Elektroden 114 und
mit
113lder Lage der Blase IO3, so dass die Lage der Blase,
113lder Lage der Blase IO3, so dass die Lage der Blase,
d. h. die Neigung der Kreiseldrehachse des Kreiselgehäuses,
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das mit dem Beschleunigungsmesser Up ausgerüstet ist, in
Form eines elektrischen Signals aufgenommen werden kann.
4 zeigt, den Beschleunigungsmesser Uq in Verbindung
mit einem Kreiselkompass, wobei mit Ai~Sj_ die Kreisel—
drehachse und mit 105 ein Kreiselgehäuse bezeichnet ist, in dem ein Kreiselrotor enthalten ist, während mit 111 eine
horizontale Welle bezeichnet ist, die der Welle 11 in Fig. 2 ähnlich ist. - .·,
In Fig. 4 ist der Beschleunigungsmesser Up auf dem
Kreiselgehäuse IO5 parallel zu der Drehachse A-. -B, angeordnet.
Von den Blektrodenpaaren 112, 3,15 und 114, 113 aufgenommene elektrische Signal© im Verhältnis zur Neigung der
Drehachse werden in ihfen'Fhspsen dürfeh einen Wechselstrombrückenkrois
115 getrennt und durch einen Verstärker 116 verstärkt, woraufhin sie über einen Mißchkreis 118 einem
1 ,
Drehkrafterzeuger 119 zugeführt werden. Im vorliegenden Beispiel besteht der Drehkrafterzeuger 119 aus einem Rotor 121,
der um die horizontale Welle' IXX-heium angeordnet ist, und
aus einem Stator 120, der, in seiner Nähe aber im Abstand
von ihm angeordnet ist. Der Stator 120 weist feste Wicklun-'
gen (die mit.Anschlüssejn. 122 un«M2]$;,verbunden sind) und
Kontrollwicklungen auf, die mit dem Mischkreie 118 verbunden
sind, und Weeaselspannungen,ι die voneinander um 90° phasen— ,
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verschoben sind, werden jeweils auf die festen und auf die
Kontrollwicklungen aufgebracht, wodurch der Drehkrafterzeuger
119 eine Drehkraft erzeugt, die auf der Lehre eines Induktionsmotors basiert. Der Rotor 121 ist an dem Kreisel—
gehäuse 105 angebracht, und der Stator 120 ist an einem
horizontalen Wellenträger einer Kreiseltragvorrichtung befestigt, obwohl dies nicht gezeigt ist. Wenn jetzt die
Kräseldrehachse An-2I βΘηθ·*·6* wir(i, werden Signale im Verhältnis
zur Neigung dem Drehkrafterzeuger 119 durch den Brückenkreis 115, den Verstärker 116 und den Mischkreis 118
zugeführt. In diesem Fall wird eine Spannung, die um 90°
von dem Ausgang des Mischkreises 118 phasenverschoben ist, an die Anschlüsse 122 und 123 angelegt, wodurch dem Kreisel
eine Drehkraft um die horizontale Welle 111 im Verhältnis
zur Neigung der Kreiseldrehachse von dem Drehkrafterzeuger 119 zugeführt wird, die den Kreisel veranlasst, eine den
Norden suchende Tätigkeit durchzuführen, während ein Teil des Ausgangs des Verstärkers 116 einem Integrator 117 zugeführt
wird, um integriert zu werden, und dann mit dem Ausgang des Verstärkers 116 im Mischkreis 118 gemischt wird,
woraufhin er dem Drehkrafterzeuger 119 zugeführt wird, so
dass der Kreisel mit einer Drehkraft proportional zu dem integrierten Wert der Neigung der Drehachse durch den letzteren
Kreis versorgt wird. Somit kann die in Fig. 4 gezeigte
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Anordnung als mit einem Neigungsintegrator ausgerüsteter
Kreiselkompass arbeiten.
In einem solchen lall ist es notwendig, dass der Integrator 117 in Form eines Servomechanismus konstruiert
ist und zwar aus folgendem Grund; Der Integrator für Kreiselkompasse muss so arbeiten, dass, wenn die Neigung des
Kreisels mehrere Minuten beträgt, sie für mehrere Stunden integriert wird, um eine Drehkraft von mehreren Gramm-Zentimetern
bis zu mehreren zehn Gramm-Zentimetern erzeugt wird, und es gibt keine zweckmässige Einrichtung mit Ausnahme eines Servosystems, das ein Zahnradvorgelege mit einem
Übersetzungsverhältnis von mehreren zehn Millionen aufweist, um diese Anforderung zu erfüllen. Es ist schwierig,
eine derart langsame Integration mit den Techniken üblicher analoger Computer durchzuführen.
D. tu der in Fig. 4 dargestellte Kreiselkompass ist
ein ausgezeichneter Kreiselkompass, der mit dem Neigungsintegrator ausgerüstet ist, hat aber den Nachteil, dass der
Integrator 117 teuer und seine Konstruktion verwickelt ist.
Die vorliegende Erfindung besteht darin, einen ausgezeichneten Integrator für Kreisel zu schaffen, der frei
von den verschiedenen Nachteilen ist, die bei den herkömm-Liehen
gyroskopischenlnstrumenten auftreten, wie sie oben
beschrieben wurden.
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- ii -
Mit Bezug auf die Zeichnung erfolgt eine in's einzelne
gehende Beschreibung dieser Erfindung. In Fig. 5 ist ein Ausführungsbeispiel eines Neigungsintegrators dargestellt,
der gemäss dieser Erfindung hergestellt und mit U5. bezeichnet
ist und der aus einem zylindrischen Rohr 201 besteht, in dem Elektroden 212,213 und 214, ein Elektrolyt 202 und
eine Blase 203 enthalten sind. Der Neigungsintegrator U5,,
wie er in Fig. 5 dargestellt ist, unterscheidet sich von der Einheit Up in Fig. 3 in den folgenden beiden Punkten:
1) Das zylindrische Rohr 201 ist nicht in der Zeichnungs- %
ebene gewölbt· Mit anderen Worten: Die Innenfläche 204 des Rc" 3s, mit der die Blase 203 in Berührung
kommt, is vollständig zylir ?isch.
2) Der Elektrolyt 202 ist von wer!; höherer Viskosität als
der Elektrolyt 102 der Einheit U^.
Bei dem Ne igungsint egrator U, geraäss XT:'g. 5 steht
die Lage der Blase 203 im Verhältnis zur Integration der Kreiselneigung und wird elektrisch festgestellt, um den
integrierten Wert der sich fortlaufend ändernden Kreisel- f
neigung in Form eines elektrischen Signales zu schaffen.
Fig. 6 zeigt beispielsweise einen Kreiselkompass,
der den oben beschriebenen Neigungsintegrator U, verwendet,
wobei die Bezugszahl 205 ein Kreiselgehäuse bezeichnet,
--12-
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auf dem die Einheit tu gemäss Fig. 3 in. derselben Weise
wie in Fig. 4 angebracht ist» während auf der Einheit Up
der Integrator IL gemäss Fig. 5 angebracht ist. So lange
die Einheit U2 und der Integrator U, derart angeordnet
sind, dass ihre Bezugsachsen parallel zur Drehachse A^-Bp
des Kreiselrotors liegen,, der in dem Kreiselgehäuse enthalten ist, braucht ihre Anordnung nicht genau auf die in
Fig. 6 gezeigte beschränkt zu werden. Bei einer derartigen Anordnung wird ein von der Einheit Up im Verhältnis zur
Neigung der Kreiseldrehachse abgeleitetes Signal durch einen Wechselstrombrückenkreis 215 in seinen Phasen getrennt
und durch einen Verstärker 216 verstärkt, woraufhin es über einen Mischkreis 218 einem Drehkrafterzeuger 219
zugeführt wird, um den Kreisel zu veranlassen, die den
Norden suchende Tätigkeit, durchzuführen, wie im Fall der Fig„ 4„. Gleichzeitig wird-ein Signal von dem Integrator
U-, dem Drehkraft erzeuger 219 durch einen Wechselstrom—
brpckenkreis 215': und einen Verstärker 216', die dieselbe
Konstruktion wie aer Kreis 2,15 und der Verstärker 216 aufweisen,
und durch den gemeinsamen Mischkreis 218 zugeführt, wodurch eine.Drehkraft auf den Kreisel um seine horizontale
Welle im Verhältnis zum integrierten Wert der Neigung der Kreiseldrehachse zugeführt wird, und auf diese Weise wird
ein Kreiselkompass gebildet, der mit einem Neigungsintegrator ausgerüstet ist.
-13» 909819/0816
Das vorliegend© Beispiel erfordert nicht die Verwendung des. teueren Integrators 117» wie er in dem Beispiel
gemäss Fig.. 4 erforderlich ist, und eine geeignete Auswahl
der Ausbeute des Verstärkers 216 gibt dem Drehkrafterzeuger 219 die Möglichkeit, eine grosse Drehkraft zu erzeugen, die
mit der in Fig. 1 gezeigten Einheit U^ nicht erzielbar ist.
Somit schaltet diese Erfindung die oben erwähnten Nachteile aus, wie sie bei den herkömmlichen Einheiten auftraten.
Da die Dämpfungsvorrichtung des Kreiselkompasses nicht direkt mit der Erfindung zusammenhängt, wird si© aus
Gründen der Kürze der Beschreibung hier nicht beschrieben.
In Fig. 7 und 8 sind weitere Beispiele des itfeigungsintegrators
gemäss der Erfindung dargestellt, die sich von dem in Fig. 5 in der Lage und Ausgestaltung der Elektroden
unterscheiden, die in dem Rohr angeordnet sind, die aber insofern dem Beispiel gemäss Fig. 5 gleich sind, als di©
"Lage der Blase in dem Rohr in Form eines elektrischen Signals
aufgenommen wird. In diesen Figuren sind Elemente, die denjenigen in Fig. 5 ähnlich sind, mit denselben Bezugszahlen
bezeichnet.
In d©m Neigungsintegrator U,1, wie er in Fig. 7
gezeigt ist, liegen die Elektroden 212 und 214· an der Stelle
der Elektrode 213 des Beispiels in Fig. 5 und eine gem©in-
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same Elektrode 213 ist in dem. Rohr 201 an der der Blase
2Ο3 gegenüberliegenden Seite im wesentlichen in der Mitte
des Rohres 201 angeordnet, und im übrigen ist die Konstruktion der in Fig. 5 gezeigten gleich.
Der Neigungsintegrator UV1, wie er in Fig. 8 dargestellt
ist, unterscheidet sich von dem in Fig. 7 dargestellten dadurch, dass die den Elektroden 212 und 214 des
Integrators U ' entsprechenden Elektroden im wesentlichen plattenartig und in dem Rohr 201 an der der gemeinsamen
Elektrode 213 gegenüberliegenden Seite befestigt oder eingebettet sind, d. h. an der Seite der Blase 2Ο3, und im
übrigen ist die Konstruktion dieselbe wie die in Fig. 7.
Obwohl der Mischkreis 218 in dem in Fig. 6 gezeigten Beispiel an der Stelle liegt, die den Kreisen 216 und 216'
folgt, kann er natürlich an einer Stelle angeordnet werden, die vor diesen liegt. Es ist nämlich möglich, dass die Ausgänge
der Kreise 215 und 215' direkt in dem Mischkreis 218
gemischt und dann einem der Verstärker zugeführt werden, beispielsweise dem Verstärker 216, wobei dann der Verstärker
216' entfallen kann.. Ausserdem können die Wechselstrombrückankreise
215 und 215 ■' in dem Mischkreis 218 enthalten sein. Verschiedene andere Feststell- und' Verstärkungseinrichtungen
werden zwischen den Kreisen 215 und 218 verwendet,
aber sie werden im einzelnen nicht beschrieben, da sie nicht -
-15-909819/0615
direkt zu der Erfindung gehören. Sie sollten Jedoch i'i
den Bereich dieser Erfindung fallen* Ausserdem kann der Drehkrafterzeuger 219 verschiedene Formen annehmen, wie
sie in der Technik bekannt sind, und sie sollten natürlich ebenfalls in den Bereich dieser Erfindung fallen.
Obwohl der Neigungsintegrator gemäss der Erfindung in Verbindung mit einem Kreiselkompass beschrieben wurde,
kann er auch bei anderen gyroskopischen Instrumenten verwendet werden, wie beispielsweise bei einem Vertikalkreisel,
einem Azimut- und Standpunktdifferenzier-System usw., um
eine erhöhte Genauigkeit und eine bessere Leistung zu schaffen*
Eine solche Erhöhung der Genauigkeit kann nicht erzielt werden durch einfaches Anbringen der Einheit y, gemäss
Fig. 1 an derartigen Instrumenten, da die Einheit IL eine
Drehkraft nur um eine Welle im rechten Winkel zur Zeichnungsebene (d. h» zur Welle 11 in Fig. 2) im Verhältnis zu dem
integrierten Wert der Kreiselneigung um dieselbe Welle erzeugt.
Jedoch kann durch die Anwendung dieser Erfindung, wie sie in Fig. 5 und 6 beschrieben wurde, eine Drehkraft
proportional zu dem integrierten wert der Neigung, wie er durch die Einheit IU festgestellt wurde, an einer gewünsch—
ten Welle aufgebracht werden durch Anordnenen des Drehkraft-
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909819/0815
erzeugers an einer anderen Welle, so dass Instrumente mit
hoher Genauigkeit, wie sie oben beschrieben wurden, hergestellt werden können. In diesem besonderen Sinn ist der
Vertialkreisel ein typisches Beispiel derjenigen Instrumente,
bei denen die Einheit U, gemäss Pig* I. nicht verwendet
werden kann, während die Einheit U, gemäss der Erfindung,
wie sie in Verbindung mit den Pig. 5» 7 und 8 beschrieben
wurde, angebracht werden kann, um ausgezeichnete Leistung zu erzielen.
Pig. 9 zeigte eine weitere abgewandelte Ausführungsform des Integrators gemäss der Erfindung, die von besonderem
Nutzen ist,· wenn sie bei einem Instrument, wie z.. B. bei dem Vertikalkreisel, verwendet wird. Der Integrator U^
weist einen Behälter 301 von zylindrischem oder quadratischem Querschnitt, einen darin enthaltenen hochviskosen
Elektrolyten 302, Elektroden 313 und 313', die in den
Elektrolyten 302 so eingetaucht sind, dass sie sich unter einem rechten Winkel kreuzen, Elektroden 312 und 314, die
unter der Elektrode 313 parallel zu dieser angeordnet
sind, und Elektroden 312' und 314' auf, die unter der Elektrode 313' parallel zu dieser angeordnet sind« Die
Oberfläche 304 des Behälters 301 ist nicht gewölbt sondern
flach, und eine Blase 303 let in dem Behälter 3OI enthalten.
Bei dieser Anordnung ist die Blase 303 von oben
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gesehen rund und führt eine Bewegung in zwei Dimensionen zwischen de& hochviskosen Elektrolyten 302 und der Oberfläche
304 aus, so dass Neigungen um-zwei Achsen, die parallel
bzw. rechtwinklig zu den Elektroden 313 und 313'
verlaufen, gleichzeitig integriert und in die Form von elektrischen Signalen überführt werden können.
Fig. 10 zeigt ein Ausführungsbeispiels eines Verti—
kalkreisels, der den Integrator U^ verwendet, wie er in
Fig· 9 gezeigt ist, wobei die Bezugszahl 405 ein Kreiselgehäuse
und A75-B-, die Drehachse eines Rotors bezeichnet,
der in dem Kreiselgehäuse enthalten ist. Das Kreiselgehäuse 405 wird von einem horizontalen Ring 432 getragen, der um
eine erste horizontale Welle 411 drehbar ist. Der horizontale Ring 432 wiederum wird von zweiten horizontalen
Wellen 431 und 431' an einem Träger (nicht gezeigt) derafct
abgestützt, dass er um die Wellen 43I und 431' drehbar ist.
Die Stützanordnung, durch die das Kreiselgehäuse mit drei Freiheitsgraden versehen ist, um die Drehachse A^-B7. vertikal
zu legen, ist in der Technik allgemein bekannt und wird daher nicht weiter beschrieben. In dem dargestellten
Beispiel ist der in Fig. 3 gezeigte Beschleunigungsmesser U^ an dem Kreiselgehäuse 405 derart befestigt, dass er die
Neigung in Sichtung einer Linie C-D auf einer Ebene feststellt,
die die Kreiseldrehachse A-, - B-, unter einem rech—
00
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ten Winkel kreuzt und die Drehachse A-,-BL und die Achsen
y 3
der zweiten horizontalen Wellen 451 und 431' einschliesst.
Ausserdem ist ein Elektrolytpegel-Beschleunigungsmesser
Ug1 von genau derselben Konstruktion wie der Beschleunigungsmesser
Up auf dem Kreiselgehäuse 405 derart angeordnet, dass er im rechten Winkel zu dem Beschleunigungsmesser
Uo liegt, d. h. parallel zu der WeILe 411. Ausserdem ist
der Neigungsintegrator U^ auf dem Kreiselgehäuse 405 parallel
zu der Ebene angeordnet, die die Linie G-D und die W erste horizontale Welle 411 einschliesst. Der Neigungsintegrator U^ ist nämlich so angeordnet, dass seine beiden
Elektroden JlJ und 313' parallä. zu der Linie G-D bzw, zu
der Welle 411 liegen» Ausserdem sind Drehkrafterzeugerelemente 420 und 421 von derselben Konstruktion wie die
Elemente 220 und 221 in Fig. 6 um die erste Welle 411 herum angeordnet, und ähnliche Drehkrafterzeugerelemente 520 und
521 sind um die Welle 431'' herum angeordnet.
Nachfolgend wird eine Erläuterung der Betriebsgrund-™
lagen des Vertikalkreisels gegeben, wie er beispielsweise in Fig. 10 dargestellt ist. Wenn die Kreiseldrehachse A3-B,
aus der tatsächlichen Vertikalen geneigt wird, erzeugt der Beschelunigungsmesser Up elektrische Signale im Verhältnis
zu der Neigung, und die elektrischen Signale werden durch einen Wechselstrombrückenkreis 4L51''*■ in ihren Phasen ge-
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trennt und durch einen Verstärker 416' verstärkt, woraufhin
sie durch einen Mischkreis 418* den Drehkrafterzeugerelementen
520 und 521 zugeführt werden, um eine Drehkraft
um die Linie G-D herum zu erzeugen. Mit dieser Drehkraft erzeugt der Kreisel eine Präzession um die Welle 411 herum,
um die von dem Beschleunigungsmesser U~ abgeleiteten Signale
zu verkleinern. Daher stellt dieses System sicher, dass die Drehachse A,-B, im wesentlichen vertikal gehalten wird.
Auf ähnliche Weise steuert ein Steuersystem, das auseinem Beschleunigungsmesser U-', einem Wechselstrombrückenkreis Λ
415, einem Mischkreis 418, einem Verstärker 416 und den DrehkrafterzeUi-irelementen 420 und 421 besteht, die Drehachse
A^-B, um die Wellen 43I und 451't um sie im wesentlichen
vertikal zu halten. Da jedoch die Massenunwucht des Kreiselgehäuses 405 und des horizontalen Ringes· 4J2
um die Wellen 411 und 431 und auch die Erdumdrehung ständig einen Einfluss auf den Kreisel ausübt, kann die Drehachse
A,-B, nicht nur durch das oben beschriebene System, wie es
in der Technik allgemein bekannt ist, tatsächlich in der
Vertikalen gehalten werden. Mit dieser Erfindung werden die
von dem Weigungsintegrator U^ erzeugten Signale jeweils
durch Wechselstrombrückenkreise 415' und 415" den Mischkreisen 418 und 418' zugeführt, um mit den Signalen, die
von den Beschleunigungsmeseern U2 und U3 1 erzeugt wurden, ;
zusammengeführt zu werden, wodurch der oben erwähnte Irrtum
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auf Null reduziert wird. Wenn nämlich die Drehachse Ax-B,
aus der tatsächlichen Vertikalen infolge der Erdumdrehung, ■ der Massenunwucht usw. abgelenkt worden ist, dann führt
der Integrator U^ Signale, die durch Zeitintegration des
Irrtums erzielt wurden, den Drehkrafterzeugerelementen durch die Mischkreise 418 und 418' und durch die Verstärker '
416 und 416' zu, wodurch der Kreisel so gesteuert wird., dass
er die Drehachse A^-B, tatsächlich in die Vertikale bringt.
Wenn die Drehachse tatsächlich in die Vertikale gebracht worden ist, wird die Integrationswirkung des Integrators
U. angehalten, und zu diesem Zeitpunkt erzeugte konstante
Signale veranlassen, öie Drehkrafterzeugerelemente, eine
konstante Drehkraft zu erzeugen. Diese Drehkraft hat eine
Grosse, die die Drehkraft infolge der Massenunwucht und der Bewegung des Kreisels infolge der Erdumdrehung ausschalten
kann.
Wie es aus dem Obigen ersichtlich geworden sein wird,
ist das in Fig. ID gezeigte Instrument ein Vertikalkreisel,
der vollständig frei von Fehlern ist und in der praktischen
Anwendung eine ausgezeichnete Leistung aufweist.
Obwohl die vorliegende Erfindung in Verbindung mit dem Neigungsintegrator beschrieben wurde, der ein nicht
gewölbtes zylindrisches Rohr verwendet, das die hachviskase
Flüssigkeit und die Blase gemäss Fig. 5,.7, 8 und 9 enthält,
909819/081$
sollen die vorausgehenden Beispiele nur als Darstellung
und nicht als Einschränkung der Erfindung gelten. Es ist
nämlich möglich, dass;-eine nicht .leitende hochviskose
Flüssigkeit und eine Blase in einem nicht gewölbten zylindrischen
Rohr eingeschlossen werden und dass die Lage der Blase in Form eines elektrischen Signals durch Verwendung
eines optischen Systems und einer Fotozelle aufgenommen wird. Ausserdem ist es auch möglich, dass eine hochviskose Flüssigkeit
und eine Kugel, die beispielsweise aus einem magnetischen Material, hergestellt ist, statt der Blase in einem
nicht gewölbten zylindrischen Rohr eingeschlossen werden und dass die Lage der magnetischen Kugel in Form eines
elektrischen Signals durch elektromagnetische Einrichtungen, beispielsweise einen Bifferentialumformer od. dgl», festgestellt
wird.
In der vorliegenden Erfindung, wie sie oben beschrieb
ben wurcje, ist- die Viskosität des Elektrolyten, der in dem
Ifeigungsintegrator verwendet wird, aus folgenden Gründen
hoch· gewählt wordeni Angenommen, dass die Kreiseldrehachse
A-B unter einem Winkel O relativ zum horizontalen Spiegel
geneigt ist, um ihre eine Seite B in dem in Fig. 2 gezeig-
ten Beispiel abzusenken, dann erzeugt das Flüssigkeits— gewicht 6 um die horizontale Welle 11 eine Drehkraft Tg**·
= vondem Flüssigkeitsgewicht erzeugte Drehkraft,
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OBiGlNAL INSPECTBD
Kg »■- Drehkraftkonstante des llüssigkeitsgewichtes) im
Verhältnis zur Neigung der Drehachse^, und der Neigungsintegrator U, erzeugt um die horizontale Welle IX eine
Drehkraft Tj - Kj x J ödt (Tj =- von dem Integrator erzeugte Drehkraft, Kj =» Drehkraftkonstante des Integrators)
im Verhältnis zum Zeitintegral der Neigung des Flüssigkeits,
gewichtes» wie es oben "beschrieben wurde. Die gesamte
oder zusammengesetzte Drehkraft T um die horizontale Welle 11. ist nämlich die Summe der von dem Flüssigkeitsgewicht .
und dem Neigungsintegrator erzeugten Drehkräfte und zwar ;
f olgendermassen:: : . . -
T ·; T -■ +
B
B
Odt Q-'''
KB
: feat)
wobei 2^ =»--??= und als Integrationszeit .bezeichnet wird».
X ■··- ■ "■ ■ " ""'
Man könnte sagen, dass die !,Integrationszeit eine Zeit
ist, bis.au der der .Neiguagsiutegratqr eine Drehkraft erzeugt, die derjenigen gleich ist$ die von dem Elüss.igke.its-r
gewicht für eine bestimmte Kreiselneigung erzeugt wird·
Auch im Fall der lig» 4- und 6 kann man die Drehkraft
durch dieselbe Formel erhalten*.
909819/0815 " : " "23-
"■■■'! |i.· Jill '"''!fliipiii1!! I1».11!'!! Βί|Γ! I I1 ■ 1I I!1"1 jj: J■■
- 23 -
In dem Kreiselkompass ist die Drehkraftkonstante Kg des Flüssigkeitsgewichtes abhängig von den Bedingungen
zum Beseitigen der Fehler des Kreiselkompasses, die durch die Beschleunigung infolge der Erhöhung und Verminderung
der Geschwindigkeit "beim Wenden, beispielsweise eines Schiffes, d. h.. bei der Schulerwendung. Infolgedessen wird
die Konstante Kj des Integrators durch die Integrationszeit
"^ausgedrückt. Die Integrationszeit Z^ hängt von der Grosse
des abgedichteten Rohres oder Behälters des Neigungsintegrators,
vom spezifischen Gewicht öder der Viskosität der in dem abgedichteten Rohr oder in dem Behälter enthaltenen
Flüssigkeit, aber besonders von der Viskosität der Flüssigkeit ab. Ein Anstieg der Viskosität der Flüssigkeit verlängert
die Integrationszeit, während eine Verringerung die Integrationszeit verkürzt. Bei zu kurzer Integrations—
zeit wird das sogenannte Dispersionsphänomen hervorgerufen, um zu verhindern, dass der Kreisel in der tatsächlichen
Nordrichtung zur Ruhe kommt.
Bei dem Neigungsintegrator ist es. daher wichtig,
dass seine Integrationszeit auf volle Länge ausgewählt wird. Bas ist der tatsächliche Grund dafür, dass die Viskosität
der Flüssigkeit bei den Integratoreil dieser Erfindung, wie sie oben beschrieben wurden, hoch gewählt wurde.
Bei Kreiselkompassen, wie sie Jetzt praktisch verwendet
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- 24- - '·- ·.■'"■■"■■
weiten, wird die Viskosität der flüssigkeit in dem Integrator
hoch gewählt, und die Integrationszeit wird auf mehr als zwanzig Minuten ausgewählt*. -
-25-
909819/084 5 λ
INSPECTED-
Claims (4)
1.. Gyroskop is ehe s Instrument mit einem Neigungs—
integrator, einem Drehkrafterzeuger und einem Gyroskop, wobei der Neigungsintegrator aus einem abgedichteten
Behälter, einer in dem abgedichteten Behälter enthaltenen Flüssigkeit und einem beweglichen Element besteht, das
ein spezifisches Gewicht hat, das von demjenigen der Flüssigkeit unterschiedlich ist, und sich in der Flüssigkeit
bewegen kann, dadurch gekennzeichnet, dass in dem abgedichteten Behälter (Ij 101; 201; 301) des Neigungsintegrators
Mittel vorgesehen sind, um die Lage des beweglichen Elementes (3; 103; 203; 3Ο3) in dem abgedichteten Behälter
in Form eines elektrischen Signals festzustellen.
2. Gyroskopisches Instrument nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass ein Beschleunigungsmesser (U2) vorgesehen ist, dass der Ausgang des Beschleunigungsmessers
dem Drehkrafterzeuger (219) zugeführt wird und dass die Rotordrehachse (Ap-B2) des Gyroskops im wesentlichen horizontal gehalten wird.
3. Gyroskopisches Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Beschleunigungsmesser
(ILj, U2 1) und ein weiterer Drehkraft erzeuger vorgesehen
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- 26 -
sind, dass der Ausgang der beiden Beschleunigungsmesser
dem ersten Drehkrafterzeuger (420, 421) bzw. dem zweiten Drehkrafterzeuger (520, 521) zugeführt wird und dass die Rotordrehacase (Ax-B ) im wesentlichen vertikal gehalten wird»
dem ersten Drehkrafterzeuger (420, 421) bzw. dem zweiten Drehkrafterzeuger (520, 521) zugeführt wird und dass die Rotordrehacase (Ax-B ) im wesentlichen vertikal gehalten wird»
4. Gyroskopisches Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in dem Neigungsintegrator
enthaltene Flüssigkeit eine hohe Viskosität aufweist.
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