DE1896193U - Schalteranordnung unter verwendung magnetisch betaetigbarer schutzrohrkontakte. - Google Patents
Schalteranordnung unter verwendung magnetisch betaetigbarer schutzrohrkontakte.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H51/00—Electromagnetic relays
- H01H51/28—Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
- H01H51/284—Polarised relays
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- Electromagnetism (AREA)
- Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)
Description
P.A.308H2*29A64
rn HEiNI ΓΖΟλ'.Χ Akte 6^2~2o~177
P'jiert.-™:t
28. April 1964
Düsss ex·,;/;;n.
Pempeiforier ikJle 13 Dr. 3?/Ιθ
Pempeiforier ikJle 13 Dr. 3?/Ιθ
J?irma Ueumann Elektronik GmbH, 433 Mülheim-Ruhr—Brobii
Bülowstr· Io4--1Io
Schalteranordnung unter Verwendung magnetisch betätigbarer Schutzrohrkontakte.
In der lachrichten- und Steuertechnik finden Schutzrohrkontakte immer weitere Verbreitung, die sich durch Hnempfindlichkeit
gegen Umgebungseinflüsse, wie Staub, Luftfeuchtigkeit,
korrodierende Gase usw., besonders auszeichnen. Ausserdem werden bei angemessener Belastung Schaltzahlen von Hunderten von Millionen
bei völliger Wartungsfreiheit erreicht. Die weiteren Torteile dieser Schutzrohrkontakte liegen in der grossen Schaltzuverlässigkeit,
auch bei sehr seltenem Schalten,in den kurzen Schaltzeiten, der kleinen Kapazität usw.
Biese Schutzrohrkontakte bestehen aus zwei in einem Gflasröhrchen
eingeschmolzenen Zungen, die aus leitfähigem Material bestehen. Die Enden dieser Zungen überlappen sich im Innern des
G-I as röhr ch ens mit geringem Abstand. T/ird der Schutzrohrkontakt
in ein magnetisches leid gebracht, so entsteht am Kontaktluftspalt
zwischen den beiden Enden der Zungen eine Kraft, durch die der Kontakt geschlossen wird, wenn die Kraft grosser als
die Pederungskräfte der beiden Zungen ist.
_ 2 —
Die Schutzrohrkontakte werden entweder durch ein elektromagnetisches
leid betätigt, zB. durch eine Spule oder durch einen bewegten
Permanentmagneten. /
\ Gegenstand der leuerung ist eine Schalteranordnung unter Yer-
ι Wendung dieser bekannten magnetisch betätigbaren Schutzrohrkontakte,
an denen ein Permanentmagnet Torbeibewegbar ist, die sich dadurch auszeichnet, dass der oäer die Schutzrohrkontakte über—
oder nebeneinander verschiebbar angeordnet sind. Zweckmässigerweise werden die Schutzrohrkontakte zwischen federnden Klauen
k eingeklemmt, die an einer auf einer Grundplatte angeordneten
Halterungsplatte befestigt,sind.
Der Vorteil der verschiebbaren Anordnung eines oder mehrerer Schutzrohrkontakte liegt darin, dass der oder dieSchutzrohr—
kontakte wahlweise als Arbeits-, Wisch- oder Ruhekontakte benutzt werden können, ohne dass eine andere Änderung erforderlich
ist als eine Yersahiebung des Schutzrohrkontaktes.
Der Permanentmagnet kann an einem schwenkbar auf der Grundplatte angeordneten Schalter befestigt sein, der zwei- verstellbare, den
ί Schwenkbereich des Schalters begrenzende Anschläge aufweisen
kann, die mit einem feststehenden Anschlag zusammenwirken. Der
Schalter kann direkt durch eine leder belastet seinj£, durch die
er nach Betätigung selbsttätig in seine Ausgangslage zurückgestellt wird. Bei direktem Einwirken der Rückholfeder auf den
Schalter, an dem der Permanentmagnet befestigt ist, kann der Schalter und damit der Permanentmagnet von der Aus^angslage
ausgehend in einer Richtung bewegt werden. Diese Anordnung ist besonders dann geeignet, wenn z.B. drei Schutzrohrkontakte
in der eben erwähnten lorm als Arbeits-, Wisch« und Ruhekontakte verwendet werden sollen, wobei es nur notwendig ist, dass
die entsprechenden Schutzrohrkontakte durch Verschieben in
_ 3 —
die geeignete Stellung gebracht werden. Die Stellung der Sohutzrohrkontakte
wird in diesem lalle so sein, dass ein Kontakt geschlossen ist, so lange der Schalter und damit der Permanentmagnet
nicht bewegt wird, während die beiden anderen Kontakte offen sind. Der geschlossene Kontakt ist als Ruhekontakt zu betrachten· Bei Betätigung des Schalters wird dieser Euhekontakt
geöffnet, da durch Entfernen des Permenantmagneten die am Kontaktluft
spalt herrsehende Kraft kleiner wird als die 3?ederungs—
kräfte der beiden Zungen. Bin zweiter Schutzrohrkontakt, der in
Mittelstellung des Schwenkbereiches des Schalters angeordnet ist, wird während des Yorbeibewegens des Permanentmagneten kurzzeitig
geschlossen und wieder geöffnet, wenn der Permanentmagnet mit dem Schalter in die Indstellung gebracht wird. Dieser
zweite Kontakt kann als Wischkontakt betrachtet werden, während .ein dritter Schutzrohrkontakt eine solche Stellung einnimmt,
dass der Kontakt erst bei Erreichen der Endstellung des Permanentmagneten als eigentlicher Arbeitskontakt geschlossen wird.
Durch die verschiebbare Unordnung der Schutzrohrkontakte zwischen
den federnden Klauen ist es ohne weiteres möglich, ohne grosse Umstände die Schutzrohrkontakte dreh einfaches Verschieben in
eine andere Stellung zu bringen, so dassz.B. der Schutzrohrkontakt, der zuerst den Arbeitskontakt herstellte, als Wischkontakt
dienen kann und umgekehrt.
Der Schalter kann jedoch aueh mit zwei nebeneinanderliegenden Nasen versehen sein, die eine Einbuchtung bilden, in die ein
federbelastetes Rückstellorgan eingreift. Bei einer derartigen Anordnung ist es möglich, den Schalter#mit dem Permanentmagneten
aus der Ruhestellung sowohl in die. ίeine wie auch in die
andere Richtung zu schwenken.
Anhand der lig. 1 bis 6 wird der Gegenstand der Neuerung näher
beschrieben. Es zeigen:
Hg. 1 ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Feuerung i/n
Seitenansicht,
Mg. 2 eine Draufsicht auf die in fig. 1 dargestellte Schalteranordnung,
, ■ !ig. 3a Ms 3c verschiedene Stellungen des !Permanentmagneten bei
gegebener Stellung der Schutzrohrkontakte, üg. 4 bis 4e verschiedene Stellungen des !Permanentmagneten bei
einer anderen Anordnung der Schutzrohrkontakte,
!ig. 5 ein zweites Ausführungsbeispiel der Schalteranordnung
in Seitenansicht,
!ig. 6 eine Draufsicht entsprechend fig. 5.
!ig. 6 eine Draufsicht entsprechend fig. 5.
Entsprechend den figuren 1, 2, 5 und 6 ist auf einer Grundplatte
6 eine Halterungsplatte 7 mittels der Schrauben 13 befestigt. An der Halterungsplatte 7 sind federnde Klauen 5 angeordnet,
zwischen denen die Schutzrohrkontakte 1, 2 und 3 verschiebbar festgeklemmt sind. Entsprechend !ig. 1 und 2 ist auf
der Grundplatte 6 des weiteren der schwenkbare Schalter 8 befestigt,
der über den Hebel 14 betätigt werden kann, der z.B. an der anderen Seite der Grundplatte 6 angeordnet ist.
Der Schalter 8 ist mit verstellbaren Anschlägen 9a, 9b ver«
sehen, die mit dem feststehenden Anschlag 11 zusammenwirken. An dem Schalter sind des weiteren zwei Hasen 12 vorgesehen, die
eine Einbuchtung bilden, in die ein Stift 13a des Rückstellorganes
13 eingreift. Das Mickstellorgan 13 ist federbelastet,
so dass der Schalter 8, nachdem er entweder in der einen oder der anderen Richtung geschwenkt worden ist, wobei ebenfalls
das Sückstellorgan seine Stellung ändert, bei loslassen des Schalterhebels 14 in seine Ausgangsstellung entsprechend
!ig. 2 zurückgebracht wird.
— 5 e»
In den figuren 3a bis 3c und 4a bis 4c sind die verschiedenen
Stellungen des Permanentmagneten 4 "bei verschiedener Anordnung der Schutzrohrkontakte dargestellt, wobei es entsprechend der
Neuerung möglichist, die Lage der Schutzrohrkontakte durch einfaches Verschieben zu verändern»
In Fig. 3b nimmt der Permanentmagnet 4 z.B. die in den Figuren
1 und 2 dargestellte Stellung ein, wobei die Schutzrohrkontakte genau/ übereinander angeordnet sind. Diese Anordnung der drei
Schutzrohrkontakte genau übereinander ist an und für sich nicht besonders zweckmässig, da sowohl bei Schwenken des Permanentmagneten
4 nach rechts wie nach links sämtliche drei Kontakte • entsprechend Fig. 3a und 3c geöffnet werden'. Die figuren 3a bis
3c sollen jedoch nur das Grundprinzip erläutern, da aus dieser Grundstellung die Schutzrohrkontakte entsprechend der Feuerung
leicht, z.B. in die in den Figuren 4a bis 4c dargestellte Stellung geschoben werden können. Unter Zugrundelegung der in den ]?i- ·
guren 1 und 2 dargestellten Schalteranordnungen ist der Sehalter 4 aus der in Fig. 4b dargestellten Stellung ebenfalls nach
beiden Seiten schwenkbar, so dass einmal der untere Kontakt,entsprechend
Fig. 4a oder zum anderen der obere Kontakt,entsprechend Fig. 4c in Schliessteilung gebracht werden kann, während die
jeweiligen beiden anderen Kontakte geöffnet sind.
Es würde zu weit führen, die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten
hinsichtlich der Stellungen der Schutzrohrkontakte weiter auszuführen, da das Grundprinzip ohne weiteres ersichtlich sein
dürfte.
In den Figuren 5 und 6 ist eine weitere Schalteranordnung dargestellt,
die sieh von der in den Figuren 1 und 2 beschriebenen Sehalteranordnungen dadurch unterscMdet, dass der Schalter 8
direkt mit einer Rückholfeder Io belastet ist, so dass das in
den Figuren 1 und 2 dargestellte Rückholorgan 13 entfallen kann.
Entsprechend dieser Äusführungsform ist der Schalter aus der
in Ug. 6 gezeigten Ruhestellung nur in einer Richtung, hier
npch links, schwenkbar. Die in den figuren 5 und 6 gezeigte
Schutzrohrkontaktanordnung entspricht der Anordnung der Schutzrohrkontakte in den Figuren 4a bis 4c. Unter Verwendung der in
den Figuren 5 und 6 dargestellten Schalteranordnung entspricht S1Ig, 4a der Ruhestellung des Permanentmagneten, wobei der untere
Kontakt als Ruhekontakt geschlossen ist. Bei Betätigen des «Schalters, d.h. bei Bewegen des Permanentmagneten nach links.,
wird der untere Ruhekontakt geöffnet, während bei Erreichen der Mittelstellung entsprechend I1Ig, 4b der mittlere Kontakt als
Wischkontakt geschlossen wird und solange in der G-eschlossen-Stellung
verbleibt, bis der Permanentmagnet weiter in die in Fig. 4g dargestellte Stellung bewegt wird, in welcher der
obere Kontakt als eigentlicher Arbeitskontakt geschlossen wird,
Auch für die Schalteranordnung nach Fig. 5 und 6 ist es entsprechend
den unterschiedlichen Anforderungen vorteilhaft, dass die Schutzrohrkontakte leicht durch Verschieben in eine andere
Stellung gebracht werden können, wobei es ebenfalls müssig ist, auf die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten hinsichtlich
der Schutzrohrkontaktstellung einzugehen*
In den Figuren sind jeweils drei Schutzrohrkontakte dargestellt.
Es versteht sich von selbst, dass die neuerungsgemässe Schalteranordnung
auch z.B. bei nur einem Schutzrohrkontakt oder bei Verwendung einer grösseren Anzahl von Schutzrohrkontakten
vorteilhaft ist.
Claims (6)
1. Schalteranordnung unter Terwendung magnetisch "betätigbarer
Schutzrohrkontakte, an denen ein Permanentmagnet vorbeibewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die •Schutzrohrkontakte
(1,2,3) über- oder nebeneinander -verschiebbar " angeordnet sind. ■■■·■·
2. Schalteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass, die Schutzrohrkontakte zwischen federnden Klauen (5) eingeklemmt
sind, die an einer auf einer (Grundplatte (6) angeordneten Halterungsplatte (7) befestigt sind.
3. Schalteranordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Permanentmagnet (4) an einem schwenkbar auf der Grundplatte angeordnete Schalter (8) befestigt ist.
4. Schalteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3>
dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (8) mit zwei verstellbaren, den Schwenkbereich des Schalters begrenzenden Anschlägen
(9a, 9b) versehen ist, die mit einem feststehenden Anschlag (11) zusammenwirken*
5· Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4> dadurch gekennzeichnet,
dass der Schalter durch eine ieder (lo) in seine Ausgangslage
zurüeksteilbar ist.
6. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass der Schalter mit zwei nebeneinanderliegenden Nasen (12) versehen ist, die eine Einbuchtung bilden, in die
ein fede/rbelastetes Rückstellorgan (13) eingreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964N0016248 DE1896193U (de) | 1964-04-29 | 1964-04-29 | Schalteranordnung unter verwendung magnetisch betaetigbarer schutzrohrkontakte. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1964N0016248 DE1896193U (de) | 1964-04-29 | 1964-04-29 | Schalteranordnung unter verwendung magnetisch betaetigbarer schutzrohrkontakte. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1896193U true DE1896193U (de) | 1964-07-09 |
Family
ID=33177712
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964N0016248 Expired DE1896193U (de) | 1964-04-29 | 1964-04-29 | Schalteranordnung unter verwendung magnetisch betaetigbarer schutzrohrkontakte. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1896193U (de) |
-
1964
- 1964-04-29 DE DE1964N0016248 patent/DE1896193U/de not_active Expired
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