DE1887563U - Abstechwerkzeug - Google Patents
AbstechwerkzeugInfo
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- DE1887563U DE1887563U DENDAT1887563D DE1887563DU DE1887563U DE 1887563 U DE1887563 U DE 1887563U DE NDAT1887563 D DENDAT1887563 D DE NDAT1887563D DE 1887563D U DE1887563D U DE 1887563DU DE 1887563 U DE1887563 U DE 1887563U
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Landscapes
- Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)
Description
Abstechwerkzeug
Die Neuerung betrifft ein Abstechwerkzeug, bestehend aus
einem kreisbogenförmigen Halter., der an seiner Außenseite
einen Halterschaft aufweist, und einem bandförmigen Abstechmesser,
welches an den Enden des Halterbogens befestigt ist und an seiner dem Werkstück zugekehrten Stirnseite eine
verbreiterte Sehneide trägt. Derartige Abstechwerkzeuge werden
in Drehbänken und Drehautomaten zum Abtrennen von Werkstüekteilen oder auch zum Einstechen von Nuten in Werkstückteile
verwendet. Der Halterschaft wird dabei in einen geeigneten Support der Drehbank oder des Drehautomaten eingespannt.
Die bisher bekannten Abstechwerkzeuge der eingangs erwähnten
Bauart haben sich jedoch in der Praxis nicht durchsetzen können, da sie verschiedene Mängel aufweisen. Sie sind insbesondere
nicht zum Abstechen von Werkstücken mit größerem Durchmesser geeignet. Auch lassen sich mit den bekannten Ab-
—2—
steehwerkzeugen keine hohen Schnittgeschwindigkeiten erreichen«
.Dies ist vor allen Pingen darauf zurückzuführen, daß die
Spanabfuhr ungenügend ist. Die vom Werkstück abgetrennten Späne setzen sich nämlich in der Einstechnut zwischen dem
Abstechmesser und dem Werkstück fest* so daß eine zu starke
Erhitzung eintritt und hierdurch die Sehneide zerstört wird. Ferner ist bei dem vorbekannten Abstechwerkzeug die Sehneide
dadurch gebildet, daß man das bandförmige Absteehmesser in seiner Mitte mit einer Aussparung versieht. Hierdurch wird
jedoch der Querschnitt des Abstechmessers geschwächt, so daß eine erhöhte Bruehgefahr besteht. Außerdem ist ein Nachschleifen
der Schneide verhältnismässig umständlich. Ferner führt die ungenügende Halterung des Absteehmessers am Halterbogen
zu Sehwingungs ers eheinungen, die einen. Bruch des Abstechmessers
oder der Schneide bewirken.
Der vorliegenden Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
Abstechwerkzeug zu schaffen, welches insbesondere zum einwandfreien
Abstechen von Werkstücken größerer Durchmesser geeignet ist und mit dem sich auch höhere Schnittgewlndigkeiten
als bisher erzielen lassen. Dies wird nach der Neuerung dadurch erreicht, daß der Halterbogen gegenüber dem
Halterschaft derart geneigt angeordnet ist, daß die Verbindungslinie der Halterbogenenden (Bogensehne) gegenüber der
Senkrechten zu der Halterschaftlängsaehse um einen annähernd
dem Spanwinkel entsprechenden Winkel geneigt ist, und daß das Abstechmesser an seiner Stirnseite einen wesentlich
vorspringenden, die Söhneide tragenden Ansatz aufweist, wobei die Spanflkäehe dieser Sehneide mit der Stirnseite des Absteehmessers
einen Winkel von etwa 9o oder mehr einschließt. Diese
Ausbildung hat verschiedene Vorteile. Vor allen Dingen ist eine gute Spanabfuhr sichergestellt. Die Stirnseite de® Absteehmessers
ist schräg von dem Werkstück weggeneigt. Außerdem steht der Sehneidansatz erheblich über die Stirnseite des
Abstechmessers vor. Durch diese beiden Maßnahmen wird zwischen der Stirnseite des Absteehmessers und dem Werkstück ein genügend
grcßer Raum geschaffen,,der eine einwandfreie Spanabfuhr
gewährleistet. Dank der guten Spanabfuhr lassen sich mit dem erfindungsgemässen Abstechwerkzeug hohe Schnittgeschwindigkeiten
erreichen, so daß damit die Absteehzeit wesentlich, verkürzt
wird. Da weiterhin die Sehneide nicht in das Absteehmesser
eingearbeitet, sondern als vorspringender Ansatz ausgebildet ist, tritt bei dem erfindungsgemässen Abstechwerkzeug
keine Schwächung des Messerquersehnittes ein. Hiermit wird eine Bruchgefahr desselben beseitigt. Außerdem lässt sich die
Schneide, da sie vorspringend angeordnet ist, verhältnismässig einfach und auch vielfach nachschleifen. Da das Absteehmesser
keine Querschnittsschwächung aufweist, besitzt es auch eine
größere Steifigkeit gegen seitliches Ausweichen., so daß es
eine geringere Stärke aufweisen kann. Damit wird die Einstechnut schmäler und demgemäß auch der Materialverlust
und Energieverbrauch geringer. Gleichzeitig wird auch die Drehbank weniger belastet s da infolge der schmalen Sehneide
geringere Schneiddrücke vorhanden sind. Durch die besondere Ausbildung des neuen Abstechwerkzeuges ist es ferner möglieh;,
Werkstücke mit beliebig großem Durehmessern abzutrennen.
Weitere Vorteile sowie Einzelheiten der Neuerung sind anhand
eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im folgenden näher erläutert.
Es ist das neue Abstechwerkzeug in Seitenansicht sowie dasi*
Absteehmesser in Draufsicht und Stirnansieht dargestellt.
Das in der Zeichnung dargestellte Abstechwerkzeug besteht im wesentlichen aus einem Halter a Snd einem in diesen
Halter eingesetzten bandförmigen Absteehmesser b. Der Halter a
weist einen kreisförmigen Halterbogen und einen an der Außenseite des Halterbogens angesetzten Halterschaft auf. Um eine
größere Stabilität des Halters zu erreichen, bestehen Halterbogen und Haltersehaft aus ein un demselben Stück. Das an den
Enden des Halterbogens mittels Klemmschrauben befestigte Ab-
b - :c
stechmesser/trägt an seiner dem Werkstück/zugekehrten Stirnseite
eine verbreiterte Sehneide b2.
—5—
Nach der Neuerung ist der HaSterbogen gegenüber dem Halterschaft
geneigt angeordnet. Die Verbindungslinie (Bogensehne) der Halterbogenenden ist gegenüber der Senkrechten zu der
Halterschaftslängsaehse um den Winkel geneigt, der annähernd
dem Spanwinkel entspricht. Dieser Winkel kann lo° betragen. Zur Aufnahme des Absteehmessers weist der Halterbogen vorteilhaft
einen Schlitz auf. Liegt der Mittelpunkt des bogenförmigen Halters a auf oder in der Nähe der Schneidkante b2,
so hat dies den Vorteil, daß das Werkstück e beim Abstechen
vollständig in den Bogen eintauchen kann. Man kann also mit einem verhältnismäßig kleinen Halter große Durehmesser bearbeiten.
Ein kleiner Halter hat den Vorteil., daß das Äbsteehmesser
in der Nähe seiner Schneide gehalten wird. Je größer
der Bogen, desto größer ist der Abstand der Sehneide von der
Befestigungsstelle im Halter und desto stärker muß auch das Abstechmesser ausgebildet sein.
, Durch die schräge Neigung des Absteehmessers in dem Halterbogen
und dadurch, daß die Stirnseite mit der Spanfläehe einen
/ Winkel von etwa 90 einschließt, wird ein großer Raum zwischen
dem Absteehmesser und dem Werkstück geschaffen, aus dem die vom
Werkstück losgelösten Späne ungehindert austreten könne, wobei / dieses Austreten der Spänee nicht nur durch die Breite des Raumes
begünstigt wird, sondern auch dadurch, daß sich der Raum
keilförmig nach außen erweitert. Der wesentlich vorspringende Ansatz hat ferner den Vorteil, daß die Sehneide nicht nur
' . ■■ ·■■.- . -β-
veriialtnismässig einfach naehschleifbar, sondern auch sehr
oft nachgeschliffen werden kann. Der Zutritt der Schleifscheibe zu der Spanfläche ist in keiner Weise behindert.
Um das Einrichten des neuen Abstechwerkzeuges zu erleicücern,
ist ferner am Übergang des Halterschaftes in den Halterbogen
eine Ansehlagfläche vorgesehen, die sieh senkrecht zu der
Halterlängsachse erstreckt. Diese Ansehlagflache arbeitet
mit einer entsprechenden Ansehlagfläehe des Supportes d zusammen,
wobei sieh die Ansehlagflache dieses Supportes
parallel zur Werkstückachse erstreckt. Drückt man nun das Abstechwerkzeug mit seiner Ansehlagfläche gegen die Ansehlagfläche
des Supportes, so wird das Abstechwerkzeug so ausgerichtet, daß seine Schneidkante ebenfalls parallel zur. Werkstückachse
und das Absteehmesser senkrecht hierzu steht. Die Ansehlagfläehe dient ferner als Stützfläche, die eine Verschiebung
des Absteehwerkzeuges gegenüber dem Support verhindert .
-7-
Claims (4)
1. Abstechwerkzeug,bestehend aus einem kreisbogenformigen
Halter, der an seiner Außenseite einen Halterschaft aufweist,
und einem bandförmigen Absteehmesser, welches an den Enden des Halterbogens befestigt ist und an seiner dem
Werkstück zugekehrten Stirnseite eine verbreiterte Schneide trägt, dadurch gekennz e i chnet, daß der Halterbogen
gegenüber dem Halterschaft derart geneigt angeordnet ist, daß die Verbindungslinie der Halterbogenenden (Bogensehne)
gegenüber der Senkrechten zu der Halterschaftlängsachse um einen annähernd dem Spanwinkel entsprechenden
Winkel geneigt ist, und daß das Abstechmesser an seiner ' Stirnseite einen wesentlich vorspringenden, die Schneide
tragenden Ansatz aufweist, wobei die Spanflache dieser
Schneide mit der Stirnseite des Äbsteehmessers einen Winkel von etwa 9o° oder mehr einschließt.
2. Abstechwerkzeug nach Anspruch X3 dadurch g e k e η η ζ
e i c h η e t, daß die Bogensehne, des Halterbogens
um etwa Io gegenüber der Senkrechten zu der Halterschaftslähgeachse
geneigt ist.
-8-
3. Abstechwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halterbogen zur Aufnahme des
Abstechmessers einen Schlitz aufweist, und daß das Abstechmesser
in an sieh bekannter Weise an den Halterbogenenden durch zwei Klemmschrauben gehalten wird.
4. Abstechwerkzeug nach Anspruch I^ dadurch g e k e η η —
zeichnet., daß der Mittelpunkt des Halterbogens
auf oder in der Nähe der Schneidkante liegt,
5· Abstechwerkzeug nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet, daß am übergang des Halterschaftes in den
Halterbogen beiderseits eine Ansehlagfläche vorgesehen ist, die sieh senkrecht zu der Halterlängsachse erstreckt.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1887563U true DE1887563U (de) | 1964-02-13 |
Family
ID=1117332
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1887563D Expired DE1887563U (de) | Abstechwerkzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1887563U (de) |
-
0
- DE DENDAT1887563D patent/DE1887563U/de not_active Expired
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