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DE1887246U - Fernbedientes lichtruf- oder lichtanzeigegeraet fuer zahlen oder zeichen. - Google Patents

Fernbedientes lichtruf- oder lichtanzeigegeraet fuer zahlen oder zeichen.

Info

Publication number
DE1887246U
DE1887246U DE1963J0012109 DEJ0012109U DE1887246U DE 1887246 U DE1887246 U DE 1887246U DE 1963J0012109 DE1963J0012109 DE 1963J0012109 DE J0012109 U DEJ0012109 U DE J0012109U DE 1887246 U DE1887246 U DE 1887246U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counting
magnets
light
numbers
display device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1963J0012109
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Jaeger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1963J0012109 priority Critical patent/DE1887246U/de
Publication of DE1887246U publication Critical patent/DE1887246U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

Pafenfanwäife
Dr. Otto Loesenbeck
Dipl.-tag. Strack®
48 Bielefeld, Herforder Strap 17
Martin Jaeger, Bronnzell Kr. lulda, Schulstr.3 Lichtruf- oder Liohtanzeigegerät
Die feuerung betrifft ein Lichtruf- oder Lichtanzeigegerät.
Es sind Anzeigegeräte "bekannt, bei denen die einzelnen Zahlen oder Buchstaben auf einer Mattglasscheibe sichtbar gemacht werden. Bei einer bekannten Ausführung können auf einem bestimmten leid der Mattglasscheibe mehrere verschiedene-Zeichen, beispielsweise die Zahlen von 0-9 sichtbar gemachten werden. Zu diesem Zweck ist eine entsprechende Anzahl von Lichtquellen in nebeneinander- und gegebenenfalls übereinanderliegenden Zellen vorgesehen. An der Vorderseite sind die Zellen mit den lichtdurchlässig ausgebildeten Zeichen ausgestattet. Die lichtdurchlässigen Zeichen sind auf einer Zwischenwand vorgesehen, di zwischen den Lichtquellen und der Mattglasscheibe angeordnet ist. Beim Aufleuchten einer Lichtquelle wird das zugeordnete Zeichen auf die Mattglasscheibe projiziert.
Derartige Anzeigegeräte werden z.B. in Kirchen für die Aufgabe der geweiligen Liednummer verwendet. Mir die Steuerung dieser Anzeigegeräte hat man bisher die Stromkreise der einzelnen Glühlampen an einer gemeinsamen Schalttafel zusammengefasst.
PA
(of V*
Dies bedeutet, dass vom Anzeigegerät bis zur Schalttafel mindestens η + 1 leitungen zu verlegen sind, wobei η die Anzahl der Glühlampen im Anzeigegerät darstellt. Bei einem Anzeigegerät für eine fünfstellige Zahl sind somit 51 leitungen notwendig.
Die Verlegung eines Kabels mit einer derart grossen Anzahl von Adern stösst in der Praxis auf erhebliche Schwierigkeiten. Bei grösseren Entfernungen zwischen der Schalttafel und dem Anzeigegerät werden die Kosten für die Kabelverlegung höher als die Kosten für das eigentliche Anzeigegerät. Ein weiterer lachteil der vorbekannten Konstruktionen besteht darin, dass für jedes darzustellende Zeichen auf der Schalttafel sowohl bei der Einschaltung als auoh bei der späteren löschung der Zeichen ein Schalter zu betätigen ist. Falls die einzelnen Zeichen gleichzeitig aufleuchten sollen, ist bei der Einschaltung als weiterer Schalter noch ein gemeinsamer Hauptschalter zu betätigen*
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein lichtruf- oder ein iiichtanzeigegerät zu schaffen, bei dem nur ein vieradriges Kabel für die Anzeige einer praktisch unbegrenzten Zahl erforderlichä ist. Weiterhin soll das neue Gerät eine «!gedrängte Raumform haben. ■
Zur lösung dieser Aufgaben wird ein lichtruf- oder licht— ' anzeigegerät vorgeschalgen, das sich durch mehrere nebeineinander angeordnete Zählmagnete auszeichnet'. Jedem Zahlenbzw. Buchstabenfeld des Gerätes ist ein Zählmagnet zugeordnet.
ft
Die Magnete werden über eine Telefonwählscheibe betätigt. Die Geräte können drahtgebunden oder drahtlos ausgeführt werden. Im letzteren Jail ist mit der Wählscheibe ein Kurzwellensender mit einem Dreikanal-Modulator kombiniert. Im Anzeigegerät ist ein entsprechender Empfänger angeordnet, der. die drei Eingangsrelais, ISI, MSA und löschrelais zum Ansprechen bringt. . ■
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Gegenstandssder Neuerung sind die Zählmagnete auf einer Relaissechiene angeordnet, und können durch eine Haube abgedeckt werden.
Damit die Buchstaben oder Zahlen auf der Mattglas- oder Kunststoffscheibe deutlich erscheinen, hat es sich als τοrteilhaft··■■· herausgestellt, die Mattglas- oder Kunststoffscheibe als Perl- oder Rippenscheibe auszubilden. . . .,
Weitere Kennzeichen und Merkmale der Neuerung ergeben-·sieh aus den Unteransprüehen und der folgenden Beschreibung vorteilhaftei beispielsweiser Ausführungsformen. . . . \- - . ■*·
Es zeigen:
!"ig. 1 das Anzeigegerät in perspektivischer Darstellung, lig.2 das Anzeigegerät mit entfernter. Matt gl-asö^oder.oKutist st off-
scheibe,
I?ig»3 die auf der Relais schiene angeordneten-Zählmagnete in
perspektivischer Darstellung, . »
Eig.4 die zugehörige Haube,
iig.5 die Wählscheibe im Aufriss zur Betätigung der Zählmagnete.
Der Kasten 1 des Anzeigegerätes weist vorn die Mattglas-, oder Kunststoffscheibe 2 auf, die z.B. mit fünf Zahlenfeldern ausgerüstet ist. In diesen Zahlenfeldern können, die Zahlen von 0-9 sichtbar gemacht werden. Zu diesem Zweck sind auf einer Zwischensehei"be 3, die aus der Pig.2 erkennbar ist, die genannten Zahlen in jedem Feld lichtdurchlässig angeordnet. Hinter jeder Zahl der fünf Felder befindet sich eine Lichtquelle, die über die Wählscheibe 4 zum Aufleuchten gebracht-werden kann. Wie sieh aus der !ig. 5 ergibt, ist diese Wählscheibe eine übliche Telefonwählscheibe.
Jedem Zeichenfeld der Scheibe 3 ist einer der Zählmagnete 5,6,7,8,9 zugeordnet. Diese Zählmagnete msen eine entsprechend der in dem Feld vorkommenden Anzahl von Zeichen eine gleiche Anzahl von Arbeitskontakten auf. Die Weiterschaltung der Dekaden erfolgt über den Zählmagneten 1o. Die Zählmagnete sind auf einer Relaisschiene 11 angeordnet. Sie können durch eine Haube 12 abgedeckt werden, die mit der Schiene 11 über Federbügel 13 und 14- form- und kraft schlüssig verbunden wird. Dex Gleichrichter 16 ist zur Gleichrichtung der angelegten Wechselspannung bestimmt.
Der Zählmagnetenreihe sind die Sieb- und Funkenlöschkondensatoren 15 zugeordnet. Davor befinden sich die MSI, ISA und Löschrelais. Der Zählmagnetenreiehe sind ein oder mehrere ÜTachf olgerelais 17 nachgesehalt et und vermeiden eine Überlastung
der Zählmagnete. Der Zählmagnet 9 in der Endstufe ist so ausgebildet, dass er eine Addition der gewählten Zahlen gestattet. Die Löschung der angezeigten Buchstaben oder Zahlen erfolgt über einen unterhalb der Wählscheibe angeordneten Sehaltknopf.
Das neue Anzeigegerät kann neben der Verwendung für kirchliche Zwecke auch als Bufgerät benutzt werden. Ferner ist es für eine Fertigungsüberwachung geeignet und kann auch als Addition-* gerät über alle Dekaden hinweg ausgebildet werden.

Claims (7)

Schutz ansprüche
1. Lichtruf- oder Liohtanzeigegerät, gekennzeichnet durch mehrere nebeneinander angeordnete Zählmagnete, wobei jedem Zahlen-r bzw. Buchstabenfeld des Gerätes ein Zählmagnet zugeordnet ist, welche Zählmagnete über eine Telefonwählscheibe betätigbar sind.
2. G-erät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Wählscheibe ein Lösclkiopf vorgesehen ist.
3. G-erät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählmagnete auf einer Relaisschiene angeordnet sind, welche Schiene über eine Haube abdeckbar ist.
4. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mattglas- oder Kunststoffscheibe als Perl- oder Rippenscheibe ausgebildet ist.
5. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Weiterschaltung der Dekaden ein Zählmagnet vorgesehen ist.
6. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein oder mehrere Fachfolgerelais zur Schaltung der Anzeigelampen zwecks Vermeidung der Überlastung der Zählmagnete.
7. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen eine Addition der gewählten Zahlen gestattenden Zählmagneten in der Bndstufe.
DE1963J0012109 1963-10-30 1963-10-30 Fernbedientes lichtruf- oder lichtanzeigegeraet fuer zahlen oder zeichen. Expired DE1887246U (de)

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DE1887246U true DE1887246U (de) 1964-02-06

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