DE1881598U - Steuerimpedanz, insbesondere fuer ueberspannungsableiter. - Google Patents
Steuerimpedanz, insbesondere fuer ueberspannungsableiter.Info
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01C—RESISTORS
- H01C7/00—Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material
- H01C7/10—Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material voltage responsive, i.e. varistors
- H01C7/12—Overvoltage protection resistors
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Description
§ flUI099706-2U<
SfEMENS
Berlin und Erlangen Patent- und Lizenzabteilung
Φ BERLIN-SIEMENSSTADT
62/0040
S teuer impedanz, inst* e sondere für
ableiter.
Bs ist bekannt, zur Spannungssteuerung an elektrischen Geräten,
inslie sondere an '"'"berspannungsalsleitern, S teuer impedanz en zu
verwenden= Die Steuerimpedanzen sollen eine "bestimmte Terteilung
der Spannung sicherstellen. Bei Ableitern, die aus einzelnen Äbleiterbausteinen zusatsmengesetzt sind, soll duren
die Spannungssteuerung z.B. die durch unterschiedliche Srd-
- 1 - Schm/Win
PM 9/83Ο/39Φ3
kapazitäten verursachte ungleichmäßige Spannungsverteilung
beseitigt werden.
Als S teuer impedanzen verwendet man vielfach ohmsche Widerstände, u.a. auch mit spannungsabhängiger CharakterIstifc.
Solche spannungsabhängigen Widerstände bestehen aus einem
Widerstandsmaterial mit einem hohen spezifischen Widerstand, vor allem aus Siliziumkarbid, das mit Hilfe eines Bindemittels
zu einem Widerstandsblock geformt ist. Auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Blockes sind leitende Schichten vorgesehen, die als elektrische Anschlüsse des Widerstandes dienen.
Nachteilig ist bei ohmschen Steuerwiderständen, daß die Verlustleistung im Widerstand dem Steuerstrom direkt propOrtional
ist. Der Steuerstrom ist deshalb durch die z.B. aufgrund der
Wärmeabfuhr gegebene Verlustleistung begrenzt.
Zur Spannungssteuerung hat man auch Kondensatoren benutzt. Sie
werden vor allem bei Schaltern eingesetzt, wo es auf den Platzbedarf
nicht ankommt. Die Kapazitäten der Kondensatoren müssen nämlich verhältnismäßig groß sein, damit bei den üblichen
niedrigen Betriebsfrequenzen von z.B. 50 Hz ein genügend großer
Steuerstrom fließt. Die Kondensatoren beanspruchen daher verhältnismäßig viel Raum und sind ziemlich kostspielig.
Ksuerung
Die iMXMHig befaßt sich mit einer Steuerimpedanz, bestehend
aus einem Block aus einem Widerstancigniaterial mit hohem spezifischen
Widerstand, insbesondere Siliziumkarbid, und leitenden
Schichten an zwei gegenüberliegenden Seiten des Blockes.
— 2 —
S eu erungs gemäß
9/830/3-985
ist iß dem Block ein Stoff mit einer hoben
Dielektrizitätskonstante in feiiiv erteilt er Form enthalten.
Neuerung
Durch die :Sä?£5i®$ä8gxwird eine Steuerimpedanz geschaffen, die gleichzeitig sowohl einen ohmsehen als auch einen Steuerstrom führt. Im Vergleich zu ilen "bekannten ohmschen Steuerwiderstanden ergibt daraus sich eine vorteilhaft starke Steuerung, d.h. ein großer Steuerstrom, "bei hohen Frequenzen, also bei kurzzeitigen Vorgängen, die zu einem Ansprechen des Überspannungsabieiters führen sollen. Den bekannten Kondensatoren gegenüber kann die Kapazität der Steuerimpedanz nach
Durch die :Sä?£5i®$ä8gxwird eine Steuerimpedanz geschaffen, die gleichzeitig sowohl einen ohmsehen als auch einen Steuerstrom führt. Im Vergleich zu ilen "bekannten ohmschen Steuerwiderstanden ergibt daraus sich eine vorteilhaft starke Steuerung, d.h. ein großer Steuerstrom, "bei hohen Frequenzen, also bei kurzzeitigen Vorgängen, die zu einem Ansprechen des Überspannungsabieiters führen sollen. Den bekannten Kondensatoren gegenüber kann die Kapazität der Steuerimpedanz nach
feuerung
der %&W§J®ßX£Z% kleiner gemacht werden, denn bei niedrigen Frequenzen ist die Steuerwirkung auch bei kleiner Kapazität deshalb genügend groß, weil dann der ohmsohe Widerstand der Steuerimpedana für den Steuerstrom sorgt. Diese Vorteile werden erreicht, ohne daß dazu, eine wesentliche Vergrößerung des Volumens im Vergleich zu den bekannten Steuermitteln notwendig ist. Ss ist nämlich zu berücksichtigen, daß die bekannten Keramikkondensatoren eine dickwandige Isolierstoffummantelung aufweisen müssen, um die notwendige elektrische Festigkeit zwischen den Anschlüssen zu erhalten. Diese Ummantelung trägt
der %&W§J®ßX£Z% kleiner gemacht werden, denn bei niedrigen Frequenzen ist die Steuerwirkung auch bei kleiner Kapazität deshalb genügend groß, weil dann der ohmsohe Widerstand der Steuerimpedana für den Steuerstrom sorgt. Diese Vorteile werden erreicht, ohne daß dazu, eine wesentliche Vergrößerung des Volumens im Vergleich zu den bekannten Steuermitteln notwendig ist. Ss ist nämlich zu berücksichtigen, daß die bekannten Keramikkondensatoren eine dickwandige Isolierstoffummantelung aufweisen müssen, um die notwendige elektrische Festigkeit zwischen den Anschlüssen zu erhalten. Diese Ummantelung trägt
Heuerung nichts zur Steuerung bei. Bei der S&SOSa&lig erhält man dagegen
bei gleichem Volumen noch eine zusätzliche ohiasche Steuerung.
Eine starke ummantelung ist nicht notwendig,,weil der Abstand
der Anschlüsse größer ist.
Als Stoff mit einer hohen Dielektrizitätskonstante ist in erster
PM 9/830/3985
Linie Bariumtitanat (BaIiO*) geeignet. Bariumtitanat. hat eine
relative Dielektrizitätskonstante zwischen 3000 und 5000 und
ergibt auch "bei verhältnismäßig großen Abmessungen des Blockes,
die im Hinblick auf den ohmschen liderstand vorteilhaft sein
können, eine genügend große Kapazität, ferner kann Rutil (TiOg)
als Stoff mit einer hohen Dielektrizitätskonstante verwendet werden, dessen relative Dielektrissitätskonste etwa bei 2000
liegt.
Der Anteil des Stoffes mit der hohen Dielektrizitätskonstante
kann je naoh dem gewünschten Verhältnis von ohmscher zu kapazitiver Steuerung unterschiedlich gewählt werden. Er sollte
nicht kleiner sein als 20$, weil sonst die kapazitive Wirkung
der Steuerimpedanz im Vergleich zu der ohmschen Wirkung zu
klein wird. Z.B. kann man äen Anteil so groß wählen, daß bei
der Betriebsspannung mit einer Frequenz von 50 Hz die ohmsche
Komponente des Stromes durch die Steuerimpedanz gleich der
kapazitiven Komponente ist.
Um eine gute Verteilung des Stoffes mit einer hohen Dielektrizitätskonstante zu erhalten, macht man die Korngröße dieses
Stoffes möglichst klein. Zweckmäßig ist die Korngröße wesentlich, und zwar um ein Mehrfaches kleiner als die des Widerstand smaterials. Als Bindemittel für Steuerimpedanzblöcke nach
feuerung
der En£±Mxmg sind insbesondere keramische Binder gut geeignet. Die Binder werden so ausgewählt, daß die Brenntemperatur nicht zu einer Zersetzung des Stoffes mit der hohen Dielektrizitätskonstante führt.
der En£±Mxmg sind insbesondere keramische Binder gut geeignet. Die Binder werden so ausgewählt, daß die Brenntemperatur nicht zu einer Zersetzung des Stoffes mit der hohen Dielektrizitätskonstante führt.
£LA 9/830/3985
Neuerung . Zur näheren Erläuterung der llStiiiMg wird im folgenden ein
Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung beschrieben.
Der dargestellte Block 1 der Steuerimpedanz ist als Scheibe
mit kreisförmigem Querschnitt ausgebildet. Das Verhältnis von Höhe zu Durchmesser beträgt etwa 1:3. Auf beiden Stirnseiten
des Blockes ist eine Kupferschicht 2 bzw. 3 aufgespritzt. Die
Schichten 2 und 3 dienen als elektrischer Anschluß. Durch den Abstand 4 zwischen ihnen und dem Rand der Scheibe wird die
Gefahr von AuSenüberschlägen verringert. 2u dem gleichen Zweck
kann man auf die Mantelflächen einen Isolieranstrich 5 aufbringen.
Die Scheibe besteht aus etwa 40 Gewichtsprozent körnigem
Siliziumkarbid (SiG) mit einer Korngröße von etwa 10 ai,
40 Gewichtsprozent Bariumtitanat (BaTiG*) mit einer Korngröße
von etwa 1m und Kaolin als keramischem Binder.
Das Bariumtitanat ist über die Seheibe 1 gleichmäßig verteilt,
da die Widerstandsraasse vor dem Formen und Brennen gut durchgemischt wurde-. Deshalb ergibt sich eine mittlere relative
Dielektrizitätskonstante des Widerstandsmaterials von etwa 1000 bis. 2000. Die Scheibe weist daher nicht nur eine
spannungsabhängige ohmsche Leitfähigkeit auf. Sie wirkt zugleich
als Kondensator mit den Schichten 2 und 3 als Belägen, also als frequenzabhängiger Blindleitwert.
FLA 9/850/3965
Neuerung
Die Steuerimpedanz nach der SsfiaatoKCg ist nicht nur für Überspannungsableiter geeignet. Sie kann, mit Vorteil auch für andere elektrische Geräte, z.B. für die erwähnten Leistungsschalter mit Mehrfachunterbrechung verwendet werden, ferner
Die Steuerimpedanz nach der SsfiaatoKCg ist nicht nur für Überspannungsableiter geeignet. Sie kann, mit Vorteil auch für andere elektrische Geräte, z.B. für die erwähnten Leistungsschalter mit Mehrfachunterbrechung verwendet werden, ferner
Eeuerung
ist die Bsiimtosg: nicht auf die beim Ausführungsbeispiel dargestellte
Scheibenforiu beschränkt. Die Steuerimpedanz nach
Eeuerung
der E3f££admag kann auch beispielsweise als ling oder dgl. aus
gebildet sein.
6 Ansprüche
Claims (6)
1. Steuerimpedanz, insbesondere für- Überspannungsableiter,, bestehend
aus einem Block aus einem Widerstandsmaterial mit hohem spezifischen Widerstand, insbesondere Siliziumkarbid", und
leitenden Schichten an zwei gegenüberliegenden Seiten des Blockes, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Block ein Stoff
mit einer hohen Dielektrizitätskonstante in feinvertellter
Porm enthalten ist.
2. Steuerimpedanz nach Anspruch. 1, gekennzeichnet durch Barium-.titanat
(BaIiO-) eis Stoff mit einer hohen Dielektrizitätskonstante .
3. Steuerimpedanz nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Hutll
(TjOyJ.. als Stoff mit einer hohen-Dielektrizitätskonstanteo
4» Steuerimpedanz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anteil des Stoffes mit einer hohen Dielektrizitätskonstante mindestens 2Ofo beträgt.
5. Steuerimpedanz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Korngröße des Stoffes mit einer hohen Dielektrizitätskonstante
wesentlich, vorzugsweise um das Mehrfache, kleiner ist als die Korngröße des Widerstandsmaterials.
6. Steuerimpedanz nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen
keramischen Binder.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES41093U DE1881598U (de) | 1962-04-18 | 1962-04-18 | Steuerimpedanz, insbesondere fuer ueberspannungsableiter. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES41093U DE1881598U (de) | 1962-04-18 | 1962-04-18 | Steuerimpedanz, insbesondere fuer ueberspannungsableiter. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1881598U true DE1881598U (de) | 1963-10-31 |
Family
ID=33181877
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES41093U Expired DE1881598U (de) | 1962-04-18 | 1962-04-18 | Steuerimpedanz, insbesondere fuer ueberspannungsableiter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1881598U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19820134A1 (de) * | 1998-05-06 | 1999-11-11 | Abb Research Ltd | Varistor auf der Basis eines Metalloxids und Verfahren zur Herstellung eines solchen Varistors |
-
1962
- 1962-04-18 DE DES41093U patent/DE1881598U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19820134A1 (de) * | 1998-05-06 | 1999-11-11 | Abb Research Ltd | Varistor auf der Basis eines Metalloxids und Verfahren zur Herstellung eines solchen Varistors |
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