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DE1890169U - Verpackungsbehaelter aus kunststoff fuer fuellgueter. - Google Patents

Verpackungsbehaelter aus kunststoff fuer fuellgueter.

Info

Publication number
DE1890169U
DE1890169U DE1964SC035204 DESC035204U DE1890169U DE 1890169 U DE1890169 U DE 1890169U DE 1964SC035204 DE1964SC035204 DE 1964SC035204 DE SC035204 U DESC035204 U DE SC035204U DE 1890169 U DE1890169 U DE 1890169U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
packaging container
indentations
container according
indentation
plastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1964SC035204
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHMALBACH AG JA
JA Schmalbach AG
Original Assignee
SCHMALBACH AG JA
JA Schmalbach AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHMALBACH AG JA, JA Schmalbach AG filed Critical SCHMALBACH AG JA
Priority to DE1964SC035204 priority Critical patent/DE1890169U/de
Publication of DE1890169U publication Critical patent/DE1890169U/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
  • Containers Having Bodies Formed In One Piece (AREA)

Description

taiisl
"πυ.ιιιιι,..«, Braunschweig, den Η. 1. I964
ajp/Gl/ws
Verpackungsbehälter aus Kunststoff für Füllgüter
Die Neuerung bezieht sich auf einen Verpackungsbehälter aus Kunststoff für Füllgüter, die aufgrund ihrer Eigenschaften im Innern des Behälters veränderte Druckverhältnisse hervorrufen.
Veränderte Druckverhältnisse bei solchen Füllgütern können auftreten, beispielsweise, bei Warmabfüllung des Gutes in den Behälter, durch das Vermögen des Füllgutes Gas zu absorbieren sowie durch Quellung des Behältermaterials. Die Folge ist im allgemeinen die, daß ein Unterdruck entsteht, der eine zwangsläufige Formveränderung der Behälterwandung, z.B. ein Einziehen, hervorruft, da der Unterdruck nicht ohne weiteres ausgeglichen werden kann. Der Behälter verändert somit seine äußere Form, er wird leicht unansehnlich und ruft das Mißtrauen der einschlägigen Käuferschichten hervor. In Bezug auf die oben angeführten Füllgüter ist beispielsweise an Mineraloel gedacht, welches unter anderem in bestimmten Mengen, vornehmlich in I/2 und 1 ltr. fassenden Kunststoffbehältern an Tankstellen verkauft wird« Da die Behälter meist auch für den Käufer sichtbar aufbewahrt werden, wirkt sich die Formveränderung des Körpers optiseh besonders negativ aus.
Durch die Neuerung wird nun ein Verpackungsbehälter vorgeschlagen, der so gestaltet ist, daß ein im Behälterinnern auftretender Unterdruck diesen Behälter zwar verformen kann, daß seine Formveränderung aber äußerlich nicht sichtbar wird und bei den einschlägigen Kundenkreisen kein Mißtrauen hervorruft. Mit anderen Worten: Der Behälter ist so ausgestaltet, daß durch seine Ausbildung eine Formveränderung nicht ohne weiteres ins Auge fällt.
Die Neuerung ist gekennzeichnet durch einen Torzugsweise aufrecht
stehenden, vornehmlich flach ausgebildeien, mii einer Ausgießvorrichttmg versehenen Hohlkörper, der vorzugsweise an zwei gegenüberliegenden Wandungsseiten Einbuchtungen aufweist, deren Wandungsbereiehe membran-ähnlieh federnde Mittel, z.B. Wellungen, Eippen o.dgl. besitzen. Tritt bei einem so ausgebildeten Behälter infolge der oben beschriebenen Eigenart des Füllgutes ein Unterdruck auf, so wird dieser durch die membran-ähnliehe Gestaltung des Wandungsbereiches der Einbuchtungen ausgeglichen, in dem nämlich diese Wandungsbereiche ihre Form verändern. Eine solche Veränderung ist, da die Einbuchtungen allgemein relativ tief sind, kaum sichtbar» Gemäß einem weiteren Merkmal der Neuerung haben die Einbuchtungen eine derartige Größe, daß sie als Handhabe, z.B. "beim Entleeren des Füllgutes, dienen. Durch dieses Merkmal ergibt sich also ein weiterer, den Gebrauchszweck fördernder Vorteil; nach einem weiteren Merkmal der Neuerung kann man diesen Vorteil weiter verbessern dadurch, daß derjenige Wandungsbereich des Behälters, der bei d»r Handhabung umgriffen wird, eine Riffelung o.dgl. aufweist.
Schließlich kann man mit dem eigentlichen Zweck der Einbuchtung noch die Gerbung auf das bestimmte Füllgut verbinden, indem man nämlich die Einbuchtung so ausgestaltet, daß sie den Wmriß des charakteristischen Firmenzeichens des Abfüllers in sich aufnimmt.
Die Einbuchtung selbst kann man vorteilhafterweise unsymmetrisch zur Längsachse des Behälters anordnen.
Die Neuerung wird anhand einiger Ausführungsbeispiele, die in der Zeichnung dargestellt sind, im folgenden näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die Vorderansicht eines Verpackungsbehälters gemäß der Neuerung,
Fig. 2 eine Draufsicht
Fig. 3 bis 5 verschiedene Abwandlungen der neuerungsgemäßen Einbuchtung.
m 3 «
Die Pig· 1 zeigt eine aufrecht stehende, im wesentlichen flach ausgebildete Kunststoff«Flasche 1, die in ihrem oberen Bereich eine halsartige Ausgießvorrichtting2, die durch einen Schraubverschluß oder andere an sich bekannte Mittel verschlossen ist. Zusätzlich kann im oberen Bereich des Behälters 1 ein abschneidbares Organ 3 vorgesehen sein, welches nach seiner Entfernung eine Lufteinlaßöffnung für das Ausgießen frei gibt. An zwei gegenüberliegenden Wandungsseiten, vorzugsweise an den Längsseiten 4 cLes Behälters, sind gegenüberliegende Einbuchtungen 5 vorgesehen. Diese haben im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine lang-ovale Form und sie liegen schräg bzw. unsymmetrisch zur Längsachse der Hasche 1. Die Wandungsbereiehe der Einbuchtungen haben membran-ähnlich federnde G-estaltung. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind dies Wellungen 6a oder Hippen 6b o.dgl., die die Aufgabe haben, bei einem im Innenraum des Behälters auftretenden Innendruck diesen durch Federung bzw· Formänderung auszugleichen. Da, wie insbesondere die Fig. 2 zeigt, die Einbuchtungen 5 relativ tief sind, ist die Formänderung der Wandungsbereiehe nicht ohne weiteres erkennbar.
Die Fig. 1 zeigt, daß die Einbuchtungen eine derartige Größe haben, daß sie gleichzeitig als Handhabe, z.B. beim Entleeren des Füllgutes, dienen können. Zur Erhöhung der Handhabung kann der umgriffene Wan·· dungsbereich 7 eine Riffelung o.dgl· aufweisen.
Die Einbuchtung 5 kann darüberhinaus so ausgestaltet werden, daß sie bezüglich ihrer Form und Größe den Umriss des charakteristischen Firmenzeichens des Abfüllers aufnimmt. Derartige Möglichekeiten sind in den Figuren 3 und 4 gezeigt, wobei die Firmenzeichen mit 8 bezeichnet sind. Es ergibt sich somit darüberhinaus die Möglichkeit einer wirkungsvollen Werbung.
Es ist weiterhin möglich, die Einbuchtung 5 auch so auszubilden, daß diese eine den Umriss des charakteristischen Firmenzeichens 8 des Abfüllers entsprechende Form und Größe besitzt. In der Fig. 5 ist eine solche Ausführungsform schematisch dargestellt· Das Firmenzeichen 8 hat hier ovale Form und entsprechend ist die Einbuchtung 5 gestaltet.
- 4 M
Es liegt im Rahmen der Neuerung, beliebige Formen für die Einbuchtung 5 entsprechend der Art des Firmenzeichens anzuwenden, sofern eine gewisse Größe, die für die neuerungsgemäße Wirkung notwendig ist, nicht unterschritten wird. Sollte das Firmenzeichen zu klein sein, ist auf Ausführungsformen gemäß Figur 3 und 4 zurückzugreifen.

Claims (6)

PA 051726*22.1.6* , SoMzansjrüclie
1. Verpackungsbehälter aus Kunststoff für Füllgüter, die aufgrund ihrer Eigenschaften im Innern des Behälters veränderte Drüekverhältnisse hervorrufen, gekennzeichnet durch einen vorzugsweise aufrecht stehenden, vornehmlich flach ausgebildeten, mit einer Ausgießvorrichtung (2) versehenen Hohlkörper, der vorzugsweise an zwei gegenüberliegenden Wandungsseiten (4) Einbuchtungen (5) aufweist, deren Wandungsbereiehe membran-ähnlieh federnde Mittel (6), z.B. Wellungen (6a), Rippen (6b) o.dgl. besitzen.
2. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbuchtungen (5) eine derartige Größe haben, daß sie als Handhabe, z.B. beim Entleeren des Füllgutinhaltes dienen.
3· Verpackungsbehälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß derjenige Wandungsbereich des Behälters, der bei der Handhabung umgriffen wird, eine Riffelung (7) o.dgl. aufweist.
4. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbuchtung (5) den Umriß des charakteristischen Firmenzeichens (8) des Abfüllers in sieh aufnimmt.
5· Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbuchtung (5) eine dem Umriß des charakteristischen Firmenzeichens (8) des Abfüllers entsprechende Form und Größe besitzt.
6. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Einbuchtungen (5) unsymmetrisch zur Längsachse des Behälters angeordnet sind.
DE1964SC035204 1964-01-22 1964-01-22 Verpackungsbehaelter aus kunststoff fuer fuellgueter. Expired DE1890169U (de)

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DE1964SC035204 DE1890169U (de) 1964-01-22 1964-01-22 Verpackungsbehaelter aus kunststoff fuer fuellgueter.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1890169U true DE1890169U (de) 1964-03-26

Family

ID=33180535

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1964SC035204 Expired DE1890169U (de) 1964-01-22 1964-01-22 Verpackungsbehaelter aus kunststoff fuer fuellgueter.

Country Status (1)

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DE (1) DE1890169U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1761791B1 (de) * 1968-07-08 1975-01-02 Mauser Kg Stapelbare Kunststoffdose

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1761791B1 (de) * 1968-07-08 1975-01-02 Mauser Kg Stapelbare Kunststoffdose

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