DE1882781U - Elektromagnetisch lueftbare reibungskupplung oder -bremse. - Google Patents
Elektromagnetisch lueftbare reibungskupplung oder -bremse.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
ZAHlEAnE1ABRIK J1RIBDRICHSHAi1EIr
Aktiengesellschaft Friedrichshafen
Elektromagnetisch lüftbare Reibungskupplung oder -bremse
Die Neuerung bezieht sich auf eine elektromagnetisch lüftbare Reibungskupplung oder -bremse, deren Reibscheiben
durch Federkraft zusammenpreßbar sind und betrifft eine zweckmäßige und vorteilhafte Ausbildung derartiger Kupplungen«
Lamellenkupplungen, die durch die Kraft von Schraubendruckfedern eingerückt und die bei Erregung eines Elektromagneten
durch diesen gelüftet werden, sind bereits in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Diese Kupplungen haben sich
in der Praxis vielfach zwar gut bewährt, durch Verkanten der Ankerscheibe infolge mangelnder Führung bei der Axialverschiebung
oder anderer baulicher Unzulänglichkeiten sind jedoch oft Betriebsstörungen aufgetretene
Aufgabe der Neuerung ist es daher, eine elektromagnetisch .lüftbare Reibungskupplung'zu schaffen, bei der derartige Mängel
nicht auftreten können.» Vorschlagsgemäß wird dies dadurch erreicht,
daß die Polflächen des Magnetkörpers und der axial verschiebbaren Ankerscheibe kegelförmig ausgebildet sind9 daß die
auf die Reibscheiben über die Ankerscheibe einwirkenden Federn innerhalb des durch den Außendurchmesser der Innenlamellen und
den Innendurchmesser der Außenlamellen bestimmten radialen Bereichs der Kupplung vorzugsweise in Ausnehmungen des Magnet-
körpers angeordnet sind, daß zur Übertragung der Federkraft
auf die Ankerscheibe Kugeln od.dgl« vorgesehen sind, wobei die Vorspannung der Federn, beispielsweise durch Gewindestopfen,
einstellbar ist und daß zur Nachstellung des durch Reibverschleiß veränderbaren Luftspaltes zwischen Magnetkörper und
Ankerscheibe eine Fachstelleinrichtung vorgesehen ist.
Werden alle Polflächen des Magnetkörpers und der Ankerscheibe bei einer elektromagnetisch lüftbaren Reibung gemäß
der Feuerung kegelförmig ausgebildet, so wird dadurch nicht nur der bekannte Vorteil kegeliger Polflächen, nämlich daß
bei einer Axialverschiebung der Hub der Ankerscheibe größer ist als der von den magnetischen Kraftlinien durchströmte Luftspalt
zwischen dem Magnetkörper und der Ankerscheibe ausgenutzt, sondern es" erfolgt dadurch auch eine selbsttätige Zentrierung
der Ankerscheibe bei deren Anlegen am Magnetkörper. Ein Verkanten, wie es bei Ausführungen mit je einer an Ankerscheibe
und Magnetkörper gegenüberliegend angeordneter, kegelförmig ausgebildeter Polfläche vorkommen konnte, wird dadurch weitgehend
verhindert«
Die Anordnung der Federn innerhalb des durch den Außendurchmesser der Innenlamellen und den Innendurchmesser der Außenlamellen
bestimmten radialen Bereiches der Kupplung, vorzugsweise in Ausnehmungen des Magnetkörpers 'wie auch die zur Übertragung
der Federkraft auf die Ankerscheibe vorgesehenen Kugeln ododgl»
sowie die Einstellbarkeit der Federvorspannung ermöglichen die
volle und unmittelbare Ausnutzung der Federkraft. Außerdem wird durch diese Maßnahme einem Verkanten der Ankerscheibe ebenfalls
entgegengewirkt»
Damit durch den unvermeidlichen Verschleiß an den Reib-,
scheiben der Arbeitsluftspalt zwischen dem Magnetkörper und der Ankerscheibe nicht zu groß und das Betriebsverhalten der
Kupplung dadurch'ungünstig beeinflußt wird, ist ferner eine Nachstellvorrichtung vorgesehen. Eine Nachstellung des Arbeitsluftspaltes
kann dabei dadurch erfolgen, daß entweder die axiale Lage des Magnetkörpers oder des Reibscheibenwiderlagers verändert
wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer gemäß der Neuerung ausgebildeten elektromagnetisch lüftbaren Reibungsbremse
im Axialschnitt dargestellt».
Mit 1 ist hierbei der Magnetkörper der Bremse bezeichnet, zwischen dessen waagerechten Schenkeln eine Magnetspule
2 angeordnet ist« Zur Schließung des bei Erregung der Magnetspule 2 sich ausbildenden magnetischen Kraftfeldes dient eine
axial neben dem Magnetkörper 1 angeordnete Ankerscheibe 5>
deren Polflächen 6 und 7 wie auch die Polflächen 3 und 4 des Magnetkörpers 1 kegelförmig ausgebildet sind, um eine selbsttätige
Zentrierung der Ankerscheibe 5 bei deren Verschiebung nach rechts zu ermöglichen»
Außerdem ist der Magnetkörper 1 mit Ausnehmungen 13 versehen, in die Mittels G-ewindezapfen 16 in ihrer Vorspannung einstellbare
Federn 15 eingesetzt sind. Zur Übertragung der Federkraft
auf die Ankerscheibe 5 und zur Unterstützung der Ankerscheibenzentrierung dienen hierbei Kugeln 14; es können jedoch
auch andersartig ausgebildete Druckglieder mit kugelförmiger Druckfläche verwendet werden, ohne daß dadurch die Wirkungsweise
beeinträchtigt wird«
Die Ankerscneibe 5 ist auf der dem Magnetkörper 1 abgekehrten
Stirnseite als Druckglied 24 ausgebildet, um die von den Federn 15 ausgeübte Kraft auf den aus Innenlamellen
IO und Außenlamellen 11 zusammengesetzten Seibungsteil der
Bremse übertragen zu können. Wird nämlich die Magnetspule nicht erregt, so wird durch die Kraft der ledern 15 das Lamellenpaket
zusammengepreßt, so daß das über eine Hohlwelle 26, die an ihrem Ende als Innenmitnehmer 8 für die Innenlamellen
10 ausgebildet wird, eingeleitete Drehmoment auf die Außenlamellen 11 und von diesen auf deren Außenmitnehmer 9
übertragen wird. Da der Außenmitnehmer 9 mit dem Lamellenwiderlager
25 fest verbunden und dieses wiederum an einem ortsfesten Gehäuse 12 angeschraubt ist, wird somit das Drehmoment
der Hohlwelle 26 an dem Gehäuse 12 abgestützt ο Eine Abbremsung der Hohlwelle 26 erfolgt dabei selbsttätig, sobald
der Erregerstrom der Spule 2 abgeschaltet wird»
Um den luftspalt zwischen dem Magnetkörper 1 und der
Ankerscheibe 5, der von den magnetischen Kraftlinien senkrecht zu den Polflächen 3» 4, 6 und 7 durchflutet wird und
somit jeweils kleiner ist als der Hub der Ankerscheibe 5? durch den unvermeidbaren Verschleiß an den Lamellen 10 und
nicht über Gebühr groß werden zu lassen, ist die elektromagnetisch lüftbare Bremse außerdem mit einer Nachstelleinrichtung
versehen» Die Einrichtung zum Nachstellen des Arbeitsluftspaltes besteht hierbei aus einem auf dem Magnetkörper 1 drehbar,
aber unverschiebbar gelagerten Ring 17 9 der in seiner axialen
Lage durch radiale Ansätze 21 des Magnetkörpers 1 sowie durch
■ — 5 - · '
einen Sprengring 22 fixiert ist* Die Ansätze 21 dienen dabeinicht
nur als Anschlag .für den Ring 17, sondern auch zur Führung und lagerung des. Magnetkörpers 1, da sie zwischen die
Mitnehmer des Außenmitnehmers 9 eingreifen»
Der auf dem Magnetkörper 1 gelagerte Ring 17 ist auf dem freien Teil seiner Innenmantelfläche 'mit e-inem Gewinde 18
versehen und mit dem Äußenmitnehmer 9 verschraubt, in den sin
entsprechendes Außengewinde 19 eingeschnitten ist« Wird durch Einsetzen eines Schlüssels in die.beispielsweise vierkantig
ausgebildete Ausnehmung 20 des Ringes 17 dieser gegenüber dem Außenmitnehmer 9 verdreht,, so wjird dadurch in Abhängigkeit von
der Gewindesteigung aeine axiale lage geändert» Und da der
Ring 17 mit dem Magnetkörper 1 unversehiebbar verbunden ist, wird dieser ebenfalls axial verschoben und somit der Luftspalt
zwischen den PoIflachen 3>
4* 6 und 7 des Magnetkörpers 1 und der Ankerscheibe 5 veränderte Die Einstellung des Ärbeitsluftspaltes
bei der Montage der Bremse wie auch eine durch Verschleiß an den Lamellen 10 und 11 bedingte Fachstellung kann
auf diese Weise leicht vorgenommen werden* Durch ein Abdeckblech 23 werden die Gewinde 18, 19 wie auch das Lamellenpaket
vor Schmutz hinreichend geschützte
5.9*63 ■- ■
Egh/Da ν / Akte 4626a
Claims (1)
- HA.587ÖÖH3.9.63S c h u t ζ a η . s ρ r. u c h : . " . ■Elektromagnetisch lüftbare Reibungskupplung oder -bremse, deren Reibscheiben durch Federkraft zusammenpreßbar sind, - gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: . ._....■-..a) daß die Polflächen (3, 4 bzw, 6, 7) des lagnetkörpers (l) und der axial verschiebbaren Ankerscheibe (5) kegelförmig ausgebildet sind,b) daß die auf die Reibscheiben (10, 11) über die Ankerschei- . be (5) einwirkenden Federn (15) innerhalb des durch den Außendurchmesser der Innenlamellen (10) und"den Innendurchmesser der Außenlamellen (11) bestimmten Bereiches der Kupplung vorzugsweise in Ausnehmungen (13) des Magnetkörpers (1) angeordnet sind,c) daß zur Übertragung der Federkraft auf die-Ankerscheibe (15) χ Kugeln (14) od'cdgl» vorgesehen sind.und daß die Vorspannung; der Federn (15)?beispielsweise durch Gewindestopfen (16) s einstellbar ist und. · - ' .·d) daß zur Nachstellung des durch Reibscheibenverschleiß odoäo veränderbaren Luftspaltes zwischen HM.gnetkÖrper. (1) und Ankerscheibe (5) eine nachstelleinrichtung (9? 1,7» 18., 19) vorgesehen ist= '5,9.63£gh/Da aX ... .Akte 4626a
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963Z0008748 DE1882781U (de) | 1963-09-13 | 1963-09-13 | Elektromagnetisch lueftbare reibungskupplung oder -bremse. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963Z0008748 DE1882781U (de) | 1963-09-13 | 1963-09-13 | Elektromagnetisch lueftbare reibungskupplung oder -bremse. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1882781U true DE1882781U (de) | 1963-11-14 |
Family
ID=33185460
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963Z0008748 Expired DE1882781U (de) | 1963-09-13 | 1963-09-13 | Elektromagnetisch lueftbare reibungskupplung oder -bremse. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1882781U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2625990A1 (de) * | 1976-06-10 | 1977-12-15 | Brinkmann Karl Ernst | Elektromagnetisch lueftbare federdruckbremse |
| DE102010017889A1 (de) * | 2010-04-21 | 2011-10-27 | Ortlinghaus-Werke Gmbh | Regelbare Bremse |
| DE102018212784A1 (de) * | 2018-07-31 | 2020-02-06 | Jungheinrich Aktiengesellschaft | Achse mit nachjustierbarem Bremssystem |
-
1963
- 1963-09-13 DE DE1963Z0008748 patent/DE1882781U/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2625990A1 (de) * | 1976-06-10 | 1977-12-15 | Brinkmann Karl Ernst | Elektromagnetisch lueftbare federdruckbremse |
| DE102010017889A1 (de) * | 2010-04-21 | 2011-10-27 | Ortlinghaus-Werke Gmbh | Regelbare Bremse |
| DE102018212784A1 (de) * | 2018-07-31 | 2020-02-06 | Jungheinrich Aktiengesellschaft | Achse mit nachjustierbarem Bremssystem |
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