DE1889641U - Leistenklammer. - Google Patents
Leistenklammer.Info
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Description
Ra 2Qpg . --■ : ——————■■ —— ■ ■ ■ geite
fir°rtq.. LQi stenklammer
Zur Befestigung von-Abdeckleisten, auch s.olchen, welche mit
einem senkrecht zur Trägerwandebene angeordneten Steg, der.
gewöhnlich der Versteifung dient, versehen sind, verwendet,
man Federklammer!!,., welche hinter den nach innen eingezogenen
oder einwärts gezogenen .Kanten einschnappen und auf diese Art
die Leiste an ihrem Träger*festhalten. Biesen ursprünglich für
die Befestigung von Zierleisten, an- Kraftfahrzeugen oder dgl. '■'■■.;"
entwickelten Klammern haftet jedoch der lachteil an,"daß ihre
Haltekraft höheren.Anforderungen nicht mehr genügt und daß sie
dem unbeabsichtigten Verschieben der Leiste in ihrer- Längsrichtung nicht genügend Widerstand entgegensetzen-
Das trifft auch auf die in dem deutschen Patent 810 468 vom·
18 = 1, 1950. sowie 'in dem' dazugehörigen Zusatzpatent.. 815 152
vom 25. 5» 1950 beschriebene Leistenklammer zu, die eine bevorzugte Anwendung für die Befestigung von rinnenförmigen - .-,-Zierleisten
bei Kraftfahrzeugen oder dgl. gefunden hat. Die
unbefriedigende Lagesicherung wird daher auch bei der.Befestigung
von Zierleisten an Kraftfahrzeugen bemängelt. Bei Abdeckleisten mit ihrem zweckbedingten vergrösserten Umfang und. Gewicht werden dazu noch zusätzliche Anforderungen an eine ver-
besserte Fixierung gestellt,--.um die Lagesicherung unter allen
Umständen zu gewährleisten.. . . ..." ."-.-..
Die vorliegende Erfindung stellt eine- Weiterentwicklung der
durch das vorerwähnte Patent 810 468 unter Schutz gestellten.
EA. O 32 96345.1.64
A. RAYMOND Druckknopf- und MetallwarenfaBrfTk LÖRRACH (BADEN)
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Leistenklammer dar. An Hand einiger. Ausführungsbeispiele in
den beiliegenden Zeichnungen soll die verbesserte leistenklammer mit verstärkter Haltekraft und für .verschiebungssichere Befestigung von Leisten verschiedenster Art und Zweckbestimmung erläutert werden. - .. -. " ■
In figur 1 ist eine verbesserte leistenklammer, mit einer
durch- einen Steg versteiften Zierleiste montiert,, im Schnitt
dargestellte '.■■■■....-■-. .- : "-■"-.
Figur 2 zeigt eine weitere,, verbesserte leistenklammer in Abwicklung. . " , ;
In Figur 3 wird die verbesserte: Federklammer nach Figur 2 im:: .'
Schnitt mit einer damit befestigten Abdeckleiste gezeigt.
Figur 4 zeigt eine andere verbesserte Federklammer mit einem:
befestigten Teil im Schnitt. .-' -."■_." :. :
Die in Figur 1 dargestellte Leistenklammer ähnelt derjenigen,
die als Ausführungsbeispiel in den Zeichnungen des Patentes 810 4-68 dargestellt worden ist. Ebenso wie . diese enthält die
verbesserte Leistenklammer als Mittelteil eine nach oben
offene Schlaufe 1, an deren oberen freien Ende sich rechts
und links Federzungen 2 und 3 anschliessen* die wiederum in
ihren unteren Enden nach innen eingezogene Taschen 4- und 5
bilden. Das freie Ende 6 der einen Federzunge 2 steht etwa,
waagerecht, während das freie Ende 7 der.anderen Federzunge. etwas länger ausgebildet ist und schräg nach unten gerichtet
ausläuft. - . ""."·. - ; " : " ..."■■-
Die mittlere Schlaufe 1 bewirkt nach der Beschreibung im Patent 810 468 eine - kräftige Federung der. beiden Federzungen.
2 und 3 gegenüber der Mittelebene der Leistenklammer,. Zur-.unbehinderten
elastischen Verformung im Falle der Beanspruchung
darf daher die Schlaufe dieser Federklammer nicht behindert
werden, Im G-egensatz. hierzu ist nach der vorliegenden Erfindung
P.A.032 963*1.5. L
A. RAYMOND Druckknopf- und Metallwarenfabrik LÖRRACH (BADEN)
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diese Schlaufe 1 im Mittelteil der. Klammer zur Aufnähme .und .
klemmenden Halterung eines entsprechenden Stegteiles einer
Leiste vorgesehen, weil unerwarteterweise festgestellt wurde,
daß die mit der Schlaufe 1 als Klemmteil erzielb.are Haltekraft überrasäiend- hoch ist, wobei es nur eines unbeachtlichen,,
konstruktiven Aufwandes hinsichtlich der Formgebung bedarf..
Der bisherigen Gestaltung, dieser Schlaufe kam also keine besondere
Bedeutung zu, weshalb in den Zeichnungen des Patentes
810 468 ohne jede νorbestimmte Absicht die Schenkel der Schlau
fe parallel zueinander dargestellt wurden und die Herstellung.
auch entsprechend jahrelang vorgenommen worden ist. Hingegen
sind die Schenkel 14 und 15 der Schlaufe in Figur 1 der vorliegenden
Erfindung so vorgebogen, daß die oben befindliche Öffnung verengt wird und ihr Abstand voneinander stetig nach der
Öffnung zu verringert wird, während die.Basis 16 des Mittelteiles,
in welche beide Schenkel 14 und 15einmünden, nunmehr
breiter.als bisher gehalten-wird und mindestens so breit
bemessen wird, daß der aufzunehmende Steg 13 der Leiste unbehindert
eingesetzt werden kann.
Zur Montage wird die verbesserte leistenklammer in ein ent-.
sprechendes Loch 9 im.Träger 8 mit ihrem kurzen_Ende β eingesetzt
und dann mit dem,-Druck eines Hilfswerkzeuges oder
Schraubenziehers auf die Tasche 5 der Klammer eingesetzt.
Dabei federn die beiden Zungen 3 und 2 soweit zusammen,; daßdas
freie Federungsende\ 7 in das Loch 9 eintreten kann» .
Durch die .konische Ausbildung des Zungenendes 7 wird das
Einführen erleichtert. "Sobald die Klammer ihre endgültige
Lage im. Trägerloch-eingenommen hat,- schnappt die Federzunge
3 mit der Tasche 5 in den Lochrand ein,: womit die "Befesti- .
gang der Klammer am Träger durchgeführt ist.
Funmehr kann die eigentliche Montage der rinnenfö'rmigen
Leiste 11 mit ihren Randwülsten 12 und dem Versteifungss-te-g
A. RAYMOND Druckknopf- und MetallwarenfabTik to RRACH (BADEN)
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13 von Hand vorgenommen werden. Hierzu wird der Steg 13.auf
die Öffnung der■Schlaufe.1 aufgesetzt und eingedrückt. Dabei
werden zunächst die beiden;Schenkel 14 und 15 und damit "
auch die Federzungen, 2 und 3 etwas auseinander. gespreizt.
(f Sobald die Randwülste 12 der leiste auf die Federzungen 2
und 3 beim weiteren Aufschieben der Leiste; zu drücken beginnen, versuchen die· Federzungen 2 und 3'nach innen, d. h. nach
der Mitte zu,, auszuweichen. Dabei erhalten.die beiden Schenkel 14 und 15 einen verstärkten Druck in Richtung des aufgenommenen
Steges 13? wodurch die überraschend hohe Klemmkraft
hervorgerufen wird.. Beim weiteren Eindrücken der Leiste können
schliesslich nur noch die beiden Federzungen 2 und 3.
elastisch ausweichen, bis die Randwülste an ihrem endgülti—
gen .Sitz angelangt sind und in die Taschen 4 und 5 mit ein- rasten.
" .
' . Obwohl die ν orstehend beschriebene, verbesserte Federklammer^
nur eine geringfügige Änderung gegenüber der bekannten, im . vorerwähnten Patent 810 468 beschriebenen, enthält, die sich
in dem konisch nach der Öffnung zu gestalteten Mittelteil. 1
mit den Schenkeln 14 und 15 äussert, ist der Klemm- und Hai-'
temechanismus der Leistenklammer erheblich verändert und verbessert .worden. Während vorher die Federzungen 2 und 3 äusschliesslich
die Leiste über die .Randwülste 12 festhielten,.
wird die zusätzlich und.hauptsächlich wirksame Klemmung.bei
der erfindungsgemässen Leistenklammer durch die Schenkel 14
und 15 herbeigeführt,: und die Tiirksamkeit der Federzungen 2 .
und. 3 bleibt mehr in Richtung auf das Verankern der Leistenränder
beschränkt. Hinzu kommt, daß durch diese Ausbildung der Klammer und die neuartige Befestigung das unerwünschte
Verschieben in Längsrichtung der; Leiste so.erschwert wird,
daß dies nahezu ausgeschlossen erscheint.
ITm .die. Versehiebungsgefahr der Leiste in ihrer. Längsrichtung
völlig auszuschalten, ist in weiterer Ausgestaltung d.er Er-
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A.RAYMOND Druckknopf- und MetallwarenfabrikTöRRACH (BADEN)
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findung vorgesehen, die Schenkel 14- und 15 mit nach- innen
und abwärts, !.gerichteten Krallen, nach bekannter Art auszurüsten.
Als konstruktiv .zweckmässig haben sich bei dem'Ausführungsbeispiel
Krallen an den Seitenkanten der beiden Schenkel erwiesen, wie solche in Figur 2 und 3 mit 17as b, .
c und d dargestellt und bezeichnet- sind, Gleichzeitig wird
damit natürlich die. ohnehin schon erhebliche Klemmkraft der
"beiden Schenkel des Mittelteiles 1; der Leistenklammer weiter
erhöht ο Selbstverständlich .soll es nach der Erfindung zulässig
sein, bei veränderten.Abmessungen, auch die Anordnung und
die Anzahl der Krallen zu verändern. -".·■■ . .
Bei der ausserordentlieh hohen Haftkraft- der verbesserten .
Leistenklammer- durch die vorbeschriebene konische Gestaltung des Mittelteiles, ist es selbstverständlich, dieses Mittel-,
teil auch allein zur -Befestigung irgendwelcher Teile odsr
Leisten heranzuziehen? so fern, nur.- die zu haltenden Gegenst an- v.
de einen flachen Steg oder Zapfen zur. Aufnahme enthalten» Eine derartige verbesserte Leistenklammer ist in Figur 4 beispielhaft
dargestellt. Hier wird die Leiste lediglich mittels flacher Zapfen festgehalten, die in Abständen über die Leiste
verteilt sind. Wie" aus Figur 4 und auch aus Figur 3 hervorgeht, beschränkt sich die verbesserte Leistenklammer nicht
nur auf die Verwendung metallischer Hohlprofile· Ebenso, gut
können auch andere Profile, oder Teile: aus beliebigen Werkstoff
en befestigt werden, wenn nur ein aufnehmender Steg.oder
flache Zapfen vorhanden sind. . . "-. . ■
Bas Hauptmerkmal der .vorliegenden Erfindung... besteht, in der
durch eine-einfache Maßnahme erzielten Heranziehung des Mit-.
telteiles in Form .einer Sehlaufe.1 einer aus dem Patent 810
468 und dessen Zusatz-Patent 815 152 bekannten Klammer
zur wesentlichen Erhöhung der Klemmkraft sowie in der weite-
ΓΑ Π ι? RnIh1I*? 1 η**
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Ba 20pg ·■■.■-■■■ ; '■.'. ■ ., .Seite 6
ren Ausgestaltung .des Mittelteiles mit Krallen, wodurch ohne
jegliche-Erhöhung der Material- und Herstellungskosten eine erhebliche
Verbesserung gegenüber" dem bisherigen-Stand der Technik erzielt wird. Hierdurch wird es möglich gemacht*. ,
Leisten größerer und schwererer. Profile, 7Or-ZUgSWeISe Abdeckleisten
für die verschiedensten Zwecke in der Industrie,
zuverlässig zu befestigen und zu fixieren, die auch unter erschwerten Bedingungen den Anforderungen genügen.
ansprüche -
Claims (1)
- A. RAYMOND Druckknopf- und Metallwarenfabrik LORRAGH (BADEN)Ra 2'Qpg - . - Seite 71= TfcQ Leistenklammer für die Befestigung von Leisten mit einem senkrecht zur Trägerwandebene angeordneten Steg oder in Abständen angeordneten flachen Zapfen, bestehend aus einer Döppelzungenfeder mit einer in der Mitte angeordneten, nach oben offenen Schlaufe - .-■ (1), an deren freien Enden sich Federzungen (2, 3) anschliessen, die an ihren freistehenden Enden Taschen (4? 5) und die Leistenklammer in ihrem Sitz sichernde Zungenenden (6, 7) enthalt en , . dadurch gekennz ei ohne t, daß die-. Sohlauf e (1) in ihrem oberen Teil zum Klemmen mit einer Einschnürung versehen ist. . :..__-_2, V- Leistenklammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet., daß die Schenkel (14,. 15) der -zur Aufnahme: des Steges oder eines flachen Zapfens befähigten. Schlaufe (1) nach oben-konisch,zulaufen.3. Y-ertd'Süfci.rl/e Leistenklammer nach Anspruch 1 oder 2, . dadurch gekennzeichnet,: daß·, die Schenkel (14, 15) der Mittelschlaufe (1) mit nach: innen und abwärts gerichteten Erallen versehen sind« -
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19611889641 DE1889641U (de) | 1961-10-30 | 1961-10-30 | Leistenklammer. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19611889641 DE1889641U (de) | 1961-10-30 | 1961-10-30 | Leistenklammer. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1889641U true DE1889641U (de) | 1964-03-19 |
Family
ID=33164186
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19611889641 Expired DE1889641U (de) | 1961-10-30 | 1961-10-30 | Leistenklammer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1889641U (de) |
-
1961
- 1961-10-30 DE DE19611889641 patent/DE1889641U/de not_active Expired
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