DE1884109U - Gartenfuetterhaeuschen fuer frei lebende kleinvoegel. - Google Patents
Gartenfuetterhaeuschen fuer frei lebende kleinvoegel.Info
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Classifications
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- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K31/00—Housing birds
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-
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Description
Bremen, den 7* August 1963 B 3037
Helmuth Barkemeyer , Bookholzberg
G-artenfütterhäuschen für freilebende Kleinvögel
Die bekannten IMitterhäusehen für freilebende Kleinvögel
bestehen aus einer meist auf einer oder mehreren Stützstangen befestigten das "Futter aufnehmenden Platte, die
wiederun eine gegen Witterungseinflüsse} z$B, Regen, Schnee
schützende tiberdaohung aufweist, -wobei zwischen der futterplatte
und der Überdachung ein Baum freibleibt, den den Vögeln beim Aufnehmen des !"utters die allseitige Beobchtung
der Umgebung des Pütterhäuschen gestattet und ihnen damit
das Gefühl der Sicherheit gibt, andererseits aber auch den Menschen die Beobachtung der Tögel bei der lutteraufnähme
ermöglicht.
Die bekannten.Mutterhäuser zur Aufstellung im Garten
bilden oft eine verkleinerte Darstellung menschlicher Wohnhäuser. Sie besitzen oftmals nach außen vorstehend-e
Anflugstangen und nehmen wenig Rücksicht auf die Eigenarten der nützlichen Kleinvögel, wie z.B. der Meisen,
denen die Winterfütierung in erster ünie gilt.
Die Heue rung bezieht sich auf ein Grartenfütterhäusohen
mit relativ breiter Ausladung, verhältnismäßig großem
Dachüberstand und relativ geringer Bauhöhe,
Die Herstellung oder.Verkleidung von Mutterhäusern aus
bzw. mit geschnittenem mit Binde versMienem Katurholz
ist bereits allgemein gebräuchlich.
Die Neuerung bezieht sich auf ein das Aussehen eines
strohgedeckten Bauernhauses nachahmendes lüttberhäuschen
besonderer Bauart. Die G-rÖßenverhäl4.nisse der einzelnen
"■■■'■' — g —
Bauelemente sind entsprechend abgestimmt.
Das fütterhäusοhen ist als Musterbeispiel auf
Zeichnung dargestellt und wird nachstehend beschrieben.
fig, 1 zeigt eine Ansicht des Häuschens von einer Stirnseite.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch das Muster nach . 1.
fig. 3 zeigt eine Ansicht des Musters nach figur 1 von einer Seite.
fig. 4 und 5 zeigen Sonderausführungen des Daches,
Das fütterhaus besteht aus der G-rundplatte 1 mit vier
darauf stehenden .mit ihr fest verbundenen und die beiden
Dachrahmen 2 und 3 tragenden und auch mit diesen fest " verbundenen Stützen 4,5,6 und ?, Jeder Dachrahmen besteht
aus drei mit Abstand voneinander sich erstreckenden flaohstäben
8,9,10, die mit zwei an den Enden der längslaufenden
füschstäbe 8,9,10 quer zu diesen verlaufenden flachstäben
11 und 12 zu festen Bahmenkörpern verbunden sind, die auf
die oben schräg abgeschnittenen Enden der Stützen 4,5,6,7 aufgesetzt und befestigt sind. Im Bereich des Dachfirstes
befindet sich infolge der relativ dicken das Satteldach bildenden beiden Bahmen 2,3 mit einer dicken mehrlagigen
Schilfabdeckung eine längslaufende nach oben offene ^
Binne 13, die bei der Ausführung nach fig. 3 mit einem
gebündelten Paket Schilfrohr 14 abgedeckt ist. Dieses Bündel ist mittels Drahtbindung fest mit dem Dachstuhl
verbunden. Die Stirnseiten des Dachfirstes und der umlaufende Band der Grundplatte sind mit längiges^altenen
Birkenknüppeln15 verkleidet. Die Befestigung ist mittels
Hagelung vorgenommen.
«~ 3 —
Aus !ig·! ist ersichtlich, dass die Randverkleidung der
Grundplatte an einer Stelle 16 ausgespart ist, so. dass futterrückstände bequem von der G-rundplatte abgefegt
■werden tonnen- Die innere Bauhöhe a des.Häuschens ist
etwa doppelt so gross wie die Entfernung zwischen
Dachrand und der G-rundplatte 1 (lig.5)} also etwa
Ή2. a. An den beiden Stirnseiten des Häuschens sind die
beiden Stützen 4*5 bezw*6,7 mittels je einer Querversteifung
1?j18 , die als Sitzstange dienen kann, fest
miteinander verbunden. Die Querversteifungsglieder werden
zweckmässig zur Erhöhung der Winkelsteifigkeit des Häuschens
in die Stützen 4,5*6,7 eingelassen, denn bei der lorrnalausführung
des Häuschens (fig.l und 4) sind die den Dachbelag tragenden beiden Rahmen ( 2,3 ) längs des Dachfirstes
nicht besonders miteinander verbunden. Der Dach- abstand
χ über dem Rand der G-rundplatte 1 (Hg.3) beträgt
etwa V2. a*
Bei dem Beispiel nach Mg.4 besteht der Dachbelag '_
aus einer Schicht Dachpappe 19» die auf jedem Rahmen aufgenagelt
ist. Jedes Stück Dachpappe ist an der Oberseite mit nur einer Schicht Schilfrohr oder Stroh
beklebt. Der Winkel 13 am Dachfirst ist mit einem Stück Rundholz 2o oben abgedeckt. . .
Eine besonders einfache Dachausführung zeigt Jig,5-Hierbei
sind beide Rahmen 2 und 3 unter Überdeekung
des Dachfirstes mit einer durchlaufenden Dachpappenbahn
21 "überdeckt und also mit einander fest verbunden· Die Oberfläche dieser Dachpappe kann gegebenenfalls. mit
von oben nach unten laufenden eingeprägten Rillen versehen sein, Yi/obei die Rücken dieser Rillen mittels
he Hein. !Farbauftrag eine Hachahmung von Schilfrohr darstellen
können, line besondere firstverkleidung ist
hierbei entbehrlich» . .
,-■■_- 4 - :
Sie ]?irstabdec.k:ungen, also ein Schilfrohrbündel oder
ein Stück Knüppelholz, welches der "Lange des Daches
entspricht, werden mit mehreren sie aufnehmenden Draht schlingen befestigt, deren Enden unterhalt) des
Daches an den Kahmenkörpern 2 und/oder 3 festgelegt
sind. Solche wulstförmigen Abdeckungen d es Dachfirstes
erleichtern den Yögeln das Anfliegen, Denn sie setzen sich oft auf das Dach, um die Umgegend der
Füttersteile zu "beobachten, bevor sie in das Innere
des Häuschens fliegen* ' - ■ /...
Schutzansprliche
Claims (8)
- UIr, WinterPatentingenieur(23) Bremen 1, Emll-Trinkler-Str. ΪTelefon:++42-46Bremen, den 7.August 1963.SchutζansprächeAn den Seiten offenes Gartenfütterhäuschen für frei lebende Kleinvögel, bestehend aus einer das [Futter aufnehmenden horizontalen Grundplatte (1) und vier auf dieser Grundplatte aufrecht stehenden ein Satteldach tragenden Stützen ( 4,5,6,7 %t wobei diese Stützen sowohl mit der Grundplatte (1) als auch mit dem Dachkörper ( 2,3 ) fest verbunden sind, und wobei die Ränder des Dachkörpers an den Stirnseiten des Satteldaches und der umlaufende Hand der Grundplatte mit Baumrinde oder mit Hinde versehenem entsprechend zugeschnittenem Knüppelholz (15) > z.B. mit Birkenknüppeln, verkleidet sind und die Stützen an beiden Stirnseiten des Häuschens sie verbindende stabförmige Tersteifungsglieder ( 17-"JS ) unterhalb des Dachüberständes aufweisen,dadurch gekennzeichnet, dass der Dachkörper aus zwei hölzernen Rahmen (2,3 ) besteht, die im Bereich des Dachfirstes im-.Winkel stumpf gegeneinander stossen und je eine entsprechend zugeschnittene aus mehreren Schichten Schilfrohr bestehende feste Platte als Dachbelag aufweisen, und dass eine im Bereich des Dachfirste ssinfolge der Schräglage der beiden Rahmen und des Dachbelags gebildete oben offene Rinne (13) mittels eines gebündelten Paketes (14) aus Schilfrohr ovalen oder runden Querschnittes nach oben abgeschlossen ist (Fig.. 5)»— if —
- 2. Gartenfütterhaus für Kleinvögel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle mehrlagiger Schilfrohrplatten je eine Lage relativ steifer Dachpappe (19) mit nur einer darauf befestigten Lage Schilfrohr als obere Abdeckung der beiden Rahmenkörper vorgesehen ist (Mig.4).
- 3. Gartenfütterhaus nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, dass als obere Abdeckung der beiden Rahmen nur eine über beide Rahmen hinweg im Bereich des Dachfirstes durchlaufende durch Farbauftrag und gegebenenfalls plastische rillenförmige Eindrückungen eine Schilfrohroberfläche nachahmende Schicht aus Dachpappe (21) oder ähnlichem wetterfestem Belagstoff vorgesehen ist (I1Ig.5)*
- 4. Mutterhaus nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, dass jeder die Dachabdeckung aufnehmende Rahmen aus drei längslaufenden und mindestens zwei _quer lauf enden durch Hagelung und/oder Klebung fest verbundenen Mlachstäben besteht, die in Schräglage auf: je zwei Stützen ( 4,5 bzw.6,7 ) ruhen, die verhältnismässig dick sind und an den Stirnseiten des Häuschens parallel und mit Abstand von der Grundplatte je eine gegebenenfalls in die Stützen eingelassene stabförmige Querversteifung ( 17*18) aufweisen, die zugleich als Sitzstange dient.
- 5. lütterhaus nach einem der Ansprüche 1 bis 4? dadurch gekennzeichnet, dass der von den beiden Dachhälften eingeschlossene untere Winkel grosser als 90 Grad ist.
- 6. Mutterhaus nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die leistenförmigen Glieder der umlaufendenRandverkleidung der Grundplatte nach oben über die Grundplattenebene vorstehen.
- 7» ÜTütterhaus nach, einem der Ansprüche 1 "bis 6, dadurch, gekennzeichnet, dass der Anstand an den Längsseiten des Häuschens zwischen dem Überstehenden Dachrand und dem Hand der G-rundplatte etwa der Hälfte ( 1Iz a) des Abstandes von der G-rundplatte und dem Sachfirst ( a) entspricht, und dass der Dachüberstand bei einer an der Stirnseite des Häuschens 37 GDi langen Grundplatte- etwa 8 cm. "beträgt«
- 8. Fütterhaus nach einem der Ansprüche 1 bis 7> dadurch gekennzeichnet, dass der Dachfirst anstelle eines Schilf stengel- oder StrohJialmbündels mit einem passenden sich, zum Seil in d en längslaufenden Spalt keilförmigen Querschnittes zwischen &. en "beiden Dachhälften eingefügtes längslaufendes Stück Kundholz/nach oben abgeschlossen ist (I1Xg.4)·9» Fütterhaus nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Randverkleidung der G-rundplatte an einer Stelle (16) eine bündig mit der oberen Grundplattenebene verlaufende Aussparung aufweist (lFig.1). :lo. Kitterhaus nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die IPirstlänge So om und die Breite des Daches cpier über die Stirnseite gemessen 5o cm und die Bauhöhe von Dachfirstoberkante zur Unterkante der G-rundplatte gemessen 35 cm beträgt..
Priority Applications (1)
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| DEB54243U DE1884109U (de) | 1963-08-09 | 1963-08-09 | Gartenfuetterhaeuschen fuer frei lebende kleinvoegel. |
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| DE (1) | DE1884109U (de) |
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1963
- 1963-08-09 DE DEB54243U patent/DE1884109U/de not_active Expired
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