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DE1800020C - Von außen blockierbare Kolbenzylinderanordnung - Google Patents

Von außen blockierbare Kolbenzylinderanordnung

Info

Publication number
DE1800020C
DE1800020C DE1800020C DE 1800020 C DE1800020 C DE 1800020C DE 1800020 C DE1800020 C DE 1800020C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
cylinder
shut
cavity
cylinders
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dipl.-Ing. 7300 Esslingen; Otto Günter 7305 Altbach Spieth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Suspa Federungstechnik GmbH
Original Assignee
Suspa Federungstechnik GmbH
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine von außen blockierbare zentrischer Außenzylinder vorgesehen ist, wobei der KoJbenzylinderanordnung mit zwei einander konzen- Innenzylinder und der mittlere Zylinder vollständig trisch umschließenden, mit einem Druckmedium ge- und der Außenzylinder teilweise mit einer Druckfüllten und miteinander durch mindestens eine Über- flüssigkeit gefüllt sind, daß der Außenzylinder über strömöffnung in Verbindung stehenden Zylindern, 5 eine gesonderte, im Verschlußstück angeordnete mit einem in dem Innenzylinder gleitend angeord- Überströmöffnung, in der ein zugeordnetes, von neten Kolben mit einer nach außen herausgeführten außen betätigbares Absperrorgan angeordnet ist, mit Kolbenstange, mit einem die beiden Zylinder an dem Hohlraum in Verbindung steht, daß das Abeinem Ende abschließenden Verschlußstück mit wei- spenorgan durch .eine zugeordnete Feder in seine teren Überströmöffnungen zur Verbindung der In- io Schließstellung gedrückt ist, in der der Austausch nenräume der beiden Zylinder und mit von außen des Druckmediums über denHohlraum unterbrochen betätigbaren, im Verschlußstück angeordneten Blök- isi, daß das Absperrorgan in Richtung auf den kiermitteln zur Unterbrechung eines Druckmedium- Hohlraum schließt und daß die Betätigungseinrichaustausches zwischen den beiden Zylindern. tung mit dem Absperrorgan zugeordneten Betäti-
Durch die deutsche Patentanmeldung F 14 592 ist 15 gungsmitteln versehen ist, so daß sämtliche drei Abeine von außen blockierbare Kolbenzylinderanord- sperrorgane bei Betätigung der Betätigungseinrichnung mit zwei einander konzentrisch umschließen- tung gegen die Wirkung ihrer zugeordneten Federn den, mit einem D.ickmedium gefüllten und mitein- in ihre Offenstellung drückbar sind, in der der Flüsander über mindestens eine Überströmöffnung in sigkeitsaustausch zwischen sämtlichen Zylindern über Verbindung stehenden Zylinder bekanntgemacht, so den Hohlraum freigegeben ist. Die Absperrorgane wobei in dem Innenzylinder ein Kolben mit einer nach können aus Ventilkugeln bestehen, außen herausgeführten Kolbenstange gleitend angeord- Es ist von Vorteil; wenn die Betätigungseinrich-
net ist und die beiden Zylinder an einem Ende dm ch tung aus einer von außen verschiebbaren, in dem ein Verschlußstück abgeschlossen werden, welches Hohlraum angeordneten Steuerstange besteht, die mit weitere Überstrümößnungen zur Verbindung der In- 25 zwei Steuerringen ium Verschieben der Absperrnenräume der beiden Zylinder aufweist, sowie von organe in ihre Offenstellung vtiseher» ist, wobei das außen betätigbare Blockieraittel zur Unterbrechung innerhalb des Hohlraumes liegende Ende der Steuereines Druckmediumiustausches zwischen den beiden stange dem einen der Absperrorgane zur Verschie-Zylindern. bung desselben in seine Offensteliung zugeordnet ist.
Dr Enfindung liegt uie Aufga'tJ zugrunde, eine 30 Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsverbesserte Kolbenzylinderanurrinung der eingangs form ist bei Ausbildung der Anordnung als Zugfeder genannten Art in Vorschlag zu bringen, wobei ins- der Hohlraum durch eine Dichtung in zwei Teile besondere auch bei wechselnden Zug- und Druck- aufgeteilt, von denen der eine mit den beiden dem kräften der Kolbenstange eine sichere Blockierung Außenzylinder und dem mittleren Zylinder zugeordder Anordnung gewährleistet sein soll. Außerdem 35 neten Überströmöffnungen in Verbindung steht, wosoll ein möglichst einfacher Aufbau erreicht werden bei der eine Teilraum mit Flüssigkeit gefüllt ist, und die Kolbenzylinderanordnung soll durch nur deren Druck etwa gleich dem Druck eines de.i geringfügige konstruktive Änderungen entweder als Außenzylinder zum Teil iüllenden Gases ist, wäh-Druckfeder oder als Zugfeder wirken. rend der andere Teilraum mit Flüssigkeit gefüllt ist.
Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung 40 deren Druck etwa gleich Atmosphärendruck oder dadurch gelöst, daß der Kolben massiv ausgebildet wenig höher ist. Der andere Teüraum kann hierbei ist und keine Überströmöffnungen mit Absperrmitteln mit einem Vorrats- und Ausgleichsbehälter mit Flüshat, daß jeder der beiden Zylinder über eine {,.- sigkeit von Atmosphärendruck oder wenig höher in sonderte Überströmöffnung, in der je ein von außen Verbindung stehen. Es ist zweckmäßig, wenn die betätigbares Absperrorgan angeordnet ist, mit einem 45 Wandung des Vorrats- und Ausgleichsbehälters zuHohlraum im Inneren des Verschlußstückes verbun- mindest teilweise aus einer elastischen Membran den ist, daß die beiden Absperrorgan durch zu- besteht.
geordnete Federn in ihre Schließstellung gedrückt Gegenüber der eingangs genannten bekannten
sind, in der ein Austausch des Druckmediums über Kolbenzylinderanordnung weist die Erfindung im den Hohlraum zwischen den beiden Zylindern unter- 50 wesentlichen folgende Vorteile auf. brochen ist, daß beide Absperrorgane in Richtung Da ein massiv ausgebildeter Kolben benutzt wird,
auf den Hohlraum schließen und daß eine Betäti- der im übrigen fertigungs- und kostenmäßige Vorgungseinrichtung vorgesehen ist, bei deren Betätigung teile bringt, und da ferner die Absperrorgane erfind«e beiden Absperrorgane gegen die Wirkung der dungsgemäß in Richtung auf den Hohlraum im Ver zugeordneten. Federn in eine Offensteliung drückbar 55 schlußstück schließen, ist gewährleistet, daß auch bei sind, in der der Austausch des Druckmediums zwi- wechselnden Zug- und Druckkräften der Kolbensjchen den beiden Zylindern über den Hohlraum stange immer die zugeordnete, jeweils vor den eirtfreigegüben ist. zelnen Absperrorganen liegende Druckniediumsäule
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind bzw. Flüssigkeitssäule das entsprechende Absperrdie beiden Absperrorgane im Verschlußstück ange- 60 o.gan in die Schließstellung drückt, ohne daß hierbei ordnet und die Betätigungseinrichtung besteht aus die anderen Absperrorgane gegen die Schließrichtung einer von außen verschiebbaren, in dem Hohlraum beansprucht würden. Es werden somit mit Sicherheit angeordneten Steuerstange, die mit den Absperr- wechselnde Beanspruchungen der Absperrorgane organen zugeordneten BetUtigungsmitteln zum Ver- vermieden und es ist eine einwandfreie Blockierung schieben derselben in ihre Offensteliung versehen ist. 65 mit völliger Sicherheit gegeben.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist da- Die erfindungsgemäße Anordnung ist einfacher als
durch gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, ein die bekannte, da mit drei Ventilen ausgekommen die beiden Zylinder von außen umschließender kon- wird, während bei der bekannten Anordnung noch
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zusätzlich ein als Absperr- und Blockierorgan die- stehen aus federbelasteten Ventilkugeln 1', i' und 3'.
nendtr Stufenkolben mit semen zugeordneten Teilen Durch die federbelasteten Ventilkugeln 1' bis 3' sind
erforderlich ist . drei Überströmöffnungen 1", 2" und 3" versculieß-
Bei Verwendung der erfindungsgemäßen Kolben- bar, von denen jeweils eine jedem der Zylinder zylinderanordnung zur stufenlosen Verstellung von 5 .zugeordnet ist. Die drei in dem Körper 4 angeord-Tischplatten, Stühlen, Lehnen und Sitzflächeu von neten Überströmöffiiungen 1" bis 3" stehen einerjeiu Sitzen u. dg?- ist es erwünscht wenn eine ständige mit den zugeordneten Zylindern 1 bis 3 und anderer-Blockierung vorhanden ist, die nur bei Betätigung, seits mit einem gleichfalls in dem Verschlußstück 4 z. B. zur Sitzverstellung, kurzzeitig gelöst wird. Dieser angeordneten Hohlraum 13 Ln Verbindung.
Forderung wird die erfindungsgemäßo Kolbenzylin- io Eine Betätigung, d. h. ein öffnen der Ventilderanordnung im Gegensatz zu der bekannten,' wie kugeln 1' bis 3' erfolgt durch eine in dem Hohlohne weiteres ersichtüch, gerecht. raum 13 gleitend nngeordnete Steuerstange 14, die
Auch bei Vervendung der erfindungsgemäßen mit zwei Steuerringen 2'" und 3'" zum öffnen der
Kolbenzylinderanordnung als Gasfeder oder Stoß- beiden Ventilkugeln T und 3' versehen ist. Die
dämpfer ergeben sich Vorteile, da bei entsprechen- 15 Betätigung, d. h. das öffnen der Ventilkugel 1',
der Wahl der Lage der Steuerstange sämtliche A.b- erfolgt durch das in der Zeichnung rechts liegende
sperrorgane unabhängig vom Hub ständig in der Ende i ". der Steuerstange 14. Das in der Zeichnung
Offenstellung gehalten sind, während bei der be- links dargestellte andere L.ide 14' der Steuerstange
kannten Anordnung die Absperrorgr ne bei jedem 14 ist nach außen abgedichtet herausgeführt, so daß
Hub öffnen und schließen und somit relativ rasch 20 eine Betätigung der Ventilkugeln Y bis 3' von außen
verschleißen. erfolgen kann. Der Hohlraum 13 ist mittels einer
Sehr vorteilhaft ist auch, daß die erfindungsge- Dichtung 15 nach außen abgedichtet, welche gleichmäße Kolbenzylinderanordnung durch Vornahme zeitig zur Führung und Abdichtung der Steuerstanse nur geringfügiger konstruktiver Änderungen ent- 14 dient.
weder als Druckfeder oder als Zugfeder ausgebildet 35 Eine wie vorst* hend beschriebene, als Druckfeder
werden kann. ausgebildete, hydropneumatische Kolbenzylinderan-
Die Zeichnung stellt zwei Ausführungsbeispiele Ordnung arbeitet wie folgt.
des Gegenstandes der Erfindung dar. Es zeigt Durch ein Einschieben der Steuerstange 14 in den
Fig. ' einen Längsschnitt durch die erste bevor- Hohlraum 13 werden sämtliche drei Ventilkugeln 1'
7ugte Ausführungsform, die als Druckfeder ausge- 30 bis 3'gleichzeitig geöffnet und geben die Durchtritv
hildet ist, querschnitte der Überströmöffnungen 1" bis 3" frei.
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die zweite Hierdurch stehen der Innenzylinder und die beiden
bevorzugte Ausführungsform, die als Zugfeder Ringräumc miteinander in Verbindung, so daß die
ausgebildet ist. Kolbenstange 7 durch eine von außen wirkende
Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausfüh- 35 Druckkraft in den Innenraum des Zvwnders 1 einge itingsfoi-n sind drei konzentrische Zylinder vorge- drückt und das Druckgas im Raum 12 des Ringsehen, ein Innenzylinder 1, ein mittlerer Zylinder 2 raumes 10 komprimiert wird. Dabei strömt das öl und ein Außenzylinder 3. Die drei Zylinder sind zunächst aus dem in der Zeichnung links dargestelljeweils mit ihrem einen offenen Ende mit einem ten Teil des Zylinders 1 durch die Überströmöff-Verschlußstück 4 abgedichtet verbunden und hier- 40 nung 1" in den Hohlraum 13 ein. Von hier aus durch an diesem Ende verschlossen. Am gegenüber- verzweigt sich der ölstrom in einen Teilstrom, liegenden Ende ist ein Verschlußkörper 5 vorgesehen, welcher durch die Uberströtnöffnung 2" in den der gleichfalls in die offenen Enden der drei Zylinder Ringraum 9 und über die Durchgangsbohrung 8 in einge?' hoben und an dieser Stelle abgedichtet ist. den kolbenstangenseitigen Teil des Innenraumes des In dem Innenzyl?nder ist ein Kolben 6, welcher 45 Zylinders 1 einströmt, während der zweite Teilstrom gegenüber dem Innenzylinder abgedichtet ist, glei- durch die Oberströmöffnung 3" in den Ringspalt tend angeordnet. Dc Kolben 6 ist mit einer kolben- 10 eintritt und hierbei den Gleitkolben 11 — nach stange 7 verbunden, welche durch den Verschluß- rechts in der Zeichnung — verschiebt. Dies bewirkt körper 5 nach außen abgedichtet herausgeführt ist. eine Komprimierung des im Raum 12 eingeschlos-Der gesamte innenraum des Innenzylinders 1 ist mit 50 senen Druckgases. Bei geöffneten Ventilkugeln 1' einer Flüssigkeit, z. B. öl, gefüllt und steht über bis 3' wird somit auf die Kolbenstange 7 eine Druckeine Durchgangsbohrung 8 mit einem Ringraum 9 in kraft ausgeübt, die sich aus dem Gas bzw. Flüssig-Verbindung, welcher von der Außenwandung des keitsdruck und der Fläche der Kolbenstange ergibt. Innenzylinders 1 und der Innenwandung des mitt- Auf Gruni der Tatsache, daß diese Kraft in Richleren Zylinders 2 gebildet wird. In einem weiteren 55 tung auf das Austrittsende der Kolbenstange wirkt Ringraum 10, welcher von der Außenwandung des und dieselbe aus dem Innenraum des Zylinders 1 mittleren Zylinders 2 und der Innenwandung des herauszudrücken sucht, wirkt die Anordnung als äußeren Zylinders 3 gebildet wird, ist eine Flüssig- Druckfeder, wobei die auf die Kolbenstange bzw. keits- und eine Gasfüllung vorgesehen, welche durch auf die Zylinder einwirkenden Kräfte durch die einen Gleitkolben 11 voneinander getrennt sind. Der 60 Druckgasfüllung im Raum 12 abgefedert werden.
Gleitkolben 11 ist mit zwei Dichtungen 11' und 11" Wenn die Steuerstange 14 losgelassen wird, wird (z. B. O-Ringe) versehen, von denen jsweils einer dieselbe durch die federbelasteten Ventilkugeln 1 gegen eine Ringraumflächß abdichtet, M daß man bis 3' nach links verschoben und die Ventilkugeln L eine ausgezeichne'i Dichtung hoher Lebensdauer bis 3'schließen den Durchtrittsquerschnitt der Übererhält. Das Druckgas befindet sich in einem Raum 65 Strömöffnungen 1" bis 3" vollständig ab. Hierdurch 12 des Rinyaumes 10. ist jede Verbindung zwischen den Ringräumen und
Jedem der drei Zylinder sind gesonderte Absperr- dem Innenraum des Innenzylinders 1 unterbrochen,
organe zugeordnet. Diese drei Absperrmittel be- dsnn der Hohlraum 13 ist von diesen Räumen ab-
geschlossen. Auf Grund des in dem Innenraum des Flüssigkeit gefüllt ist, deren Druck in etwa gleich
Zylinders 1 und in dem Ringraum 9 eingeschlossenen dem Atmosphärendruck oder nur wenig höher oder Flüssigkeitsvolumens kann die Kolbenstange 7 mit niedriger ist. Der Innenraum des Vorratsbehälters 18
dom Kolben 6 nicht mehr verschoben werden, d. h. wird von einer ringförmigen, elastischen Membran
die Anordnung ist blockiert. Besonders vorteilhaft 5 19 umschlossen. Der Ausgleichsbehälter 18 ist im
ist die Tatsache, daß eine absolute Blockierung Innenraum des Außenzylinders 3 im Bereich des
erreicht wird, d.h., die Blockierung wird nicht — wie linken Endes desselben angeordnet und somit durch
bei den bekannten Anordnungen — bei Überschrei- den Außenzylinder 3 vollständig nach außen abge-
ten einer maximalen Blockierkraft gelöst. Hinzu schlossen. Dies vermittelt zudem eine sehr kompakte
kommt der weitere Vorteil, daß diese absolute und io Bauweise.
hinsichtlich der Größe der maximalen Kraft nicht Der Teilraum 136 steht mit dem Vorratsbehälter
beschränkte Blockierung sowohl bei Zug- und auch 18 über einen Verbindungskanal 20 in Verbindung,
bei Druckkräften der Kolbenstange erreicht wird. Die in F i g. 2 dargestellte und als Zugfeder ausge-
Dies ist bei den bekannten, eingangs erwähnten An- bildete hydropneumatische Kolbenzylinderanordnung Ordnungen ebenfalls nicht der Fall. 15 arbeitet wie folgt
Von großer Bedeutung ist ferner auch die Tat- Wenn die Steuerstange 14 nach rechts zum öffnen sache, daß sowohl bei Zug- als auch bei Druck- der Ventilkugeln Γ bis 3' verschoben wird, wird kräften der Kolbenstange die Ventilkugeln Γ und T eine Verbindung zwischen den beiden Ringräumen 9 jeweils gegen ihre Sitzfläche gedrückt werden. Es und 10 sowie zwischen dem Innenraum des Innenfindet somit nicht — wie bei manchen bekannten ao Zylinders 1, welcher die Kolbenstange 7 nicht enthält, Anordnungen — ein Wechsel der Beanspruchungs- und dem Vorratsbehälter 18 über die Teilräume 13« richtung statt, so daß keinerlei Dichtschwierigkeiten bzw. 136 hergestellt.
und Probleme auftreten und überdies eine hohe Durch den den Teilraum 136 mit dem Vorrats-Lebensdauer der Ventilkugeln erreicht wird. behälter 18 verbindenden Kanal 20 wird Druckgleich-
In manchen Anwendungsfällen kann, wenn das am as heit zwischen dem die Kolbenstange 7 nicht enthal-
linken Ende austretende Ende 14' der Steuerstange tenden Teil des Innenzylinders 1 und dem Vorrats-
14 z. B. wegen der Anbringung eines Anschluß- behälter 18 hergestellt, d. h. der Druck in diesem
Stückes als störend empfunden wird, die Steuer- Teil des Innenraumes des Innenzylinders 1 ist in
stange 14 auch ohne Schwierigkeit rechtwinklig zur etwa gleich dem Atmosphärendruck. Auf Grund der
Längsachse der Kolbenzylinderanordnung angeord- 30 Tatsache, daß der Druck :n dem Teil des Innen-
nci werden, so daß das linke Ende derselben völlig räümes des Iimcnzylinders i, weicher die Koiben-
frei zur Aufnahme eines Anschlußstückes ist. stange enthält, in etwa gleich dem hohen Gasdruck
Ein weiterer großer Vorteil der erfmdungsge- ist, wird die Kolbenstange in den Innenzylinder 1 mäßen Kolbenzylinderanordnung ist darin zu sehen, hineingedrückt und die Anordnung wirkt als Zugdaß dieselbe in denkbar einfacher Weise mit nur 35 feder, wobei an der Kolbenstange 7 angreifende Zuggeringfügiger konstruktiver Abwandlung als Zug- kräfte von dem Druckgas im Raum 12 abgefedert feder ausgebildet werden kann, wie dies aus Fig. 2 werden.
der Zeichnung ersichtlich ist. Bei der Darstellung Wenn die Steuerstange 14 losgelassen wird, wird nach F i g. 2 ist nur der linke Teil, welcher den sie nach links durch die Wirkung der federbelasteten Blockiermechanismus enthält, dargestellt, da der ge- 40 Ventilkugeln 1' bis 3' verschoben, wobei letztere samte übrige Teil mit der Anordnung gemäß F i g. 1 schließen. Hierdurch sind somit sämtliche Innenidentisch ist. Die Teile, welche in beiden Ausfüh- räume der drei Zylinder 1 bis 3 voneinander getrennt rungsformen gleich sind, sind mit denselben Bezugs- und die Anordnung ist blockiert, denn die Kolbenzeichen versehen. stange 7 mit dem Kolben 6 kann in dem Zylinder 1
Der Hauptunterschied der als Zugfeder ausgebil- 45 auf Grund der abgesperrten Flüssigkeitssäulen nicht deten und in Fig. 2 dargestellten Anordnung gegen- mehr verschoben werden. In gleicher Weise wie vorüber der nach Fig. 1 besteht darin, daß der stehend bezüglich der als Druckfeder ausgebildeten Hohlraum 13 hi zwei Teilräume 13 a und 136 auf- Anordnung erwähnt, ergibt sich auch hiei der Vorgeteilt ist, von denen der erste — 13 a — mit Flüssig- teil einer hinsichtlich der maxünaleu Blockierkraft keit gefüllt ist, deren Druck gleich dem Gasdruck 50 nicht begrenzten absoluten Blockierung, sowie der ist, während der zweite — 136 — mit Flüssigkeit weitere Vorteil, daß die absolute Blockierung sowohl gefüllt ist, deren Druck in etwa gleich dem Atmo- bei Zu- als auch bei Druckkräften der Kolbensphärendruck oder wenig höher ist. Die in der Zeich- stange 7 erhalten bleibt. Auch bei der Ausbildung nung linke Seite des Kolbens 6 wird somit bei ge- als Zugfeder werden bei blockierter Anordnung die öffneter Ventilkugel 1' vom Atmosphärendruck 55 Ventilkugeln 1' und · 2' gegen ihre Sitzflächen gebeaufschlagt, während die kolbenstangenseitige KoI- drückt, so daß keinerlei Dichtprobleme und Schwiebenseite unter der Einwirkung des hohen Gasdruckes rigkeiten auftreten.
steht, so daß die Kolbenstange 7 mit dem Kolben 6 Im Hinblick auf die erfindungsgemäße absolute in den Innenzylinder 1 hineingedrückt wird und die Blockierung sowohl bei Zug- als auch bei Druck-Anordnung als Zugfeder wirkt, wie dies noch später 60 kräften kommt vor allem der Tatsache die Bedeutung genauer beschrieben wird. zu, daß insgesamt drei einander umschließende
Der Raum 13 a mit hohem Druck ist gegenüber Zylinder mit den hierdurch bedingten, verschiedenen
dem Raum 136 mit niedrigem Druck durch eine Hohlräumen vorgesehen sind, die über die absperr-
Ringdichtung 17 abgedichtet, welche gleichzeitig als baren Überströmöffnungen in dem Verschlußstück 4 Führung für das rechte Ende der Steuerstange 14 65 miteinander in Verbindung stehen.
dient· Der Vorrats- und Ausgleichsbehälter 18 und die
Der Niederdruckraum 13 & ist mit einem Vorrats- Membran 19 sind so ausgebildet, daß beim Einfahren
und Ausgleichsbehälter 18 verbunden, welcher mit der Kolbenstange 7 die hierdurch verdrängte Flüssig-
keit durch elastische Verformung und Dehnung der Membran 19, welche eine Vergrößerung des Innenraumes des Vorratsbehälters 18 bewirkt, aufgenommen wird. Hierbei sollen möglichst geringe Rückstcllkräfte der Membran 19 auf die Flüssigkeit erzeugt werden, damit der Druck im Vorratsbehälter Glicht erhöht wird, was den nutzbaren Druckunterschied gegenüber dem Druck des Druckgases verringern würde.
Weitere Vorteile der erfindungsgemäß ausgebil- to deten Kolbenzylinderanordnung im Vergleich zu den eingangs genannten bekannten Kolbenzylinderanordnungen betreffen folgende Punkte.
Die festigkeitsmäßige Ausbildung der Kolbenstange ist sehr günstig, da dieselbe massig ist und somit gehärtet werden kann, während die bekannten hohlen Kolbenstangen, welche eine Steuerstange aufnehmen müssen, nicht gehärtet werden können. Erfindungsgemäß kann die Kolbenstange somit einerseits auf Grund des größeren Vollquerschnittes und ao andererseits auf Grund der höheren Werkstofffestigkeit wesentlich höhere Belastungen und Kräfte aufnehmen.
In einer Reihe von Anwendungsfällen kann der Druck des Druckgases niedriger gewählt werden als as bei den bekannten Anordnungen, da erfindungsgemäß das Druckgas nicht zur Blockierung herangezogen wird, sondern allein zur Federung dient.
Für die Gas- und Flüssigkcitsfüllung können beliebige Gase und beliebige Flüssigkeiten, insbesondere Hydrauliköle, in Anwendung kommen.

Claims (10)

Patentansprüche: 35
1. Von außen blockierbare Kolbenzylinderanordnung mit zwei einander konzentrisch umschließenden, mit einem Druckmedium gefüllten und miteinander durch mindestens eine Über-Strömöffnung in Verbindung stehenden Zylindern, mit einem in dem Innenzylinder gleitend angeordneten Kolben mit einer nach außen herausgeführten Kolbenstange, mit einem die beiden Zylinder an einem Ende abschließenden Verschlußstück mit weiteren Uberströmöffnungen zur Verbindung der Innenräume der beiden Zylinder und mit von außen betätigbaren, im Verschlußstück angeordneten Blockiermittcln zur Unterbrechung eines Druckmediumaustausches zwischen den beiden Zylindern, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (6) massiv ausgebildet ist und keine Überströmöffnungen mit Absperrmitteln hat, daß jeder der beiden Zylinder (1,2) über eine gesonderte Überströmöffnung (1", 2"), in der je ein von außen betätigbares Absperrorgan (!', 2*) angeordnet ist, mit einem Hohlraum (13) im Inneren des Verschlußstückes verbunden ist, daß die beiden Absperrorgane (F, 2') durch zugeordnete Federn in ihre Schließstellung gedrückt sind, in der ein Austausch des Druckmediums über den Hohlraum (13) zwischen den beiden Zylindern (1,2) unterbrochen ist, daß beide Absperrorgane (F, 2') in Richtung auf den Hohlraum (13) schließen und daß eine Betätiluingscinrichtung vorgesehen ist, bei deren Betätigung die beiden Absperrorgan*: (Γ, 2') gegen die Wirkung der zugeordneten Federn in eine Offcnstellung drückbar sind, in der der Austausch des Druckmediums zwischen den beiden Zylindern (1,2) über den Hohlraum (13) freigegeben ist.
2. Kolbenzylinderanordnung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Absperrorgane (F, 2') im Verschlußstück (4) angeordnet sind und daß die Betätigungseinrichtung aus einer von außen verschiebbaren, in dem Hohlraum (13) angeordneten Steuerstange (14) besteht, die mit den Absperrorganen (1', 2') zugeordneten Betätigungsmitteln zum Verschieben derselben in ihre Offenstellung versehen ist.
3. Kolbenzylinderanordnung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, ein die beiden Zylinder (1,2) von außen umschließender konzentrischer Außenzylinder (3) vorgesehen ist, wobei der Innenzylinder (1) und der mittlere Zylinder (2) vollständig und der Außenzylinder (3) teilweise mit einer Druckflüssigkeit gefüllt sind, daß der Außenzylinder (3) über eine gesonderte im Verschlußstück (4) angeordnete Überströmöffnung (3"), in der ein zugeordnetes, von außen betätigbares Absperrorgan (3') angeordnet ist, mit dem Hohlraum (13) in Verbindung steht, daß das Absperrorgan (3') durch eine zugeordnete Feder in seine Schließstellung gedrückt ist, in der der Austausch des Druckmediums über den Hohlraum (13) unterbrochen ist, daß das Absperrorgan (3') in Richtung auf den Hohlraum (13) schließt und daß die Betätigungseinrichtung mit dem Absperrorgan (3') zugeordneten Bctätigungsmitteln versehen ist, so daß sämtliche Absperrorgane (1',2',3^ bei Betätigung der Betätigungseinrichtung gegen die Wirkung der zugeordneten Federn in ihre Offenstellung drückbar sind, in der der Flüssigkeitsaustausch zwischen sämtlichen Zylindern (f bis 3) über den Hohlraum (13) freigegeben ist.
4. Kolbenzylinderanordnung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung aus einer von außen verschiebbaren, in dem Hohlraum (13) angeordneten Steuerstange (14) besteht, die mit zwei Steuerringen (2'", 3'") zum Verschieben der Absperrorgane (2', 3') in ihre OrTcnstellung versehen ist und daß das innerhalb des Hohlraumes (13) liegende Ende (F") der Steuerstangc (14) dem Absperrorgan (Γ) zur "> crschicbung desselben in seine Offenstellung zugeordnet ist.
5. Kolbenzylinderanordnung gemäß einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrorgane (F bis 3') in an sich bekannter Weise aus Ventilkugeln bestehen.
6. Kolbenzylinderanordnung gemäß einem odei mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, dei Kolben (6) gegenüber der Innenwandung des In nenzylinders (1) abgedichtet und der kolbenstan genseitige Teil des Innenraumes des Innenzylin ders (I) mit dem Zylinder (2) durch mindesten eine Durchgangsbohrung (8) in der Wandung de Innenzylinders (1) in Verbindung steht.
7. Kolbenzylinderanordnung gemäß einem ode mehreren dar vorstehenden Ansprüche, dadirrci gekennzeichnet, daß bei Ausbildung der Anord nung als Zugfeder der Hohlraum (13) durch ein Dichtung in zwei Teile (13a und 13ft) aufgetei
ist, von denen der eine (13a) mit den beiden dem Außenzylinder (3) und dem mittleren Zylinder (2) zugeordneten Überströmöflnungen (3", 2") und dor andere ;i36) mit der dem Innenzylinder (1) zugeordneten Durchflußöffnung (1") in Verbindung steht und daß der Teilraum (13a) mit Flüssigkeit gefüllt ist, deren Druck etwa gleich dem Druck eines uen Außenzylinder (3) zum Teil füllenden Gases ist, während der andere Teilraum (13£>) mit Flüssigkeit gefüllt ist, deren Druck etwa gleich Atmosphärendruck oder wenig höhet ist.
8. Kolbenzylinderanordnung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Teilraum (13 b)
mit einem Vorrats- und Ausgleichsbehälter (18) mit Flüssigkeit von Atmosphäi endruck oder wenig höher in Verbindung steht.
9. Kolbenzylinderanordnung gemäß Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des Vorrats- und Ausgleichsbehältcrs (18) zumindest teilweise aus einer elastischen Membran (19) besteht.
10. Kolbenzylinderanordnung gemäß Anspruchs oder 9, dadurch gekennzeichnet,'daß der Vorrats- und Ausgleichsbehälter (18) von dem der Kolbenstange (7) gegenüberliegenden Ende des Außenzylinders (3) eingeschlossen und nach außen abgeschirmt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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