DE1895734U - Traggriff fuer schwere lasten. - Google Patents
Traggriff fuer schwere lasten.Info
- Publication number
- DE1895734U DE1895734U DEH48130U DEH0048130U DE1895734U DE 1895734 U DE1895734 U DE 1895734U DE H48130 U DEH48130 U DE H48130U DE H0048130 U DEH0048130 U DE H0048130U DE 1895734 U DE1895734 U DE 1895734U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- handle
- carrying handle
- carrying
- fastening
- handle according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B5/00—Accessories or details specially adapted for hand carts
- B62B5/06—Hand moving equipment, e.g. handle bars
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
- Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
PATENTANWALT R. STÖRZßACH STUTTQART 1
28 4-98 Gi
Firma R. v. Hünersdorff Nachf. Friedr. Bührer sen.,
Ludwigsburg (Württ)-, Eisenbahnstrasse 6
Traggriff für schwere Lasten.
Die Neuerung bezieht sich auf Traggriffe für schwere Lasten, insbesondere auf Sarggriffe.
Griffe dieser Art bestehen in der Regel aus einem kräftigen Bügel aus Metall, der mit einer Umkleidung
aus Blech oder Kunststoff zur Verbesserung des Griffes oder zu Zierzwecken versehen ist. Im letzteren Fall
besteht die Umkleidung aus zwei Halbschalen, die miteinander verklebt sind..
Gemäss der Neuerung wird ein"Traggriff vorgeschlagen,
dessen wesentliches Merkmal darin besteht, dass der
-2-
Traggriff als massiver Bügel in einem Stück aus thermoplastischem Kunststoff hergestellt ist und in seine Bügelschenkel
von einander unabhängige Hakenteile zur Befestigung des Griffes eingebettet sind.
Die Herstellung kann nach irgendeinem bekannten Verfahren, wie Spritzguss, Pressen od. dgl. erfolgen.
Soweit Griffe dieser Art oberflächlich verzierte Formen aufweisen, wie das bei Sarggriffen zumeist der Fall ist,
ergeben sich örtlich sehr verschiedene Dicken des Griffes, wodurch sich bei der Herstellung leicht Lunker bilden,
die als Hohlstelle Bruchgefahr bedingen.
Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung besteht der
Griff deshalb aus einer Mischung von Hochdruck- und Miederdruck-Polyäthylen mit gleichem Schmelzindex, welcher
porophor oder ein anderes Treibmittel zum Schäumen zugesetztNlst.
Durch die Schäumung wird das Griffinnere homogenisiert und ~d±e~Lunkerbildung ausgeschlossen.
Die zur Befestigung des Griffes vorgesehenen metallenen Hakenteile des Griffes bestehen aus Rundeisen, wobei
ihre freiliegenden Enden geeignet gebogen sind, während ihre im Kunststoff eingebetteten Enden breitgeschlagen
und mit mehreren Durchbrechungen versehen sind, die beim
— 3 —
Ummanteln vom Kunststoff ausgefüllt werden, so dass die Hakenteile gegen Herausziehen oder Verdrehung verankert
sind.
Der neue Griff hat den Vorteil, dass er bei hoher Festigkeit und Tragfähigkeit erheblich leichter ist als mit
einer durchgehenden Metalleinlage. Bei Sarggriffen kommt hinzu, dass es bei Feuerbestattungen erwünscht ist, möglichst
wenig Metallteile zu verwenden.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der
Neuerung.
Fig. 1 zeigt einen Sarggriff in der Draufsicht,
teilweise geschnitten.
Fig. 2 zeigt einen zur Zeichnungebene senkrechten Schnitt durch den geschnittenen Teil aus
Fig. 2 zeigt einen zur Zeichnungebene senkrechten Schnitt durch den geschnittenen Teil aus
Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht zu Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht zu Fig. 1.
Der gezeigte "Sarggriff besteht aus dem Griffbügel 1 und
Hakenteilen 2 an dessen Enden. Der Griffbügel ist mit verhältnxsmässxg dicken, plastischen Verzierungen 3 am
Stegteil versehen, die mit abgeflachten, dünneren Teilen 4· in die Schenkel 5 des Griffbügels übergehen.
Gemäss der Neuerung ist der Griffbügel 1 in einem Stück
— Lj. —
aus Kunststoff, u. zw. vorteilhaft aus Hochdruck- und Niederdruck-Polyäthylen mit gleichem Schmelzindex, dem
zum Ausgleich der stark unterschiedlichen Dicken durch Ausschäumen Porophor oder ein anderes Treibmittel zugesetzt
ist.
Die Hakenteile 2 bestehen aus Rundeisen und sind an dem einen, geraden Ende 6 breitgeschlagen und mit Durchbrüchen
7 versehen. Mit diesem Ende 6 sind die Hakenteile in die Schenkel 5 des Griffbügels eingebettet
und die Durchbrüche sind von dem Kunststoff des Griffes
ausgefüllt, so dass die eingebetteten Enden 6 unverrückbar verankert sind.
Das andere Ende der Hakenteile liegt frei und ist in geeigneter Weise gebogen, um die Befestigung des Griffes
zu ermöglichen. Gemäss Fig. 1 und 3 hat das freiliegende Ende in einiger Entfernung von den Griffschenkein
2 eine Abkröpfung 8 um 90 nach aussen in der Ebene des Griffbügeis. Auf diese folgt eine nochmalige Abkröpfung
9 'um"·: 90 senkrecht zur Griff ebene nach vorn.
Die Befestigung des Griffes an dem Sarg erfolgt mittels einer splintartig gestalteten Befestigungsöse 10, wie
sie am linken Befestigungshaken in Fig. 1 und 3 angedeutet ist und die vom freien Ende des Hakens her mit
-S-
ihrem Auge auf seine mittlere Abkröpfung 8 aufgeschoben wird. Die geteilten Füsse der Befestigungsöse werden
durch das Sargholz hindurchgetrieben und ihre heraustretenden Spitzen an der Hinterseite etwa um 180° zurückgebogen
und zum Schutz gegen ungewolltes Herausziehen nochmals eingeschlagen.
Die gezeigte Form der Befestigungshaken 3 gestattet
die Verschwenkung des Griffes aus der hängenden Ruhelage in die waagrechte, durch die Endabbiegungen 9 begrenzte
Gebrauchsstellung.
Je nach dem Verwendungszweck kann der Kunststoffteil
des Griffes mit Folie mittels eines beheizten Prägestempels, gegebenenfalls farbig, beprägt oder z. B.
im Siebdruckverfahren bedruckt oder in anderer Weise oberflächenbehandelt werden.
Wie schon in der vorstehenden Beschreibung des gezeigten Ausführungsbeispieles angedeutet, kann die allgemeine
Form und/oder die Oberflächengestaltung des Griffbügeis,
sowie die Form der Befestigungshaken je nach dem Verwendungszweck weitgehend abgeändert werden. Auch
die Verankerung der Befestigungshaken in den Schenkeln des .Griffbügels kann über mehr oder weniger Durchbrüche
als gezeigt erfolgen usw..
-6-
Claims (7)
1. Traggriff für schwere Lasten, insbesondere Sarggriff, dadurch gekennzeichnet, dass der Traggriff als massiver
Bügel (1) in einem Stück aus thermoplastischem Kunststoff
hergestellt ist und in seine beiden Bügelschenkel (2) von einander unabhängige Hakenteile (3) aus Metall
zur Befestigung des Griffes eingebettet sind.
2. Traggriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffbügel (1) aus einer Mischung von Hochdruck- und
Niederdruck-Polyäthylen mit gleichem Schmelzindex besteht, welcher gegebenenfalls Porophor oder ein anderes Treibmittel
zum Schäumen zugesetzt ist.
3. Traggriff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch -gekennz-eich-r
net, dass die metallenen Hakenteile (3) aus Rundeisen bestehen, das an seinem eingebetteten Ende (6) breitgeschlagen
und mit einem oder mehreren Durchbrüchen (7) versehen ist, während sein anderes, freiliegendes Ende
entsprechend seiner Befestigungsart gebogen ist.
4-. Traggriff nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,, dass
das freiliegende Ende der Befestigungshaken (3) axial, aus dem Schenkel (2) des Griffbügeis (1) austritt, in
-7-
kurzem Abstand von der Austrittsstelle eine AbkrÖpfung
(8) um 90° in der Ebene des Griffbügeis nach aussen zur
Aufnahme einer Befestigungsöse (10) zur schwenkbaren Befestigung des Griffes und anschliessend daran eine
nochmalige AbkrÖpfung (9) um 90° senkrecht zur Ebene
des Griffbügels als Anschlag zur Begrenzung der Schwenkbewegung besitzt.
5. Traggriff nach einem der Ansprüche 1 bis M-, dadurch gekennzeichnet,
dass der Griffbügel (1) mit einer Folie, gegebenenfalls farbig, beprägt ist.
6. Traggriff nach einem der Ansprüche 1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet,
dass der Griffbügel (1), ζ. B. im Siebdruckverfahren,
bedruckt ist.
7. Traggriff nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass der Traggriff nach dem Spritzgussverfahren hergestellt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH48130U DE1895734U (de) | 1964-03-28 | 1964-03-28 | Traggriff fuer schwere lasten. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH48130U DE1895734U (de) | 1964-03-28 | 1964-03-28 | Traggriff fuer schwere lasten. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1895734U true DE1895734U (de) | 1964-07-02 |
Family
ID=33172198
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH48130U Expired DE1895734U (de) | 1964-03-28 | 1964-03-28 | Traggriff fuer schwere lasten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1895734U (de) |
-
1964
- 1964-03-28 DE DEH48130U patent/DE1895734U/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2952299A1 (de) | In der hand zu haltender gegenstand, insbesondere kofferhandgriff, und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE3622596C2 (de) | ||
| DE1895734U (de) | Traggriff fuer schwere lasten. | |
| DE1578654A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Schlaegern,insbesondere fuer Tennis und Federball,sowie eine nach dem Verfahren hergestellte Schlaegerbespannung | |
| DE2061631C3 (de) | Dekorationsartikel, insbesondere für Vorhänge oder Puppenkleidungen | |
| DE3805314A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von kleiderbuegeln und danach hergestellter kleiderbuegel | |
| DE903668C (de) | Verfahren zur Herstellung von farbig gemusterten Gegenstaenden, insbesondere Schriftbildern, aus haertbaren Kunstharzpressstoffen in Pulverform | |
| DE7104589U (de) | Traggriff zum Einhangen in eine Paketverschnürung | |
| DE394065C (de) | Bilderrahmenleiste aus Holz und Pappe | |
| DE218985C (de) | ||
| DE383011C (de) | Spielzeugfigur | |
| CH393980A (de) | Messergriff | |
| DE817691C (de) | Kotschuetzer aus Gummi und Verfahren zur Herstellung desselben | |
| DE7121688U (de) | Mehrzweck Kleiderhaken | |
| DE29608068U1 (de) | Kleiderbügel | |
| DE586487C (de) | Wandbekleidung | |
| AT141179B (de) | Quietschender Gummihohlkörper, z. B. Gummipuppe. | |
| DE1660133A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Lederartikeln mit geformten und zugerichteten Raendern | |
| DE827398C (de) | Koffer mit Holzrahmen | |
| CH303645A (de) | Halbschuh. | |
| DE202017104239U1 (de) | Sportschuh mit Verzierung | |
| DE1729536U (de) | Schutzverkleidung fuer blechstreifen, insbesondere fuer querleisten von zweirad-gepaecktraegern. | |
| DE1923112U (de) | Plakettentafel. | |
| DE1801968U (de) | Dornschnalle, insbesondere fuer schuhe u. dgl. | |
| DE7824765U1 (de) | Bekleidungsstueck, und zwar mantel oder jacke, mit zier- und namensetikett |