DE1884154U - Abtriebsgestaenge einer heftvorrichtung zum verbinden von papierbogen od. dgl. durch riffeln. - Google Patents
Abtriebsgestaenge einer heftvorrichtung zum verbinden von papierbogen od. dgl. durch riffeln.Info
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Description
Anmelder; Aurelio LA TIOlA, Busto Arsizio (Italien)
Titel: / Antriebsgestänge einer Heftvorrichtung zum Verbinden
von Papierbogen od. dgl. durch Riffeln. /
Gebrauchsmuster
Die Heuerung bezieht sich auf Antriebsgestänge einer Heftvorrichtung
zum Verbinden von Bogen, insbesondere aus Papier, durch Riffeln, das einen von einem Handhebel entgegen einer Federkraft
in die Heftstellung verschwenkbaren Kipphebel aufweist, an dessen
einem Hebelarm die obere Heftschiene angeordnet ist, während über den anderen Hebelarm die Anpreßkraft übertragen wird. Dabei
greift die Rückstellfeder mit einem Ende am Kipphebel und mit
dem anderen Ende am Handhebel an.
Bei bekannten Gestängen dieser Art sind zwei voneinander ge-trennte
feststehende Drehachsen vorgesehen, nämlich eine für
den Handhebel und eine für den Kipphebel. Beide Hebel sind durch einen gebogenen Zwischenhebel miteinander verbunden. Der Hachteil
dieser Ausführung besteht darin, daß sie verhältnismäßig
aufwendig ist und bei ihr die obere Heftschiene bei gleichbleibender
Geschwindigkeit des Handhebels auch mit gleichbleibender G-eschwindigkeit gegen die untere Heftschiene bewegt wird. Hierdurch
ist es möglich, daß die miteinander zu verbindenden Bogen beim Zusammenheften an den Heftstellen einreißen.
-2-
Es sind" weiterhin- Heftvorriehtungen bekannt, welche mit gezahnt
ten Walzen oder Rollen arbeiten, zwischen denen die zusammenzuheftenden Bogen hindurchgeführt werden, so daß in die Bogen
selbst eine Warbung eingepreßt wird, welche sie zusammenhält". Auch "bei diesen Vorrichtungen .ergibt sich der lachteil, daß beim
Heften häufig ein Reißen der Bogen an den Heftstellen erfolgt, und es ist ferner schwierig, mit der Heftung an einer genau vorher
"bestimmten Stelle aufzuhören.
Die Aufgabe der vorliegenden !feuerung besteht darin, die Machteile der bekannten Ausführungen zu vermeiden und ein Antriebsgestänge
für Heftvorrichtungen zu schaffen, welches ein weiches
und allmählich fortschreitendes Ineinandergreifen der an den beiden Hefts.chienen befindlichen Zähne ermöglicht, ohne daß eine
besondere Sorgfalt der Bedienungsperson notwendig wäre* Ferner
soll ein besonders einfach aufgebautes Antriebsgestänge für diesen Ζγ/eck geschaffen werden. " .
Deshalb wird gemäß der !feuerung vorgeschlagen, den Handhebel des
Antriebsgestänges mit seinem einen Ende unmittelbar/ an dem einen
Hebelarm des Kipphebels anzulenken und mit diesem um dessen feststehende
Achse als festen Drehpunkt verschwenkbar anzuordnen, wobei der Handhebel an seinem mit dem Kipphebel verbundenen Ende
mit einem Ifocken versehen ist, welcher sich beim Herabp'ohxankgn
des Handhebels auf eine als:Widerlager'dienende elastische Unterlage
abstützt, die aufgrund ihrer äußeren jporm beim Abwälzen des Ifockens auf ihrer Oberseite eine sich ändernde Rückstellkraft
aufbringt. Die gegeneinander gerichtete Bewegung'der beiden-
Heftschienen wird also immer stärker abgebremst, je mehr die
Heftzähne ineinandergreifen und je starter die miteinander zu
verbindenden Bogen von diesen Zähnen geriffelt werden. Dadurch wird ein Ausreißen der Bogen an den Heftstellen verhindert.
Außerdem kann man die Heftung in einfacher Weise rückgängig machen, indem man den geriffelten Abschnitt der Bogen mit Hilfe
eines flachen Körpers oder der lingernagelrücken glatt streicht. Die Bogen lassen sich dann voneinander lösen, ohne daß sie beschädigt
werden.
lach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der- Heuerung ist die
als Widerlager dienende elastische Unterlage in lorm eines elastischen
Kissens mit harter Oberseite ausgebildet, das auf der Grundlage der Heftvorrichtung lose aufliegt. Bei der praktischen
Ausführung ist die elastische Unterlage aus einer oberen rechteckigen
Metallplatte und einem aus Gummi oder dgl. bestehenden elastischen Körper zusammengesetzt, der an seiner Unterseite
zwei geneigt verlaufende !lachen aufweist, von denen die eine
etwa 1/3 der gesamten länge des Körpers einnimmt und weiter entfernt
von der feststehenden Achse des Kipphebels ist als, 'die
andere geneigt verlaufende lläche, die sich höchstens über 1/6
der länge des elastischen Körpers erstreckt. Beim Herabschwenken des Handhebels wird dessen Hocken auf die Metallplatte gedrückt,
so daß die elastische Unterlage, je nach Stellung des Handhebels
und damit des lockens, gekippt, wird, wodurch sich die unterschiedliche
Rückstellkraft der Unterlage ergibt. . "
Heuerungsgemäß liegt das die elastische Unterlage bildende Kissen
in einer auf allen vier seitlichen Wänden geschlossenen Ausnehmung
■■■... : -4-
der Grundplatte der Heftvorrichtung....'Dadurch ist ein Verschieben
des lose angeordneten Kissens aus seiner Arbeitsstellung' heraus nicht möglich. . ■
Die .neuerungsgemäß ausgebildete Torrichtung kann sowohl als Standgerät als auch als Handgerät verwendet werden. Sie läßt sich im
Büro und auch für andere Zwecke einsetzen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Neuerung,und
zwar zeigt
Pig.. 1 eine Seitenansicht der neue rungs gemäß eh Maschine in der
Ruhestellung, . fig. 2 eine Vorderansicht zu Pigur 1,
Pig. 3 einen teilweisen Längsschnitt der gleichen Ma.sch.ine und die
Pig. 4 und 5 Einzelheiten der Heftmaschinen.
An einem Sockel 1 (Piguren 1 und 3) ist bei -2 eine bewegliche
Wange 3 angelenkt, welche an ihrem rechten Ende eine Heftmaschine 4 trägt, der eine Heftmaschine 5 gegenüberliegt, die im Sockel 1
angeordnet ist. Die Wange 3 trägt am linken Ende einen Stift 6, um welchen ein Handhebel 7 mit Nocken 71 schwenkbar ist. Zur
Betätigung wird der Handhebel 7 in. Richtung des Pfeiles 8 geschwenkt»
Dabei drückt der.locken 7' auf ein darunter befindliches elastisches Kissen 9, das aus einer Metallplatte besteht, die auf einem
nachgiebigen und elastischen Körper 1o ruht, der beispielsweise aus G-ummi besteht. Eine Peder 11, welche bei 12 am Hebel 7 und bei
13 an der Wange 3 befestigt ist, dient dazu, den Hebel 7 nach oben,
d.h.. in seine Ruhestellung zurückzuführen, wenn, die Hand den Hebel
nach beendigter Heftung freigibt. . ^
Der Sockel 1 weist vorne eine schräge Fläche 1" auf (figur 1),
welche dazu dient, die zusammenzufeftenden Blätter zwischen die
Heftschienen 4 und 5 einzuführen. Der hintere !Teil· 1"' (figur 3)
bildet eine Ausnehmung, die das Kissen 9? 10 aufnimmt. Der dazwischenliegende
{Ceil 1' ist muldenförmig, d.h. er ist als nach
oben offene zylindrische Höhlung ausgebildet und nimmt einen Seil
3"1 der Wange 3 auf.
Auf der Unterseite des Sockels befindet sich ein isolierender
Haftstreifen 13, der beispielsweise aus Isolierband besteht,' welches vom Sockel gelöst und auch wieder angeklebt werden kann.
Dieser Streifen ist also ohne mechanische Befestigungsmittel'wie
bsp. Schrauben am Sockel 1 befestigt. Der Streifen 13 besteht
auf-seiner unteren Außenseite aus einer Mischung von G-ummi und
Kork und erschwert das Gleiten der Vorrichtung auf einem lisch
oder dergleichen.
Die mit Zähnen versehehenen Heftschienen sind in den Figuren 4
und 5 in vergrößertem Maßstab gezeigt.- Sie haben Zähne 4 * wad- 5f»
die nach Art von Zinken eines Kammes ineinandergeschoben werden können. Diese Zähne bewirken auf den zusammenzuheftenden Blättern
einen genarbten Streifen, welcher die Blätter zusammenhält, die Spitzen der Zähne sind leicht gerundet, um ein Zerreißen bzw.
Zerschneiden des Papiers zu vermeiden.
Die Maschine arbeitet wie folgt. ¥enn man in Richtung des Pfeiles
8 auf den Hebel T drückt, dreht sich letzterer um den Stift 6,
wodurch der locken 7*j indem er sieh auf der Oberfläche des
Kissens 9 abstützt, den Stift 6 -and mit diesem das um den Zapfen
2 schwenkbare Ende 3* der Wange 3 anhebt. Hierbei schwenkt die
Wange 3 "um den Zapfen 2 raid senkt die Heftschiene 4 ab, so daß
die eingeführten Blätter zwischen den Heftschienen 4 und 5 stark.
zusammengepreßt werden. . ■
Ein Schwenkweg des freien Endes des Handhebels 7 von etwa 50 mm
länge entspricht etvia einer. Absenkung der Heftmaschine 4 um 1-mmj
dies bedeutet, daß der von Hand ausgeübte Druck etwa verfünfzigfacht
wird, so daß mit der Hand ein Druck- von mehreren Zentnern ausgeübt werden kann.
Wichtig für die Erfindung ist die Beschaffenheit des kleinen elastischen
Kissens 1o, dessen lläche 1o' weniger- geneigt ist 'als
die Fläche 10%-" so daß der locken 7 'währ end seines Gleitens auf
dem Kissen -9 stets einer gleichen Reaktion begegnet. Auf diese
Weise wird das Aufstützen auf einen Oberflächenabschnitt AB ermöglicht,
welcher sich direkt unter dem Berührungspunkt des oberen Teiles 9 des Stützkissens mit dem ISTo-oken 7' des Hebels 7 befindet.
Die Abwärtsbewegung der oberen Heftschiene 4 erfolgt im wesentlichen in senkrechter Richtung auf die Heft schiene 5 zu, a.lso
etwa in Richtung des Pfeiles 16· .-. ; :
Die neuerungsgemäße Maschine unterscheidet sich von bereits bekannten
HeftmasOhinen, welche mit genarbten Walzen oder Rollen
arbeiten, die parallel.zu den zu-verheftenden Blättern geführt
werden, dadurch, daß die Heftschienen senkrecht zueinandergeführt
werden. Hierdurch wird ein Zerreißen des Papiers: weitgehend
ausgeschaltet.
Form und Anordnung der verschiedenen Teile, aus welchen sich
die neuerungsgemäße Maschine zusammensetzt, können variieren, ohne daß dabei der Heuerungsgedanke verlassen wird. Beispielsweise
kann die Maschine in IPorm einer Zange hergestellt vierden,
die freihändig betätigt werden kann.
Claims (1)
1. Antriebsgestänge einer Heftvorrichtung zum Verbinden "von
Bogen, insbesondere aus Papier, durch Riffeln, das einem von einem Handhebel entgegen einer Federkraft in die Heftstellung,
verschwenkbaren Kipphebel aufweist, an dessen einem Hebelarm die obere Heftschiene angeordnet ist, während über
den anderen Hebelarm die Anpreßkraft übertragen wird, wobei die Rückstellfeder mit einem Ende am Kipphebel und mit dem
anderen Ende am Handhebel angreift, dadurch gekennzeichnet, daß der Handhebel (7) mit seinem einen Ende unmittelbar an
dem einen Heblarm (31) des Kipphebels (3) angelenkt und mit
diesem um dessen feststehende Achse (2) als festen Drehpunkt verschwenkbar ist, wobei der Handhebel an seinem mit dem
Kipphebel verbundenen Ende mit einem locken (71) versehen
istj welcher sich beim Herabschwenken des Handhebels auf
einer als Widerlager dienenden elastischen Unterlage (9,1o)
abstützt, die aufgrund ihrer äußeren Form beim Abwälzen des
lockens auf ihrer Oberseite eine sich ändernde Rückstellkraft
aufbringt.
2_j_ Gestänge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
elastische Unterlage in form eines elastischen Kissens (9,10)
mit harter Oberseite ausgebildet ist, das auf der Grundplatte
(1) der Heftvorrichtung lose aufliegt.
Gestänge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
elastische Unterlage aus einer oberen rechteckigen Metall-
—2.—
./ρ
platte (9) und einem aus Gummi oder dgl. "bestehenden elastischen Körper (1o) zusammengesetzt ist, der an seiner Unterseite
zwei geneigt verlaufende Pläehen (to1, 10") aufweist, von
denen die eine (1O1) etwa 1/3 der gesamten länge des Körpers
des einnimmt und weiter entfernt von der feststehenden Achse (2) Φλ
Kipphebels (3) ist, als die andere (10"), die sich höchstens
über 1/6 der Länge des elastischen Körpers erstreckt.
Gestänge nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das elastische Kissen (9, 10) in einer auf allen vier
seitlichen Wänden geschlossenen Ausnehmung (i'ft) der Grundplatte
(1) der Heftvorrichtung liegt. :
Ofeae ünfsdogs iSasehreibane und Schutecnspr-) W die ajfcW ^n^errfch^ sie weicht «on
der «is^nglieh äbigenieMcA. ÜBfeicget» ah. Us TadäfcHe Ssdsuhing. *r Aliwadsyng M mO
mngmmm^ Uäsb9» Ί»9Μί« stö to. An ApfteMefc. Se kSftneh Jsd^» ohne ^f
hÜi^en Interesses gsfeifersirfrel s&gesshsa «adeiL. A«f ÄB««g wsfto hmocn oac* foSote^jer» oder FlSBa-
Applications Claiming Priority (1)
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