DE1883357U - Spielzeugkreisel. - Google Patents
Spielzeugkreisel.Info
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- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H1/00—Tops
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Description
Lorenz Bolz, Zirndorf b. lürnberg
Spielzeugkreisel
Die Neuerung betrifft einen Spielzeugkreisel in einer in einem Kreiselfuß befestigten Drehachse und einem um
diese Drehachse drehbaren Kreiselkörper, dessen Oberteil als durchsichtige Haube ausgebildet ist, sowie mit einem
in Abhängigkeit vom rotierenden Kreiselkörper angetriebenen Untersetzungsgetriebe, dessen Abtriebswelle mit einem
unter der Haube befindlichen Spielzeugkörper in Verbindung steht und diesen in Drehung um die Kreiseldrehachse versetzt.
Es ist eine Vielzahl derartiger Spielzeugkreisel bekannt, die jedoch den Nachteil aufweisen, daß eine reine Kreisdrehung
des Spielzeugkörpers um die Kreiseldrehachse vom spielenden Kind als langweilig empfunden wird. Die !Teuerung
hat sich daher die Aufgabe gestellt, der reinen Drehbewegung dieser Spielzeugkörper um die Kreiseldrehachse
eine Drehbewegung um eine im wesentlichen horizontale, radial zur Kreisbahn des Spielzeugkörpers verlaufende
Achse zu überlagern, wodurch der Kreislauf des Spielzeug-
körpers wesentlich lebendiger gestaltet wird, da beispielsweise
die Springbewegung eines lieres oder eines Läufers oder die Bewegung eines berg-und talfahrenden Fahrzeugs,
wie z.B. eines Flugzeuges, wesentlich natürlicher nachgeahmt werden können.
Der Spielzeugkreisel gemäß der leuerung ist dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungsstrebe zur Verbindung der Abtriebswelle des Untersetzungsgetriebes mit dem
Spielzeugkörper um ihre längsachse drehbar gelagert und mittels einer Abkröpfung über eine feststehende
Steuerkurve geführt ist. Hierdurch wird dem Spielzeugkörper während seines Umlaufes um die Kreiseldrehachse
gleichzeitig eine Schwenkbewegung um die Drehachse der Verbindungsstrebe vermittelt. Die Amplitude und die Frequenz
dieser hin- und hergehenden Schwenkbewegung sind allein von den Konturen der Steuerkurve abhängig und
demnach den für den Spielzeugkörper gewählten Figurendarstellungen anzupassen. So wird man beispielsweise für
einen Läufer als Spielzeugkörper eine geringe Amplitude und eine hohe Frequenz der Schwenkbewegung wählen, während
für ein berg- und talfahrendes Fahrzeug die Schwenkbewegung zweckmäßigerweise mit einer niedrigen Frequenz
und einer großen Amplitude ausgestattet wird· Selbstverständlich ist es durch^ine entsprechende G-estaltung der
Konturen der Steuerkurve auch möglich, während eines
Kreislaufes dem Spielzeugkörper Schwenkbewegungen unterschiedlicher Amplitude und Frequenz zu vermitteln.
Gemäß einer "besonderen Ausgestaltung des Heuerungsgegenstandes
ist die Steuerkurve konzentrisch zur Kreiseldrehachse angeordnet. Sie ist dabei mit einer im Bereich des
Kreiseläquators feststehenden, horizontalen Platte verbunden.
Die Abtriebswelle des Untersetzungsgetriebes bewirkt die Drehung einer Gabellagerung um eine zur Kreiseldrehachse
konzentrische Achse. Die Enden der Gabelarme der Gabellagerung sind mit je einer insbesondere als Bohrung ausgebildeten
Drehlagerung versehen^ deren Achsen zueinander koaxial vorzugsweise in einer Horizontalen verlaufen«
Die Abkröpfung der Verbindungsstrebe ist nach Art einer
Kurbel ausgebildet und wird durch die Drehung der Gabellagerung zwangsläufig in stetiger Anlage an der Steuerkurve
geführt· Die Verbindungsstrebe ist weiterhin endseitig
an dem Spielzeugkörper undrehbar befestigt*
Auf der feststehenden Platte, die auch die Steuerkurve trägt, können Hindernisse, wie z.B. eine Mauer oder eine
Hürde, aufgebaut sein. Es ist gleichfalls möglich, die
Art
Oberfläche dieser Platte nach einer Berg- und Talbann wellig auszubilden. Wesentlich hierbei ist jedoch, daß die Konturen der Steuerkurve derart in Relation zu den Hindernissen auf der Platte ausgebildet sind, daß die der Kreisdrehung des Spielzeugkörpers überlagerte hin- und hergehende Schwenkbewegung den lindruck eines natürlichen Sprunges bzw« eines natürlichen Berg- und Talfahrtvorganges erweckt·
Oberfläche dieser Platte nach einer Berg- und Talbann wellig auszubilden. Wesentlich hierbei ist jedoch, daß die Konturen der Steuerkurve derart in Relation zu den Hindernissen auf der Platte ausgebildet sind, daß die der Kreisdrehung des Spielzeugkörpers überlagerte hin- und hergehende Schwenkbewegung den lindruck eines natürlichen Sprunges bzw« eines natürlichen Berg- und Talfahrtvorganges erweckt·
Der Gegenstand der Neuerung ist in den Figuren beispielsweise
dargestellt. Ss zeigen :
Figur 1 eine perspektivische Darstellung des Spielzeugkreisels gemäß der !feuerung,
Figur 2 einen Vertikalschnitt durch den Spielzeugkreisel gemäß Figur 1,
Figur 3 eine perspektivische Darstellung der Steuerkurve
zur Steuerung der hin- und hergehenden Schwenkbewegung des Spielzeugkörpers·
Der Spielzeugkreisel besteht in an sich bekannter Weise
im wesentlichen aus dem Standfuß 1, der Kreiseldrehachse 2, dem insgesamt mit iJ bezeichneten, um die Kreiselachse
drehbaren Kreiselkörper und dem insgesamt mit 4 bezeichneten, durch eine Drillspindel 5 von Hand betätigbaren
Drehantrieb. Der Kreiselkörper 3 ist im Bereiche seines
Unterteils 6 geschlossen und undurchsichtig ausgebildet, während die seinen Oberteil 7 abschließende Haube 8 aus
durchsichtigem Material, wie z.B. einem Plexiglas» hergestellt ist. Die gewissermaßen den Äquator des Kreiselkörpers
3 bildende und dessen Unterteil 6 nach oben hin abschließende Platte 9 ist mittig mit einem eingebördelten
Hitzel 10 versehen· Die Kreiseldrehachse 2 durchdringt das Kitzel 10 mit losem Gleitsitz» Mit dem Ritzel 10
steht ein Zahnrad 11 in Eingriff, welches an einer auf der Kreiseldrehachse 2 undrehbar befestigten, feststehenden
Scheibe 12 gelagert ist. Das Zahnrad 11 dient dem Drehantrieb eines zweiten Ritzels 13, welches seinerseits ein
zweites Zahnrad 14 antreibt. Die Drehachse des Zahnrades verläuft koaxial zur Kreiseldrehachse 2, welche das Zahnrad
14 mittig mit losem Gleitsitz durchdringt. Das Zahnrad 14 treibt über eine hohl ausgebildete, auf der Kreiseldrehachse
2 gelagerte Abtriebswelle 15 die Drehbewegung einer Gabellagerung 16 an, welche innerhalb des durch
die Steuerkurve 17 umgrenzten Raumes angeordnet ist« Die Steuerkurve 17 ist vorzugsweise durch die stirnseitige
Begrenzungskante eines Hohlzylinders 18 gebildet (iig.3). Der Hohlzylinder 18 ist konzentrisch zur Kreiseldrehachse
angeordnet und mit der Platte 12 fest verbunden.
Die Gabellagerung 16 weist zwei Gabelarme 19,20 auf, zwischen denen die Kreiseldrehachse 2 angeordnet ist. Die Enden der
G-abelarme 19,20 sind mit je einer Bohrung 21,22 versehen,
deren Achsen koaxial zueinander in einer Horizontalen verlaufen»
Die Verbindungsstrebe 23 ist in den Bohrungen 21,22 um deren Achsen drehbar gelagert. An ihrem einen Ende ist
die Yerbindungsstrebe 23 außerhalb der G-abellagerung 16
mit einer Abkröpfung 24 ähnlich einer Kurbel versehen. Auf der Abkröpfung 24 ist eine Rolle 25 drehbar gelagert,
die mit ihrem äußeren Umfang auf der Steuerkurve 17 abläuft, wenn die Gabellagerung 16 gedreht wird·
Die Verbindungsstrebe 23 ist mit ihrem anderen Ende an dem Spielzeugkörper 26 undrehbar befestigt· Bei dem Ausführungsbeispiel
ist der Spielzeugkörper einem Seitpferd nachgebildet. Hierbei weist die Terbindungsstrebe 23 die
Form einer !Reitpeitsche des Heiters 27 auf.
Der Schwerpunkt des Spielzeugkörpers 26 ist auf derselben
Seite exzentrisch zur Drehlagerung der Verbindungsstrebe angeordnet wie die Abkröpfung 24. Hierdurch ist in jeder
beliebigen Stellung des Spielzeugkörpers selbsttätig eine Anlage der Rolle 25 an der Steuerkurve 17 gewährleistet*
Weiterhin sind auf der feststehenden Platte 12 im Bereich der Kreisbahn des Spielzeugkörpers 26 Hindernisse 28, wie
z.B. eine Mauer oder eine Hürde, angeordnet.
Der Spielzeugkreisel gemäß der !Teuerung arbeitet folgendermaßen
:
Der Kreiselkörper 3 Yard durch den Drehantrieb 4 in Drehung
um die Kreiseldrehachse 2 versetzt· Hierbei überträgt das mit dem Kreiselkörper 3 synchron umlaufende Ritzel 10
eine Drehung über das Untersetzungsgetriebe (Pos·11,13»14»15)
auf die Grabellagerung 16. Gleichzeitig mit der gegenüber der Drehung des Kreiselkörpers 3 wesentlich langsameren
Drehung der G-abellagerung 16 dreht sich die Yerbindungsstrebe
23 mit dem Spielzeugkörper 26 um die ILreiselaehse
Bei dieser Drehung läuft die Abkröpfung 24 bzw. die auf ihr angeordnete Rolle 25 auf der ortsfest angeordneten
Steuerkurve 17 ab. Hierbei wird abhängig von den Konturen der Steuerkurve die Yerbindungsstrebe 23 in den Bohrungen
21,22 der G-abelarme 19,20 hin- und hergeschwenkt. Die
Konturen der Steuerkurve 17 sind dabei in Relation zu den Hindernissen 28 auf der Platte 12 derart ausgebildet,
daß die hin- und hergehende, auf den Spielzeugkörper 26 übertragene Schwenkbewegung der Yerbindungsstrebe 23 den
Eindurck eines natürlichen Sprunges oder der natürlichen Auf- und Abbewegung eines Fahrzeuges hervorruft«
Claims (16)
- RA. 547 795*27,8.83 /Schutzansprüche s1♦ Spielzeugkreisel mit einer in einem Kreiselfuß befestigten Drehachse und einem um dJsse Drehachse drehbaren Kreiselkörper, dessen Oberteil als durchsichtige Haube ausgebildet ist, sowie mit einem in Abhängigkeit vom rotierenden Kreiselkörper angetriebenen Untersetzungsgetriebe, dessen Abtriebswelle mit einem unter der Haube befindlichen Spielzeugkörper in Verbindung steht und diesen in Drehung um die Kreiseldrehachse versetzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstrebe (25) zur Verbindung von Abtriebswelle (15) und Spielzeugkörper (26) um ihre Längsachse drehbar gelagert und mittels einer Abkröpfung (24) über eine feststehende Steuerkurve (17) geführt ist.
- 2. Spielzeugkreisel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (17) konzentrisch zur Kreiseldrehachse (2) angeordnet ist.
- 3. Spielzeugkreisel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve mit einer im Bereich des Kreiseläquators feststehenden, horizontalen Platte (12) verbunden ist.
- 4. Spielzeugkreisel nach einen oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebswelle (15) des Untersetzungsgetriebes mit einer G-abellagerung (16) fest verbunden ist.
- 5. Spielzeugkreisel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die G-abellagerung (16) innerhalb des durch die Steuerkurve (17) umgrenzten Raumes angeordnet ist.
- 6. Spielzeugkreisel nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den G-abelarmen (19,20) der G-abellagerung (16) die Kreiseldrehachse (2) angeordnet ist.
- 7. Spielzeugkreisel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Gabelarme (19,20) mit je einer Drehlagerung, insbesondere Bohrung (21,22) versehen sind, deren Achsen zueinander koaxial verlaufen»
- 8· Spielzeugkreisel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungsachsen in der Horizontalen verlaufen·
- 9. Spielzeugkreisel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstrebe (23) in den Drehlagerungen (Bohrungen 21,22) um die Bohrungsachsen drehbar gelagert ist.- 10 -
- 10. Spielzeugkreisel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abkröpfung (24) kurbelähnlich ausgebildet ist.
- 11» Spielzeugkreisel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Abkröpfung (24) zwangsläufig in stetiger Anlage an der Steuerkurve (17) geführt ist.
- 12· Spielzeugkreisel nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Abkröpfung (24) eine Holle (25) drehbar gelagert ist, die mit ihrem äußeren Umfang auf der Steuerkurve (17) abläuft.
- 13. Spielzeugkreisel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Yerbindungsstrebe (23) an dem Spielzeugkörper (26) undrehbar befestigt ist.
- 14. Spielzeugkreisel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Spielzeugkörper (26) einem Lebewesen, insbesondere einem Reitpferd, nachgebildet ist,
- 15. Spielzeugkreisel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstrebe (23) als Reitpeitsche eines auf dem Reitpferd aufsitzenden Reiters ausgebildet ist.
- 16. Spielzeugkreisel nach einen oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der feststehenden Platte (12) im Bereiche der Kreisbahn des Spielzeugkörpers (26) Hindernisse (28), wie z.B. eine Mauer oder eine Hürde, angeordnet sind.17· Spielzeugkreisel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Konturen der auf der Platte (12) befestigten Steuerkurve (17) derart in Relation zu den Hindernissen (28) auf der Platte (12) ausgebildet sind, daß die der Drehung des Spielzeugkörpers (26) auf der Kreisbahn überlagerte, hin- und hergehende Schwenkbewegung den Sindruck eines natürlichen Sprunges über die Hindernisse (28) erweckt·18» Spielzeugkreisel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwerpunkt des Spielzeugkörpers (26) auf derselben Seite exzentrisch zur Drehlagerung der Terbindungsstrebe (23) angeordnet ist wie die Abkröpfung (24).
Priority Applications (1)
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| DEB54422U DE1883357U (de) | 1963-08-27 | 1963-08-27 | Spielzeugkreisel. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEB54422U DE1883357U (de) | 1963-08-27 | 1963-08-27 | Spielzeugkreisel. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1883357U true DE1883357U (de) | 1963-11-21 |
Family
ID=33165675
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB54422U Expired DE1883357U (de) | 1963-08-27 | 1963-08-27 | Spielzeugkreisel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1883357U (de) |
-
1963
- 1963-08-27 DE DEB54422U patent/DE1883357U/de not_active Expired
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