DE1897478U - Einrichtung an einem transformator oder an einer drossel-spule. - Google Patents
Einrichtung an einem transformator oder an einer drossel-spule.Info
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F27/00—Details of transformers or inductances, in general
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Description
Aktiengesellschaft BROWN, BOVERI & ΟΙΕ,, BADEN (Schweiz)
Einrichtung an einem Transformator oder an einer Drossel-Spule
Die vorliegende Neuerung betrifft eine Einrichtung an einem Transformator oder an einer Drosselspule. Solche Transformatoren
oder Drosselspulen bestehen hauptsächlich aus einem Magnetgestell, das aus dünnen, voneinander isolierten Blechen
hergestellt ist und einem elektrischen Teil mit Wicklungen aus isoliertem Draht,.wobei das Ganze in ein isolierendes
Medium untergebracht ist.
Es ist bekannt, dass das Magnetgestell, die Wicklungen und die dazugehörenden Apparate samt dem isolierenden Medium in
einen schützenden, nach aussen abgedichteten Kasten gestellt werden»
Zur Verminderung der Abmessungen und zur Erleichterung des Transportes besteht die Neuerung in einem Gefüge verschiedener
Gehäuse und Hüllen aus Isoliermaterial oder Bleche, welche ein oder mehrere Teile des Transformators oder der
Drosselspule sowie die isolierenden Füllmedium umschliessen. Bei den bisher üblichen Kesseln wird eine Kombination von
mehreren verschweissbaren Hüllen aus Isoliermaterial, Plastic-
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Material oder Blech verwendet.
Bs ergibt sich die Möglichkeit die Gehäuse oder Hüllen der
Form des zu schützenden Apparate-Teiles anzupassen. Durch den Zusammenbau verschiedener Gehäuse und Hüllen mittels Verschweissen
oder auf andere Art, wird eine Verminderung der Abmessungen erreicht. Bs wird ferner die Möglichkeit geschaffen,
den Transport der eingehüllten und geschützten Teile.getrennt
vorzunehmen. Dabei kann das Füll-Medium vor dem Transport eingefüllt werden,
Ausserdem kann nach einem der beschriebenen Ausführungsbeispiele
der Feuerung die Hülle der Wicklungen an geeigneten Stellen mit Versteifungen versehen werden, die so dimensioniert
sind, dass sie die bei einem K-urzschluss auftretenden Kräfte
ertragen können*
Ohne dass dadurch andere Ausführungsformen ausgeschlossen
werden, sind im Kachfolgenden zwei Beispiele von Ausführungs-Varianten der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Die Fig. 1 stellt eine der Varianten dar und Fig. 2 ein Ausführungsdetail
dazu, währenddem mit Fig. 3 die zweite Variante dargestellt wird.
In Fig. 1 ist als Beispiel nur eine zylindrische Säule mit ihren Wicklungen dargestellt. Die Neuerung betrifft aber
auch Apparate mit einer und mehreren Säulen,
Die Säule a, welche zwischen den Jochen b und c liegt, trägt die Wicklungen d, bestehend aus der OberSpannungswicklung und
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der Unterspannungswicklung. Entsprechend der Feuerung ist dieser Wicklungsblock durch eine ringförmige Hülle umschlossen,
die an den Wicklungsenden, für die Zirkulation eines für forcierte Kühlung-verwendeten Mediums die Kammern f und g aufweist.
Ein Rohrsystem, isoliert oder nicht isoliert, in der Figur jedoch nicht dargestellt, erlaubt das Kühlmedium abzuführen,,
durch einen ausserhalb liegenden Kühler und wieder zur Wicklung zu leiten.
Ausserdem kann auch,eine Kammer h vorgesehen werden, in welcher
die Anzapfungen der Wicklungen untergebracht werden, die an einen Stufenschalter oder einen anderen Regulierapparat angeschlossen
werden können« Der Stufenschalter oder der Regulierapparat können in der gleichen Kammer h untergebracht
werden oder auch in einer separaten Hülle aus gleichem Material
die mit der Hülle e verschweisst werden kann«
Diese Hülle e besteht aus Isoliermaterial, aus Blech, wobei die bekannten Massnahmen zur Vermeidung einer Kurzschluss-Windung
um die Säule ergriffen werden, oder auch aus jedem anderen wetterbeständigen
Materal.
In dem Falle, da für die Hülle e Isolationsmaterial verwendet wird, kann sie vorteilhaft mit einer leitenden oder halbleitencien
Schicht überzogen werden. Diese muss unterbrochen sein, um-eine Kurzschluss-Windung zu vermeiden. Diese leitende
Schicht kann innerhalb oder ausserhalb der Hülle e angebracht ( werden und .zwar direkt auf der Oberfläche oder in einem
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gewissen Abstand von der Hülse.
Auf die gleiche Art ist die Säule a mit der zylindrischen Hülle j umschlossen, während jedes der Joche b und c mit den
Hüllen k resp. k', deren Form den Jochen entspricht umschlossen
ist. Es ist klar, dass diese verschiedenen Hüllen aus Isolationsmaterial oder Blech, miteinander oder an *verschiedenen
Stellen mit der Hülle e verschweigst werden können.
Die Hüllen j, k und k' können ebenfalls als zusammenhängende
Hülle ausgebildet werden»
Alle möglichen Varianten bezüglich Ausführung und Gestaltung können gewählt werden, um mit Hilfe der Hüllen e, j, k und k1
eine, sämtliche Teile der Maschine schützende und abdichtende Hülle zu bilden. Die Hüllen j, k und kf oder ihre Abarten
können ebenfalls für die Aufnahme eines Kühlmittels vorgesehen werden, das in Kühlschlitzen zwischen den Magnetblechen
oder um diese herum, zirkulieren kann. Eine interessante Ausführung der Hülle e besteht darin, dass
das für den Wicklungs-Anschluss verwendete Rohr gleichzeitig für das Zu- und Abfüllen des Kühlmittels verwendet wird, wie
dies im Fig. 2 dargestellt ist. Der in dieser Figur dargestellte Teil der Hülle e enthält eine,Kammer m, die mit einem
Porzellankörper ο umgeben sein kann»
Das zur Stromzufuhr dienende Rohr tritt durch die Hülle e und eventuell auch durch den oben erwähnten Isolierkörper.
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Das Rohr befindet sich in einem Isolierrohr p, das an der Stelle q des Rohres unterbrochen ist, um dort für den Durchfluss
des Kühlmittels ein oder mehrere löcher bohren zu können. Die Kappen r sind vorgesehen zum Abschirmen des Rohres gegen
die Hülle e, welche metallisiert und geerdet sein kann. Am Ende der Matallisation der Hülle e ist ein Schutzring' vorgesehen«
Die Metallisation kann die Hülle und die zusätzlichen Hüllen ganz oder nur teilweise überdecken.
Die Pig. 3 stellt eine zweite AusführungsVariante dar, für den
Fall, dass der magnetische Schluss zwischen den Säulen und Jochen über Stossfugen erfolgt. In diesem Fall umschliesst
die isolierende Hülle t gleichzeitig die gesamte Wicklung d für Oberspannung und Unterspannung sowie die Säule a auf
der die Wicklungen montiert sind. Die Hülle t hat die Form eines Zylinders und kann als Luftspalt-Isolation verwendet werden.
Der aus Wicklung und Säule bestehende Teil kann mit den, die Joche b und c umschliessenden Hüllen zusammengebaut werden,
eventuell durch Schweissen. Die Hülle t kann auch mit Kammern nach f, g und h der Fig. 1 ausgeführt werden oder auch mit zusätzlichen
Hüllen für einen Stufen-Schalter und Regulierapparat.
Die Ausführung nach Fig. 2 ist ebenfalls anwendbar.
Die gemäss dieser Neuerung möglichen Ausführungsarten erlauben
bei genügender Festigkeit der isolierenden Hüllen den separaten Transport einzelner Bauelemente wie Wicklungen,
Säulen, Joche und im Falle der Variante 2 der Säule mit den Wicklungen als Ganzes der Joche.
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Auf diese Art können fertig getrocknete und behandelte Wicklungen mit OeI transportiert und an Ort und Stelle ohne
zusätzliche Trocknung montiert werden.,
Ferner kann nach den beschriebenen Formen der Neuerung, die die Wicklung umschliessende Hülle e oder t durch entsprechende
Formgebung und Wahl eines geeigneten Materiales sowi.e. durch
Anordnung an bestimmten Stellen der Wandung verstärkt werden. Besonders die ausserhalb der Joche liegenden Wicklungsteile
können durch Verstärkungen aus Isoliermaterial .(z.B. Glasfaser) mit hoher mechanischer Festigkeit oder durch leitendes Metall
verstärkt werden» Die Hülle kann alle radialen sowie axialen Kräfte der Wicklung übernehmen, die bei einem Kurzschluss entstehen.
Dadurch wird jede Deformation und Verschiebung der Wicklungen vermieden.
Ferner ist es möglich, die Hüllen e und 1 aus zwei zusammengeschweissten
Teilen auszuführen, wobei jede der Hüllen Spulen der Oberspannung und Unterspannung einschliesst.
Die Hülle e kann ferner innen mit einem geschweissten Teil ausgeführt
werden, der als Wickeldorn benützt werden kann»
Claims (8)
1.) Einrichtung an einem Transformator oder an einer Drosselspule gekennzeichnet durch ein Gefüge verschiedener Gehäuse
und Hüllen aus Isolationsmaterial oder Blech, welche ein oder mehrere Teile des Transformators umschliessen.
2.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Wicklung umschliessende Hülle Verstärkungen
hoher mechanischer Festigkeit aus Isolationsmaterial· (z.B. Glasfaser) oder aus leitendem Metall aufweist.
3.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausführung der Säulen und Joche mit Stossfugen, die
die Wicklungen umschliessende Hülle auch die zu den Wicklungen gehörende Säule umschliesst.
4.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Wicklungen umschliessende Hülle als Kühlkanal
dienende Kammern für forcierte Zirkulation eines Kühlmittels aufweist.
5.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Wicklungen umschliessende Hülle eine Kammer aufweist,
in welcher die Anzapfungen der Wicklungen untergebracht sind, die an den Stufenschalter oder an den Reguli er appara/t
geführt sind, wobei die letzteren auch in der Kammer selbst untergebracht werden können.
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6.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hüllen aus Isoliermaterial vorteilhaft mit einer
leitenden oder halbleitenden Schicht überzogen sind»
7.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Säulen und Joche umschliessenden Hüllen unter
sich verbindbar sind.
8.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmedium in die die Wicklungen umschliessende
Hülle durch ein Rohr eingeführt wird, dass gleichzeitig als Stromzufuhr zur Wicklung diente
Aktiengesellschaft BROWN, BOVERI & CIE.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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| FR (1) | FR1232249A (de) |
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Families Citing this family (1)
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1959
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1960
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1964
- 1964-11-03 OA OA50543A patent/OA00465A/xx unknown
Also Published As
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