DE189807C - - Google Patents
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- DE189807C DE189807C DE1906189807D DE189807DA DE189807C DE 189807 C DE189807 C DE 189807C DE 1906189807 D DE1906189807 D DE 1906189807D DE 189807D A DE189807D A DE 189807DA DE 189807 C DE189807 C DE 189807C
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- PCTMTFRHKVHKIS-BMFZQQSSSA-N (1s,3r,4e,6e,8e,10e,12e,14e,16e,18s,19r,20r,21s,25r,27r,30r,31r,33s,35r,37s,38r)-3-[(2r,3s,4s,5s,6r)-4-amino-3,5-dihydroxy-6-methyloxan-2-yl]oxy-19,25,27,30,31,33,35,37-octahydroxy-18,20,21-trimethyl-23-oxo-22,39-dioxabicyclo[33.3.1]nonatriaconta-4,6,8,10 Chemical compound C1C=C2C[C@@H](OS(O)(=O)=O)CC[C@]2(C)[C@@H]2[C@@H]1[C@@H]1CC[C@H]([C@H](C)CCCC(C)C)[C@@]1(C)CC2.O[C@H]1[C@@H](N)[C@H](O)[C@@H](C)O[C@H]1O[C@H]1/C=C/C=C/C=C/C=C/C=C/C=C/C=C/[C@H](C)[C@@H](O)[C@@H](C)[C@H](C)OC(=O)C[C@H](O)C[C@H](O)CC[C@@H](O)[C@H](O)C[C@H](O)C[C@](O)(C[C@H](O)[C@H]2C(O)=O)O[C@H]2C1 PCTMTFRHKVHKIS-BMFZQQSSSA-N 0.000 description 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F13/00—Common details of rotary presses or machines
- B41F13/08—Cylinders
- B41F13/10—Forme cylinders
- B41F13/12—Registering devices
- B41F13/14—Registering devices with means for displacing the cylinders
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Druckmaschinen, die endlose Papier- oder Stoffbahnen
mit mehrfarbigen Mustern mittels mehrerer nacheinander zur Wirkung kommender Walzen
bedrucken, von welchen jede einen Teil des Musters als Druckstock trägt und mit je einer
Farbe eingefärbt wird. Bei solchen Maschinen war bisher die Einstellung des zu einem Muster
gehörigen Walzensatzes sehr schwierig und zeit-
ίο raubend, da man bei Zurichtung der Maschine
für ein neues Muster die einzelnen Walzen allein durch Ausprobieren und Druckversuche
richtig zu einander einstellen konnte, d. h. man mußte zunächst einen Abdruck des Musterteils
der ersten Walze in dessen Farbe machen, hierauf die zweite Walze so einstellen, daß ihr Abdruck
möglichst an die richtigen Stellen neben dem Abdruck der ersten Walze kam, alsdann
die Stellung der zweiten Walze berichtigen, falls die richtige Stellung nicht gleich getroffen
war, und die Zusammenstellung aufs neue bei einem zweiten Abdruck der ersten Walze
prüfen, welche Versuche sich bei jeder weiteren Walze wiederholten und außer Zeit- und Arbeitsverlust
auch einen solchen an dem zu bedruckenden Material verursachten.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun eine beträchtliche Abkürzung der Einstellung und
die sofortige richtige Einstellung der Walzen zueinander, so daß diese selbst von ganz ungeübten
Arbeitern schnell und sicher vorgenommen werden kann. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß zur Einstellung der
Winkel, unter welchem gewisse Punkte der einzelnen Walzen zueinander bzw. zu einer Zentralen
zwischen Mitte Druckwalze und Mitte Druckzylinder bei richtiger Druckarbeit liegen
müssen, an den Walzenachsen Zeiger oder andere geeignete Markiervorrichtungen angebracht werden, welche in ihrer Einstellung zueinander
oder zu einer Bezugslinie die richtigen Lagen der Walzentypen zueinander gewährleisten.
■ Hätte man z. B. (Fig. 1 der Zeichnung) die vier Musterwalzen ABCD und deren Musterteile in der erforderlichen Folge nacheinander mit der zu bedruckenden Bahn auf dem Druckzylinder T in Berührung zu bringen, und es wären α und b zwei Musterteile, von denen sich b genau an das Ende von a (a1) in anderer Farbe anschließen sollten, so müßte das Ende l·1 von b in dem Zeitpunkt in die Zentrale 2 zu liegen kommen, in welchem der Abdruck a mit seinem Ende a1 die Zentrale 2 verläßt. Fängt das Muster α daher eben an, in die Zentrale 1 einzutreten, d. h. sich abzudrucken, so muß der Punkt b1 eine solche Lage zur Zentrale 2 bzw. ι haben, daß sich der Umfang von B bis zur Ankunft von a1 in 2 gerade so viel drehen bzw. auf T abwickeln kann, daß b1 alsdann in den gemeinschaftlichen Schnittpunkt der. Kreise B T und der Zentrale 2 fällt. Die Lage des Punktes b1 in bezug zu a1. ist also durch den Zentriwinkel α + i8o° bestimmt, demjenigen Bogen des Umfanges der Walze B zugehörend, der in seiner Abwicklung gleich jener des zwischen den Zentralen 1,2 gelegenen Umfangsteils des Druckzylinders zuzüglich der Länge α ist.
■ Hätte man z. B. (Fig. 1 der Zeichnung) die vier Musterwalzen ABCD und deren Musterteile in der erforderlichen Folge nacheinander mit der zu bedruckenden Bahn auf dem Druckzylinder T in Berührung zu bringen, und es wären α und b zwei Musterteile, von denen sich b genau an das Ende von a (a1) in anderer Farbe anschließen sollten, so müßte das Ende l·1 von b in dem Zeitpunkt in die Zentrale 2 zu liegen kommen, in welchem der Abdruck a mit seinem Ende a1 die Zentrale 2 verläßt. Fängt das Muster α daher eben an, in die Zentrale 1 einzutreten, d. h. sich abzudrucken, so muß der Punkt b1 eine solche Lage zur Zentrale 2 bzw. ι haben, daß sich der Umfang von B bis zur Ankunft von a1 in 2 gerade so viel drehen bzw. auf T abwickeln kann, daß b1 alsdann in den gemeinschaftlichen Schnittpunkt der. Kreise B T und der Zentrale 2 fällt. Die Lage des Punktes b1 in bezug zu a1. ist also durch den Zentriwinkel α + i8o° bestimmt, demjenigen Bogen des Umfanges der Walze B zugehörend, der in seiner Abwicklung gleich jener des zwischen den Zentralen 1,2 gelegenen Umfangsteils des Druckzylinders zuzüglich der Länge α ist.
Sollen mit α eine Anzahl paralleler einfarbiger
Streifen bezeichnet sein, δ gleichlange Streifen bezeichnen, die zwischen die Streifen α zu liegen
kommen sollen, so müßte dem Punkt b1 ein Zentriwinkel b entsprechen,"' dessen Bogen
in seiner Abwicklung gleich jener des zwischen den Zentralen i, 2 belegenen Umfangsteils des
Druckzylinders T ist. Punkt b1 müßte dann
in X liegen, damit bei Ankunft des Muster abdrucks α in der Zentrale 2 auch der Punkt X
daselbst ankommt.
Sind also diese Winkel für alle Walzen eines Satzes einmal ermittelt, so ist die Einstellung
sehr leicht zu bewirken, indem man geeignete, an den Walzen angebrachte Einstell vorrichtungen
benutzt. ■
Zweckmäßig bringt man seitlich an dem Druckzylinder T in der Richtung der Zentralen,
welche die Mitte der Druckzylinderachse mit den Mitten der Musterdruckwalzen ABCD
verbinden, die Pfeilmarken d an, und gibt dem einen Zapfenende jeder Druckwalze eine Rippe y
zum Aufschieben der genuteten Nabe einer Winkeleinstellvorrichtung. Diese Rippen y
könnten nun gleich derartig auf den Walzenzapfen aufgesetzt sein, daß ihre Mitten, in den
Zentralen und den Pfeilmarken d gegenüberliegend, gleich die richtige Lage der Musterteile
ihrer Walzen zueinander angeben würden. Da dies aber zu ungenau und aus praktischen
Gründen nicht gut ausführbar ist, so setzt man die Rippen zweckmäßig so, daß sie mit dem
Anfang der Musterteile, mit welchem dieselben zuerst die Druckfläche berühren, zusammenfallen.
Man setzt nun zunächst dem Ende der Walze A den in Fig. 3 dargestellten Taster S
auf, dessen durch die Stellmutter s1 verstellbare Spitze s2 der ersten Pfeilmarke d des Druckzylinders
T gegenübergebracht wird; in dieser Stellung beginnt, dann der auf A befindliche
Musterteil den Druckzylinder eben zu berühren. Alsdann wird der Taster .S der zweiten Walze B
aufgesetzt und der zweiten Pfeilmarke d gegen-,
übergebracht; dabei dient auch die Spitze des Tasters S dazu, die Achse der Walze B durch
Einstellung ihrer Lager genau in denselben Abstand von der Druckzylindermitte zu bringen,
wie dieser für A betragt; da die verschiedenen
Sätze von. Musterwalzen selten denselben Durchmesser haben, auch der Druckzylinder zeitweilig
abgedreht wird, so ist der Taster verstellbar gestaltet.
Nachdem die zweite Walze in dieser Weise im richtigen Abstande vom Druckzylinder T
eingestellt ist, dreht man dieselbe in der Riehtung des Pfeiles ζ (Fig. 2) um so viel zurück,
wie dies gemäß Fig. ι erläutert wurde, welche Winkelgröße bei der Anfertigung neuer Musterwalzen
für alle Walzen in bezug auf die erste Walze A durch Versuche festgestellt wurde;
das Walzenzapfenende kann zu diesem Zweck einen Zeiger haben, welcher bei der Einstellung
mittels des Tasters S in dessen Richtung fällt, oder durch letzteren selbst dargestellt werden,,
während das Zapfenlager seitlich eine Marke trägt, auf welche der Zeiger dann eingestellt
wird. Oder man kann auch einen Teilkopf nach Fig. 4 benutzen, dessen Schneckenrad w
dem Walzenzapfen aufgesetzt wird, wenn der Taster S in der Richtung der Zentrale der einzustellenden
Walze liegt, und es kann aus einer Tabelle ersehen werden, wie oft die Kurbel w3
zu drehen und auf welchen Punkt der Scheibe w2
der Zeiger w3 einzustellen ist, um die richtige Stellung der Walze zu erhalten. Der Teilkopf
ist seitlich am Maschinengestell jeweilig zu befestigen.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum mustergemäßen Einstellen der Musterwalzen von Mehrfarbendruckmaschinen,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Musterwalze ein mit dieser drehbarer Zeiger (Marke) zugeordnet ist, welcher
die Einstellung jeder Musterwalze mit Bezug auf je einen feststehenden Gegenzeiger
(Marke) entsprechend dem Musterrapport ermöglicht.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Zeiger als Taster (S) ausgebildet ist, wobei der auf
jeder Musterwalze angeordnete Zeiger mit einer Skala versehen und nachstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT34772D AT34772B (de) | 1906-12-10 | 1907-11-27 | Vorrichtung zum mustergemäßen Einstellen der Musterwalzen von Mehrfarbendruckmaschinen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE189807C true DE189807C (de) |
Family
ID=453321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1906189807D Expired - Lifetime DE189807C (de) | 1906-12-10 | 1906-12-10 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE189807C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005978B (de) * | 1954-07-21 | 1957-04-11 | Koenig & Bauer Schnellpressfab | Einstellvorrichtung fuer Rotationsnumerierwerke |
-
1906
- 1906-12-10 DE DE1906189807D patent/DE189807C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005978B (de) * | 1954-07-21 | 1957-04-11 | Koenig & Bauer Schnellpressfab | Einstellvorrichtung fuer Rotationsnumerierwerke |
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