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DE1891419U - Ausbaurahmen aus wenigstens drei kappen mit den dazugehoerigen stempeln als strebausbaueinheit. - Google Patents

Ausbaurahmen aus wenigstens drei kappen mit den dazugehoerigen stempeln als strebausbaueinheit.

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Publication number
DE1891419U
DE1891419U DE1961J0010001 DEJ0010001U DE1891419U DE 1891419 U DE1891419 U DE 1891419U DE 1961J0010001 DE1961J0010001 DE 1961J0010001 DE J0010001 U DEJ0010001 U DE J0010001U DE 1891419 U DE1891419 U DE 1891419U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
caps
cap
extension frame
frame according
plunger
Prior art date
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Expired
Application number
DE1961J0010001
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Theodor Jasper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1961J0010001 priority Critical patent/DE1891419U/de
Publication of DE1891419U publication Critical patent/DE1891419U/de
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Description

Betr.: J 10 00i/5c Gbm
K. üh. Jasper
Akten-Nr.
| 1 956 l/Kl in der Antwort bitte angeben
Karl !Theodor Jasper, Hagen (Westf), G-rünstraße 38a
"Ausbaurahmen aus wenigstens drei Kappen mit den dazugehörigen Stempeln als Strebausbaueinheit"
Es sind bereits Strebausbaueinheiten bekannt, eti© bei denen die Stempel mit den ihnen zugeordneten Kappen zu Einheiten verbunden sind, die Mittelkappe auf die doppelte Feldbreite verlängert ist und die beiden Außenkappen am Steg des die Mittelkappe bildenden Schaleisens geführt sind. Dieser Strebausbau vermeidet das bei den herkömmlichen Ausbaueinheiten aus gelenkig aneinander angeschlossenen sogenannten Yorbaukappen mit unter diesen gesetzten Einze!stempeln unvermeidliche aufwendige Vortragen der geraubten Kappen und Stempel an den Kohlenstoß und ermöglicht es, die Einzelkappen mit dem eingeschobenen Stempel vorzuziehen, ohne sie aus dem Ausbauverband gänzlich herauslösen zu müssen. Das Umsetzen einer solchen Ausbaueinheit kann unter weitgehender Sicherung des fangenden so erfolgen, fiaß jeweils z?;ei Kappen
Hinweis: Diese Unterlage (Bsr^hreibung und Schutzanspr.) ist die zuletzt eingereichte; sie weicht von dsr Wortfa:;ung dir urprinc:';=-:·- c:v;; -'V^n Unterlagen ab. Dia "rsaiiiiiohs B'v'-v'K."^ < ' -'■'/ -, .:-·'Λ·.·-«ΐζ ot v'.-.Ui straft, i.v-j i-.i:;:i"■>■:: i.h c'":™:;:.ti-"''.'^i '.=. r;r:.en Lcrindsn siuh in den Λ-^ί...;... .. ί .; ' --.■; ]-■■:'. ■-■<..-; s ;:■ j \'.yj.v-:ie\5 eines r£c.,;:^i.än J!;:&._s3ti ςάί.:'.ν:α\ύ.ίλ eingesehen werden. Auf Antrag μιζ.-Ι^λ hi. .. ■. *..:-'.-. ;';.,..:·,ι cdcr FiImrieoafive zu ς|?η üblichen Preisen geliefert. Deutsches Patentamt, Gebrauchsmusierstelle.
Bankkonto: Dresdner Bank AG Herne 2436 - Postscheckkonto: Dortmund 55868 - Telegrammanschrift: Bahrpatente Hemewestfalen
im verspannten Zustand verbleiben, ?i/ährend die dritte Einheit druckentlastet und an der ihr benachbarten Kappe geführt vorgeschoben wird. Bei einer solchen Ausbaueinheit ist aber die Raubarbeit zwangsläufig mit der Yorpfändarbeit in das neue PeId gekoppelt, weil die lange Mittelkappe ent?i/eder zum Vorpfänden oder zum Abstützen des sogenannten "alten Mannes" benutzt werden muß. Die gleichen B'achteile ergeben sich, wenn man gemäß einem weiteren der bekannten Vorschläge dieser Art die Kappen des versatz- und kohlenstoßseitigen Baues zu einer langen Kappe zusammenfaßt, die dann in der von der Mittelkappe gebildeten Führung verschoben wird.
Eine andere Schwierigkeit solcher Strebausbaueinheiten bildet die Handhabung der Stempel, weil jeder Stempel beim Torschieben der ihnen zugeordneten Kappen zunächst gelöst, sein ünterstempel angehoben und mit dem Oberstempel wieder verspannt werden muß, damit sich die vorzuschiebande Kappe um ein bestimmtes Maß absenken kann, um derart von dem fangenden abgelöst zu werden, ehe das Torziehen der ^appe möglich ist. lach erfolgtem "Vorziehen der Kappe muß das Stempelschloß jedes Stempels wieder gelöst und neu verspannt werden.
Abgesehen davon, daß deshalb diese Konstruktionen einziehbare Stempel erfordern und die an sich erwünschte Ter?/endung starrer Stempel für den vorgenannten Zweck nicht in Betracht kommt, ist das dauernde Lösen und ¥iederverspannen der Stempelschlösser
neben dem hierzu erforderlichen erheblichen Arbeitsaufwand auch mit grmßen Unsicherheiten im Hinblick auf die zur einwandfreien Beherrschung des Gebirgsdruckes unerläßliche Einhaltung des von den Stempeln aufzubringenden Ausbamwiderstandes verbunden. Hieran ändert auch die Verwendung hydraulischer Stempel anstelle von Eeibungsstempeln trotz der vereinfachten Schloßbetätigung nichts.
Die Heuerung bezweckt die Beseitigung der vorgenannten Nachteile und Schwierigkeiten und schafft ein Verfahren zum Umsetzen der eingangs beschriebenen Ausbaueinheiten, bei dem das Umsetzen in bekannter Weise so erfolgt, daß stets zwei Einheiten im verspannten Zustand verbleiben, während die dritte Einheit druckentlastet und an der benachbarten Kappe geführt vorgeschoben wird, Das erfolgt bei einem Ausbaurahmen aus wenigstens drei Kappen mit den dazugehörigen Stempeln, bei dem die Stemejpl mit den ihnen zugeordneten Kappen zu Untereinheiten verbunden sind, grundsätzlich durch verkürzbare Zwischenelemente, an welchen die Stempel an den Kappen aufgehängt sind und Tragvorrichtungen an den Kappen für die jeweils anschließende Kappe mit dem über das Zwischenelement an ihr hängenden Stempel.
Das ergibt die Möglichkeit, den Vorschub im einzelnen so durchzuführen, daß zunächst die Kappe der jeweils zu rückenden Ein-— heit gegen den ihr zugeordneten Stempel von fest eingestellter Länge durch Verwendung einees Zwischenelementes zwischen Kappe und Stempel abgesenkt, die Kappe mit dem daran hängenden Zwi-
schenelement und dem außer Spannung gebrachten Stempel von der stoßseitig anschließenden Kappe getragen vorgezogen und darauf durch Wiederverspannung des Zwischenelementes der Stempel erneut gesetzt und die Kappe dadurch zwischen Stemepl und Hangendem wieder verspannt wird.
bevorzugte Ausfürhungsform der Neuerung besteht darin, daß die Außenkappen teleskopartig in der Mittelkappe geführt sind und die üußenkappen ein Spiel in der l'eleskopführung aufweisen.
Die !Führung der Kappen an den jeweils anschließenden Kappen ermöglicht die Verwendung von im wesentlichen gleichlangen Kappen und ergibt zugleich zu Beginn des Vorschubes und dabei abgesenkten Zustand jeder Kappe gegenüber dem ihr zugeordneten Stempel eine beträchtliche Höhen- und öeitenbeweglichkeit der Kappe, die beim Vorschub und sich dabei zunehmend definierter !Führung durch die jeweils benachbarte Kappe mehr und mehr verstarit, so daß eine erhebliche Richtungsstabilität des Ausbaues beim Vorhandensein von Unebenheiten im -Hangenden erzielt wird. Durch die Trennung alller drei kappen, d.h. ihren voneinander unabhängig durchführbaren Vorschub ist die Raubarbeit unabhängig von der Vorpfändarbeit durchführbar. ils iäßt sich dadurch andererseits aber auch der jex«/eils aasgekohlte Raum sofort durch Vorpfänden sichern.
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Die Gemäß der leuerung vorgeschlagene Absenkung der Kappe gegenüber dem lisrbei in seiner ausgezogenen länge unveränderlich, d.h. auch weiterhin verspannt "bleibenden Stempel ermöglicht den Versieht auf jede Schloßbewegung des Stempels beim Vorschub der Kappe, so daß nunmehr sowohl vollkommen starre Stempel, d.h. solche Stempel, die einteilig sind und keine Einschubmöglichkeit bieten, aber auch im beliebigen Umfang Heibungsstempel oder hydraulische Stempel in der Ausbaueinheit verwendbar sind. Sollen nachgiebige Stempel verwendet werden, so können diese gegebenenfalls vor ihrem Einsatz in einer bpezialwerkstatt auf den gewünschten JUinschubwiderstand exakt eingestellt werden, wodurch alle bisher in Kauf zu nehmenden durch vielfach wiederholte Betätigung der Stempelschlösser verursachten Unregelmäßigkeiten in der Binschubcharakteristik fortfallen.
Das Maß der Kappenabsenkung gegenüber dem Stempel läßt sich so wählen, daß die Kappen um das Maß ihres Spieles in der 'i'eleskopführung der icLttelkappe gegenüber dem ihr zugeordneten Stempel abgesenkt wird. Doch ist es bei Vorhandensein von Hindernissen auf dem Liegenden, wie beispielsweise Rohrleitungen, Kabel o.dgl. vorteilhaft, wenn man das Maß der •^appenabSenkung so wählt, daß nach Erschöpfung desSpiels der Teleskopführung der der Kappe jeweils zugeordnete Stempel vorzugsweise um das Maß der Hähe der auf dem Liegenden befindlichen Hindernisse aögehoben wird. lieht immer wird sich diese Höhe im voraus berechnen lassen und kann in extremen !Fällen auch
so großä werden, daß sie ohne Entriegelung des Stempelsohlosses nicht überwunden werden könnte. In derartigen lallen erhält man eine weitere AusYi/eichmöglichkeit des Stempels dadurch, daß der Stempel vor dem Hindernis im Zuge des KappenvorSchubes zum Ausschwenken gebracht wird, um sich nach dessen Überwindung wieder in die Lotrechte einzupendeln.
Im Ergebnis ermöglicht es die feuerung, eine Ausbaueinheit mit dem geringstmöglichen Maß an Yorschubkraft dem Fortschritt
folgen
der Abbaufront/zu lassen, ohne das Hindernis am fangenden oder Liegenden den Vorschub oder die Richtungsstabilität des Ausbaues beeinträchtigen können.
Die Verschiebung der Kappe sowie' ihr Absenken und Wäederverspannen gegenüber dem Stempel und dem fangenden erfolgt hydraulisch, und zwar so, daß die Kappe gegenüber dem ihr zugeordneten Stempel gleichzeitig mit der Einleitung der Vorschubbevtfegung der Einheit abgesenkt wird.
Oer Grundgedanke der feuerung wäre an sich überall dort anwendbar, wm das eigangs gekennzeichnete Problem der Vermeidung langenver-e-efeie^licher Stempel oder aber der dauernden Betätigung von Schlössern üblicher Reibungsstempel oder hydraulischer Stempel vorliegt, also keineswegs auf ein aus mehreren Einzelbauen gebildetes rahmenartiges Ausbauelement beschränkt ist. Seine wesentlichen Vorteile werden jedoch äaei entsprechend aus-
gebildeben Ausbaurahmen erreicht. Bin solcher Rahmen arbeitet im sogenannten Nachholschritt und ohne die Notwendigkeit der ■ bisher bei diesen Hahmen erforderlichen Verbindungen der Stempelfüße mit hydraulischen Zylindern. Ein in dieser Weise ausgebildeter Ausbaurahmen hat offensichtlich nichts mit den nach einem ganz anderen, nämlich dem Wechselschrittprinzip arbeitenden, aus mehreren nebeneinander angeordneten Ausbauelementen bestehenden Ausbaurahmen zu tun, bei denen es bereits bekannt ist, hydraulische Stempel um ein gewisses Maß gegenüber dem Liegenden anzuheben.
Die Einzelheiten und weiteren Merkmale des neuen Ausbaurahmens ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der in den Zeichnsingen beispielsweise dargestellten Ausführungsformen eines nach der feuerung ausgebildeten Ausbaurahmens.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht,
Pig. 2 eine Aufsicht und
fig· 3 eine Stirnansicht teilweise im Schnitt des Ausbaurahmens gemäß der Neuerung.
fig. 4 zeigt in schematischer Darstellung die einzelnen Phasen des Torschubes des neuen Ausbaurahmens und
I1Ig. 5 ein Steuerventil zur Betätigung der hydraulischen Elemente des Ausbaurahmens im Schnitt.
Gemäß den Figuren 1 bis 3 besteht der Ausbaurahmen nach der !feuerung aus drei hintereinander angeordneten Kappen A, B, 0, denen Stempel a, b, c zugeordnet und gegebenenfalls an den Kappen, um ein gewisses Maß nach allen Seiten aus der senkrechten verweiiwenkbar angebracht sind. Die Kappen weisen grundsätzlich gleiche längen auf, sind jedoch ikrem Zweck entsprechend unterschiedlich ausgebildet. So ist das freie Ende der k&hlenstoßseitigen Kappe 0 in seinem vorderen Bereich entsprechend seiner Kragfunktion als annähernd spannungsgleicher Träger mit demzufolge abgeschrägten Untergurten und die versatzseitige Kappe A im Bereich der Abstützung durch den Stempel a verstärkt ausgebildet.
Die Mittelkappe B bildet eine Teleskopführung für die beiden Außenkappen A und ö. Sie besteht aus zwei nebeneinander angeordneten U-Profilen B1 und B2, die so miteinander verbunden sind, daß ihre Flanschen einander zugekehrt sind und ihre Stege iai^eiiäaHiea? nach außen weisen. Die Anbringung der die beiden U-Profile miteinander verbindenden Querlaschen ist im einzelnen nicht dargestellt, erfolgt aber so, daß die Profile B1 und B2 sich in der Vertikalen U3$. ein gewisses Maß verschieben können, in der Horizontalen jedoch keine "fielativverSchiebung zulassen. Das erfolgt auf einfachste Weise dadurch, daß die
U-Profile an die Querlaschen durch mit entsprechendem Spiel eingezogene Bolzen oder Mieten angeschlossen sind. In gleicher Weise kann auf der Oberseite der ^-Profile B1 und B2 ein vorzugsweise aus Federstahl bestehendes und ebenfalls nicht dargestelltes Abdeckblech angebracht sein.
Die Kappen A und 0 bestehen jeweils aus zwei nebeneinander im Abstand, der sich aus dem waagerechten Abstand der TI-Prmfile B1 und B2 der Mittelkappe B ergibt, nämlich so gewählt ist, daß eine teleskopartige Führung der Kappen A und ö im Innenraum der Miifelkappe B erzielt wird, angeordenten I-Profilen A1 , A2 bzw. C1 , C2, die im Cregensatz zu den die Mittelkappe bildenden Profilen B1 und B2 starr mittels Kopfplatten A3 bzw. C3 und Abschlußplatten A4 bzw. C4 miteinander vorzugsweise verschweißt sind. Die Kappen A und C bilden daher vollkommen einheitliche biegesteife Träger zur Führung der Kappen A und C. In der Ilittelkappe B sind an den Enden der TJ-Profile B1 und B2 auf an diesen festen Achsen die mit einem Spurkranz versehenen Bollen EA1 und EA2 für die Profile A1 und A2 der &appe A und die Rollen EC1 und E02 für die Kappe C angebracht. Hinter die Spurkränze dieser Pollen fassen, wie insbesondere aus l?ig. 3 ersichtlich, an den Außenf!ansehen der !-Profile der Außenkappe 4 und B in ihrem in der Kappe B einfahr'baren Bereich feste Führungen A21 und A21 ' für die Holle EA2, A1' und A1«' für die Holle EA1, 02' und 02·' für die Rolle E02 und 01 * und 02' ' für die· Holle E01. Der stirn-
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seitige Abstand dieser Führungen ist größer als der vor dem Spurkranz abgesetzte QJeil jeder itolle, jedoch kleiner als der !Durchmesser des Spurkranzes. Dadurch können die Kappen A und 0 in ihrem ausgezogenen Zustand in der Tertikaien gegenüber dem waagerechten Yerlauf der U-Profile 331 und B2 der Mittelkappe B et¥\?as abgesenkt werden, so daß ihre und en A3 üazw. 03 im entlasteten Zustand der Stempel A bzw. G lim die Bollen EA2 und EA1 bzw. Eö2 und EG1 einen ^ogen beschreiben, dessen Länge durch das Spiel der Führungen gegenüber den Hollen wählbar ist. !Dieses Spiel dient dazu, bei entlastetem Stempel die Kappen A und C gegenüber dem hängenden zunächst um einen relativ großen Betrag abzusenken, um im lalle der Kappe A das Kauften, im üTalle der Kappe G das Überfahren von im Hangenden etwa vorhandenen Unregelmäßigkeiten beim Yorpiänden zu erleichtern.
Beim Einziehen der &appe A in die Mittelkappe G "beschreibt das Ende A3 im Zuge der sich zunehmend verstarrendenMhrung etwa den gleichen !Öogen wie bei seinem Absenken, jedoch in umgekehrter Eichtung, d.h. in dem riangenden nähernden Sinne der Kappe. Dadurch werden etma vom Rauben auf ihr noch verbleibende G-esteinstrümmer selbsttätig abgestreift. Das beschriebene Spiel dea? Teleskopführung ermöglicht es auch, jede Kappe unabhängig von der benachbarten Kappe, d.h. jede Kappe bei verspannten itfaclibarkappen vorzuschieben oder einzuziehen, weil bei dem fangenden anliegenden verspannten Kappen die vorzuschiebende -k-appe ipner zunächst abgesenkt wird und damit aus
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der Verstarrung gelöst werden kann. Das gilt insbesondere für den Vorschub der Mittelkappe B, bei deren Absenken die an ihre» festen Beollen sich in vertikaler Richtung gegenüber den dann festen führungen der Außenkappen A und ö absenken und bei Wiederverspannung der Kappe B sich gegenüber diesen anheben können.
Zur Ausführung der Vorschubbewegung aller drei Kappen werden lediglich zwei doppelt wirkende Zylinder A1 und öf benutzt. Diese Zylinder sind mit ihren geschlossenen Enden, wie man aus i'ig. 1 und 2 erkennt, einander zugekehrt und weisen an diesen Gabeln A!1 und C·1 auf. welche Vorsprünge B1O und B'Ä eines in die Kappe B eingelassenen kastenförmigen Elementes B1 unter Einführung eines nicht dargestellten Gabelbolezens aufnehmen, Die Zylinder A' und G' sind daher in vertikaler Eichtung beliebig verschwenkbar, so daß sie, wie bei der oben beschriebenen Bewegung der ii-appenenden A3 und 03 keine Momente auf die Kappe B bzw. das Element B1 übertragen können. Dem gleichen ^wecke, nämlich einer momentenfreien Vertikalverschwenkbarkeit der Zylinder A' und C dienen die nach innen gerichteten Gabeln A31 und 04' an der Schlußplatte A3 der -^appe A bzw. der in die -^a/ppe 0 eingeschweißten !Blatte 05. Diese Gabeln nehmen zwischen sich die Ansätze A13 bzw. 0'3 an den freien Enden der Kolbenstangen A12 bzw. 0'2, der Zylinder A1 bzw. C unter Zwischenschaltung von G-abelbolzen aufr Es ist ohne weiteres erkemnbar, daß diese Anbringung der Zy-
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linder A' "bzw. C jede beliebige Verschwenkung der Kappen A bzw. ö bzw. der Kappe B gegenüber den dann verspannten Kappen A und C in vertikaler Richtung zuläßt-r
An den Kappen A, B und C sind in im einzelnen nicht dargestellter Weise ^wischenelemente a', b', c' angebracht. Die Anbringung dieser Elemente.*, die nachfolgend als Plunger bezeichnet werden, akknm gegenüber den Kappen, falls eine allseitig hegrenzte Yerschwenkbarkeit der Plunger gegenüber den Kappen gewünscht wird durch Pfannengelenke, falls eine nur in einer Ebene begrenzte Yersshenkung not?irendig ist durch G-elenkbolzen oder wenn die Plunger gegenüber den Kappen nicht verschwenkbar sein sollen durch jede andere starre Befestigung erfolgen. In jedem dieser Fälle ist es zweckmäßig, gewälbte Plungerkopfplatten al-j, B'1 und c'1 zwischen den Plungern und den Untergurten der die Kappen bildenden Profile vorzusehen, v/eil solche Kopfplatten eine punktförmige und damit moment enfreie Kraftübertragung von den Kappen A, B bzw. G auf die Plunger a1, bf bzw. c' ermöglichen. Jeder Plunger besteht aus einem doppelt wirkenden Zylinder a!2, b'2, c'2 und einer Kolbenstange af3, b'3 und c'3. Am freien Ende dieser Kolbenstangen sind die Kopfplatten von gemäß dem Ausführungsbeispiel starren Stempeln a, b und c in jeder beliebigen und daher im einzelnen nicht dargestellten Weise befestigt.
Zweckmäßig sind die freien Enden der Stemepl a, b und c mit iußplatten al, b'l und d versehen, damit einerseits
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"bei weichem ld eg end en der Stempel nicht in das Nebengestein eindringen kann, andererseits "beim Vorschub der Kappen die Stempel etwa auf dem liegenden "befindlichen Hindernissen "besser ausweichen "bzw. über die-se gleiten können.
.Anstelle der in den IPigufen dargestellten starren Stempel a, Td, c können auch beliebige andere Stempelkonstruktionen, wie wtwa Reibungsstempel oder hydraulische Stempel verwendet werden. In jedem Falle ist die aus denPiguren nicht erkennbare Kolbenfläche der Plunger a1, b' und c! einerseits auf den zur Verfügung stehenden Druck der zu ihrer Beaufschlagung verwendeten !Druckflüssigkeit, andererseits auf die gewünschte Verspannung der Stempel abgestimmt, so daß das Setzen der Stempel bzw. der Kappen mit hinreichender Kraft erfolgt. Fach dem Setzen verhalten sich die Plunger starr, bzw. nachgiebig, wenn man in ihrer Druckseite Überdruckventile vorsieht. In diesem Falle kann der eingestellte Ablaßdruck der Betätigungsflüssigkeit etwa der Knicklast der Stempel entsprechen. Wird ohae Überdruckventil gearbeitet, so können bei nachgiebigen Stempeln nunmehr deren Schlösser das Erreichen der Knicklast verhindern, indem diese auf die Knicklast eingestellt werden und dann entsprechend nachgeben.-
Beim Vorschub der jedem Stempel zugekehrten Kappe wird der Plungerkolben durch umgekehrte Beaufschlagung seiner Zylinderseite mit Druckflüssigkeit in den Plungerzylinder eingezogen· Im Zuge dieses Einziehens bewegt sich die zugeordnete Kappe
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zunächst in der oben in einzelnen erläuterten V/eise um den durch das Spiel ihrer Teleskopführung gegebenen Betrag in vertikaler Richtung und wird dadurch von dem "angenden entlastet. Durch zweckentsprechende Bemessung des Einschubweges der Plunger und des Spieles der Teleskopführung der Kappen läßt sich erreichen, daß nach Erschöpfung des Teleskopspieles im Zuge weitere Einzugsbewegungen des Plungerkolbens in den Plungerzylinder der Stempel mm einen von dem dann noch zur Yer fügung stehenden Kolbenweg des Plungers abhängenden Betrag gegenüber dem liegenden angehoben wird. Der Stempel kann dadurch im Zusammenwirken mit den zu diesem "weck bedarfsweise vorzusehenden und oben erläuterten Maßnahmen die auf dem Liegenden etw® vorhandenen Hindernisse während des Kappenvorschubes leicht überwinden.
Der nach dem Absenken der' Kappe nach zur "Verfügung stehende Kolbenweg der Plunger wird ferner im Falle von nachgiebigen Stempeln ausgenutzt, um den Stempeleinschub auszugleichen. Ja nach Bemessung dieses Kolfeenweges und j^nach der Größe des Stempeleinschubes bestimmt sich die Häufigkeit der Schloßbetätigung der Stempel, d.h. sie erfolgt immer nur dann, wenn die Ausfahrbarkeit der Pluhgerkolben erschöpft ist.
Die Vorschubbewegung des in den Figuren 1 bis 3 im einzelnen dargestellten und oben beschriebenen Ausbaurahmens ist in schematics eher Form in Fig. 4 in ihrem Ji'inze !phasen dargestellt·
In der ersten, im oberen i'eil der !'ig. 4 fiargestellten Stellung Ü sind die beiden Kolbenstangen A! 2 und C2 gegenüber den Zylindern A1 und C ausgezogen und sämtliche Plunger ar, b1 und c! verspannt, In diesem Zustand des Ausbaurahmens ist in aas freigekohlte Feld vorgepfändet, sä daß nunmehr die iiaubarbeit beginnen muß, für die der schritt 1 in der ijarstellung der j-1'ig. 4 vorgesehen ist, Durch Beaufschlagung des Zylinders A' in die Kolbenstange A12 einziehendem Sinne und Entlastung des Plungers a1 wird zunächst die Kappa A gegenüber dem Hangenden und dem in verspanntem Zustand verbleibenden Stempel abge.;'elqit, worauf bei weiter fortschreitender Bewegung des Plungers im einziehenden Sinne seines Ko&bens der Stempel a &ά& um ein entsprechendes Maß angehoben wird. Beim Einziehen der Kolbenstange A12 in den Zylinder A! gleitet die Kappe a unter zunehmender Yerstarrung in dier Teleskopführung der Mittelkappe b in Richtung auf die Kohlenfront, um nach Abschluß dieser Bewegung unä Beaufschlagung des Plungers a' mn entgegengesetztem Sinne wieder gegen das """angende verspannt zu werden, v/ährend dieses Torganges bleiben die Plunger b1 und 6' sowie der Zylinder C unverändert und damit die Kappen B und G gegen das hängende verspannt.
In analoger Weise \"d.e im Palle des Vorschubes der Kappe A wird bei verspannten Plungern a' und c' und gelöstem Plunger b' die Mittelkappe B längs der beiden Kappen A und G in der Richtung auf den Kohlenstoß vor-gezogen. Hierzu wird der Zy-
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linder A1 in ausfahrendem und der Zylinder C1 in einziehendem Sinne seiner "Kolbenstange A12 bzw. C2 mit Druckflüssigkeit beaufschlagt. Der Ausbaurahmen nimmt nach AbsehHluß des Vorschubes der Kappe B dann die mit Schritt 2 bezeichnete als dritte Phase von oben in Pig. 4· gezeigte Stellung ein.
Das Vorpfänden in den ausgekohlten Raum erfolgt unter Verspannung der Plunger a1 und bf bei eingezogenäem Blunger c1 durch Beaufschlagung des Zylinders O1 in ausfahrendem Sinne seiner Kolbenstange ö!2. lach Verspannung des Plungers c1 nimmt der Ausbaurahmen wieder seine mit Schritt 3 bezeichnete und der Ausgangsstellung 0 entsprechende Stellung ein.
Bevor die hydraulische Steueranlage zur Ausführung der in I1Ig. 4 in ihren einzelnen Phasen dargestellten Bewegungen des Ausbaurahmens gemäß der Neuerung beschrieben wird, isr vorauszuschicken, daß insbesamt fünf doppelt wirkende hydraulische Zylinder an jedem Ausbaurahmen vorhanden sind und zwar die Zylinder A1 und C zur Betätigung der Kappen A, B und G und die Plunger a1, b1, c'. Jeder dieser Zylinder weist an gegenüberliegenden Seiten für das Druckmittel je einen Anschluß, der in den Zeichnungen im einzelnen nicht dargestellt ist, auf. Das Druckmittel wirä aus einem Vorratstank über eine Pumpe in ein in Pig. 5 im einzelnen dargestelltes Steuerelement s eingeführt und gelangt von dort in die betreffenden Zuleitungen
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zu den Zylindern. Gleichzeitig strömt das bei der Bewegung der Kolben abzuführende Druckmittel ebenfalls durch das Steuerelement s und von diesem zurück in den "Vorratstank.
Das Steuerelement s besteht, wie sich aus Pig, 5 ergibt, aus einem runden Gehäuse 40 mit einem aufgeschraubten Deckel 41. Der Deckel 41 weist Bohrungen 42 zur Aufnahme von Spiralfedern 43 auf. Insgesamt enthält das Gehäuse fünf Steuerkolben, nämlich die beiden Kolben us und ν für die beiden Kappenzylinder A' Tdzw. C, von denen der dem Kappenzylinder kx zugeordnete Kolben u sichtbar ist und drei Steuerkolben x, y, ζ für die Plunger a', b1, cf. Der zur Betätigung des Plungers a1 vorgesehene Kolben χ ist im linken Teil der Pig. 5 zu erkennen. Die Kolben sind als Differenzkolben ausgsbildet und weisen je zwei Eindrehungen auf, wodurch sich drei wirksame Kolbenflachen ergeben. Sie stüzten sich mit ihrem dem Gehäusedeckel zugekehrten Seiten auf die Spiralfedern 43 ab. Die Betätigung der Kolben erfolgt über locken, die auf einer in Kugellagern 44 und 45 gelagerten Scheibe fest sind. Insgesamt sind zwei llockenkreise 47 und 48 vorgesehen, wobei dar lockenkreis 47 zur Betätigung der innenliegenden beispielsweise die Plunger steuernden Kolben x, y, ζ und der Ifockenkreis 48 zur Betätigung der außenliegenden und zur Steuerung der KappenzylimMer dienenden Kolben u und ν benutzt werden, line auf der Scheibe 46 festen Achse 49 nimmt eine Kurbel 50 mit einer Handhabe 51 amf. Die Kurbel
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50 kann verschiedene Stellungen einnehmen, die durch Anschläge 52, von denen in 3?ig. 5 einer zu erkennen ist, einstellbar sind.
Jeder der Steuerkolben regelt gleichzeitig die Zu- und Ableitungen für je einen der Zylinder. Sm sind dem Kolben χ die beiden nicht dargestellten Plungerzylindereingänge x! und x" zugeordnet, während der Kolben u in ähnlicher Weise die Kappenzylinder A1 über die leitungen u1, u" äteuert. Das G-ehäuse 40 weist ferner einen Hingraum 53 zur Aufnahme der aus den Kolben abließenden Arbeitsflüssigkeit auf. Dieser Ringraum ist an eine Leitung 54 angeschlossen, die äi^S Vorratstank für die Arbeitsflüsigkeit führt. Die unter Druck stehende flüssigkeit tritt aber die Bohrung 55 in das Gehäuse s ein. Seitliche Kanäle 56 führen zu den Kolbenbohrungen der Steuerkolben x, y, ζ und u und v. Der Kolbenbohrungen besitzen mehrere Ausdrehungen oberhalb des Ringraumes 53 j von denen die oberste Ausdrehung durch Querbohrungen 57» 58 mit einer Längs boi\hung 59 an den Ringraum 53 angeschlossen ist. Querbohrungen 56 verbinden die Zuleitung 55 mit den Kolbenbohrungav ^e zwei Ausdrehungen sind je ei£rArbeitszylinderleitung zugeordnet.
In der im recliben Teil der 3?ig. 5 dargestellten Stellung des Kolbens ua gelangt Druckmittel über die Bohrung 55 und die Querbohrung 56 in die Kolbenbohrung und von dort in die Lei-
tung u. Dadurch, wird der Kappenzylinder A1 in einziehendem Sinne betätigt. Die dabei verdrängte Arbeitsflüssigkeit strömt über die leitung u1' in das Steuerorgan s zurück und gelangt in diesem in den lingraum 53 und von dort in die Abflußleitung 54. Da die Kurbel 50 bis zur Einleitung einer neuen Steuerbewegung in ihrer durch den Anschlag 52 gesicherten Stellung verbleibt, wird dem Zylinder A' solange Druckmittel über die Leitung u'' zugeführt, bis er seine äußerste Stellung erreicht hat. Der Druckmittelkulauf lehrt sich erst bei Umsteuerung des Kolbens u um. In der durch den Anschlag 52 gesicherten Stellung der Kurbel 50 ist der Kolben χ gegen die Kraft der Feder 43 durch den KOeken 47 angehoben. Dadurch strömt Druckmittel aus der Zuleitung 55 über die Querbohrung 56 in die Kolbenbohrung und von hier in die Zuleitung x! in die untere Seite des Plungerzylinders a'2. Gleichzeitig strömt die im Eaum der oberen Seite des Plungerzalinders a'2 enthaltene flüssigkeit unter dem Einfluß der Aufwärtsbewegung des PlungerkoIbens durch die Bohrung x! ' dem Steuerorgan s und der Bohrung des Kolbens χ zu, um v©n dieser über die Bohrung 57» die Verbindungsbohrung 59 in den Ringraum 53 und von dort über die leitung 54 in den Vorratstank zu gelangen. Der Plungerlolben setzt dadurch-seine Aufwärtsbewegung so lange fort,
(X)
bis der untere Zylinderraum/entleert ist» In der aus der Mg.
5 ersichtlichen Stellung der Steuerkolben erfolgt also eine gleichzeitige Betätigung des Kappenzylinders 9 und des Plungers a' in einziehendem Sinne.
(x) vollständig gefüllt und der obere Zylinderraum vollkommen
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Wird nunmehr bei einer weiteren Drehung der Kurbel 50 der Kolben χ von Nocken 47 freigegeben, so daß ihn die Feder in die gleiche Stellung wie den Kolben u verbringt, so bewegt siäh der Plungerkolben aV in umgekehrter Richtung und verspannt die Kappe A gegen das Hangende.
Is ist ohne weiteres ersichtlich, daß durch zweckentsprechende Yiahl der Zuordnung der Anschläge 52 und der Nocken 47 bzw. 48 auf der Scheibe 46 jede gewünschte Betätigung des Druekmittelumlaufes möglich ist, wobei sieh die Einzelsteuervorgänge, der Plunger und Kappenzylinder in gegenseitiger Abhängigkeit voneinander steuern lassen.
Obwohl in der Figur 5 eine Handbetätigung des Steuerventils vorgesehen ist, kann diese auch durch ein Uhrwerk oder eine elektronische Steuerung ersetzt werden, falls der Strebausbau in dieser Feise automatisch vergerückt werden soll.
Selbstverständlich ist die Feuerung nicht auf das in den Figuren dargestellte und vorstehend im einzelnen beschriebene Ausführungsbemspjelö eines Ausbaurahmens gemäß der Erfindung beschränkt, sondern es sieh demgegenüber zahlreiche Abänderungen möglich, ohne den Grmndgedanken der Erfindung zu verlassen. . - ·
Insbesondere"ist- es auch denkbar, daß Prinzip der Kappenabsenkung bei verspannt bleibendem Stempel nicht nur in Ausbaurahmen zu
verwirklichen, sondern es allgemein durch Zwischenschaltung von entsprechenden Plungern zwischen den Untergurt des Kappenprofils und den Stempel bei den bekannten Strebausbauen anzuwenden, um dadurch die Vorteile der Erfindung auch bei den sogenannten Borbaukappen mit starren Stempeln auszunutzen zu können. Hierzu ist die hydraulische Befestigung der Plunger nicht Bedingung^, diese können vmelmahta auch in forin zweiteiliger Plunger mit den von Grub ens temp Hn bekannten Schlössern und Setzvorrichtungen ausgeführt werden.
Patentansprüche:
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Claims (1)

  1. Pat ent a η s. ρ r ü ehe
    1. Ausbaurahmen aus wenigstens drei Kappen mit den dazugehörigen Stempeln, bei dem die Stempel mit den ihnen zugeordneten Kappen zu Untereinheiten verbunden sind, gekennzeichnet durch verkürzbare Zwischenelemente, an welchen die Stempel an den Kappen aufgehängt sind und Tragvorrichtungen an den Kappen für die jeweils anschließende Kappe mit dem über das Zwisehenelement an ihr hängenden Stempel.
    2. Ausbaurahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkappen teleskopartig in der Mittelkappe geführt sind und die Aiißenkapp.en ein Spiel in der Teleskopführung aufweisen.
    3. Ausbaurahmen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich-
    hydraulischer net, daß das Zwischenelement ein/Plunger ist.
    4. Ausbaurahmen nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch drei im wesentlichen gleich lange Einzelkappen, deren mittlere, in der die beiden Außenkappen geführt sind, aus zwei nebeneinander mit etwa der Breite der Außenkappen entsprechendem Abstand.angeordneten- U-Profilen, die zwischen sieh die aus zwei starr miteinander verbundenen !-Profilen bestehenden Außenkappen aufnehmen, besteht und dadurch daß
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    die an den Unterstützungspunkten der Kappen angeordneten, die ^wisehenelemente "bildenden Plunger, einen Kolbenweg besitzen, der dem Sinne der beabsichtigten Kappenabsenkung mnd dem Maß der Stempelanhebung beim Vorschub der Kappen ent spricht ιδ. Ausbaurahmen nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch die wahlweise Verwendung von starren oder auf mechanischem bzw. hydraulischem Wege längenveränderlichen Stempeln," die mit ihren Kopfplatten an den freien Enden der Plungerkolbenstangen angebracht sind.
    6. Ausbaurahmen nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Plunger an den Kappen mittels eines Kugel- und Pfannengelenks um einen begrenzten Winkel an den ihnen zugeordneten Kappen verschwenkbar, vorzugsweise allseitig versehwenkbar b-efestigt sind.
    7. äAusbaurahmen nach den Ansprüchen 5 und β, gekennzeichnet durch gewölbte Plungerkopfplatten zwischen, den Plungern und den Untergurten der die Kappen bildanden Profile.
    8. Ausbaurahmen nach den Ansprüchen"4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle von nachgiebigen Stempeln der Kolbenweg des Plungers so bemessen ist, daß er die Kappenabsenkung und mehrfaches Einschieben der Stempel zuläßt.
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    9. Ausbaurahmen naeh den Ansprüchen 4 bis 8, gekennzeichnet durch eine kulissenartige !Führung beiderseits der in die Mittelkappe einfahrbaren Bereiche der Außenkappen, in welche mit Spiel Spurkranzrollen der Mittelkappe eingreifen.
    10. Ausbaurahmen nach den Ansprüchen 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kappenvorschub durch zwei doppelt wirkende mit ihren geschlossenen Enden einander zugekehrt in der Mittelkappe horizontal verschwenkbar angebrachte und mit den freien Enden ihrer Kolbenstangen an den Außenkappen feste Zylinder erfolgt.
    11. Ausbaurahmen naeh den Ansprüchen 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der doppelt wirkenden Kappen- und Plungerkolben ein τοη locken auf einer Drehscheibe betätigter Steuer&oSiben zugeordnet ist, der in zwei Stellungen den Kreislauf der Arbeitsflüssigkeit jeweils umkehrt.
    12. Ausbaurahmen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Stellung der Kolben dienenden Hocken auf konzentrischen jeweils den Kappenzylindern und den Plungern zugeordneten Kreisbahnen auf der Scheibe angebracht sind und die Scheibe entsprechend den Eih-z.e!phasen der "Vorschubbewegung des Ausbaurahmens arretierbar ist.
    Ausbaurahmen nach den Ansprüchen 11 und 12, gekennzeichnet durch Drehung der Scheibe von Hand oder durch ein-TJhrwerk bzw. auf elektronischem Wege.
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