DE1801569C - Anordnung mit einer S-förmigen Befestigungsklammer zum Zusammenhalten mehrerer Karosserieteile - Google Patents
Anordnung mit einer S-förmigen Befestigungsklammer zum Zusammenhalten mehrerer KarosserieteileInfo
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Description
chen, muß man die Materialstärke für die Klammer Durch die Erfindung wird insofern ein technischer
größer wählen als es der eigentlichen Aufgabe der Fortschritt erzielt, als die durch die USA.-Patent-Klammer
entsprechend erforderlich wäre. Ein weite- schrift 2 898 648 bekanntgewordenen Klammern darer
Mangel der bekannten Klammer kann bei einer hingehend verbessert sind, daß beim Aufstecken und
eventuell vorzunehmenden Demontage der U-förmi- 45 Abnehmen der U-förmigen Abdeckung kein Verkangen
Abdeckung auftreten. Zieht man nämlich die Ab- ten, Verbiegen oder Abziehen der Klammer vom
deckung entgegen der von den Widerhaken in den Flansch auftritt. Durch den Lappen, der an der ent-Außenschenkeln
aufgebrachten Kräften in Richtung sprechenden Stelle angeordnet isl und in die Karossedes
Flansches ab, so kann es vorkommen, daß die Ab- riewand in ein Loch eingreift, wird zusätzlich zum
deckung einschließlich der Befestigungsklammer von 50 Reibungsschluß am Klammerteil, der auf den Rand
dem Flansch abgezogen wird, woraufhin die zu ver- des Flansches aufgesetzt ist, noch ein zweiter Reibindenden
Teile nicht mehr zusammengehalten wer- bungsschlußteil gebildet. Damit können keine Kräfte
den. mehr auftreten, die entsprechende Momente bilden
Weiterhin ist aus der französischen Patentschrift können, welche das Verkanten oder Verbiegen bewir-983
883 eine etwa S-förmige Befestigungsklammer 55 ken, vielmehr ist ein fester Sitz der Klammer gewährbekannt,
die ebenfalls auf einen Flansch gesteckt und leistet.
mit einer Abdeckung versehen werden kann, jedoch Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an
läßt sich eine im Querschnitt U-förmige Abdeckung Hand der Zeichnung im folgenden näher erläutert. Es
nicht ohne zusätzliche Maßnahmen darauf befestigen. zeigt
Vielmehr eignet sich die bekannte Klammer nur für 60 Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Befestieine
Abdeckung mit Ε-Profil, wobei der mittlere gungsklammer,
einem äußeren Schenkel der Klammer eingeklemmt klammer und
wird und diesen Raum nahezu ausfüllt. F i g. 3 einen Querschnitt durch einen Karosserie-
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, Anord- 65 holm mit einem Kabelstrang und einer Einstiegschutznungen
der durch die USA.-Patentschrift 2898648 leiste, die durch die Befestigungsklammer gehalten
bekanntgewordenen Art insoweit zu verbessern, daß werden,
beim Aufstecken und Abnehmen der U-förmigen Ab- Die Klammer 1 verbindet zwei oder mehrere
beim Aufstecken und Abnehmen der U-förmigen Ab- Die Klammer 1 verbindet zwei oder mehrere
Bleche, z.B. den Unteiiiolm2, das innere Seitenteil 3
und das äußere Seitenteil 4 einer Automebilkarossene,
indem sie nut ihrem schmalen U-förmigen Teilquerschnitt
S die Bleche an ihren meistens abgewinkelten Bändern umfaßt, wobei zwei nach innen geächtete,
als Widerhaken ausgebildete Zacken 6, welche aus der Klammerwandung ausgestanzt rind,
die Bleche in dem schmalen U-fönnigen Teilquerschnitt
5 festklemmen. Der rechte Schenkel? des U-formigen ^querschnitte* 5 ist so erweitert, daß
der gesamte Querschnitt etwa S-förnug Kt
Die Klammer liegt mit mrem mittleren Schenkel?
an dem abgestellten Hansen des Unterholms2 an. Aus dem Steg unterhalb des Kabelstranges 8 ist der
Lappen U nasenfönnig nach unten weggebogen und
greift so durch ein Loch hinter den Unterholm^ daß
die Klammer klipsartig auf diesem Unterholm festsitzt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- deckung kein Verkanten, Verbiegen oder Abziehen Patentanspruch: der Klammer vom Flansch auftritt.Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei der ErfindungAnordnung mit einer in ihrem Querschnitt vorgesehen, daß aus dem Steg, der dem un eingebau-S-förmigen Befestigungsklammer mit an ihren S ten Zustand dem Flansch abgewandten Außenscnen-durch Stege mit einem mittleren Schenkel verbun- kel benachbart ist, ein Lappen nasenförmig ausgebe-* denen Außenschenkeln befindlichen Widerhaken gen ist, der durch ein hierfür vorgesehenes Loch in' zum Zusammenhalten mehrerer Karosserieteile dem die Befestigungsklammer aufnehmenden Karos-durch Aufstecken der Befestigungsklammer auf serietefl unter Ausnutzung dos Flansches als Wideria-den Rand eines aus diesen Teilen gebildeten io ger eingeklipst istFlansches und zum Aufstecken einer die Befesti- Zwar ist aus der USA.-Patentschnft 2618 033gungsklammer teilweise umgreifenden U-iörmigen eine Befestigungsklammer für Kabelstrange beAbdeckung, dadurch gekennzeichnet, kannt, die in ein in einer Aufnahmeplatte bedaß aus dem Steg, der dem im eingebauten Zn- endliches Loch eingeklipst werden kann. Doch stand dem Flansch abgewandten Außenschenkel *5 handelt es sich hierbei einmal um eine reine Kabelhal-(9) benachbart ist, ein Lappen (11) nusenfönnig terung, zum anderen ist die Klipseinrichtung an dieser ausgebogen ist, der durch ein hierfür vorgesehenes Klammer recht aufwendig im Vergleich zur Befesti-Loch in dem die Befestigungsklammer (1) auf- gungsklammer bei der erfindurigsgemäßen Anordnehmenden Karosserieteil (2) unter Ausnutzung nnng. Wihrend bei der bekannten Kabelhalterung des Flansches als Widerlager eingeklipst ist ao zwei Zungen aus der Klammer herausgearbeitet werden müssen, die federnd so zusiunmenarbeiten, daß sich die gewünschte Klipswirkung einstellt, braucht bei der Befestigungsklammer nach der Erfindung Ie-diglich eine Zunge aus dem Klammerkörper herausgc-as stanzt zu werden. Diese Zunge wird nasenförmig umgebogen, so daß sie durch ein Loch in dem die Befestigungsklammer tragenden Karosserieteil hinter diesesgungsklame gDie Erfindung geht aus von einer Anordnung der greift, und bewirkt dann zusammen mit dem ohnehin im Oberbegriff des Patentanspruchs genannten Art. vorhandenen mittleren Schenkel der S-förmigen Befe-Eine derartige Anordnung ist bereits aus der USA.- 3= stigungsklammer, der an dem von demselben Karosse-Patentschrift 2 898 648 bekannt. Die dann beschrie- rieteil abgestellten Flansch anliegt, den Klipseffekt bene Konstruktion der Befestigungsklammer weist je- Abgesehen davon, daß das Ausstanzen einer zweite!·, doch verschiedene Nachteile auf. So kann es, während Zunge aus dem Klemmerkörper mit erhöhtem Ar die U-fönnige Abdeckung aufgesteckt wird, leicht beitsaufwand verbunden ist, würde sich dieses auch vorkommen, daß die Befestigungsklammer verkantet 35 festigkeitsmäßig nachteilig auswirken und könnte nur oder verbiegt, da deren einer Steg (wie aus den Fig. 1 durch eine entsprechend stärkere Dimensionierung bis 4 der zugehörigen Zeichnung ersichtlich ist) und der Klammer kompensiert werden. Darüber hinaus ist mit ihm der dem Flansch abgewandte Außenschenkel bei kleinen Befestigungsklammern gar nicht immer hohl liegt und während der Montage großen Biege- der Platz vorhanden, daß eine zweite Zunge ausgekräften ausgesetzt ist. Um diesen Nachteil auszuglei- 40 stanzt werden könnte.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681801569 DE1801569C (de) | 1968-10-05 | Anordnung mit einer S-förmigen Befestigungsklammer zum Zusammenhalten mehrerer Karosserieteile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681801569 DE1801569C (de) | 1968-10-05 | Anordnung mit einer S-förmigen Befestigungsklammer zum Zusammenhalten mehrerer Karosserieteile |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1801569A1 DE1801569A1 (de) | 1970-04-23 |
| DE1801569B2 DE1801569B2 (de) | 1972-08-24 |
| DE1801569C true DE1801569C (de) | 1973-03-22 |
Family
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