DE1897663U - Behaelter zur aufnahme von muenzen. - Google Patents
Behaelter zur aufnahme von muenzen.Info
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Description
ΪΑ-362 957-21 Uh
PATENTINGENIEURE F. W. H EM M ER I C H-G E R D MDLLER-D. GROSSE
11. Mai 1964 g.hz 70 315
Willy Schnippering, 5901 Lindenberg ü. Siegen
Zur Aufnahme von Münzen ist eine Eeihe von Vorrichtungen
bekannt, die der Aufbewahrung, Vorratshaltung und/oder Auszählung der Münzen dienen. So
werden beispielsweise vornehmlich aus Plastik gefertigte Tafeln verwendet, die zur Aufnahme von
Münzen Reihen von einen halbkreisförmigen Qu erschnitt
aufweisenden Vertiefungen zeigen, und die hierbei für jede der gängigen Münzsorten eine Reihe
von Vertiefungen aufweisen-Die Anzahl der jeweils
eingebrachten Münzen läßt"sich an Hand einer Skale ablesen und wird durch seitlich gegeneinander
versetzte, jeweils einer bestimmten Anzahl von Mün-
- zen angepaßte Vertiefungen sinnfällig gemacht. Derar-.
tige Bretter eignen sich nur für die Aufbewahrung
von Kleingeld innerhalb von Kassen,und ihre Verwendung'
zum Zwecke der Zählung größerer Mengen von Hartgeld
ist relativ umständlich. Es sind zur Vorratshaltung-kleinerer Mengen von Hartgeld auch Vorrichtungen
bekannt, die entlang ihres Umfanges hohlzylinderförmige
Behälter für die gängigen Münzsorten aufweisen, wobei durch seitliche Schlitze der jeweilige Geldvorrat sich
erkennen bzw. ablesen läßt. Die Kapazität derartiger
Behälter ist aber gering, und das Einbringen bzw. Entnehmen
der Münzen ist schwierig. Im Bankverkehr ist - . es daher üblich, Münzen einer Gattung in vorbestimmten
Anzahlen, beispielsweise zu 50 Stück, in Säulen ; 30 zu schichten und durch Einrollen in vorgedruckte Papierstreifen
zusammenzufassen. Eine direkte Kontrolle der Münzsorten bzw. Münzanzahl einer Münzrolle bei
, der Übergabe bzw. der Übernahme größerer Münzbeträge "--■ ist hierbei unmöglich.- " ."''
— 2 —
PATENTINGENIEURE F. W. H EM M E R I C H - G E R D MOLLER-D. GROSSE
Die leuerung geht von der Aufgabenstellung aus, das
Zählen bzw. Transferieren größerer Münzbeträge zu vereinfachen"und schlägt hierzu einen Behälter zur
Aufnahme von Münzen vor, dessen lichte Weite dem " ■ Durchmesser der für ihn vorgesehenen.Münzgattung
entspricht, während seine hutzbare Höhe das der An- - . zahl der Münzen in üblichen, im Bankverkehr benutzten
Münzrollen, entsprechende Vielfache, beispielsweise das Fünfzigfache, der Stärke einer
Münze dieser Gattung beträgt. Zweckmäßig wird der Behälter als einseitig geschlossenes Eohr ausgebildet
und weist einen dieses abschließenden Deckel auf,.jedoch sind auch andere prismatische. Formen
möglich, deren Grundfläche die der Münze entsprechend
umschreibt.
Der Deckel kann ein Außengewinde aufweisen und in einem im Behälterrand vorgesehenen Innengewinde gehalten
werden. Bewährt hat es sich aber, den Deckel als Stopfen auszubilden und aus Yfeichplastik zu .
fertigen. Zur Erzielung großer Toleranz der.Abmessungen bzw. einer gleichmäßigen Anpreßkraft empfiehlt :
es sich, den Paßteil des Stopfens mit ihn umschließenden,
ringförmigen Bippen auszustatten.
Als empfehlenswert wurde gefunden, den Behälter aus transparentem Material zu fertigen oder mindestens
einen transparenten Bereich innerhalb seiner Seitenwand
vorzusehen. Als" empfehlenswert hat es sich herausgestellt,
den Behälter mit einer lichten Weite auszustatten, die den Außendurchmesser der Münzen um ein
- bis drei Millimeter überschreitet. Zweckmäßig wird der Behälter mit einer eingeprägten Skala ausgestattet,
die die Anzahl der Münzen und/oder den Wert eingebrachter Münzen in Abhängigkeit von der Füllhöhe
des Behälters darstellt. Auch ein eingeprägtes, Mitteilungen bzw. Hinweise aufnehmendes Schriftfeld hat
- . - sich bewährt. Mit. Vorteil wird die Außenwand des Behälters
mit Eippen, ibenen und/oder konkaven Flächen
PATENTI NGENI EURE F.W, H EMMERICH - GERD MOLLER - D. GROSSE — 3 ~
ausgestattet, die ein Sollen des liegenden Behälters unterbinden. Der die Öffnung aufweisende und
den Stopfen aufnehmende Rand wird zur Erzielung größerer Haltbarkeit vorteilhaft wulstartig ausge-5.
bildet. : ■
Im einzelnen sind die.Merkmale der.feuerung im folgenden
an Hand eines Ausführungsbeispieles sowie der .beigegebenen Zeichnungen erläutert. Is zeigen
hierbei:
Fig. 1 einen Behälter in der Ansicht und
Fig. 2
und 3 zwei abgewandelte Ausführungsbeispiele im Querschnitt. -.
In Fig. 1 ist-ein Münzbehälter dargestellt, dessen
Körper als durch einen Boden 1 abgeschlossenes Bohr 2 aus transparentem bzw. durchsichtigem Material hergestellt ist. Das offene Ende des Rohres 2 ist durch
einen Bund 3 "verstärkt und dient zur Aufnahme des als
Stopfen ausgebildeten, aus Weichplastik gefertigten Deckels 4 , dessen Rand zur leichteren Handhabung mit
Rillen ausgestattet ist und dessen Paßteil ringförmige
Rippen 5 aufweist. Die lichte Weite der Röhre 2 ist dem Außendurchmesser der Münzgattung angepaßt, für die der
Behälter vorgesehen ist. Zweckmäßig überschreitet die 25". lichte Weite den Außendurchmesser der Münzen um 1 bis
3 nun ; hierdurch ist es möglich, die einzubringenden Münzen einfach einzuschütten, ohne auf ihre Lage besondere
Rücksicht zu nehmen. Selbst wenn zwei oder drei Münzen fast gleichzeitig die öffnung des,Rohres passieren
.30 und nebeneinander herabfallen, haben sie -bei dieser Weite des Rohr es. die Gelegenheit,- beim Aufstoßen aufden
Boden.oder bereits eingebrachte. Münzen sich umzu- -/. -legen. - ; ■ .,..■ -
PATENTINGENIEURE F.W. HEMMERICH-GERD MÖLLER-D. GROSSE _ 4 —
Die Länge des Rohres beträgt ein größeres Vielfaches
der Stärke einer Münze der betreffenden
Münzgattung, und zwar zweckmäßig das Vielfache, das der Anzahl der Münzen gleicher Gattung in
den im.; Bankverkehr benutzten Geldrollen entspricht". Im Ausführungsbeispiel eines für Ein-DM-Stücke-bestimmten
Geldbehälters beträgt die freie
Länge des Eohres 2 das Fünfzigfache der Stärke
eines Ein-DM-Stüekes. Die freie bzw. nutzbare Län- -JO ge des Röllchens erstreckt sich hierbei von der
Innenseite des Bodens 1 bis zum Innenrand des Paßteiles des Stopfens 4 .
Der- Behälter zur Aufnahme von Münzen nach Fig. 1
ist aus durchsichtigem Kunststoff hergestellt, um jederzeit die Mantelfläche eingebrachter Münzen
kontrollieren zu können und damit die Möglichkeit zu geben, Fehlstücke zu erkennen. Zweckmäßig ist
das durchsichtige Plastikmaterial schwach eingefärbt, um an Hand der als Kennfarbe nach einem Farb-
code benutzten Einfärbung gleich erkennen zu können, welcher Münzsorte der betreffende Behälter zugeordnet
ist. Die Geldsorte sowie das den Geldbehälter in Verkehr bringende Institut werden zweckmäßig
auf'. einem eingeprägten Schriftfeld vermerkt. -
25- Der Vermerk läßt die Herkunft des Geldbehälters erkennen
und kann bei außer Hais gegebenen Behältern eine werbende Wirkung, ausüben.
= Die Außenwand des Behälters weist eine Skala 6 auf,
die auf Grund der Stärke der Münzen gestattet, an. Hand der Höhe der in der Röhre aufgeschichteten
Münzen, deren Anzahl oder aber deren Geldwert abzulesen.
Bewährt hat es sich, die. Skala mit beiden Angaben auszustatten.
\ Im Ausführungsbeispiel der Fj,g. 1 stellt der Querschnitt
einen einfachen-Kreis^äar. Es hat sieh aber
~-. be währt,... die Außenfläche"'der Behälter entsprechend
der Fig. 2 mit ebenen Flächen 7 oder aber auch konkav
ausgebildeten Flächen auszustatten, so daß der Behälter gegen rollen gesichert ist. Darüber hinaus
zeigt die. Fig. 2 im Behälter 8 liegende Münzen 9 . Das Bollen des Behälters wird gemäß Fig. 3 auch
dadurch unterbunden, daß der Behälter mit Längsrippen Versehen wird.
Die neuerungsgemäßen Behälter gestatten relativ einfach das Aufbewahren und Auszählen größerer Mengen von
Münzen. Zum Auszählen ist es nur erforderlich,auf einem Brett die Münzennach Münzgattungen zu sortieren.
Die Münzen einer Gattung können dann in den neuerungsgemäßen Behälter geschüttet werden, schichten sich
hierbei selbsttätig übereinander, und ihre Anzahl bzw. der durch sie dargestellte Geldwert läßt sich an der
Skala ablesen. Die erfindungsgemäßen Behälter gestatten
gleichzeitig das bequeme Abführen von Münzen an Banken, Sparkassen oder andere Geldinstitute, und, da die Behälter
eine weitgehende Übersicht über die in ihnen enthaltenen
Münzen gestatten, wird es im allgemeinen nicht - erforderlich sein, die Münzen dem Behälter zu entnehmen
und; einzeln nachzuprüfen. Die Behälter-können vielmehr
in dem Zustand, in dem sie"bei den Geldinstituten eingingen, auch wieder in Umlauf gesetzt werden. Abweichend.
von den bisher üblichen Geldrollen gestatten die Behälter
die einwandfreie Aufbewahrung auch bei teilweiser Füllung, wobei der in ihnen enthaltene Betrag sich jederzeit
ablesen läßt.
Claims (15)
1. Behälter zur Aufnahme von Münzen, dadurch gekennzeichnet,
daß seine lichte Weite dem Durchmesser der für ihn Torgesehenen Münzgattung und seine Höhe das
der Anzahl der Münzen in üblichen, im Bankver-
■ kehr benutzten Münzrollen entsprechende Vielfache, beispielsweise das Fünfzigfache, der .:
Stärke einer Münze dieser Gattung beträgt.
2. Behälter nach Anspruch 1 ,
dadurehge kennzeichnet, daß er als einseitig geschlossenes (1) Rohr (2) ausgebildet ist und einen-ihn abschließenden Deckel (4) aufweist.
dadurehge kennzeichnet, daß er als einseitig geschlossenes (1) Rohr (2) ausgebildet ist und einen-ihn abschließenden Deckel (4) aufweist.
." , ■
3. Behälter nach Ansprüchen 1. und 2 ,
dadurch gekennzeichnet, " ■;
daß der Deckel (4) ein Außengewinde aufweist und durch ein im Behälterrand vorgesehenes Innengewinde gehalten wird.
4. Behälter nach Ansprüchen 1 oder 2, ...". dadurch
gekennzeichnet,
daß der Deckel (4) als Stopfen ausgebildet ist.
5. Behälter nach Anspruch 4 ,
dad u r c h gekennzeichnet,
-V ■: ■ daß der aus;Weichplastik gefertigte Deckel (4)
.-.,-:■ . ". seinen Paß teil umschließende, ringförmige Rippen
- .-.. ; .-.:. (5 X- auf weist * . ;;■ ... ■
PATENTI NGEN I EURE F.W. H EMMERICH - GERD MÖLLER- D. GROSSE _ 2 —
6. Behälter nach Ansprüchen 1 bis 5 ,
g e k e η η ζ e i c h η e t d u r c h Verwendung transparenten Materiales.
7· Behälter.nach Ansprüchen 1 bis 5 ,
gekennzeichnet durch :
. mindestens einen transparenten Bereich seiner . . Seitenwandung. .
8. Behälter nach Ansprüchen 1 bis 7 , gekennzeichnet durch
eine den Außendur ahme s s er der Münzen um
bis 3 mm überschreitende lichte Weite.
9. Behälter nach Ansprüchen 1 bis 8 , gekennzeichnet durch
Verwendung angefärbten Materials.
10. Behälter nach Ansprüchen 1 bis 9 ,
. gekennzeichnet durch
eine eingeprägte, die Anzahl der Münzen in Abhängigkeit von der Füllhöhe darstellende
Skala (6) .
11. Behälter nach Ansprüchen 1 bis TO',
gekennzeichnet -'durch
- .' . " eine eingeprägte, den. Wert eingebrachter
: - Münzen in Abhängigkeit τοη der Füllhöhe darstellende Skala (6).
12. Behälter nach Ansprüchen 1 bis 11 ,
gekennzeichnet durch
- ein eingeprägtes, Mitteilungen bzw.Hinweise aufnehmendes Schriftfeld. '
13. Behälter nach Ansprüchen 1 bis 12 , . ■ ".-.""'"- ;■- ■ ■ . g e k e η η ζ e i c h n: e" t d μ r c h;
" ■ ■■ - 3 -
PATENTINGENIEUREF-W1HEMMERICH-GERDMaLLER-D1GROSSE -S
der Außenwandung (8) zugeordnete Hippen (10).
14. Behälter nach Ansprüchen 1 Ms 15-» gekennzeichnet durch
der Außenwand (8)" zugeordnete, e"bene und/oder konkave Stützflächen (7) .
15. Behälter nach Ansprüchen 1 bis 14 , dadurch gekennzeichnet,
daß der die öffnung aufweisende Rand (3)
: wulstartig ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964SC036020 DE1897663U (de) | 1964-05-21 | 1964-05-21 | Behaelter zur aufnahme von muenzen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964SC036020 DE1897663U (de) | 1964-05-21 | 1964-05-21 | Behaelter zur aufnahme von muenzen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1897663U true DE1897663U (de) | 1964-07-30 |
Family
ID=33180851
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964SC036020 Expired DE1897663U (de) | 1964-05-21 | 1964-05-21 | Behaelter zur aufnahme von muenzen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1897663U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20306767U1 (de) | 2003-05-02 | 2003-07-17 | Ament, Stefan, 63584 Gründau | Münzspeicher |
-
1964
- 1964-05-21 DE DE1964SC036020 patent/DE1897663U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20306767U1 (de) | 2003-05-02 | 2003-07-17 | Ament, Stefan, 63584 Gründau | Münzspeicher |
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