DE1884462U - Flussigkeitserhitzer, insbesondere fuer zentralheizungen. - Google Patents
Flussigkeitserhitzer, insbesondere fuer zentralheizungen.Info
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Description
Flüssigkeitserhitzer insbesondere für Zentralheizungen.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Flüssigkeitserhitzer insbesondere für Zentralheizungen. Diese der Erfindung zu
Grunde gelegten Flüssigkeitserhitzer bestehen jeweils aus mindestens einem, innenberippten Wärmeaustauschrohr mit
einem Brennraum und einem an den Brennraum angeschlossenen sowie durch ein brennbares insbesondere flüssiges
Druckmedium gespeisten Brenner als Heizquelle und aus
einem RauchgassammeIrohr zum Ableiten der zwischen den
Innenrippen hindurchströmenden Heizgase.
Solche Flüssigkeitserhitzer werden in aufrecht stehender und in liegender Anordnung verwendet. Bas mindestens mit
einem Vorlauf- und Rücklauf-Anschlußstück versehene Wärmeaustauschrohr
wird hierbei von einem innenberippten Innenmantel und von einem diesen Innenmantel in geringem Abstand
umgebenden Aussenmantel gebildet. Der Zwischenraum zwischen dem Innenmantel und dem Aussenmantel hat "ein verhältnismäßig
kleines Volumen und bildet demgemäß auch nur einen kleinen Wasserraum, so daß sich diese Flüssigkeitserhitzer
infolge der Innenrippen durch eine große Heizfläche lind
im Zusammenhang damit infolge des kleinen Wasserraumes durch hohe Umlaufgeschwindigkeiten des erhitzten Wassers
bzw. der erhitzten Flüssigkeit auszeichnen. Der Trägheitsgrad dieser Flüssigkeitserhitzer ist mithin gering, so daß
bereits kurze Zeit nach der Inbetriebnahme eine Wärmeabgabe an den angeschlossenen Heizkörpern der Zentralheizung
erfolgt.
In Verlängerung des Innenmantels und. des Aussenmantels
ist an einem Ende des Wärmeaustauschrohres der ebenfalls
wassergekühlte Brennraum angeordnet, dessen Wasserraum mit
dem Wasserraum des Wärmeaustauschrohres einen durchgehenden Zwischenraum bildet, Die als Hochdruckbrenner oder nachbrenner ausgebildete und vorwiegend durch Öl gespeiste
Heizquelle ist bei den bekannten Flüssigkeitserhitzern fast durchweg im Boden des Brennraumes vorgesehen, so daß die
mittlere Längsrichtung der Flamme in Längsrichtung des Wärmeaustausehrohres verläuft. Es hat sich dabei herausgestellt,
daß ein beachtlicher Teil der Heizgase mit hoher Temperatur die freien Längsränder im Mittenbereich des
Wärmeaustauschrohres beaufschlagen und bedingt durch deren Entfernung bis zum wasserführenden Teil ihre Wärme nicht
schnell genug abgeben können. Der wesentliche Teil der
Innenrippen, nämlich ihr an dem wassergekühlten Innenmantel
des Wärmeaustauschrohres befindlicher Wurzelbereich wird durch Heizgase beaufschlagt die, wie Messungen im
Rauchgassammelrohr ergeben haben, dort eine erheblich
niedrigere Temperatur aufweisen, d.h. ihre Wärme abgegeben haben, Es entsteht somit eine Temperaturschichtung der
Rauchgase^ die zur Mitte hin sehr stark zunimmt und deren
mittlere Temperatur, die bei "der Wirtschaftlichkeitsberechnung
berücksichtigt werden muß, als zu hoch beurteilt wird» Der heizgasfreie, im wesentlichen zylindrische Zwischenraum
zwischen den Abwinklungen der freien Längsränder der Innenrippen ist an den Enden durch pilzartige Pfropfen verschlossen,
deren größter Durchmesser den Durchmesser des sich im Bereich der Längsachse des Wärmeaustauschrohres erstreckenden
Zwischenraumes nicht nennenswert überschreitet.
Durch die ungünstige Beaufschlagung der Innenrippen des
Wärmeaustausehrohres in radialer Richtung durch die aus
dem Brennraum ungeregelt und sehr schnell abströmenden
sowie demgemäß eine sehr hohe Temperatur aufweisenden Heizgase, werden die von den helssen Heizgasen zunächst
bestrichenen Teile der Innenrippen und der dem Brennraum zuliegende Pfropfen in kurzer Zeit insbesondere an der
Einmündungssteile der Heizgase in das Wärmeaustauschrohr
durch Verbrennen bzw. Verzundern zerstört, da diese Teile zugleich auch vom Wassermantel des Wärmeaustausehrohres
am weitesten entfernt und damit auch nur mangelhaft gekühlt sind. Durch das ungeregelte schnelle Abströmen der
Heizgase aus dem Brennraum bleibt es im Wassermantel auch verhältnismäßig kühl, so daß der Brennraum zur Erwärmung
des umlaufenden Wassers bzw. der umlaufenden Flüssigkeit
nicht in dem Maße beiträgt wie dieses beim Wärmeaustauschrohr
der Fall ist. Die Wärmeausnutzung der Heizgase für die
Erhitzung des Wassers ist mithin nicht nur äußerst ungünstig sondern auch die Lebensdauer des Flüssigkeitserhitzers ist
verhältnismäßig kurz. Darüber hinaus ist auch eine restlose Verbrennung des zugeführten Brennstoffes nicht gegeben,
weil durch den bekannten pulsierenden Verbrennungsvorgang
nicht unbeachtliehe Mengen bzw, eine nicht unbeachtliche Anzahl von Flüssigkeitströpfchen des zerstäubten Brennstoffes bzw» Heizöles in die kühleren Aussenzonen des Brennraumes
geschleudert und vom Flammenkegel des Brenners nicht
mehr erfaßt werden. Diese umhervagabundierenden Brennstofftröpfchen
tragen lediglich zu einer erhöhten Rußbildung bei, wie auch aus einem am RauchgaseammeIrohr abgenommenen
Rußbild ohne weiteres feststellbar ist, ganz abgesehen davon,
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daß dadurch der Brennraum auch öfters einer Reinigung
bedarf.
Obwohl sich die zuvor erläuterten Flüssigkeitserhitzer gegenüber den bekannten Heizkesseln für Zentralheizungen
durch einen kleinen Trägheitsgrad, einen kleinen Konstruktionsaufwand für eine vorgegebene Heizleistung und insbesondere
durch einen kleinen Platzbedarf auszeichnen, sind diese Flüssigkeitserhitzer aus den oben dargelegten Gründen
sowohl im Betrieb als auch in der Herstellung bzw, Anschaffung insbesondere infolge ihrer kurzen Lebensdauer
noch verhältnismäßig unwirtschaftlich. Außerdem wird bei
Verwendung von Hochdruckbrennern als Heizquelle auch tder pulsierende Verbrennungsvorgang infolge seines geräuschvollen
Ablaufes als außerordentlich lästig empfunden.
Es besteht daher die Aufgäbe der Erfindung darin, den bekannten
Flüssigkeitserhitzer insbesondere für Zentralheizungen, bestehend aus mindestens einem innenberippten Wärmeaustauschrohr
mit einem Brennraum und einem an dem Brennraum angeschlossenen sowie durch ein brennbares, insbesondere
flüssiges Druckmedium gespeisten Brenner als Heizquelle und aus einem Rauchgassammeirohr zum Ableiten der zwischen
den Innenrippen hindurchströmenden Heizgase, so weiter zu bilden, daß durch Verlangsamung der Abströmgeschwindigkeit
der Heizgase aus dem Brennraum und ihre Verdrängung in die Aussenzonen des Wärmeaustauschrohres eine weitaus
größere Wärmeabgabe der Heizgase an den Wassermantel des Flüssigkeitserhitzers gewährleistet wird.
Diese Aufgabe wird in vorteilhafter Weise gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß bei lotrechter Anordnung des
Flüssigkeitserhitzers von dem koaxial bzw. parallelachsig
an jedes Wärmeaustauschrohr angeschlossenen sowie vom Brenner
querbeaufschlagten Brennraum durch eine Drosselscheibe
ein Verteilerraum abgetrennt ist, der gegenüber der Drosselöffnung einen zu dieser koaxial angeordneten sowie den
Mittenbereich des Wärnieaustauschrohres an der Einmündungsstelle für die Heizgase abdeckenden Verdrängerkörper aufweist.
Der Verdrängerkörper kann hierbei zum Einstellen eines
gleichbleibenden, vom jeweiligen Schornsteinzug unabhängigem inneren Widerstandes des Flüssigkeitserhitzers
axial verschiebbar und feststellbar am Wärmeaustauschrohr gelagert werden. Auch kann der Durehmesser der Drosselöffnung
etwa stufenweise veränderbar sein, wozu in der Drosselscheibe zum Verändern des Durchmessers der Drosselöffnung
mehrere, nach Art von Herdringen ineinandergreifende und eine größtmögliche Drosselöffnung abdeckende Ringscheiben
angeordnet werden. In vorteilhafter Weise wird der Verdrängerkörper
von einem an den Enden halbkugelartig bzw.
pilzförmig gestalteten Hohlzylinder gebildet, dessen dem Brennraum zugekehrtes halbkugelartige bzw. pilzförmige$
Ende aus einem hitzebeständigen Werkstoff hergestellt ist.
Ein auf diese Weise ausgebildeter Flüssigkeitserhitzer ermöglicht eine hohe Ausnutzung der durch die Verbrennung
z.B. von zerstäubtem Heizöl gebildeten Heizgase, weil durch die Drosselscheibe das Abströmen der Heizgase aus dem Brennraum
erheblieh verlangsamt wird. Durch das verlangsamte
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Abströmen wird die hohe Temperatur der Heizgase zum Teil
bereits an den durch Aufnahme des Rücklaufwassers am stärksten
gekühlten Innenmantel des Brennraumes abgegeben, so daß
der Brennraum praktisch mit dem gleichen Anteil wie das Wärmeaustauschrohr an der Erhitzung der umlaufflüssigkeit
beteiligt ist. Insbesondere werden die in dem oberhalb der Drosselscheibe befindlichen Verteilerraum eingeströmten
und bereits etwas abgekühlten Heizgase durch den Verdrängerkörper gegen die · Aussenzonen der von den Innenrippen gebildeten
Heizkanäle des Wärmeaustausehrohres abgedrängt, die
gegenüber der sich um die Längsmittelachse erstreckenden Innenzone wesentlich besser gekühlt und damit gegen Verbrennen
wirksam geschützt sind. Dadurch werden nunmehr die Aussenzonen gegenüber der bisher üblichen Ausführungsform
des Flüssigkeitserhitzers wesentlich mehr bzw. höher erwärmt, so daß nochmals eine weitere zusätzliche Ausnutzung
der Heizgase erfolgt, die alsdann mit einer in jeder Weise
noch vertretbaren Temperatur in das Rauchgassammelrohr und
darauf in den Schornstein einströmen.
Darüber hinaus wird durch die gekennzeichneten Maßnahmen
auch der zerstäubte Brennstoff im Brennraum erheblieh besser
und vollständiger verbrannt, weil der Brennraum durch die das Abströmen der Heizgase verlangsamenden Drosselscheibe
zugleich als eine Nachverwirbelungskammer wirkt, in welcher die durch den pulsierenden Ablauf des Verbrennungsvorganges
umhergeschleuderten Brennstofftröpfchen nochmals intensiv
mit der Verbrennungsluft durchmischt und dadurch in dem heissen Brennraum ohne weiteres vollständig verbrannt werden.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist noch dadurch
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gegeben, daß die Pulsationserseheinungen praktisch, nicht
mehr auftreten, so daß sich der gemäß der Erfindung ausgebildete Flüssigkeitserhitzer auch durch eine aüsserordentlich
geräuscharme Betriebsweise auszeichnet.
Schließlich wird durch den nach der Erfindung gestalteten
Flüssigkeitserhitzer noch ein sehr beachtenswerter Vorteil dadurch erzielt, daß der innere, einem optimalen Wirkungsgrad des Flüssigkeitserhitzers sowohl bei der unteren als
auch oberen Belastungsgrenze entsprechend äses? Widerstand
unabhängig von dem jeweiligen Schornsteinzug genau einstellbar ist. Ist beispielsweise festgestellt worden, daß
der optimale Wirkungsgrad eines Flüssigkeitserhitzers bei einem Unterdruck von 0,5 mm Wassersäule im Rauehgassammelrohr
bzw, im Brennraum gewährleistet ist und wird dieser Flüssigkeitserhitzer in ein Gebäude mit einem Schornsteinzug
beispielsweise von 2 mm Wassersäule eingebaut, so kann durch Verstellen des Verdrängerkörpers oder durch Verändern
der Drosselöffnung bzw. durch gleichzeitiges Einstellen des
Verdrängerkörpers und der Drosselöffnung der Strömungswiderstand der Heizgase durch den Flüssigkeitserhitzer hindurch
für eine bestimmte Belastungsgrenze soweit erhöht werden, bis sich ein innerer Widerstand einstellt, der dem inneren
Widerstand entspricht, bei dem der optimale Wirkungsgrad des Flüssigkeitserhltzers erzielbar ist.
Der gemäß der Erfindung ausgebildete Flüssigkeitserhitzer
ist somit nicht nur in Bezug auf Anschaffung und Herstellung und Platzbedarf sondern insbesondere auch in der Betriebsweise hinsichtlich einer hohen Wärmeausnutzung der
Heizgase, des zugeführten Brennstoffes, eines praktisch
geräuschlosen Verbrennungsvorganges und der Gewährleistung
eines optimalen Wirkungsgrades bei einer langen Lebensdauer
ausserordentlich wirtschaftlich.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, das weitere
Erfindungsmerkmale erkennen lasst. Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen
Flüssigkeitserhitzer, Fig. 2 einen Querschnitt durch den
Flüssigkeitserhitzer nach der Linie II - II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch einen
im Brennraum des Flüssigkeitser-• hitzers angeordneten Verdrängerkörper.
Jeder Flüssigkeitserhitzer wird in der Gebrauchslage grundsätzlich
lotrecht angeordnet und von einem Wärmeaustauschrohr
1, einem Brennraum 2 mit einem angeschlossenen und
dem Brennraum quer zur Längsrichtung des Flüssigkeitserhitzers beaufschlagenden Brenner 3 und von einem Rauchgassammelrohr
4 gebildet.
Das Wärmeaustauschrohr 1 besteht in bekannter Weise aus
einem Aussenmantel 5 und aus einem Innenmantel 6 mit einer
großen Anzahl von Innenrippen 7. Die Innenrippen 7 erstrecken
sich in radialer Richtung zur Längsmittelachse und zugleich über die gesamte Länge des Innenmantels. Ihre
freien inneren Längsränder sind so abgewinkelt, daß die
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Längskanten der Abwinklungen 8 dicht aneinander liegen fr und einen zylindrischen Zwischenraum 9 einschließen, der
einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser aufweist. An den dicht nebeneinander liegenden Längskanten der Abwinklungen
können die Innenrippen 7 miteinander verschweißt werden. In etwa gleicher Weise sind die Innenrippen an den dem
Innenmantel 6 zugekehrten Längsrändern ausgebildet. Sie
können mit den Abwinklungen 10 an einem besonderen Innenmantel angeschweißt werden oder die Abwinklungen bilden
nach ihrer gegenseitigen Verschweißung selbst den Innenmantel des Wärmeaustauschrohres.
Ein derart ausgebildeter Innenmantel 6 wird in geringem
Abstand von dem Aussenmantel 5 umschlossen. Der dabei entstehende Zwischenraum hat ein verhältnismäßig kleines Volumen
und dient zur Aufnahme der zu erhitzenden Umlaufflüssigkeit.
Der Aussenmantel 5 des. Wärmeaustauschrohres 1 bildet
zugleich auch den Aussenmantel für den ebenfalls flüssigkeits^^gekühlten
Brennraum 2. Der Durchmesser des Brennrauminnenmantels 11 ist jedoch erheblich größer als der Durchmesser des Innenmantels 6 des Wärmeaustausehrohres 1* Im
Boden 12 des Brennraumes 2 kann im Bedarfsfalle noch eine Schauöffnung 13 vorgesehen werden, die alsdann auch zur
Durchführungen z.B. von Temperaturmessungen, Unterdruekmessungen,
Beobachtungen u.dgl. verwendbar ist.
In der Nähe des Bodens 12 durchsetzt das Brennrohr des
z.B. unter hohem Druck durch Heizöl gespeistem Brenners 3
den Doppelmantel des Brennraumes 2 in radialer Richtung.
Die in gleicher Richtung sich bildente Flamme wird an der gegenüberliegenden Stelle des zylindrischen Brennrauminnenaantels
nach beiden Seiten umgelenkt, so daß in der Drauf-
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sieht auf den Brennraum gesehen von dem verbrennenden Brennstoff luftgemisoh zwei etwa ellipsenförmig verlaufende Strömungskreisläufe gebildet werden. Der z.B. mittels eines
Thermostates in Abhängigkeit von der Vorlauftemperatur der erhitzten Flüssigkeit gesteuerte Brenner mitsamt den zum
Steuern notwendigen Zusatzgeräten ist bekannt und bedarf keiner weiteren Erläuterung, zumal er aueh ausser seiner
besonderen Anordnung am Flüssigkeitserhitzer keinen Bestandteil der Erfindung bildet.
Die beim Verbrennungsvorgang entstehenden heissen Heizgase durchströmen alsdann die von den Innenrippen 7 und den
Innenmantel 6 des ITärmeaustausohrohres i gebildeten Heizkanäle, in welchen sie einen großen Teil Wärme abgeben.
Anschließend gelangen sie in das RauchgaseammeIrohr 4 und
von hier in den Schornstein. Der zylindrische, von den Innenrippen gebildeten und die Längsmittelaehse des Wärmeaustauschrohres
aufweisende Zwischenraum 9 wird hierbei nicht von den Heizgasen durchströmt, weil zumindest sein
deia Brennraum zugekehrtes Ende verschlossen ist.
Um zu verhindern, daß die Heizgase zu schnell aus dem gegenüber
dem Wärmeaustauselyrohr stärker gekühlten Brennraum
abströmen und um gleichzeitig zu erreichen, daß auch die durch den pulsierenden Verbrennungsvorgang in die kühleren
Aussenzonen des Brennraumes geschleuderten Brennstofftröpfchen
mit der angesaugten Verbrennungsluft gut durchmischt
und ebenfalls restlos verbrannt werden, ist erfindungsgemäß oberhalb des Flammenbereiches des Brenners eine Drosselscheibe
14 mit einer Drosselöffnung 15 im Brennraum angeord-
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net worden. Durch diese Drosselscheibe 14 wird vom eigentlichen
Brennraum oberhalb des Flammenbereiches ein Verteilerraum
l6 für die Heizgase abgetrennt* Im Verteilerraum
ist koaxial zur Drosselöffnung 15 und damit auch zum Wärmeaustauschrohr 1 ein Verdrängerkörper 17 vorgesehen, dessen
Durchmesser vom Durchmesser der Drosselöffnung 15 etwas
nach oben oder unten abweichen kann und welcher gegenüber
der Drosselscheibe 14 einen Abstand aufweist, der etwa ein Drittel des Durchmessers der Drosselöffnung beträgt, die
ihrerseits einen Durchmesser aufweist, der etwa dem Radius des Brennraumes entspricht.
Es hat sich herausgestellt, daß durch diese Ausbildung das Abströmen der Heizgase aus dem Brennraum erheblich verlangsamt
und dadurch ein großer Wärmeanteil der Heizgase bereits
an die Innenwandung des an der tiefsten Stelle die abgekühlte
Rücklaufflüssigkeit aufnehmenden Brennraumes abgegeben
wird. Insbesondere sind dadurch auch die geräuschvollen Pulsationserscheinungen praktisch überhaupt nicht
mehr wahrnehmbar und die umhergeschleuderten Brennstofftröpfchen infolge ihrer guten Durchmischung mit der Verbrennungsluft
der restlosen Verbrennung zugeführt xvorden. Durch den Verdrängerkörper werden die aus der Drosselöffnung
verlangsamt ausströmenden Heizgase in die Aussenzonen der von den Innenrippen gebildeten Heizgaskanäle des Wärmeaustauschrohres
geleitet und dabei gleichmäßig verteilt. In diesen Aussenzonen können die Heizgase gegenüber der
bekannten vorwiegend im Bereich der Längsmittelachse erfolgten Heizgasführung einen erheblich größeren Wärmeanteil abgeben, da die hauptsächliche Wärmeabgabe an die Innenrippen
nunmehr im Bereich des Wassermantels erfolgt. An keiner
Stelle des Flüssigkeitserhitzers werden Temperaturen erreicht,
die zu einer Zerstörung dieser Stelle führen können.
Diese Vorteile und der optimale Wirkungsgrad werden in
allen Fällen aber immer nur dann gewährleistet, wenn der
vom Schornsteinzug abhängige innere Widerstand des Flüssigkeitserhitzers
stets gleich ist. Ist beispielsweise der Schornsteinzug größer als er für die Erzielung des optimalen
Wirkungsgrades notwendig ist, so wird im Brennraum viel Verbrennungsluft angesaugt, die nicht nur erwärmt wer·*-
den muß, sondern auch die Flammenbildung stört oder die
Flamme sogar ausbläst. Es liegt auf der Hand, daß bei nicht gleichbleibendem Schornsteinzug bzw. bei nicht gleichblei-~ =
bendem inneren Widerstand die Wärmeleistung des Flüssigkeitserhitzers absinken muß.
Um daher die bereits auch schon in der Einleitung erläuterten Vorteile unabhängig von den jeweiligen Betriebsverhältnissen
zu ermöglichen, ist gemäß der Erfindung der Verdrängerkörper 17 axial verschiebbar und einstellbar sowie
feststellbar ausgebildet. Er wird hierzu an dem einen Ende einer Stange 18 befestigt, die in dem heizgasfreien Zwischenraum
9 des Wärmeaustauschrohres 1 geführt und an dem in das Rauchgassammelrohr 4 hineinragende Ende z.B. durch einen
Schraub- Klemmverschluß 20 od. dgl. in der Höhe einstellbar und feststellbar ist. Dadurch können die aus der Drosselöffnung 15 ausströmenden Heizgase mehr oder weniger gedrosselt
und damit der innere Widerstand des Flüssigkeitserhit-
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zers an dem optimalen Wirkungsgrad ermöglichenden Schornsteinzug
angepaßt werden.
Diese Einstellung kann auch so erfolgen, daß der Durchmesser der Drosselöffnung 15 verändert wird. Beispielsweise
kann dieses dadurch geschehen, daß die Drosselscheibe Ik eine größtmögliche Drosselöffnung 15 erhält, die
durch mehrere nach Art von Herdringen ineinandergreifenden Ringscheiben 21 stufenartig verkleinert wird. Hierbei
kann auch so vorgegangen werden, daß durch Herausnahme oder durch Einlegen von Ringscheiben 21 in die Drosselöffnung
der Drosselscheibe Ik eine grobe Voreinstellung und durch
eine axiale Verschiebung bzw. Einstellung des Verdrängerkörpers 17 eine Peineinregelung des inneren Widerstandes
des Flüssigkeitserhitzers erfolgt. Schließlich kann die Drosselscheibe Ik im Brennraum 2 auch auf Vorsprüngen,
Laschen, Stege 22 od. dgl. des dem Brennraum im Durchmesser begrenzenden Innenmantels 11 lose aufgelegt und durch Unterlagen
in der Höhe einstellbar ausgebildet werden.
Der Verdrängerkörper 17 hat einen Durchmesser, der etwa viermal so groß ist als der Durchmesser des heizgasfreien
zylindrischen Zwischenraumes 9 des Wärmeaustauschrohres 1. Er wird von einem zylindrischen Hphlzylinder 23 gebildet,
an dessen Enden zwei halbkugelförmige bzw. pilzartige Böden 2k und 25 angeschweißt sind. Der dem-Brennraum 2
zugekehrte Boden 24 besteht dabei aus einem hitzebeständigem Werkstoff . Der gegenüberliegende Boden 25 ist im
Scheitelbereich flächenartig abgedreht, um einen profilierten Drehkörper 26 anschweißen zu können, der eine Bohrung
zum Einschweißen des benachbarten Endes der Stange 18 auf-
weist, Vgl. Al)Tb, 3. Palls die Einstellung des inneren Widerstandes
des Flüssigkeitserhitzers lediglich durch Verändern des Durchmessers der Drosselöffnung 15 und der Höhe der
Drosselscheibe 14 erfolgt, so kann der Verdrängerkörper auch unmittelbar und fest an dem Wärmeaustauschrohr 1 befestigt werden.
Wird der Flüssigkeitserhitzer mit mehreren Wärmeaustauschrohren ausgeführt so werden die einzelnen Wärmeaustauschrohre
parallelachsig zwischen zwei Platten angeordnet in denen, entsprechend ihrer lichten Weite an den Stirnenden
Durchbrechungen angeordnet sind. An diese Platten ist einerseits der Brennraum und andererseits das Rauchgassammelrohr
angeschlossen. Die Wasserräume der einzelnen
Wärmeaustauschrohre sind mit dem Wasserraum des Brennraumes verbunden.
Claims (1)
- Sehutzansprüche1, Flüssigkeitserhitzer insbesondere für Zentralheizungen, bestehend aus mindestens einem vmä: innenberippten Wärmeaustausehrohr mit einem Brennraum und mit einem an dem Brennraum angeschlossenen sowie durch ein brennbares insbesondere flüssiges Druckmedium gespeisten Brenner als Heizquelle und aus einem Rauchgassammeirohr zum Ableiten der zwischen den Innenrippen hindurchströmenden Heizgase j dadurch gekennzeichnet, daß bei lotrechter Anordnung des Flüssigkeitserhitzers von dem koaxial bzw, parallelachsig an. jedes Wärmeaustauschrohr (l) angeschlossenen sowie vom Brenner (3) querbeaufschlagten Brennraum (2) durch eine Drosselscheibe (14) ein Verteilerraum (16) abgetrennt ist, der gegenüber der Drosselöffnung (15) einen zu dieser koaxial angeordneten sowie den Mittenbereich des Wärmeaustauschrohres an der Einmündungsstelle für die Heizgase abdeckenden Verdrängerkörper (17) aufweist,2« Flüssigkeitserhitzer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdrängerkörper (17) zum Einstellen eines gleichbleibenden, vom Schornsteinzug unabhängigen inneren Widerstandes des Flüssigkeitserhitzers axial verschiebbar und feststellbar am Wärmeaustauschrohr (l) gelagert ist.3. Flüssigkeitserhitzer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdrängerkörper (17) zum Verschieben und Feststellen an einer Stange (IS) befestigt- 2 —ist, die in dem die Längsmittelachse des Wärmeaustausehrohres (1) aufweisenden heizgasfreien und von den Abwinklungen (8) der Innenrippen (?) gebildeten Zwischenraum (9) geführt und an dem in das Rauchgassammeirohr (4) hineinragenden Ende einstellbar ausgebildet ist.4. Flüssigkeitserhitzer nach den Ansprüchen 1 Ibis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Drosselöffnung (15) etwa stufenweise veränderbar ist, wozu in der Drosselscheibe (14) zum Verändern des Durchmessers der Drosselöffnung mehrere, nach Art von Herdringen ineinandergreifende und eine größtmögliche Drosselöffnung abdeckende Ringseheiben (21) angeordnet sind,5* Flüssigkeitserhitzer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselscheibe (14) auf Forsprüngen, Laschen, Stegen (22) od. dgl, des den Brennraum (2) begrenzenden Innenmantels (H) lose aufgelegt und z.B. durch Unterlagen in der Höhe einstellbar ist,6, Flüssigkeitserhitzer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Drosselöffnung (15) in der Drosselscheibe (14) etwa dem Radius des Brennraumes (2) entspricht.7. Flüssigkeitserhitzer nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdrängerkörper (17) von einem an den Enden mit halbkugelartig bzw» pilzförmigen Böden (24 und 25) abgeschlossenen Hohlzylinder (23) gebildet ist, dessen dem Brennraum (2) zugekehrter halbkugelartigebzw« pilzföriaige Boden (24) aus einem hitzefoeständigen Werkstoff hergestellt ist.8. Flüssigkeitserhitzer nach den Ansprüchen 1 bis 7} dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Verdrängerkö'rpers (17) mindestens viermal so groß wie der Durchmesser des heizgasfreien, die Längsmittelachse des Wärmeaustauschrohres (l) aufweisenden Zwischenraumes (9) ist»
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH45654U Expired DE1884462U (de) | 1963-07-26 | 1963-07-26 | Flussigkeitserhitzer, insbesondere fuer zentralheizungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1884462U (de) |
-
1963
- 1963-07-26 DE DEH45654U patent/DE1884462U/de not_active Expired
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