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DE1889414U - Wendeapparat. - Google Patents

Wendeapparat.

Info

Publication number
DE1889414U
DE1889414U DE1963O0007310 DEO0007310U DE1889414U DE 1889414 U DE1889414 U DE 1889414U DE 1963O0007310 DE1963O0007310 DE 1963O0007310 DE O0007310 U DEO0007310 U DE O0007310U DE 1889414 U DE1889414 U DE 1889414U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foot part
roll
bearings
supports
notches
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1963O0007310
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Opifanti
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1963O0007310 priority Critical patent/DE1889414U/de
Publication of DE1889414U publication Critical patent/DE1889414U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

Patentanwalt Dipl.-Ing. Rudolf Möbus RA 717389*" 0. Ii.F3 REUTLINGEN HINDENBURGSTRASSE 65 TELEFON CO71213 4718
7. lovember 1963
Helmut OPIMITI
7316 Köngen/leckar
lurtinger Straße 29
G-ebrauchsmusteranmeldung: Deutschland
Kennwort; "Wendeapparat"
G- 131
Stofflegegerät
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Stofflegegerät, das mit zwei seitlichen Lagerstellen für den Wickeldorn eines Stoffwickels versehen ist, und das zur Lagerung eines Stoffwickels zum Abziehen der Stoffbahn zum Bilden mehrerer Stofflagen dient.
Solche Stofflegegeräte finden insbesondere bei der Herstellung von Kleidungsstücken Verwendung, wo beim Zuschneiden mehrere übereinander geschichtete Stofflagen gleichzeitig nach einem gewünschten Schnittmuster zugeschnitten werden. Bei der Bildung dieses Schichtenstapels werden entsprechend den herzustellenden Schnittteilen die einzelnen Stofflagen von einem Stoffwickel so abgezogen und aufeinandergelegt, daß entweder die Lagen immer in gleicher Richtung aufeinander zu liegen kommen oder daß die Rechtsseite einer Lage auf die Rechtsseite der anderen Lage und die Linksseite dieser Lage auf die Linksseite der nächsten Lage zu liegen kommt. Im letzteren Falle muß jede zweite Lage nach dem Abziehen und Abschneiden vom Stoffwickel gewendet werden oder aber der Stoffwickel muß nach der Bildung jeder Lage um 180 G-rad gedreht werden.
G 131 - 2 -
Es sind bereits Stofflegegeräte bekannt geworden, die aus einer am Ende eines Zuschneidetisehes befestigbaren Schiene bestehen, die an beiden Enden mit senkrecht nach oben stehenden Stützen versehen ist, die in oben offene, rinnenförmige Auflager enden, in denen der Wickeldorn eines Stoffwickels drehbar gelagert werden kann. Bei diesem insgesamt starr mit dem Zuschneidetisch verbundenen Stofflegegerät muß der Stoffwickel bei der Bildung eines Rechts auf Rechts- und links auf Links-Schichtstapeis nach der Bildung jeder Lage aus den Auflagern gehoben, um 180 G-rad gedreht und wieder in die Auflager eingelegt werden. Zu dieser umständlichen Arbeit sind im allgemeinen zwei Leute erforderlich, da insbesondere bei sehr breiten Stofflagen die Stoffwickel ein beachtliches Gewicht haben.
Is sind zwar bereits mechanisch arbeitende Stofflegemaschinen bekannt geworden, bei denen ein Schichtenstapel durch eine hin- und hergehende Bewegung der Maschine durch eine zickzackförmige Lagenbildung aufgebaut wird, wobei der Stoff in den einzelnen Lagen ebenfalls Rechtsseite auf Rechstseite und Linksseite auf Linksseite zu liegen kommt. Diese Vorrichtung läßt sich jedoch dann nicht verwenden, wenn der zu verarbeitende Stoff mit einer unsymetrischen Musterung versehen ist, da hier gleichzeitig eine Drehung des Stoffwickels um 180 Grad erforderlich ist.
Alle die angeführten Nachteile werden gemäß der vorliegenden Erfindung durch ein Stofflegegerät vermieden, bei dem die seitlichen Lag/stellen zusammen mit dem aufgelegten Stoffwickel um eine gemeinsame Drehachse um mindestens 180 Grad verschwenkbar sind. Die Lagersteilen können hierbei wiederum wie bei den bereits bekannten Vorrichtungen als einseitig offene Auflager zum Einlegen und drehbaren Lagern des Wickeldorn^ des Stoffwickels ausgebildet sein. Der Stoffwickel muß jedoch zum Wenden nicht mehr mühselig aus den Lagerstellen gehoben werden, sondern verbleibt in seiner Lagerung und wird in einer vorzugsweise parallel zu dem Auflageoder Zuschneidetisch verlaufenden Ebene um 180 Grad verschwenkt. Die Stoffbahn wird dann je nach der Stellung des Geräts entweder von der Oberseite oder von der Unterseite des Wickels abgezogen.
G 131 - 3 -
Die Verschwenkbewegung kann eine einzige Bedienungsperson ausführen. Sie könnte aber auch mit Hilfe eines willkürlich oder selbsttätig betätigten Verstellmotors ausgeführt werden.
Alles Mähere über die Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, auf der ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung mehr oder weniger schematisch dargestellt ist.
Das in der Zeichnung dargestellte Stofflegegerät gemäß der Erfindung weist einen aus einem U-förmig gebogenen Metallrohr 1 bestehenden lahmen auf, der an seinen vertikal nach oben gerichteten Schenkelend.en mit nach oben offenen Auflagerstellen 2 und 3 zum drehbaren Lagern der freien Enden eines Wickeldornes 4 eines Stoffwickels 5 versehen ist. In der Mitte des U-förmig gebogenen Metallrohrs 1 ist ein nach unten abstehendes Rohrstück 6 angeschweißt, das als Lagerhülse dient und mit dem das Metallrohr 1 auf einem Lagerzapfen 7 unter Zwischenlage von in der Zeichnung nicht dargestellten Walzlagern verschwenkbar gelagert ist. Der Lagerzapfen 7 ist mit einer den Pußteil der Vorrichtung bildenden Metallschiene 8 starr verbunden, die mittels geeigneter, nicht dargestellter Befestigungsorgane am Rande eines Zuschneidetisches 9 vorzugsweise lösbar befestigt ist. Die Lagerhülse 6 ist mit einem Plansch 10 versehen, der zwei um 180 Grad gegeneinander versetzte Rastkerben aufweist, in die ein gegen die Kraft einer Druckfeder 11 im Pußteil der Vorrichtung verschiebbar gelagerter Rastbolzen 12 eingreifen und den verschwenkbaren Rohrrahmen 1 in seinen beiden Betriebsstellungen arretieren kann. Der Rastbolzen ist an seinem eingriffseitigen Ende mit einer Rolle 13 versehen, und die Flanken der Rastkerben 15 sind abgeschrägt, so daß durch einen von einer Bedienungsperson an dem Rohrrahmen 1 ausgeübten Zug oder Druck bestimmter Stärke der Bolzen zwangsläufig ausgerastet wird und der Rahmen 1 verschwenkt werden kann, bis der Bolzen 12 in die nächste Kerbe 15 einrastet, nachdem der Stoffwickel 5 um 180 Grad verschwenkt worden ist. In der Zeichnung ist der verschwenkbare Rahmen 1 zur Verdeutlichung seiner schwenkbaren Lagerung durch strich-
G 131 - 4 -
punktierte Linien in einer Zwischenstellung zwischen seinen beiden Betriebsstellungen dargestellt. Außerdem sind mit gestrichelten Linien zwei auf der Metallschiene 8 des Fußteiles befestigte und senkrecht nach oben gerichtete Stützen 14 eingezeichnet, die zu einer zusätzlichen Abstützung des Rohres 1 in den beiden Betriebsstellungen des Rahmens angeordnet werden können, was insbesondere bei Yorrichtungen für sehr.breite Stoffwickel zweckmäßig sein kann.
Das Stofflegegerät gemäß der vorliegenden Erfindung läßt sich in verschiedener ¥eise abwandeln, ohne daß dadurch der Rahmen der vorliegenden Erfindung überschritten würde. So könnte der Schwenkrahmen für den Stoffwickel für spezielle Anwendungszwecke auch um eine nicht vertikale Achse, beispielsweise auch um eine horizontale Achse verschwenkbar gelagert sein. Die Anwendung der Yorrichtung muß nämlich nicht auf in der Kleiderfabrikation Verwendung findende Legegeräte beschränkt sein. Auch muß der verschwenkbare Rahmen nicht U-förmig ausgebildet sein, sondern könnte ein rechtwinkliges oder ein anderes passendes Profil aufweisen. Auch der Fußteil des Gerätes kann verschiedenartig ausgebildet sein. Er muß nicht auf einem Tisch befestigt sein, sondern kann selbständig aufstellbar und/oder verfahrbar sein.
— 5 —

Claims (9)

AISPEHOHE
1. Stofflegegerät mit zwei seitlichen Lagerstellen für den Wickeldorn eines Stoffwickels, dadurch gekennzeichnet, daß die "beiden Lagerstellen mit dem aufgelegten Stoffwickel um eine gemeinsame Drehachse um mindestens 180 Grad verschwenk-"bar sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Lagerstellen in an sich bekannter Weise als einseitig offene Auflager zum Einlegen und drehbaren Lagern des Wickeldorns eines Stoffwickeis ausgebildet sind, und daß sie in einer Torzugsweise parallel zu einem Auflage- oder Zuschneidetisch verlaufenden Ebene verschwenkbar angeordnet sind.
3. Gerät nach Anspruch 1 und/oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem die beiden seitlichen Lagerstellen tragenden Rahmen besteht, der um eine zentrale, senkrecht zu dem eingelegten Wickeldorn verlaufende Achse auf einem drehfest angeordneten Fußteil verschwenkbar angeordnet ist.
4. Gerät nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, daß der verschwenkbare Rahmen aus einem mindestens annähernd U-förmig gebogenen Metallrohr besteht, an dessen beiden Enden die Auflager für den Wickeldorn angebracht sind und in dessen Mittelteil ein als Lagerhülse dienendes Rohrstück befestigt, vorzugsweise angeschweißt ist, das auf einem Lagerzapfen des drehfest angeordneten Pußteils unter Zwischenlage geeigneter Lagerungsmittel drehbar gelagert ist.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerhülse mit Rasten versehen ist, vorzugsweise einen mit mindestens zwei um 180 Grad gegeneinander versetzten Rastkerben versehenen Bund aufweist, in die mindestens ein im Fußteil gelagerter Rastbolzen eingreifen kann.
G- 131 - β - ψ
6. G-erät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastbolzen gegen die Kraft einer Feder verschiebbar gelagert und an seinem eingriffseitigen Ende mit einer Rolle versehen ist.
7. G-erät nach mindestens einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der verschwenkbare Rahmen über Kugeloder Wälzlager mit dem Fußteil verbunden ist.
8. G-erät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußteil an einem Auflagetisch o. dgl. in an sich bekannter Weise lösbar befestigt ist und vorzugsweise mit zwei Außenstützen versehen ist, die zur zusätzlichen Abstützung des verschwenkbaren Rahmens in seiner durch die Rasten gesicherten Betriebsstellung dienen.
9. G-erät nach mindestens einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der verschwenkbare Teil mit einem willkürlich oder selbsttätig gesteuerten Motor gekoppelt ist.
DE1963O0007310 1963-11-08 1963-11-08 Wendeapparat. Expired DE1889414U (de)

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DE1963O0007310 DE1889414U (de) 1963-11-08 1963-11-08 Wendeapparat.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1889414U true DE1889414U (de) 1964-03-19

Family

ID=33177914

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1963O0007310 Expired DE1889414U (de) 1963-11-08 1963-11-08 Wendeapparat.

Country Status (1)

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DE (1) DE1889414U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3426063A1 (de) * 1984-07-14 1986-01-23 N.C.A. Co. Ltd., Osaka Vorrichtung zum abwickeln von stoff

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3426063A1 (de) * 1984-07-14 1986-01-23 N.C.A. Co. Ltd., Osaka Vorrichtung zum abwickeln von stoff

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