DE1885768U - Kapodaster. - Google Patents
Kapodaster.Info
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- DE1885768U DE1885768U DE1963W0030880 DEW0030880U DE1885768U DE 1885768 U DE1885768 U DE 1885768U DE 1963W0030880 DE1963W0030880 DE 1963W0030880 DE W0030880 U DEW0030880 U DE W0030880U DE 1885768 U DE1885768 U DE 1885768U
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Landscapes
- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
Capodaster
Die Erfindung "bezieht sieh auf einen Gapodaster, der aus
einem gegen die Saiten zu pressenden und am Griffbrett einstellbaren
Querbalken "besteht, Dieser Querbalken ist am Instrumentenhals
derart leicht lösbar angeordnet, daß der gesamte Bezug der Saiten auf einmal höher gestimmt werden kann,
Bekannte Ausfülirungsf ormen solcher Gapodaster haben einen am
Querbalken seitlich ausschwenkbare und einhakbaren Bügel, der auf eine Verschraubung gegen den Hals des Musikinstrumentes
wie Gitarre od. dgl. verspannt werden kann. Diese Capodaster haben Nachteile in verschiedener Hinsicht. Sie sind
unhandlich und stören während des Spiels. Außerdem haben sie eine in das Blickfeld hineinfallende unschöne Ausgestaltung.
ntentanroalt Albert SdiDrhoff OnTn /"Rv>
Die herkömmlichen Capodaster haben einen Querbalken mit einem über seine Länge gleichförmig ausgestalteten
Polster. Da die Saiten verschiedene Dicken haben, werden die dicken Saiten so stark niedergedrückt, bis auah
die dünneren Saiten auf das Griffbrett niedergedrückt sind. Wegen des gleichmäßig ausgestalteten Polster des Querbalkens
entsteht der lachteil, daß die dickeren Saiten so stark niedergedrückt werden, daß ein genaues Stimmen des gesamten
Saitenzuges nahezu unmöglich ist. Außerdem wird die Haltbarkeit insbesondere der starken, umspannten Saiten erheblieh
beeinträchtigt. ;
Die aufgezeigten Nachteile und Schwierigkeiten
auf einfachste Weise zu beseitigen, hat die Erfindung zum
Zweck. Ihr Wesen wird insbesondere darin gesehen, daß der Querbalken für jede Saite mit einem Druckstock ausgerüstet
ist, das in einem -^ett höhenverschiedlich angeordnet und federnd
abgestützt ist.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung durch ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, und
zwar zeigt:
Abb. 1 einen Längsschnitt durch einen auf einen Saitenbezug
gedrückten Capodasterj
Abb.:2 den Capodaster der Abb. 1 im Querschnitt.
In Abbildung 1 ist der im Querschnitt dargestellte Hals eines Zupfinstrumentes wie Gitarre od. dgl. durch
die Ziffer 1 gekennzeichnet, auf dessen Griffbrett 2 die Saiten
atentanroalt Albert Sdillrhoff u WJtL/ ^x
3-8 durch den Querbalken gedruckt werden, der den Gapodaster
"bildet.
Der Querbalken besteht aus einem Bett 9» in
welchem für jede Saite 3 - 8 je ein Druckstüek 1o - 15 höhenversehieblich
angeordnet ist. Diese Druckstüeke 1o - 15» die
in Höhenri'chtung getrennt voneinander verschiebbar angeordnet sind, stützen sich durch eine federung 16 - 2o gegen das Bett
9 ab.
Jedem der Druckstüeke 1o - 15» ist eine federung
16 - 2o zugeordnet, die aus "Gummi od. dgl. elastischem Werkstoff besteht. Diese lederungen 16 - 2o haben verschiedene elastische
Eigenschaften derart, daß die einzelnen Druckstufe 1o 15
de,n gleichen Druck auf ihre Saiten 3-8 gegen das Griff brett 2 des Instrumentenhalses 1 ausüben. So ist beispielsweise die
lederung 16 des Druekstüekes 1o für die stärkste Saite 3 des
Bezuges gegenüber den anderen Abfederungen 17 - 2o am elastischsten.
Umgekehrt hat die federung 2o des Druekstüekes 15 für die
dünnste Saite 8 des Bezuges die geringste elastische Eigenschaft. Auf diese Weise wird erreicht, daß beim Aufsetzen des Capodaäters
gemäß der Erfindung die Saiten 3 - 8 des Instrumentenbezuges
gleichmäßig gegen das Griffbrett gedruckt werden. Dadurch hat
man es in der Hand, auf einmal ein genaues, höheres Stimmen des
Musikinstrumentes vorzunehmen. '
Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, den Druckstüeken 3-8 einen I-förmigen Querschnitt zu geben, wie
es die Abbildung 2 zeigt. Der Balken 21 der ΐ-förmigen Druekstücke
1o - 15» stützt sieh über die zugehörige Gummifederung
tentanroalt Albert Schnrhoff α,,ι, /τ)™
oipuing. ben/±sr Se[te
16-2ö gegen das Bett 9 ab» Die Stege 22 sind auf ihre zugehörigen
Saiten 3-8 des Instrumentenbezuges aufgedriiokt. Das
Bett 9 und auoh die Druckstoffe 1o - 15 "bestehen aus einem
harten Werkstoff, für den ein geeigneter Kunststoff zur .Anwendung
kommen kann, der für das Hoherstimmen des ezuges die
geeigneten Eigenschaften aufweist.
Es hat sieh als vorteilhaft herausgestellt, das Bett 9 mit einer T-förmigen Längsnut zu versehen, in welcher
die T-färmigen ^ruckstücke 1o - 15 mit ihren zugehörigen Abfederungen
16 - 2o eingeschoben sind·. HSa aus der Abbildung 2
ersichtlich, hat das -^ett 9 zwei nebeneinanderliegende Längsnuten
23 und 24, in welche zwei Reihen von T-förmigen Druckstükken
1o - 15 mit ihren verschiedenartigen Grimmifederungen 16 2O"
eingeschoben sind.
Der den Gapodaster bildende Querbalken 9 - 2©
wird durch ein Gummiband 25 an dem Instrumentenhals 1 befestigt
und auf den Saitenzug 3-8 gedrückt. Zu diesem Zweck sind die
Enden des G-ummibandes 25 durch Haken und Ösen od. dgl. Elemente
leicht lösbar miteinander verbunden. Auf diese Weise entsteht
ein fester Sitz und Halt des Oapodasters auf dem Instrumentenhals
ohne daß die 2a]_terung beim Spielen hindern, und ein
störendes Aussehen haben kann.
Claims (6)
1.) Gapodaster für Gitarre od. dgl. Zufpinstrument
dadurch gekennzeichnet, daß der Querbalken für jede Saite mit einem Druekstüek ausgerüstet ist, das in einem
Bett höhenverschiedlieh angeordnet und federnd 'angestützt ist.
2.) Capodaster nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch verschiedenartige Ausgestaltung der lederung für die.
Abstützung derart, daß die einzelnen Druckstücke den gleichen
auf ihre Seiten gegen das Griffbrett ausüben.
3.). Öapodaster nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druekstüeke einen T-fö'rmigen Querschnitt
haben, dessen Balken sich über eine G-ummifederung gegen das Bett
abstützt und dessen Steg auf die zugehörige Saite aufgedrückt ist. .
4.) Öapodaster nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bett eine T-förmige Mngsnut aufweist,.
in welcher die I-förmigen Druekstüeke mit ihren verschiedenartigen
Federungen eingeschoben sind.
5.) öapodaster nach Anspruch 1" - 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bett zwei nebeneinanderliegende längsnuten aufweist, in welchen zwei Reihen von T-förmigen Druekstüeken
mit ihren verschiedenartigen lederungen eingeschoben sind.
atentanroalt Albert SdiOrhoff ScIi/Βγ
Dipl.-lng. ' Sette·
6.) Capodaster nach Anspruch 1 - 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Querbalken durch ein den Hals der Gitarre umfassendes Gummiband /befestigt ist, dessen Enden
durch Haken und Ösen od. dgl. leicht lösbar miteinander verbunden sind.
Der Patentanwalt
ALBERT SCHURHOi1I
DIPI,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963W0030880 DE1885768U (de) | 1963-07-31 | 1963-07-31 | Kapodaster. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963W0030880 DE1885768U (de) | 1963-07-31 | 1963-07-31 | Kapodaster. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1885768U true DE1885768U (de) | 1964-01-09 |
Family
ID=33184500
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963W0030880 Expired DE1885768U (de) | 1963-07-31 | 1963-07-31 | Kapodaster. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1885768U (de) |
-
1963
- 1963-07-31 DE DE1963W0030880 patent/DE1885768U/de not_active Expired
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