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DE189248C - - Google Patents

Info

Publication number
DE189248C
DE189248C DE1905189248D DE189248DA DE189248C DE 189248 C DE189248 C DE 189248C DE 1905189248 D DE1905189248 D DE 1905189248D DE 189248D A DE189248D A DE 189248DA DE 189248 C DE189248 C DE 189248C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boiler tubes
smoke chamber
plate
tubes
gases
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1905189248D
Other languages
English (en)
Filing date
Publication of DE189248C publication Critical patent/DE189248C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT34581D priority Critical patent/AT34581B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M9/00Baffles or deflectors for air or combustion products; Flame shields

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

Gelöscht JT1S; I9litz,
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- J\fi 18^248-KLASSE 24 #. GRUPPE
F. W. BORN in CHARLOTTENBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. März 1905 ab.
Um bei Röhrenkesseln, wie solche bei Lokomotiven, Schiffen und Lokomobilen Anwendung finden, die aus den wagerechten Siederöhren in die Rauchkammer strömenden Feuergase gleichmäßig durch alle Siederöhren zu leiten, ist bereits vorgeschlagen worden, in der Rauchkammer oberhalb der oberen Siederohrreihe eine sich vor sämtlichen Siederöhren nach unten erstreckende Ablenkplatte
ίο zu befestigen, so daß die aus den oberen und mittleren Siederöhren strömenden Gase nach unten geführt werden; obschon sie hierbei eine Zusammenschnürung erfahren, da sie alle gezwungen sind, den einzig ihnen gelassenen Weg zum Schornstein zu machen, indem sie durch das zwischen dem Boden der Rauchkammer und dem unteren Rand der Platte verbleibende Loch streichen, so konnte doch eine gleichmäßige Verteilung der Feuergase auf sämtliche Siederöhren bisher nicht erreicht werden.
Versuche haben nun gezeigt, daß zu diesem Zweck die aus den oberen Siederöhren kommenden Gase nicht nur nach unten, sondern auch seitlich abgelenkt werden müssen, während die aus den mittleren Siederöhren kommenden Feuergase nur nach den Seiten geleitet, die aus den unteren und seitlichen Röhren kommenden Gase aber ganz frei abziehen müssen. Eine derartige Ablenkung der Gase wird nach der vorliegenden Erfindung dadurch erreicht, daß oberhalb der oberen Siederöhren eine zunächst wenig nach unten führende, sich dann nach der Tür und den Seitenwänden der Rauchkammer hin erstreckende Platte angeordnet ist, an die sich eine nur vor den mittleren Siederohren angeordnete zweite schmalere Platte anschließt, die die seitlichen Siederöhren ganz frei läßt. Durch die Anordnung derartiger Platten wird erzielt, daß sämtliche Siederöhren gleichmäßig beheizt und für die Dampfbildung verwertet werden, was durch die Reinheit der Rohre von Ruß, Asche und Kohlenreste selbst nach monatelangem Gebrauche erwiesen wurde. Auf diese Weise läßt sich eine erhebliche Kohlenersparnis erzielen, gleichzeitig aber auch der beachtenswerte Vorteil, daß infolge gleichmäßigen Zuges nicht soviel feste Bestandteile der Feuerung mitgerissen werden. Die etwa doch mitgerissenen Kohlenteile werden durch den Einsatz ausgeschleudert und lagern sich unten in der Rauchkammer ab, so daß der Einsatz gleichzeitig als Funkenfänger dient, ohne daß ein Gitter oder ein Sieb in die Rauchkammer eingelegt zu werden braucht.
Auf der Zeichnung stellt Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt, Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt, Fig. 3 einen wagerechten Querschnitt nach x-x und Fig. 4 einen wagerechten Querschnitt nach y-y durch die Rauchkammer einer Lokomotive als Beispiel dar.
Unmittelbar oberhalb der oberen Siederöhren ist die gebogene Platte ρ angeordnet, deren unteres Ende p1 etwas oberhalb der wagerechten Mittelebene y-y der Siederöhren
umgebogen ist und sich an beiden Seiten nach der Rauchkammertür zu erstreckt. An diese Ablenkplatte ρ schließt sich nach unten hin eine senkrechte oder etwas geneigte, gebotenenfalls mit der Platte ρ zu einem Stück vereinigte Ablenkplatte b an, die mit ihrer unteren Kante bis etwas unter die Mittelebene y-y der Siederöhren reicht, und, wie aus dem Querschnitt Fig. 4 ersichtlich, so
to gebogen . ist, daß sie die aus den mittleren Siederöhren mit den aus den oberen Röhren strömenden Gasen vereinigten Gase in zwei' Teile teilt, die dann an der Vorderwand a der Rauchkammer nach oben geführt werden, wie durch Pfeile angedeutet ist. An den Seiten bei pa ist die Platte ρ wieder etwas schräg aufwärts gebogen. Dadurch wird die Wirkung für die äußersten seitlichen Röhren günstiger. Die aus den unteren und den zur Seite gelegenen Siederöhren strömenden Gase können durch die Öffnung der Ablenkplatte ρ frei nach oben ausströmen. Da die aus der Feuerung kommenden Gase das Bestreben haben, möglichst durch die oberen Siederöhren hinzuströmen, so wird der Zug in diesen Röhren am stärksten sein. Die aus diesen Röhren in die Rauchkammer gelangenden Gase wirken daher saugend auf die aus den übrigen, mehr nach unten und seitlich gelegenen Röhren kommenden Gase. Desgleichen werden bei dem Abzug der Gase die mittleren Siederöhren mehr als die unten und seitlich gelegenen Siederöhren von den Gasen durchströmt. Daher wirkt die Platte b, die eine Ablenkung der Gase in seitlicher Richtung veranlaßt, gleichfalls fördernd auf den Zug in den seitlichen Siederöhren. Durch die Ablenkplatten ρ und b wird also, im Ganzen genommen, eine gleichmäßige Zugwirkung in sämtlichen Siederöhren erzielt. Erfahrungsgemäß werden Kohlenteile hauptsächlich in den oberen Siederöhren von den Feuergasen mitgerissen. Diese Teile werden durch die besondere Form-der Ablenkplatte ρ nach unten und durch Platte b nach der Seite ausgeschleudert und sammeln sich in dem unteren Raum der Rauchkammer. Ein Auswerfen von Funken tritt daher, wie Versuche gezeigt haben, auch ohne Anwendung von Gittern oder Sieben im gewöhnlichen Betriebe nicht ein. Um bei starkem Zuge, besonders beim Anfachen des Blasrohres mit Dampf, das Mitreißen von Funken an der Tür α der Rauchkammer zu verhüten, kann an letzterer eine Fangleiste angeordnet werden.
Die Scheidung deri(Gase in zwei seitliche Ströme kann durch eine vor der Siederohrwand angebrachte senkrechte Scheidewand d (Fig. 4) begünstigt werden; ferner kann zwisehen dem Blasrohr und der Tür α der Rauchkammer eine senkrechte Scheidewand 5 angeordnet werden. Beide Scheidewände sind aber nicht unbedingt erforderlich.. Ebenso wenig braucht die Platte ρ mit ihren seitliehen Teilen, wie Fig. 3 zeigt, nicht bis an die Tür α zu reichen, sie kann auch, wie gestrichelt angedeutet ist, abgegrenzt sein.
Der Rauchkammereinsatz läßt sich nicht nur bei Lokomotiven, sondern auch bei anderen Röhrenkesseln, wie solche auf Schiffen und in Lokomobilen Anwendung finden, verwenden. Zweckmäßig wird er derart in der Rauchkammer befestigt, daß er sich behufs Reinigung der Siederöhren leicht entfernen oder hochheben läßt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: *
    Rauchkammereinsatz für Röhrenkessel mit einer vor den oberen Siederöhren angebrachten, die Rauchgase nach unten ablenkenden Platte, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkplatte (ρ) sich an ihrem unteren Ende an beiden Seiten nach der Rauchkammertür zu erstreckt und eine zweite, nur vor den mittleren Siederöhren angebrachte, im steileren Winkel nach vorn sich erstreckende Platte (b) trägt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1905189248D 1905-03-20 1905-03-20 Expired - Lifetime DE189248C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT34581D AT34581B (de) 1905-03-20 1906-10-01 Rauchkammereinsatz für Röhrenkessel.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE189248C true DE189248C (de)

Family

ID=452816

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1905189248D Expired - Lifetime DE189248C (de) 1905-03-20 1905-03-20

Country Status (1)

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DE (1) DE189248C (de)

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