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DE1800477C - Vorrichtung zum Ausrichten von Bogen material - Google Patents

Vorrichtung zum Ausrichten von Bogen material

Info

Publication number
DE1800477C
DE1800477C DE1800477C DE 1800477 C DE1800477 C DE 1800477C DE 1800477 C DE1800477 C DE 1800477C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
suction
base plate
bore
perforated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Thompson, Jack Evans, Edgmont HoImbury St Mary, Surrey (Großbritannien)

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausrichten von Bogenmuterial, wobei mittels Trunsportriemen tier Dogen gegen einen in Förderrichuing ungeordneten, nockengesteuerkn, schwenkbaren Anschlag gefördert wird, und einen Seitenanschlag, gegen den eine Seitenkante eines Bogens durch zumindest eine aus einem um eine senkrechte Achse drehbaren, perforierten und mit einer Vakuumquelle verbundenen Saugleller bestehende Saugeinrichtung ausgerichtet wird.
In der britischen Patentschrift 1021 118 ist eine derartige Vorrichtung mit einem gleitenden Antrieb zum Befü.-dern von auszurichtendem Blattmaterial mit Vordermarken zum kurzfristigen Anhalten der vom liegenden Kante des Blattes beschrieben, wobei ferner ein Seitenanschlag, gegen welchen eine Kante des Blattes pu.allel zur Forderrichtung angelegt werden kann, mit zumindest einer derart gestalteten und angeordneten Saugeinrichtung vorgesehen ist. Diese erteilt dem Blatt eine Bewegung, die die Kanten des Bialles gegen die Vorderniarken und gegen den Seitenanschlag führt. Diese bekannte Vorrichtung ist in erster Lirie zum Ausrichten u.id Einzelerfassen von Blättern aus Papier gedacht, die eine Papierzuführvorrichtung verlassen, bevor sie einem darauffolgenden Arbeitsgang, beispielsweise Sortieren, Bedrucken, Überprüfen, Zählen unterworfen werden.
Herkommlicherweise umfaßt der gleitende Antrieb zum Weilerbcfördern der BLtter eine Anzahl von endlosen Bändern, welche e;.ne horizontale Transportbahn bild ·η, auf der ein Blatt bc.vegt werden kann.
Jede der Saugeinrichtungen ist mit einem perforierten Saugteller versehen, der für das Ausrichten eines Blattes bestimmt ist. Weiterhin ist an jedem Saugteller eine einstellbare Steuerscheibe angeordnet, die ortsfest bleibt, wenn sich der perforierte Saugtcller dreht.
Um das Blatt nach Durchführung der seitlichen Ausrichtung weiter in Transporlrichtung nach vorn zu bewegen, sind bei der bekannten Vorrichtung zusät/liehe und von der Saugeinrichtung getrennte Einrichtungen vorgesehen. Hs wird beispielsweise ein gesonderter Saug- oder anderer Mechanismus betätigt, um die vorn liegende Kante des Blattes nach der Ausrichtung /u ergreifen und nach vorn zu bewegen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht bei einer Vorrichtung der genannten Art darin, daß der zuletzt beschriebene Arbeitsgang auf einfachste Weise ohne eine gesonderte und getrennte Einrichtung crzielbar ist. Die Vorricht.ing soll einfach sowie robust aufgebaut sein und eine sichere Funktion gewährleisten.
Die Losung der gestellten Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der genannten Art dadurch erzielt, daß die Saugeinrichtung zwei nacheinander wirkende Vakuumqucllcn aufweist, wobei die eine an eine an sich bekannte Bohrung in der Grundplatte zur Lei' tu ng der Saugluft für die seitliche Ausrichtbewegung angeschlossen ist und wobei die andere an eine in der Grundplatte vorgesehene weitere Bohrung zur t cilung der Saugluft zur Erzielung einer Vorwärtsbewegung des Bogens angeschlossen ist.
Der wesentliche Vorteil der Erfindung ist darin zu suchen, daß zur Erzielung einer Weiterbewegung des Blattes nach der seitlichen Ausrichtung keine getrenn· ten und gesonderten Einrichtungen notwendig sind, es Beide Arbeitsgänge werden mit dem Gegenstand ge* muß der Erfindung erzielt, der darüber hinaus einfach und robust aufgebaut ist. Die bekannte Vorrichtung und die damit verbundene Ausrüstung kann somit stark vereinfacht werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. I eine schematische Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung,
F i g. 3 eine vergrößerte Draufsicht auf einen benutzten Saugmechanismus,
Fig. 4 einen Schnitt durch den Saugmechanismus entlang der Linie VV in F i g. 3 und
Fig. 5 eine Draufsicht auf ein Teil des Saugmechaniämus.
Gemäß den Fig. I und 2 weist eine Vorrichtung zum Ausrichten von Bogenmaierial eine Reihe endloser Transport riemen 1 auf. Parallel zu den Transportriemen 1 erstreckt sich auf einer Seite ein Seitenanschlag 2. gegen welchen die Seitenkante eines jeden Bogens 6 angelegt werden kann. Vor (in bezug auf die Forderrichtung der Bogen) und quer zu den Transportriemen 1 erstreckt sich eine Welle 3. Diese trägt eine abgewinkelte Anschlagplatte 4, die mit einer Lippe S versehen ist, welche die Führungskante eines Bogens 6 anzuhalten vermag (in F i g. 2 ist der Bogen teilweise weggeschnitten dargestelltl, nachdem der Bogen von den Transporlriemen I vorwärts befördert worden ist. Fine Nockenscheibe 111 wirkt mit einer anliegenden Nockenroile 11« zusammen. Die Nockenrolle U α befindet sich an einem Hebel 12, der an der Welle 3 befestigt ist. Über die Nockenscheibe 11 und die Nockenrolie Il α wird die Welle 3 in vorbestimmten Zeitintervallen verdreht und die Anschlagplatte 4 in die mit gestrichelten Linien dargestellte Stellung bewegt.
An Stelle der Lippe 5 als M'ilteplatte ist aujh eine Anordnung gemäß der britischen Patentschrift 1021 118, insbesondere Fig. 3, möglich, bei der oberhalb der Bämkr eine Welle zwei oder mehr nach unten konkav gebogene, plattenformige Greifer trägt, die im wesentlichen parallel zu den Blättern verlaufen und am l'nde jeweils eine kleine vertikal herabhängende Lippe aufweisen, die zum Anhalten der Vorderkante eines Papierbogcns ausreichen.
Zwei Sau^einrichtungen 7 sind unterhalb der Transport riemen 1 nahe deren vorderem Ende angeordnet. Jede Saugeinrichtung 7 weist eine drehbare Scheibe 8 auf. die mit einer Anzahl von kleineren Lothern 8a verschen (f ig. 5) und auf einer Welle 80 (F ig. 4) befestigt ist
Wie aus den F i g 1 und 4 hervorgeht, hat jede Saugcinrichiung 7 in der Draufsicht eine im wesentlichen rechtwinklige l-'orm. Sie weist drei übereinanderliegend'.: l'lcittcii 81, 82 und 83 auf Die Scheibe 8 wird über einen Keilriemen 84 von einer auf einer Antriebswelle 86 befestigten Riemenscheibe 85 angetrieben. Wie aus F i g. 3 hervorgeht (in der die Scheibe 8 entfernt ist), ist die Platte 83 mit einer öffnurig 87 verschen, in welcher der Saugtcller 8, die Riemenscheibe 85 und der Keilriemen 84 laufen.
Die Scheibe 8 befindet sich in engem Kontakt mit einer im wesentlichen ortsfesten Steuerscheibe 9, welche einen segmcntförmigen Ausschnitt 91 hat, und welche ferner mit einer radiat sich erstreckenden schlitzförmigen Bohrung 92 versehen ist, die über eine Ringnut 90 und Bohrungen 93 und 94 in der Grundplatte 81 mit einer Vakuumquelle 10 (F i g, 1) in Vep bindung steht. Der Umfang95 der Scheibe!) ist mit Zähnen versehen, welche mit einer Schnecke 96 in
Eingriff stehen, die durch eine Einstellschraube 97 gedroht werden kann. Eine Erhöhung 98 der Grundplatte 81 ist mit einer länglichen Bohrung 99 verlehen. Die Erhöhung 98 liegt in dem Ausschnitt 91 der Steuerscheibe 9. Die längliche Bohrung 99 ist mit finer Ansaugqucllc 100 (Fig. 1) verbunden. Es sind Dicht dargestellte Mittel vorgesehen, um in zeitlicher Beziehung in der schlilzförmigen Bohrung 92 und der länglichen Bohrung 99 ein Vakuum wirken zu lassen.
Beim Betrieb der Vorrichtung wird ein Bogen 6 (lurch die Transportriemen 1 befördert, bis seine vorn liegende Kante gegen die Lippe S an der Anschlagplatte 4 anstößt, worauf der Bogen kurzzeitig angehalten wird. Wenn auf die schlitzförmige Bohrung 92 ein Vakuum wirkt, wird durch den sich drehenden perforierten Saugteller 8 der Saugeinrichtung 7 dem Bogen 6 eine Bewegung in Richtung auf den Seitenanschlag 2 erteilt. Diese Bewegung bewirkt auch, bevor der Bogen 6 gegen die Lippe 5 anstößt, eine Ausrichtung der Bogen, wenn die Reibung der Transportriemen nicht ausreicht, das Blatt so zu fördern, daß es mit der vorn liegenden Kante angepaßt wird. Die drehbaren Saugleller 8 dienen vor allen Dingen dazu, den Bogen vorwärts zu bewegen, bis er gegen die Lippe 5 anstößt. Danach wird, da die Bewegung in dieser Richtung angehalten wird, die andere Komponente der Umdrehung der Saugteller (in bezug auf den Winkel zwischen der schlitzförmigen Bohrung 92 und den Transportriemen 1) den Bogen seitwärts schieben, bis er gegen den Seitenanschlag 2 anstößt. Wenn der Bogen angepreßt worden ist, dreht sich der Nocken 11, um die Welle 3 zu schwenken und die Anschlagplatte 4 zu bewegen und dadurch die vorn liegende Kante des Bogens freizugeben, worauf nun ein Vakuum in der länglichen Bohrung 99 erzeugt wird. Die hierbei fortgesetzte Drehung des sich drehenden Saugtellers 8 erteilt dem Blatt eine Vorwärtsbewegung in Richtung des Pfeiles in Fig. 3 oder 4, so daß der Bogen in Richtung auf eine Maschine, in der er beispielsweise bedruckt oder sortiert werden soll, weitergeführt wird. Diese Maschine ist zumeist mit einem Greifmechanismus versehen, um die vorn liegende Kante des Blattes /u erfassen und es von der Vorrichtung abzuziehen. F.s sind aber keine zusätzlichen Sauger oder andere Mittel erforderlich, um den Boger von der Vonichtung bis zum Greifmechanismus der Maschine zu fördern.
Wie bereits zuvor angegeben, stellen die Transportriemen einen gleitenden Antrieb für die Bogen dar. Mit dem während der ganzen Beschreibung gebrauchten Ausdruck »gleitender Antrieb« wird eine solche Vorrichtung verstanden, die einen Bogen nicht weitcr/wingt und kein Knittern verursacht, wenn er kurzzeitig an der Anschlaglippe oder am Seitenanschlag zum Halten kommt. In ähnlicher Weise bewegen die Saugeinrichtungen das Blatt auf eine »gleitende Art« und verursachen kein Knittern, selbst wenn sich der Bogen von Anfang an in einer korrekten Stellung befinden soilte.
Es muß bcirerkt werden, daß die Vorrichtung einstellbar ausgeführt werden kann, so daß sie für Bogen verschiedener Größen paßt. Insbesondere läßt sich der Seilenanschlag einstellbar machen. Die Nockenscheibe oder deren Drehgeschwindigkeit kann in Abhängigkeit von der Größe der auszurichtenden Bogen gewählt werden. Darüber hinaus sind tue siatioiiren Stcuerscheibcn 9 der Saugeinrichtungen V in ihrer Winkellage mittels der Schnecke 96, die in den Umfang 95 eingreift, einstellbar, um die im wesentlichen radial sich erstreckenden schlitzförmigen Bohrungen 92 dorthin zu stellen, wo z\e den Bogen die
ίο gewünschte Bewegung unter Berücksichtigung von deren Größe und Gewicht erteilen.
Es ist weiterhin möglich, die Steuerscheiben auch so um ihre Achsen winklig zu verdrehen, daß auf den Teil des Bogens, der zwischen den beiden Saug-
einrichtungen liegt, ein Zug ausgeübt wird, mit dem sich Falten, Knitter und ähnliche an dünnen Blättern auftretende Erscheinung^.', entfernen lassen. Obgleich die Vorrichtung mit zwei Laugeinrichtungen dargestellt worden ist, muß bemerkt werden, daß in Ab-
ao hängigkeit von der Größe der Blätter mehr als zwei vorgesehen werden können.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    as 1. Vorrichtung zum Ausrichten von Bogenmate-
    rial, wobei mittels Transportriemen der Bogen gegen einen in Förderrichtung angeordneten, nockengesteuerten, schwenkbaren Anschlag gefördert wird, und einen Seitenanschlag, gegen den eine Seitenkante eines Bogens durch zumindest eine aus einem um eine senkrechte Achse drehbaren, perforierten und mit einer Vakuumquelle verbundenen Saugteller bestehende Saugeinrichtung ausgerichtet wird, dadurch g e kennzeichnet, daß die Saugeinrichtung (7) zwei nacheinander wirkende Vakuumquellen (10, 100) aufweist, wobei die eine (10) an eine an sich bekannte Bohrung (9.1) in der Grundplatte (8!) zur Leitung der Saugiuft für die seitliche
    Ausrichtbewegung angeschlossen ist und wobei die andere (100) an eine in der Grundplatte (81) vorgesehene längliche Bohrung (99) zur Leitung der Saugluft zur Erzielung einer Vorwärtsbewegung des Bogens (6) angeschlossen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem drehbaren, perforierten Saugteller (8) eine über eine Schneckenspindel (96,97) und eine Verzahnung (95) verstellbare Steuerscheibe (9) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe (9) einen die längliche Bohrung (99) freigebenden Ausschnitt (91, aufweist und eine schlitzförmige Bohrung (92) sowie eine Ringnut (90) zurl citung der Ausrichtluft erhält.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Bohrung (99) 'n der Grundplatte (81) durch eine Erhöhung (98) der Grundplatte (81) nach oben fortsetzt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine zeitabhängige Steuerung der Vakuumquellen (10,100) vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3511897A1 (de) * 1985-04-01 1986-10-09 Mabeg Maschinenbau Gmbh Nachf. Hense & Pleines Gmbh & Co, 6050 Offenbach Vorrichtung zum seitlichen ausrichten von bogen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3511897A1 (de) * 1985-04-01 1986-10-09 Mabeg Maschinenbau Gmbh Nachf. Hense & Pleines Gmbh & Co, 6050 Offenbach Vorrichtung zum seitlichen ausrichten von bogen

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