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DE189807C - - Google Patents

Info

Publication number
DE189807C
DE189807C DE1906189807D DE189807DA DE189807C DE 189807 C DE189807 C DE 189807C DE 1906189807 D DE1906189807 D DE 1906189807D DE 189807D A DE189807D A DE 189807DA DE 189807 C DE189807 C DE 189807C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
pattern
pointer
rollers
printing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1906189807D
Other languages
English (en)
Filing date
Publication of DE189807C publication Critical patent/DE189807C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT34772D priority Critical patent/AT34772B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/08Cylinders
    • B41F13/10Forme cylinders
    • B41F13/12Registering devices
    • B41F13/14Registering devices with means for displacing the cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Druckmaschinen, die endlose Papier- oder Stoffbahnen mit mehrfarbigen Mustern mittels mehrerer nacheinander zur Wirkung kommender Walzen bedrucken, von welchen jede einen Teil des Musters als Druckstock trägt und mit je einer Farbe eingefärbt wird. Bei solchen Maschinen war bisher die Einstellung des zu einem Muster gehörigen Walzensatzes sehr schwierig und zeit-
ίο raubend, da man bei Zurichtung der Maschine für ein neues Muster die einzelnen Walzen allein durch Ausprobieren und Druckversuche richtig zu einander einstellen konnte, d. h. man mußte zunächst einen Abdruck des Musterteils der ersten Walze in dessen Farbe machen, hierauf die zweite Walze so einstellen, daß ihr Abdruck möglichst an die richtigen Stellen neben dem Abdruck der ersten Walze kam, alsdann die Stellung der zweiten Walze berichtigen, falls die richtige Stellung nicht gleich getroffen war, und die Zusammenstellung aufs neue bei einem zweiten Abdruck der ersten Walze prüfen, welche Versuche sich bei jeder weiteren Walze wiederholten und außer Zeit- und Arbeitsverlust auch einen solchen an dem zu bedruckenden Material verursachten.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun eine beträchtliche Abkürzung der Einstellung und die sofortige richtige Einstellung der Walzen zueinander, so daß diese selbst von ganz ungeübten Arbeitern schnell und sicher vorgenommen werden kann. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß zur Einstellung der Winkel, unter welchem gewisse Punkte der einzelnen Walzen zueinander bzw. zu einer Zentralen zwischen Mitte Druckwalze und Mitte Druckzylinder bei richtiger Druckarbeit liegen müssen, an den Walzenachsen Zeiger oder andere geeignete Markiervorrichtungen angebracht werden, welche in ihrer Einstellung zueinander oder zu einer Bezugslinie die richtigen Lagen der Walzentypen zueinander gewährleisten.
■ Hätte man z. B. (Fig. 1 der Zeichnung) die vier Musterwalzen ABCD und deren Musterteile in der erforderlichen Folge nacheinander mit der zu bedruckenden Bahn auf dem Druckzylinder T in Berührung zu bringen, und es wären α und b zwei Musterteile, von denen sich b genau an das Ende von a (a1) in anderer Farbe anschließen sollten, so müßte das Ende 1 von b in dem Zeitpunkt in die Zentrale 2 zu liegen kommen, in welchem der Abdruck a mit seinem Ende a1 die Zentrale 2 verläßt. Fängt das Muster α daher eben an, in die Zentrale 1 einzutreten, d. h. sich abzudrucken, so muß der Punkt b1 eine solche Lage zur Zentrale 2 bzw. ι haben, daß sich der Umfang von B bis zur Ankunft von a1 in 2 gerade so viel drehen bzw. auf T abwickeln kann, daß b1 alsdann in den gemeinschaftlichen Schnittpunkt der. Kreise B T und der Zentrale 2 fällt. Die Lage des Punktes b1 in bezug zu a1. ist also durch den Zentriwinkel α + i8o° bestimmt, demjenigen Bogen des Umfanges der Walze B zugehörend, der in seiner Abwicklung gleich jener des zwischen den Zentralen 1,2 gelegenen Umfangsteils des Druckzylinders zuzüglich der Länge α ist.
Sollen mit α eine Anzahl paralleler einfarbiger Streifen bezeichnet sein, δ gleichlange Streifen bezeichnen, die zwischen die Streifen α zu liegen kommen sollen, so müßte dem Punkt b1 ein Zentriwinkel b entsprechen,"' dessen Bogen in seiner Abwicklung gleich jener des zwischen den Zentralen i, 2 belegenen Umfangsteils des Druckzylinders T ist. Punkt b1 müßte dann in X liegen, damit bei Ankunft des Muster abdrucks α in der Zentrale 2 auch der Punkt X daselbst ankommt.
Sind also diese Winkel für alle Walzen eines Satzes einmal ermittelt, so ist die Einstellung sehr leicht zu bewirken, indem man geeignete, an den Walzen angebrachte Einstell vorrichtungen benutzt. ■
Zweckmäßig bringt man seitlich an dem Druckzylinder T in der Richtung der Zentralen, welche die Mitte der Druckzylinderachse mit den Mitten der Musterdruckwalzen ABCD verbinden, die Pfeilmarken d an, und gibt dem einen Zapfenende jeder Druckwalze eine Rippe y zum Aufschieben der genuteten Nabe einer Winkeleinstellvorrichtung. Diese Rippen y könnten nun gleich derartig auf den Walzenzapfen aufgesetzt sein, daß ihre Mitten, in den Zentralen und den Pfeilmarken d gegenüberliegend, gleich die richtige Lage der Musterteile ihrer Walzen zueinander angeben würden. Da dies aber zu ungenau und aus praktischen Gründen nicht gut ausführbar ist, so setzt man die Rippen zweckmäßig so, daß sie mit dem Anfang der Musterteile, mit welchem dieselben zuerst die Druckfläche berühren, zusammenfallen. Man setzt nun zunächst dem Ende der Walze A den in Fig. 3 dargestellten Taster S auf, dessen durch die Stellmutter s1 verstellbare Spitze s2 der ersten Pfeilmarke d des Druckzylinders T gegenübergebracht wird; in dieser Stellung beginnt, dann der auf A befindliche Musterteil den Druckzylinder eben zu berühren. Alsdann wird der Taster .S der zweiten Walze B aufgesetzt und der zweiten Pfeilmarke d gegen-, übergebracht; dabei dient auch die Spitze des Tasters S dazu, die Achse der Walze B durch Einstellung ihrer Lager genau in denselben Abstand von der Druckzylindermitte zu bringen, wie dieser für A betragt; da die verschiedenen Sätze von. Musterwalzen selten denselben Durchmesser haben, auch der Druckzylinder zeitweilig abgedreht wird, so ist der Taster verstellbar gestaltet.
Nachdem die zweite Walze in dieser Weise im richtigen Abstande vom Druckzylinder T eingestellt ist, dreht man dieselbe in der Riehtung des Pfeiles ζ (Fig. 2) um so viel zurück, wie dies gemäß Fig. ι erläutert wurde, welche Winkelgröße bei der Anfertigung neuer Musterwalzen für alle Walzen in bezug auf die erste Walze A durch Versuche festgestellt wurde; das Walzenzapfenende kann zu diesem Zweck einen Zeiger haben, welcher bei der Einstellung mittels des Tasters S in dessen Richtung fällt, oder durch letzteren selbst dargestellt werden,, während das Zapfenlager seitlich eine Marke trägt, auf welche der Zeiger dann eingestellt wird. Oder man kann auch einen Teilkopf nach Fig. 4 benutzen, dessen Schneckenrad w dem Walzenzapfen aufgesetzt wird, wenn der Taster S in der Richtung der Zentrale der einzustellenden Walze liegt, und es kann aus einer Tabelle ersehen werden, wie oft die Kurbel w3 zu drehen und auf welchen Punkt der Scheibe w2 der Zeiger w3 einzustellen ist, um die richtige Stellung der Walze zu erhalten. Der Teilkopf ist seitlich am Maschinengestell jeweilig zu befestigen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum mustergemäßen Einstellen der Musterwalzen von Mehrfarbendruckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Musterwalze ein mit dieser drehbarer Zeiger (Marke) zugeordnet ist, welcher die Einstellung jeder Musterwalze mit Bezug auf je einen feststehenden Gegenzeiger (Marke) entsprechend dem Musterrapport ermöglicht.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zeiger als Taster (S) ausgebildet ist, wobei der auf jeder Musterwalze angeordnete Zeiger mit einer Skala versehen und nachstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1906189807D 1906-12-10 1906-12-10 Expired - Lifetime DE189807C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT34772D AT34772B (de) 1906-12-10 1907-11-27 Vorrichtung zum mustergemäßen Einstellen der Musterwalzen von Mehrfarbendruckmaschinen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE189807C true DE189807C (de)

Family

ID=453321

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1906189807D Expired - Lifetime DE189807C (de) 1906-12-10 1906-12-10

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE189807C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005978B (de) * 1954-07-21 1957-04-11 Koenig & Bauer Schnellpressfab Einstellvorrichtung fuer Rotationsnumerierwerke

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005978B (de) * 1954-07-21 1957-04-11 Koenig & Bauer Schnellpressfab Einstellvorrichtung fuer Rotationsnumerierwerke

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