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DE1886385U - Steg fuer saiteninstrumente. - Google Patents

Steg fuer saiteninstrumente.

Info

Publication number
DE1886385U
DE1886385U DE1963W0031468 DEW0031468U DE1886385U DE 1886385 U DE1886385 U DE 1886385U DE 1963W0031468 DE1963W0031468 DE 1963W0031468 DE W0031468 U DEW0031468 U DE W0031468U DE 1886385 U DE1886385 U DE 1886385U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bridge
blocks
string
instruments according
string instruments
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1963W0031468
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr Ing Wuestl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1963W0031468 priority Critical patent/DE1886385U/de
Publication of DE1886385U publication Critical patent/DE1886385U/de
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Description

Dr.-Ing. Hans Wüstl, Bubenreuth ü/Erl. , Waldstr. 41 - .-. "Steg für Saiteninstrumente" \ :
Die Erfindung "betrifft einen Steg für Saiteninstrumente, "bei dem die Auflage punkte- für die Saiten in deren Richtung verstellt werden können.
Derartige Stege, gestatten es, in .Abweichung von Stegen mit fester Saitenauflage die Mensur der einzelnen Saiten in gewissen Grenzen zu verlängern "bzw. zu verkleinern, wie es zum feinen Einstimmen des Instrumentes erforderlich ist.
Bei bekannten Stegen dieser Art wird die Verstellbarkeit dadurch erzielt, daß jede. Saite einzeln auf kleinen, am Stegkörper in Richtung der Saiten bewegbaren Klötzchen aufliegt, wenn in die Klötzehen kleine Schrauben eingedreht sind, die ihrerseits am hinteren.,, überhöhten Rand des Stegkörpers drehbar: gelagert sind. Beim Drehen dieser Schrauben, z.B. mittels eines Kleinen Schraubenziehers, werden die'
Klötzchen zwangsläufig in Längsrichtung der Saiten "bewegt.
Bei einer anderen bekannten Ausführung: geschieht das Verstellen der Klötzchen von Hand, nachdem die Klötzchen durch Anheben der Saiten etwas entlastet worden sind. Bei -solchen Stegen muß Vorsorge getroffen werden, daß die losen Klötzchen beim, plötzlichen Reißen der Saiten nicht herausfallen können. Zu diesem Zweck werden die Klötzchen in besonderen Führungen bewegt. So sind z.B. in den Stegkörper schwalbenschwanzförmige Hüten eingearbeitet, in welche die Klötzchen mit ihrem entsprechend ausgebildeten unterem Ende eingeführt werden. Solche Stegkonstruktionen haben einen komplizierten Aufbau und bedingen einen entsprechend großen Aufwand bei der Fertigung. Es kommt hinzu, daß die Klötzchen, wenn sie versehentlich etwas zu weit verschoben werden, aus den Führungen herausgleiten und heosbfallen.
Bei dem Steg gemäß vorliegender Erfindung sind diese Nachteile vermieden. Der Stegkörper hat eine ebene Auflagefläche für die einzelnen Klötzchen. Biesen ist eine sie seitlich führende, ihren Bewegungsweg begrenzende, sie nach oben sichernde Halterung zugeordnet .
Vorzugsweise wird dieser Erfindungsvorschlag derart verwirklicht, daß alle Halterungen zu einem Käfig zusammengefaßt sind. Der Käfig wird von oloen über die Klötzchen gestülpt und am Stegkörper "befestigt.
Der Käfig besteht vorteilhafterweise aus einem Rahmen mit Querleisten, welche die seitliche Führung und die Sicherung nach oben übernehmen, und mit einem.hochstehenden Rand, der den Bewegungsweg "begrenzt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung. Hierbei zeigen:
Jig. 1 einen Steg gemäß der Erfindung im Querschnitt;
Jig. 2 denselben Steg in Längsschnitt; I1Ig. 3 den gleichen Schnitt bei einer anderen
■* Ausführungsform und
I1Xg. 4 den Rahmen, schaubildlich.
Der Steg besteht aus dem Stegkörper 1 der auf den Körper 2 des Instrumentes aufgesetzt ist. Auf dem Stegkörper 1 ruhen die Klötzchen 3, die mur Aufnahme der Saiten 4 mit Ker"ben 5 versehen sind.
Allen Klötzchen 3 ist ein Käfig gemeinsam, welcher, wie schon erwähnt, sie bei ihrer Verschiebebewegung
seitlich führt, ihren Bewegungsweg "begrenzt und sie gegen Herausfallen nach oben sichert. Dieser Käfig "besteht aus dem Rahmen 6, welcher mit den Querleisten 7 versehen ist, die die seitliche führung der Klötzchen 3 übernehmen. Diese haben einen verbreiterten Fuß W, mit welchem sie unter die Führungsleiste 7 greifen. Auf diese Weise sind sie gegen Herausfallen nach oben gesichert. Der Rahmen 6 be-
zwischen
sitzt zwei/den Leisten 7 hochgezogene längsränder 8,
welche die Schiebebewegung der Klötzchen begrenzen.
Bs ist klar, daß anstelle des verbreiterten Fußteils 10 der Klötzchen ein anderes Querglied vorgesehen werden kann, z.B. ein Querstift 9> wie dies Fig. 3 zeigt.
Um eine leichte Verstellbarkeit der Klötzchen zu gewährleisten, muß zwischen dem Klötzchen und den Rändern der Ausnehmungen im Käfig ein kleines Spiel sein. Dies kann aber unter gewissen Bedingungen, z.B. wenn das Instrument mit einer Yibriervorrichtung und elektroakustischen Lautwiedergäbe gespielt wird, zu unliebsamen Geräuschen führen. Deshalb ist es gemäß der Erfindung vorgesehen, die Klötzchen aus nichtmetallischem Werkstoff, z.B. Kunststoff, herzustellen.
ferner hat es sieh als vorteilhaft erwiesen, die Oberfläche der Klötzchen, mit denen sie am Stegkörper aufsitzen, aufzurauhen. Bei Klötzchen aus Kunststoff kann diese rauhe Fläche gleich "beim Spritzen mit hergestellt werden.

Claims (8)

Schutzansprüche
1. Steg für Saiteninstrumente mit in Saiten-Richtung verstellbarer Saitenauflage, wobei auf einem am Instrument angebrachten Stegkörper die Saitenauflage bildende Klötzchen verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß für die Klötzchen eine sie seitlich führende, ihren Bewegungsweg begrenzende und sie nach oben sichernde Halterung vorgesehen ist.
2. Steg für Saiteninstrumente nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Halteiuigen aller Klötzchen zu einem Käfig zusammengefaßt sind.
3. Steg für Saiteninstrumente nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Käfig einen Rahmen mit Querleisten aufweist, welche die seitliche Führung und die 'Sicherung nach oben übernehmen, wobei die hochstehenden Längsränder des Rahmens den Bewegungsweg begrenzen.
4. Steg für Saiteninstrumente nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klötzchen mit einem die Querleisten des Rahmens untergreifenden Querstüek versehen sind.
5. Steg für Saiteninstrumente nach den Ansprüchen 1 bis 4j dadurch gekennzeichnet, daß als Querstück eine fußartige Verbreiterung der Klotzchen dient.
6. Steg für Saiteninstrumente nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Querstück ein die Klötzchen durchgreifender Querstift dient.
7. Steg für Saiteninstrumente nach.den Ansprüchen
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klötzchen aus Kunststoff hergestellt sind.
8. Steg für Saiteninstrumente nach den Ansprüchen
1 bis 7> dadurch gekennzeichnet, daß die Klötzchen an ihrer Gleitfläche aufgerauht sind.
DE1963W0031468 1963-11-02 1963-11-02 Steg fuer saiteninstrumente. Expired DE1886385U (de)

Priority Applications (1)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1886385U true DE1886385U (de) 1964-01-23

Family

ID=33184733

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1963W0031468 Expired DE1886385U (de) 1963-11-02 1963-11-02 Steg fuer saiteninstrumente.

Country Status (1)

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DE (1) DE1886385U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3331123C1 (de) * 1983-08-30 1984-06-28 Institute of Stringed Instruments Guitar & Lute (Institut für Saiteninstrumente Gitarre & Laute) e.V., 4000 Düsseldorf Untersattelhalterung für rein akustische Zupfinstrumente
DE4415512C1 (de) * 1994-05-03 1995-08-17 Dieter Stanzel Steganordnung für ein Saiteninstrument

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3331123C1 (de) * 1983-08-30 1984-06-28 Institute of Stringed Instruments Guitar & Lute (Institut für Saiteninstrumente Gitarre & Laute) e.V., 4000 Düsseldorf Untersattelhalterung für rein akustische Zupfinstrumente
DE4415512C1 (de) * 1994-05-03 1995-08-17 Dieter Stanzel Steganordnung für ein Saiteninstrument

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