DE189256C - - Google Patents
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- DE189256C DE189256C DENDAT189256D DE189256DA DE189256C DE 189256 C DE189256 C DE 189256C DE NDAT189256 D DENDAT189256 D DE NDAT189256D DE 189256D A DE189256D A DE 189256DA DE 189256 C DE189256 C DE 189256C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K63/00—Receptacles for live fish, e.g. aquaria; Terraria
- A01K63/02—Receptacles specially adapted for transporting live fish
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Marine Sciences & Fisheries (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Farming Of Fish And Shellfish (AREA)
Description
KAISERLICHES
■'As
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 189256 KLASSE 45 h. GRUPPE
Bekanntlich kann man Wassertiere, insbesondere Fische und Krebse, auf kurze Strecken
ohne Wasser verschicken, indem man sie in feuchtes Moos, Gras oder ähnliches Material
einpackt. Dieses Verfahren wird durch die vorliegende Erfindung auch für den Transport
auf weitere Strecken verwendbar gemacht.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis
ίο der Bedingungen, unter welchen die Atmung
der Wassertiere auch außerhalb ihres natürlichen Lebenselementes aufrecht erhalten werden
kann, und besteht in der Anwendung von Maßnahmen, durch welche diesen Bedingungen
dauernd entsprochen wird.
Die Atmung der Kiemenatmer vollzieht sich dadurch, daß an den Kiemen Sauerstoff
aus dem umgebenden Wasser aufgenommen und Kohlensäure an dasselbe abgegeben wird.
Zur Aufrechterhaltung dieses Vorganges ist es erforderlich, daß das "Wasser entweder
ständig erneuert wird oder einem der bekannten technischen Regenerierungsverfahren
unterworfen wird, welche darauf beruhen, daß dem Wasser Kohlensäure entzogen und
neuer Sauerstoff zugeführt wird.
Bei der vorliegenden Art des Transportes ohne Wasser wird nach vorliegender Erfindung
gleichfalls eine derartige Regenerierung vorgenommen. Diese erstreckt sich jedoch
hier nur auf die nach dem Herausnehmen der Tiere aus dem Wasser an den Kiemen haftende Feuchtigkeit. Die Regenerierung
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muß aber, wenn anders sie ihren Zweck erfüllen soll, in besonderer Weise durchgeführt
werden.
Auch schon bei der bisherigen Ausführung des Transportes der Tiere ohne Wasser
findet eine Art von Regenerierung statt, indem hier die Kiemenfeuchtigkeit mit der
zwischen dem Packmaterial vorhandenen Luft in Berührung steht und von dieser Sauerstoff
aufnimmt und Kohlensäure an sie abgibt. Aber der Gaswechsel ist hier notwendigerweise
unvollkommen Und nur für kurze Zeit wirksam. Denn wegen des geringen Sauerstoffgehaltes
der Luft ist diese bald zur Regenerierung ungeeignet und, damit der Gaswechsel aufrechterhalten bleibt, muß neue
Luft an die Kiemenfeuchtigkeit herantreten. Durch den Luftwechsel wird aber die Kiemenfeuchtigkeit
schnell verdunstet, und hierdurch werden wiederum die Kiemen außestand
gesetzt, den Gaswechsel zu unterhalten. Daher fehlt es bald entweder an geeignetem
Regenerierungsgas oder an Kiemenfeuchtigkeit, die regeneriert werden kann, und die
Tiere verfallen daher schnell aus dem einen oder dem anderen Grunde dem Erstickungstode.
Hieraus ergibt sich als notwendige Bedingung für die nach vorliegender Erfindung
durchzuführende Regenerierung, daß die Kiemenfeuchtigkeit vor dem Verdunsten bewahrt
bleiben muß, und dieses wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die Regene-
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rierungsgase, bevor sie mit der Kiemenfeuchtigkeit in Berührung treten, mit Wasser
gesättigt werden.
Die Verwendung von Packmaterial, wie feuchtes Moos, Gras oder dergl. ist bei dem
vorliegenden Verfahren im allgemeinen zweckmäßig, da sie Verletzungen der Tiere verhindert,
sie ist aber für die Erfindung nicht wesentlich. Notwendige Voraussetzung ist
ίο nur, daß den mit Wasser gesättigten Regenerierungsgasen
in der Umgebung der Tiere keine Feuchtigkeit entzogen werden kann.
Zur Regenerierung ist irgendeines der für die Aufbewahrung der Tiere im Wasser bekannten
Verfahren zu verwenden. Sie kann also so geschehen, daß atmosphärische Luft, Ozonluft, Sauerstoff oder ein sauerstoffreiches
Gasgemisch über die Tiere hinweggeleitet wird. Es ist aber, wenn vergleichsweise
kurze' Entfernungen in Frage stehen, auch das Verfahren anwendbar, in
den Aufbewahrungsbehälter Sauerstoff oder ein sauerstoffreiches Gasgemisch ' hineinzuleiten,
welches dann während des Transportes nicht , ersetzt wird. In jedem Falle ist es
aber notwendig, daß die Gase zunächst mit Feuchtigkeit gesättigt werden, so daß die
Kiemenfeuchtigkeit vor dem Austrocknen bewahrt bleibt.
In der Zeichnung ist ein zur Durchführung des neuen Verfahrens geeigneter Fischbehälter
in Fig. ι im Schnitt und in Fig. 2 in Draufsicht dargestellt. Der Fischbehälter selbst
ist mit α bezeichnet. Er ist mit einer Anzahl durchbrochener Zwischenwände b versehen,
auf denen die Fische in Moos oder Gras eingebettet oder in anderer geeigneter Weise untergebracht werden. Der Behälter a
ist in einen größeren, mit Blech ausgeschlagenen Holzbehälter c eingesetzt. An dem
letzteren ist ein Bügel d befestigt und in diesem eine Druckschraube e angeordnet,
mittels deren der Deckel f fest auf dem Behälter α aufgepreßt wird. Der Raum zwischen
der äußeren und inneren Gefäßwandung wird mit Eis oder Eiswasser ausgefüllt.
Die Regenerierung der Kiemenfeuchtigkeit kann bei der dargestellten Vorrichtung entweder durch einen Gasstrom erfolgen, der,
nachdem er einen Wasserbehälter oder noch besser eine Rieselvorrichtung durchstrichen
hat, durch einen der beiden Hähne g und h ein- und durch den anderen wieder austritt, oder
auch, wenn es sich um den Transport auf kürzere Strecken handelt, durch einen nach
vollzogener Verpackung eingeleiteten Vorrat von reinem Sauerstoff oder einem sauerstoffreichen
Gasgemisch.
Claims (1)
- Pate nt-An SPRU c η :Verfahren, Kiemenatmer, insbesondere Fische und Krebse, in einer Feuchtigkeit haltenden Verpackung lebend zu transportieren, dadurch gekennzeichnet, daß die Kiemenfeuchtigkeit ' durch sauerstoffreiche Gase, die zuvor mit Wasser gesättigt sind, regeneriert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE189256C true DE189256C (de) |
Family
ID=452824
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT189256D Active DE189256C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE189256C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999055148A1 (en) * | 1998-04-29 | 1999-11-04 | Pietro Montis | High pressure container to aquaculture and cultivation |
-
0
- DE DENDAT189256D patent/DE189256C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999055148A1 (en) * | 1998-04-29 | 1999-11-04 | Pietro Montis | High pressure container to aquaculture and cultivation |
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