DE189430C - - Google Patents
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- DE189430C DE189430C DENDAT189430D DE189430DA DE189430C DE 189430 C DE189430 C DE 189430C DE NDAT189430 D DENDAT189430 D DE NDAT189430D DE 189430D A DE189430D A DE 189430DA DE 189430 C DE189430 C DE 189430C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B7/00—Signalling systems according to more than one of groups G08B3/00 - G08B6/00; Personal calling systems according to more than one of groups G08B3/00 - G08B6/00
- G08B7/02—Signalling systems according to more than one of groups G08B3/00 - G08B6/00; Personal calling systems according to more than one of groups G08B3/00 - G08B6/00 using mechanical transmission
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 189430 KLASSE 74 a. GRUPPE
THEODOR KRAMER in HAMBURG.
Signalvorrichtung für Gasttische. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Oktober 1906 ab.
Es sind bereits Signalvorrichtungen für Gasttische bekannt, bei welchen durch Niederdrücken
einer Taste sowohl ein sichtbares als auch ein hörbares Signal für den Aufwärter
gegeben werden kann. Dies geschieht z. B. durch Auslösen einer Feder durch den Glockenklöppel, wodurch dann das sichtbare
Signal hervorschnellt. Beim Herausschnellen dieses Signals entsteht dann durch Anprallen
ίο des letzteren gegen einen die Hochstellung
begrenzenden Anschlag ein unangenehmes Geräusch. Dieser Nachteil wird bei der den
Gegenstand der Erfindung bildenden Brems? einrichtung vermieden, indem die das sichtbare
Signal tragende Stange mit einem Kolben versehen ist, welcher sich in einer oben geschlossenen Säule führt, so daß die
über dem Kolben in der Säule befindliche Luft nur langsam entweichen kann und als
Luftkissen dient.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Signalvorrichtung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Mitte und in der Ebene des
Glockenhebels.
Fig. 2 zeigt eine teilweise Seitenansicht.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie A-A der Fig. 1 mit Aufsicht auf die Fußplatte bei fortgelassener Glockenschale.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie A-A der Fig. 1 mit Aufsicht auf die Fußplatte bei fortgelassener Glockenschale.
Auf der Fußplatte α ist der Fingerhebel b
drehbar gelagert, ebenfalls der Glockenklöppel c, unter den eine an der Unterseite
der Fußplatte α befestigte Flachfeder d faßt. Auf der Fußplatte sind ferner zwei Flachfedern
befestigt, von denen die eine Flachfeder e über den Fingerhebel b faßt, während
die zweite Flachfeder f normal zur Flachfeder e gestellt ist und mit ihrer Innenfläche
gegen die Flachfeder e anliegt; das obere hakenförmig gestaltete Ende der Flachfeder/
faßt durch einen Ausschnitt in der hohlen Säule g in diese hinein. In der Säule g ist
eine hohle Stange h angeordnet, in welcher sich eine Spiralfeder i befindet, welche
zwischen dem Kopf k und einem in der Säule g befestigten Stift / eingespannt ist.
Die Stange h besitzt in ihrem unteren Teile einen Schlitz m, mit welchem sie sich auf dem
Stift / führt. Ferner besitzt die Stange h einen kolbenartigen Ring η und am unteren
Ende einen Bund 0. Die Säule g ist ari ihrem oberen Ende gegen die Stange h umgebördelt.
Außen auf der Säule g sind taschenartig zwei Tafeln ρ angebracht, welche
an ihren oberen Enden durch Stege r sich stützen. Die Stange h trägt an ihrem oberen
Ende eine Fahne s. Die Glockenschale ist mit t bezeichnet.
In der Ruhelage ist die Stange h so weit in die Säule g hineingeschoben, daß das
hakenförmige Ende der Flachfeder / über den Bund 0 der Stange h faßt; dann befindet
sich die Fahne s in der von den Tafeln ρ gebildeten Tasche und wird von den Tafeln ρ
verdeckt.
Beim Gebrauch der Vorrichtung drückt man auf den Griff des Fingerhebels b. Dabei
wird die Flachfeder e gehoben und diese drückt gegen die überhängende Flachfeder f,
so daß das hakenförmige Ende der Flachfeder / den Bund ο freigibt. Dann schnellt
durch die Kraft der Spiralfeder i die Stange/?
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in der Säule g in die Höhe, so daß die Fahne s aus den Platten ρ heraustritt und
sichtbar wird. Beim Herausschnellen der Stange h wirkt der Ring η als Kolben in der
Säule g, wodurch die Luft in der Säule g zwischen diesem Ring η und dem oberen umgebördelten
Ende der Säule g zusammengepreßt wird und als Luftbremse dient.
Beim Niederdrücken des Fingerhebels h
ίο wird ferner der Glockenklöppel c bewegt, so
daß die Feder d gespannt wird. Hat der Fingerhebel b dann das Hakenende des Klöppels
c passiert, so wird der Klöppel c von der Feder d hochgeschleudert und dieser
schlägt gegen die Glockenschale t. Das Glockenzeichen kann jetzt bei ausgelöster
Stange h beliebig oft wiederholt werden.
Ist der gewünschte Zweck erreicht, ist also der Aufwärter herbeigerufen, so drückt er
durch Pressung auf den Knopf k die Stange h mit der Fahne s so weit in die Säule g hinein,
daß die Feder/ wieder über den Bund ο faßt, und damit ist die Ruhelage der Vorrichtung
wieder hergestellt.
Die Fahne s kann mit bunten Farben bemalt sein oder auch Reklamen enthalten;
ferner können die Platten ρ als Speise- oder Weinkartenträger benutzt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Signalvorrichtung für Gasttische, mit welcher durch Niederdrücken einer Taste (b) sowohl ein sichtbares als auch ein hörbares Signal gegeben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die herausschnellende Fahnenstange (h) mit einem Bunde (o) versehen ist, welcher als Kolben in der durch ihren umgebördelten oberen Rand verschlossenen Säule (g) wirkt, so daß die über dem Bunde (0) in der Säule (g) vorhandene Luft als Kissen dient, zum Zwecke, das klappernde Geräusch des Anschlagens der Fahnenstange beim Herausschnellen zu vermeiden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE189430C true DE189430C (de) |
Family
ID=452975
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT189430D Active DE189430C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE189430C (de) |
-
0
- DE DENDAT189430D patent/DE189430C/de active Active
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