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DE1800116C - Selenelektrode zum verschleißfesten Auftragsschweißen - Google Patents

Selenelektrode zum verschleißfesten Auftragsschweißen

Info

Publication number
DE1800116C
DE1800116C DE1800116C DE 1800116 C DE1800116 C DE 1800116C DE 1800116 C DE1800116 C DE 1800116C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
welding
electrode
core
build
wear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jewgenij L; Grabtschak Alexej T.; Kiew Leinatschuk (Sowjetunion)
Original Assignee
Institut Elektroswarki Imeni E.O. Patona, Kiew (Sowjetunion)
Publication date

Links

Description

1
Die Erfindung bezieht sich auf Seelenelektroden zum vcrschleiBfesten Auftragsschweißen von Stahlteilen ohne Vorwärmung derselben, die aus einem Mantel aus kohlenstoffarmem Stahl und einer Kernfüllung bestehen, die ein Gemenge aus pulverigen Materialien (Legierungs-, Desoxydations-, schlackenbildende und andere Stoffe) darstellt.
Es sind eine Reihe von Seelenelektroden bekannt, deren Füllung Legierungs-, Desoxydations-, schlackenbildende und andere Bestandteile enthält.
Als Legierungsstoffe werden bekanntlich für die Seelenelektroden Ferrochrom, Ferromangan, Ferrosilizium, Ferrovanadin, Ferrotitan und als schla-n.cnbildende Stoffe Marmor, Feldspat, Rutilkonzentrat verwendet. Es ist auch die Verwendung einiger Fluorverbindungen in Seelenelektroden bekannt.
Jedoch ist es mit den bekannten Seelenelektroden unmöglich, das verschleißfeste Auftragsschweißen von Stahlteilen ohne deren Vorwärmung durchzuführen sowie mit erhöhten Geschwindigkeiten (100 bis 120 m/h) unter Erzielung einer rißfreien Schweißschicht eine Auftragsschweißung durchzuführen.
Der Erfindung liegt dk Aufgabe zugrunde, eine Seelenelektrode zu entwickeln, die es gestattet, ein verschleißfestes Auftragsschweißen von Stahlteilen ohne Vorwärmung derselben durchzuführen und bei hohen Schweißgeschwindigkeiten (100 bis 120 m/h) eine verschleißfeste rißfreie Schicht aufzutragen.
Die gestellte Aufgabe ist durch Schaffung einer Seelenelektrode zum verschleißfesten Auftragsschweißen von Stahlteilen ohne deren Vorwärmung
ίο gelöst, die aus einem Mantel aus kohlenstoffarmem Stahl und einer KernfüUur"; aus einem pulverförmigen Gemenge besteht, bei der gemäß der Erfindung die Kernfüllung (in Prozent von dem Gesamtgewicht der Seelenelektrode) aus 7,3 bis 8,8% Ferrochrom, 1.6 bis 2,4% Ferromangan, 0,5 bis 1,1% Ferrosilizium, 0,9 bis 1,1% Ferrovanadin, 0,9 bfc t,l% Ferrotitan, 2,3 bis 2.6% Natriumfluorid, 2,6 bis 3% Marmor, 0,9 bis 1,1% Feldspat, 5,7 bis 6,3% Rutilkonzentrat und 3,0 bis 5,9% Eisenpulver besteht und bei der der Anteil des Mantels am Gesamtgewicht der Elektrode 68 bis 72% beträgt.
Hierbei soll die Seelenelektrode neben Eisen die in der nachfolgenden Tabelle angeführte chemische Zusammensetzung (in Gewichtsprozent) haben:
C Cr Mn" Si V Ti . Rulil-
konzentrat
Marmor Natrium
fluorid
Feldspat
0,5-
0.8%
4,5-
6,5%
0.8-
1.6%
0,4-
0,8%
0,2-
0.6%
0.1-
0.35%
5,7-
6.3%
2.6-
3,0%
2,3-
2.6%
0,9-
1,1%
Die Elektrodenbestandteile sind so gewählt, daß beim Aufschweißen mittels offenen Bogens von 300 bis 500 A Stromstärke und 26 bis 30 V Bogenspannung ein Schweißgut gewährleistet wird, dessen chemische Zusammensetzung (in Gewichtsprozent) in folgender Tabelle angegeben ist:
C Cr Mn Si V Ti S und P
höchstens je
0.4a 0.50% 4.5-5.0% 0.4-0.7% 0,2-0.4% 0.2-0.35% 0.1 0,2% 0-0.4%
Das Gefüge des Schweißgutes ist ein feindisperses Guß-StengeJgefüge. Die Gefügebestandteile sind Sorbit und gleichmäßig verteilte Karbide. so
Die Härte der aufgeschweißten Schicht beträgt HR,- 52 bis 57.
Im folgenden wird ein konkretes Ausführungsbcispiel der Zusammensetzung der erfindungsgemäßen Seelenelektrode angeführt.
Es wird eine Seelenelektrode genommen, deren Füllung 8,8% Ferrochrom, 0,5% Ferrosilizium, 1,6% Ferromangan. 1.0% Ferrovanadin, 1,0% Ferrotitan, 2,5% Natriumfluorid, 2,8% Marmor. 1,0% Feldspat, 6,0% Rutilkonzentrat und 3,0% Eisenpulver enthält fo und die folgende chemische Zusammensetzung auf' weist:C — 0,7%.Cr-6,0%. Mn— 1,2%,Si—0,7%, V — 0.4%, Ti — 0,25%, P und S höchstens je 0.04%, Rutilkonzentrat — 6,0%, Marmor — 2,8%, Natf iumfluorid — 2,5%. Feldspat — 1,0%, Rest Eisen. 6<
Beim Auftragsschweißen mitteis offenen ßogens von 380 bis 400 A Stromstärke und 26 bis 28 V Bogensnantrune und bei einer Aufschweißgeschwindigkeit ve η 110 m/h mit einer Seelenelektrode von 3.0 mm Durchmesser weist das Schweißgut folgende chemische Zusammensetzung auf: 0,47% Kohlenstoff, 4.8% Chrnn. 0,62% Mangan, 0,34% Silizium. 0.23% Vanadin. 0.16% Titan, höchstens 0.04% Schwefel und Phosphor, Rest Eisen. Die Härte der aufgeschweißten Schicht beträgt HRC 56. Das Gefüge des Schweißgutes stellt ein feindisperses Guß-Stengelgefüge dar.
Die erfindungsgemäße Seelenelektrode ermöglicht es, die Leistung bei der halbautomatischen Auftragsschweißung um das 2,5- bis 3fache im Vergleich mit den Einzelelektroden (bei der vollautomatischen Schweißung noch mehr) zu steigern. Diese Steigerung der Auftragsschweißleistung wird dank Mechanisierung des Prozesses, durch Ermöglichung der Arbeit bei einem starken Strom und durch bessere Schweißeigenschaften der Seelenelektrode erzielt.
Die Verwendung von erhöhten Geschwindigkeiten (100 bis 120 m/h) ermöglicht es, Schweißraupen geringen Durchmessers herzustellen.
1
Die Schweißeigenschaften der Seelenelektrode sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt.
Strom Schmelz
koeffizient
Auftrags-
koeffiäeqt
Verbrauch
je I kg
Leisluna(kg)
I - (Schweiß
Schweißgut gut pro
1 Maschinen
IA) (g Ah) (g/Ah) (ka) stunde
190 15,4 12,0 1,28 2,3
250 16,0 12,9 3,2
310 17,1 13,7 4,2
350 17,7 14,5 5,1
420 18,8 15,0 6,3
460 20. C 16,3 7,5
530 22,7 17,3
1,24
1,25
1,22
,25
,26
,24
belastet werden und bei denen Schweißfehler unzulässig sind, ist eine Erhöhung der Verschleißfe^ tigkeit dieser Teile um das 5- bis 7fache gegenüber der Auftragsschweißung mit der bekannten Seelenelektrode erzielt worden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Seelenelektrode zum verschleißfesten Auftragsschweißen von Stahlteilen ohne Vorwarnung derselben, die aus einem Mantel aus kohlenstoffarmem Stahl und einer Kernfiillung aus einem pulverförmigen Gemenge besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernfiillung (in Gewichisprozent von dem Gesamtgewicht der Elektrode) aus
    Die erfindungsgemäße Seelenelektrode wird vorwiegend zur mechanisierten (voll- oder halbautomatischen) Auftragsschweißung von Legierungen mittels offenen Bogens ohne zusätzlichen Schutz des Schweißbades vor Luft benutzt. Sie kann aber auch für die Unterpulverauftragsschweißung zur Anwendung gelangen.
    Bei Verwendung der erfindungsgemäßen Seelenelektrode zum AuftragsschweiPön der Eimerkettenglieder von Baggern, die im Betrieb stets schwer 7,3 bis
    1,6 bis
    0,5 bis
    0,9 bis
    0.9 bis
    2,2 bis
    2.6 bis
    0,9 bis
    5.7 bis
    3,0 bis
    8,8% Ferrochrom,
    2,4% Ferromangan, 1,1% Ferrosilizium, 1,1% Fertovanadin, 1,1% Ferrotitan,
    26% Natriumfluorid, 3,0% Marmor.
    1,1% Feldspat,
    6,3% Rutilkonzentrat und 5,9% Eisenpulver
    besteht und daß der Anteil des Mantels am Gesamtgewicht der Elektrode 68 bis 72% beträgt.

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004021802A1 (de) * 2004-05-03 2006-01-05 Verschleiß-Technik Dr.-Ing. Hans Wahl GmbH & Co. Verfahren zum Auftragsschweissen sowie Werkstoff zum Einsetzen bei demselben

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004021802A1 (de) * 2004-05-03 2006-01-05 Verschleiß-Technik Dr.-Ing. Hans Wahl GmbH & Co. Verfahren zum Auftragsschweissen sowie Werkstoff zum Einsetzen bei demselben

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