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DE188796C - - Google Patents

Info

Publication number
DE188796C
DE188796C DE1906188796D DE188796DD DE188796C DE 188796 C DE188796 C DE 188796C DE 1906188796 D DE1906188796 D DE 1906188796D DE 188796D D DE188796D D DE 188796DD DE 188796 C DE188796 C DE 188796C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vines
ploughshare
hoe
arm
soil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1906188796D
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE188796C publication Critical patent/DE188796C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B13/00Ploughs or like machines for special purposes ; Ditch diggers, trench ploughs, forestry ploughs, ploughs for land or marsh reclamation
    • A01B13/04Ploughs or like machines for special purposes ; Ditch diggers, trench ploughs, forestry ploughs, ploughs for land or marsh reclamation for working in vineyards, orchards, or the like

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1906 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
Die Erfindung betrifft ein zwischen Rebstockreihen zu verwendendes Pflugschar, das an einer Radhacke oder einer anderen ähnlichen landwirtschaftlichen Maschine zur Bearbeitung des Bodens zwischen Rebstockreihen oder ähnlichen Anpflanzungen angebracht ist.
Das Pflugschar ist andern Gestell der Hacke nachgiebig befestigt, so daß es sich der Hacke bei einem seitlichen Stoße nähern kann. Die Ausbildung des Schars ist eine solche, daß es gegen die unteren Stämme der Rebstöcke stoßen kann, ohne dieselben aus der Erde zu graben, und an ihnen entlang gleiten kann, wobei es sich der eigentlichen Hacke nähert.
Diese Anordnung gestattet es, die Erde dicht am Stamme der Rebstöcke und in ihrer Reihenrichtung zu bearbeiten, ohne ihnen Schaden zu tun..
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegen-Standes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht des Pflugschars, welches an einer Radhacke angebracht ist, und Fig. 2 einen entsprechenden Grundriß. Die Radhacke besteht aus den Längsrahmenstücken a, a1, die nach Belieben auseinandergestellt werden können, und an welchen die Hacken o. dgl. b befestigt sind. An einem dieser Längsrahmenstücke ist bei c ein seitlicher Arm d angeschlossen, der ein Pflugschar e von besonderer Gestalt trägt. Der Arm d ist der Einwirkung einer Feder f unterworfen, die ah dem Längsrahmenteil α befestigt ist, so daß der Arm d das Bestreben hat, sich von der Hackenmitte durch seitliches Ausschwingen zu entfernen. Dieses Ausschwingen wird durchweinen Bügel g begrenzt, der über den Arm α hinübergreift, so daß der Bügel auf diesem Teil gleitet. Die besondere Ausbildung des Pflugschars e besteht in einer Verlängerung h, die nach vorwärts gerichtet und nach innen so eingebogen ist, daß sie eine Art Horn bildet, welches an den Rebstöcken entlang gleiten kann, ohne sie aus der Erde auszugraben. Hierbei veranlaßt sie das Pflugschar, sich der Hackenmitte durch Einschwingen zu nähern, bis das Gerät an dem Rebstock, gegen welchen es anstieß, vorübergelangt ist. Der Stiel i des Pflugschars ist, wie es die Zeichnung zeigt, so gebogen, daß er der Vorbeiführung des Pflugschars unter den unteren Zweigen der Rebstöcke kein Hindernis bietet und diese nicht von dem Arm d getroffen werden.
Die vorliegende Anordnung ermöglicht es, den Boden mit einem Male zu bearbeiten, ohne daß man genötigt ist, diese Bearbeitung mit der Hand zu vollenden. Es genügt, die Radhacke ο. dgl. längs jeder Rebstockreihe vorbeizuführen, so daß diese von dem schrägen Teil
des Homes h gestreift wird. Sobald dieses Horn h über einen Rebstock hinübergegangen ist, kehrt das Schar e selbsttätig in die eigentliche Reihe der Anpflanzung unter Einwirkung
der Feder / zurück. ■-'
Statt. eines Armes d und einer Feder f, die besondere Teile bilden, kann man auch einen nachgiebigen Arm verwenden, der selbst die Feder bildet und an welchem der verbindende
ίο Teil für das Pflugschar unmittelbar angebracht sein kann. Man kann auch zu demselben Zweck Federn beliebiger Art und Gestalt verwenden, z. B. Blattfedern, C-Formfedern, V-Formfedern, Spiralfedern o. dgl. Die Gestalt des Pflugschars kann ebenfalls abgeändert werden in bezug auf seine Unterstützung, seinen hornförmigen Teil h, der entweder mit. dem Schar aus einem Stück bestehen kann oder an ihm oder an dem Stützteil befestigt sein kann. Außerdem kann das Pflugschar für die Bodenbearbeitung zwischen den Rebstockreihen o. dgl. sowohl an dem einen Längsrahmenstück a1 wie auch an dem anderen Längsrahmenstück α angebracht sein. Es kann auch an einem sonstigen beliebigen landwirtschaftlichen Gerät und unter Umständen auch auf beiden Seiten desselben vorgesehen sein.

Claims (3)

Patent-Ansprüche :
1. Hackpflug zum Bearbeiten des Bodens zwischen den Rebstöcken o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß seitlich an diesem Gerät ein Schar nachgiebig angebracht ist, welches beim Anstoßen an feste Gegenstände, z. B. an die Stämme von Rebstöcken, gegen die Gerätmitte schwingt und so an den Rebstocken o. dgl. vorbeigleiten kann, ohne sie aus der Erde zu graben.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschwingen des seitlichen Schars entgegen der Einwirkung einer Feder erfolgt, wodurch das Schar, nachdem der seitliche Druck nicht mehr ausgeübt wird, in die ausgeschwungene Stellung zurückkehrt.
3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein derartig einschwingbares Schar zu beiden Seiten des Gerätes angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1906188796D 1905-06-09 1906-06-09 Expired DE188796C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR188796X 1905-06-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE188796C true DE188796C (de) 1907-08-02

Family

ID=34566410

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1906188796D Expired DE188796C (de) 1905-06-09 1906-06-09

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE188796C (de)

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