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DE1800918U - Walze zum erzeugen eines anpressdruckes bei flaechigen klebeverbindungen. - Google Patents

Walze zum erzeugen eines anpressdruckes bei flaechigen klebeverbindungen.

Info

Publication number
DE1800918U
DE1800918U DE1959K0031769 DEK0031769U DE1800918U DE 1800918 U DE1800918 U DE 1800918U DE 1959K0031769 DE1959K0031769 DE 1959K0031769 DE K0031769 U DEK0031769 U DE K0031769U DE 1800918 U DE1800918 U DE 1800918U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
handles
rods
bars
contact pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1959K0031769
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KLEBCHEMIE GmbH
Original Assignee
KLEBCHEMIE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KLEBCHEMIE GmbH filed Critical KLEBCHEMIE GmbH
Priority to DE1959K0031769 priority Critical patent/DE1800918U/de
Publication of DE1800918U publication Critical patent/DE1800918U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Walze zum Erzeugen eines Anpreßdruckes bei flächigen Klebeverbindungen.
  • Die Neuerung bezieht sich auf eine Walze zum Erzeugen eines Anpreßdruckes bei flächigen Klebeverbindungen, wobei die Walze mit zwei in eine bestimmte handliche Gebrauchslage spreizbaren Griffen ausgestattet ist.
  • In der Praxis hat es sich gezeigt, daß erhöhte Anpreßdrücke, wenn sie sich gleichmäßig auf die jeweiligen Flächen verteilan lassen, die Güter einer Klebeverbindung wesentlich verbessern. Diese Erkenntnis hat zur Anwendung von Walzen und Rollen geführt, da derartige Mittel auf einfache Weise eine verhältnismäßig gleichmäßige Druckverteilung zulassen. Ursprünglich wurden solche Rollen mit einem einzigen Handgriff ausgestattet, was sich aber bald als unzureichend erwies, weil es mit einem einzigen Handgriff nicht möglich ist, die erforderlichen und teilweise recht hohen Anpreßdrücke zu erzeugen, vor allem dann nicht, wenn die Klebeverbindung großflächig ist und die die Walze handhabende Person mit ausgestrecktem Arm arbeiten muß. Um diese Mängel zu beseitigen, hat man bereits eine Walze geschaffen, die zwei mit ihren Achsen quer zu der Walze liegende Handgriffe aufweist und die sich als sehr brauchbar erwiesen hat ; nicht zuletzt deshalb, weil bei einer derartigen Ausführung die bedienende Person durch Einsatz ihres Körpergewichtes verhältnismäßig hohe Anpreßdrücke erzeugen kann.
  • Ausgehend von der Überlegung, daß nur eine Walze mit zwei Griffen den Bedürfnissen der Praxis entsprechen kann, liegt der Neuerung die Aufgabe zugrunde, eine Walze zu schaffen, bei der noch höhere Anpreßdrücke mühelos erzeugt werden können und deren Handhabung besonders einfach ist. Darüber hinaus ist angestrebt, die Walze so durchzubilden, daß auch bei gestrecktem'Arm der Bedienungsperson hohe Anpreßdrücke möglich sind.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Neuerung dadurch gelöst, daß die Achsen der Griffe parallel oder von oben und/oder quer zur Walze gesehen leicht schräg, bezw. geneigt zur Achse der Walze verlaufen. Wenn auch bei der bekannten Zweigriff-Walze, wie bereits erwähnt, zur Erzielung'hoher Anpreßdrücke das Körpergewicht der Bedienungsperson eingesetzt werden kann, so sind hier durch die besondere Anordnung der Griffe noch günstigere Verhältnisse geschaffen, mithin sich die neuerungsgemäße Walze vor allem dort anbietet, so es auf besonders hohe Anpreßdrücke ankommt, ohne daß die Bedienungsperson sich übermäßig anstrengen muß. Darüber hinaus ist durch die besondere Anordnung der Griffe die neuartige Walze sehr stabil und rauher Beanspruchung bestens gewachsen. Die Parallellage der Griffe empfiehlt sich für Ausführungen, mit denen verhältnismäßig lange und
    J
    schmale Streifen aufgepreßt werden sollen, während die Aus-
    führung mit leicht schrägen oder geneigten Griffe dort brauch-
    bar sein wird, wo beispielsweise nur von einer Seite her das Aufpressen vollzogen werden kann.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung bewegen sich bei einer schrägen bezw. geneigten Anordnung der Griffe die Abweichungen von der parallelen Lage im Bereich von spitzen Winkeln. Wie Versuche gezeigt haben, bringt diese bevorzugte Ausführung eine besondere Handlichkeit mit sich, die von der Bedienungsperson als sehr angenehm empfunden wird.
  • Bei einer Walze, deren gleichzeitig die Griffe tragendes Gestell aus Flachstäben mit hoher Festigkeit besteht, ist es gemäß der Neuerung zweckmäßig, wenn je zwei Flachstäbe von der eigentlichen Walze zu den Griffen führen und zum Sperren je zwei kürzer als die zuerst erwähnten Stäbe gehaltene Flachstäbe zur Anwendung kommen, die miteinander und mit den ersten Stäben zu einer Parallelogrammsperre vereint sind, wobei vorzugsweise an den Griffstäben Anschläge vorgesehen sind, an denen sich die Gegenstäbe, vorzugsweise dìe Sperrstäbe, vor Erreichen ihrer Totpunktlage (gestreckten Lage) abstützen.
  • Diese Ausführung hat den Vorteil, daß man sowohl zum Zusammenlegen als auch zum Spreizen der Griffe nichts anderes zu tun hat, wie die Griffe zu ergreifen und entsprechend nach innen bezw. nach außen zu drücken. Darüber hinaus ist auch die Erstellung eines derartigen Gestelles wirtschaftlich, zumal die Einzelteile gewissermaßen vom Strang abgeschnitten werden können, was stets mit einfachen Hilfsmitteln durchführbar ist.
  • Im Hinblick auf die bereits erwähnte günstige Herstellungsweise ist es schließlich auch noch zweckmäßig, daß die Träger für die Griffe, die Achse für die Walze und die Anlenkstäbe für die Parallelogrammstäbe aus einheitlich abgesetzten Bolzen bestehen, die an ihrem Ende vernietet sind. Auf diese Weise vermeidet man Distanzrohre, ganz abgesehen davon, daß abgesetzte Bolzen das ganze Gestell festigen.
  • In der Zeichnung ist die Neuerung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen : Fig. l die erfindungsgemäße Walze in Seitenansicht bei gespreizten Griffen und ei, 3. 2 die gleiche Walze in Oberansicht, teilweise aufgebrochen.
  • Wie aus der Zeichnung hervorgeht, besteht die Walze 1 aus der eigentlichen Walze 2 und einem die eigentliche Walze 2 tragenden Gestell 3. Die eigentliche Walze 2 wiederum setzt sich aus einem zylindrischen Kern 4 und einem Gummibelag 2 zusammen und ist von einem abgesetzten Bolzen 6 durchsetzt. Dieser Bolzen 6, auf dem sich der Kern 4 drehen kann, greift in Flachstäbe 7, 8 des Gestelles 3 ein und ist an seinen Enden bei vernietet, und zwar so, daß sich die Stäbe 7, 8 noch gegeneinander bewegen lassen. Damit sich die Stäbe 7, 8 nicht über die aus Fig. 1 ersichtliche Stellung hinaus verschwenken lassen, sind an ihnen weitere Stäbe 10, 11 mittels Bolzen 12, 13 angelenkt, die ihrerseits bei 14 gelenkig miteinander verbunden sind. Diese Stäbe 10, 11 können aber in keine gestreckte Lage gebracht werden, da Anschläge 15 vorgesehen sind. Dies hat den Vorteil, daß ohne zusätzliche Handgriffe die Stäbe 7, 8 gegeneinander geklappt werden können. Eine Behinderung der Stäbe untereinander ist ausgeschlossen,
    daclle Stäbe aneinander vorbeigleiten können, wie sich dies
    ohne weiteres aus Fig. 2 ergibt. Besonders wesentlich bei der dargestellten Walze ist es aber, daß die an den Enden der Stäbe 7, 8 vorgesehenen Griffe 16, 17 parallel oder spitzwinkelig zu der Achse 18 der eigentlichen Walze 2 liegen.
  • Mit der Linie 19 ist in Fig 2 angedeutet, welche Lage die Griffe in Abweichung von der Parallellage einnehmen könnten, und zwar von oben gesehen, während in Fig. 1 durch gestrichelte Linien 20 gezeigt ist, welches Erscheinungsbild sich er-
    gibt, wenn der eine Stab, z. B. 8, bei 21 mehr gekrümmt ist, als
    der andere.
  • Wie ohne weiteres aus der Zeichnung hervorgeht, ist das Gestell 3 selbst sehr hohen Drücken gewachsen, d. h. ein Verbiegen ist in vorteilhaftem Gegensatz zu bekannten Aüsführungen nicht zu befürchten.
  • Schutzansprüche

Claims (1)

  1. Schutzansprüche -----------------
    1. Walze zum Erzeugen eines Anpreßdruckes bei flächigen Klebeverbindungen, wobei die Walze mit zwei in eine bestimmte handliche Gebrauchslage spreizbaren Griffen ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Griffe (16, 17) parallel oder von oben und/oder quer zur Walze (2) gesehen leicht schräg bezw. geneigt zur Achse (18) der Walze (2) verlaufen. 2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei
    einer schrägen bezw. geneigten Anordnung der Griffe (16, 17) die Abweichungen von der Parallellage sich im Bereich spitzer Winkel bewegen.
    3. Walze, deren gleichzeitig die Griffe tragendes Gestell aus Flachstäben hoher Festigkeit besteht, nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei Flachstäbe (7, 8) von der eigentlichen Walze (2) zu den Griffen (16, 17) führen und zum Sperren je zwei kürzer als die zuerst erwähnten Flachstäbe (7,8) gehaltene Stäbe (10, 11) dienen, die miteinander und mit den ersten Stäben (7 8) zu einer Parallelogrammsperre vereint sind, wobei vorzugsweise an den Griffstäben (7,8) Anschläge (15) vorgesehen sind, auf denen sich die Gegenstäbe (z. B. 10, 11) vor Erreichen ihrer Totpunktlage abstützen.
    4. Walze nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger für die Griffe (16,17) die Achse (6) für die Walze (2) und die Anlenkstäbe (12,13) für die Parallelogrammstäbe (7,8,10,11) aus'einheitlich abgesetzten Bolzen bestehen, die an ihren Enden vernietet sind.
DE1959K0031769 1959-04-11 1959-04-11 Walze zum erzeugen eines anpressdruckes bei flaechigen klebeverbindungen. Expired DE1800918U (de)

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