DE1881017U - Fotografischer einsektorenverschluss. - Google Patents
Fotografischer einsektorenverschluss.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/18—Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position
- E05B63/20—Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position released automatically when the wing is closed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Sheet Holders (AREA)
Description
(Ä. GOO 765*219.61
AGFA AKTIEUGESEILSCHAFT - 22, 9. 1961
in 10/Eh/Mi
Leverkusen-Bayerwerk
PP 398/MP 707
Gegenstand der feuerung ist ein Einsektorenverschluß. Einsektorenverschlüsse werden vorwiegend für preiswerte
Kameras verwendet, bei welchen weniger hohe Anforderungen hinsichtlich Konstanz und Bereich der Verschlußzeiten zu
erfüllen sind. So haben Einsektorenverschlüsse mit Schleuderantrieb
und für das Öffnen und Schließen hin- und herschwingender Lamelle sowie solche mit einem für das öffnen
und Schließen durchlaufenden Sektor in zahlreichen Box-Kameras Anwendung gefunden. Die Einsektorenverschlüsse mit
Schleuderantrieb sind für kurze Yersehlußzeiten von Z0B0
1/200 see nicht geeignet. Verschlüsse, die mit einem rotierenden
Sektor arbeiten, können zwar für kurze Verschlußzeiten ausgelegt werden, jedoch ist die Beherrschung größerer
Zeitbereiche bei Verschlüssen dieser Art nicht ohne weiteres möglich»
Die !Teuerung bezweckt, die Vorzüge von EinsektorenverseJilüssen
hinsichtlich ihres geringeren Aufwandes gegenüber Mehrsektorenverschlüssen - einerseits und die günstigeren Zeitregelungsmöglichkeiten
der aufwendigeren Mehrsektorenverschlüsse andererseits für einen Verschluß mittlerer Leistungs-
5it«w«l«! Dlwo Unterlege [WW In j ml Schutzonspr.) ist die zuletzt eingereichte; s!* .^C «on *r Wart.
>omic* '* '"*■·· "·-■ -K^yhhtsr, Unterlegen ab. Die rechtliche Bedeutung dar A':-waierumj .s: -·::■" oft**«*
'■>.* ursorCft - - . '■■■·. ■—.·ι-;« Uiferlagen befinden sich In den Amtsakten. Sia fcönntn ;^"m; .^ ^ ' <w «>,s
ein» rechrtlci- ',-.^--s-v.s o^Kiranfiei eingesehen werden. Auf Antrag werden Lfcw&i atxs- •■7tiI«Al3n--.cer_!-:»nmeative
zu ^ .baa en Ρ,^η g^iafert. Deutsches Potentcmt. GOtoxto**
PF 398/Mf 707
fähigkeit nutzbar zu machen. Gemäß der Neuerung wird nunmehr für einen Üinsektorenverschluß vorgeschlagen, daß er
zwei die Sektore&einhängestifte tragende, unter der Wir-»
kung von Federn stehende Antriebsglieder, vorzugsweise Kulissen aufweist, die zum Spannen der Antriebsfedern
gleichzeitig in einer Bewegungsrichtung verschwenkbar sind, und beim Verschlußablauf zeitlich verschieden in der Spannbewegung
entgegengesetzter Richtung unter der Wirkung der. Antriebsfedern bewegbar sind. !Teuerungsgemäß stehen die
Antriebsglieder in der Richtung der Spannbewegung in Mitnahmeverbindung, wobei vorteilhafterweise die Spannhandhabe'
mit dem die Öffnung des Sektors bewirkenden Antriebsglied während der Spannbewegung in Eingriff steht, während dasdas
Schließen des Sektors bewirkende Antriebsglied mit einem Hemmwerk in Eingriff bringbar ist. Fach einer Ausgestaltung
gemäß der Neuerung ist vorgesehen, daß das die öffnung des Sektors bewirkende Antriebsglied seinen Ablaufweg ungehemmt·
zurücklegt, während das das Schließen des Sektors bewirkende Antriebsglied auf einem Teil des Ablaufweges gehemmt
wird. Zweckmäßigerweise sind die Antriebsglieder in einer Verschlußplatine zwangsläufig geführt, wobei die Antriebsglieder durch Stift-Schlitz-Führungen in der Verschlußplatine
geführt sein können. Die Schlitze der Stift-Schlitz-Führungen stellen vorzugsweise zur Verschlußöffnung konzentrische
Kreisbogen dar.Nach einem anderen neuerungsgemäßen Merkmal ist eine Spann- und Auslösehandhabe vorgesehen,
welche mit einer Aussparung unter der Wirkung einer Feder
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PF 398/MP 707
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bei der Spannbewegung auf einen Lappen des die Öffnung des Sektors bewirkenden Antriebsgliedes einwirkt und über
eine Kante durch einen gehäusefesten Stift am Ende der Spannbewegung mit dem Lappen außer Eingriff bringbar ist. Dabei
ist es günstig, wenn an der Spann- und Auslösehandhabe eine Schrägfläche vorgesehen ist zur Steuerung der Bewegung der
Aussparung gegenüber dem Lappen bei der Rückstellung der Spann- und Auslösehandhabe.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Neuerung werden an
Hand einer Zeichnung näher erläutert. Die einzige Figur zeigt
eine mögliche Ausführungsform der Erfindung. Auf einer Platine 1 mit der Yerschlußöffnung 2 sind zwei Kulissen 3* 4
zwangläufig geführt. Die Kulisse 3 umfaßt einen Sektor-Ste^uerstift
5» der durch einen Führungsschiltζ 6 der Platine 1
durchgreift. Ein Ansatzniet 7 der Platine 1 führt darüber hinaus die Kulisse 3 mittels deren Führungsschlitz 8. Die
Kulisse 3 steht unter der Wirkung einer Antriebsfeder 9; sie weist noch einen Lappen 10 zur Zusammenarbeit mit der Betätigungshandhabe
11 auf und steht mit einem-Vorsprung 12 in'Mitnahmeverbindung mit der Kulisse 4. Die Kulisse 4 umfaßt ebenfalls einen Sektor-Steuerstift 13» der durch einen Führungsschlitz
14 der Platine 1 durchgreift. Ein Ansatzniet 15 der
Platine 1 führt darüber hinaus die Kulisse 4 mittels deren Führungsschlitz 16. Die Kulisse 4 steht unter der Wirkung
einer Antriebsfeder 17; sie weist noch eine Hemmkante 18, auf, mittels welcher sie mit einem Lappen 19 eines Hemmhebels 20
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zusammenwirkt. Der Hemmhebel 20 ist um einen festen Lagerpunkt
21 drehbar gegen die Wirkung einer Rückstellfeder 22 geführt und steht über eine Stift-Schlitz-Verbindung im Eingriff
mit einer Hemmasse 23. Der Hemmhebel 20 umfaßt weiterhin einen Steuerstift 24» der vor dem Abriß am Ende der Aufzugsbewegung
der Kulissen 3» 4 zur Anlage an der Zeitsteuerkurve 25 gelangt» Die Sektor-Steuerstifte 5, 13 stehen mit
einer Bohrung bzw. einem Schlitz eines Sektors 26 in Eingriff. Die Betätigungshandhabe 11 ist um einen festen Lagerzapfen
27 drehbar; sie steht unter der Wirkung einer Rückstellfeder 28o Die Betätigungshandhabe 11 ist durch ein
Gelenk 29 mit einer Koppel 30 verbunden, die im Ruhezustand des Verschlusses mit ihrer Aussparung 31 den Lappen 10 d:er
Kulisse 3 umsehließt<, Der Eingriff zwischen Koppel 30 und
dem Lappen 10 der Kulisse 3 erfolgt kraftschlüssig unter der Wirkung einer Schenkelfeder 32. Die Koppel 30 umfaßt
noch eine Steuerkante 33» mit welcher sie gegen Ende der Spannbewegung
gegen einen festen Stift 34 aufläuft, sowie eine Stützkante 35, mittels welcher die Koppel 30 beim Rücklauf
der Betätigungshandhabe 11 am Lappen 10 der Kulisse 3 glei-.
ten kann.
Zur Terschlußbetätigung wird die Betätigungshandhabe 11 in
Pfeilrichtung 36 verschwenkt. Dabei werden durch die Koppel
30 die Kulissen 3, 4 unter Spannen ihrer Antriebsfedern 9» 17 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Die führungsschlitze 6, 14
der Platine 1 und 8, 16 der Kulissen 3, 4 können zweckmäßig
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derart ausgebildet sein, daß die in Mitnahmeverbindung zueinander stellenden Kulissen 3>
4 dem Sektor 26 während des Spannens außer einer Drehbewegung um die optische Achse
keine weitere Bewegung erteilen. Gegen Ende der Spannbewegung kann der Hemmhebel 20 mit seinem Lappen 19 hinter
der Hemmkante 18 der Kulisse 4 bis zur Auflage seines Steuerstiftes 24 auf der Zeitsteuerkurve 25 einfallen. Der Abriß
erfolgt, wenn die Koppel 30 mit ihrer Steuerkante 33 gegen den Stift 34 aufläuft, dadurch angehoben wird und außer Eingriff
mit dem Lappen 10 der Kulisse 3 gelangt. Die Kulissen 3, 4 können jetzt unter Wirkung ihrer Federn 9» 17 entgegen
dem Uhrzeigersinn ablaufen. Dabei wird die Kulisse 4 unter der Wirkung des Hemmhebels 20 entsprechend der mittels der
Zeitsteuerkurve 25 vorbestimmten Yerschlußzeit in ihrem Bewegungsablauf verzögerte Die ungehinderte Ablaufbewegung'der
Kulisse 3 führt dann zum öffnen des Verschlusses durch Verschwenken
des Sektors 26. Der Verschluß wird wieder geschlossen, wenn nach Durchlaufen der Hemmung auch die Kulisse
4 in ihre Ruhelage zurücklaufen kann. Nach Loslassen der Betätigungshandhabe 11 gelangt auch diese in ihre Au-s—
gangslage zurück. Die Koppel 30 gleitet mit ihrer Stützkante 35 am Lappen 10 der Kulisse 3 entlang bis sie schließlich
mit ihrer Aussparung 31 über den Lappen 10 einfallen kann<
Der Verschluß kann naturgemäß auch als Spannverschluß ausgelegt werden; es sind dann anstelle der Betätigungshandhabe
11 und Koppel 30 in an sich bekannter Weise Spann- und Auslösehandhaben zum gesonderten Zusammenwirken mit der Kulisse
- 6 PP 398/MF 707
3 anzuordnen« Selbstverständlich können auch die während
der Hemmung zusammenwirkenden Elemente von Kulisse 4 und Hemmhebel 19 anders, als in der Figur angezeigt, ausgebildet
sein, z.B» als Hemmstift und Hemmkante, Um die Randüberdeckung
des Sektors beim Spannen des Verschlusses unverändert zu halten, können die Führungsschlitze 8, 16
der Kulissen 3» 4 und 6, 14 der Platine 1 zweckmäßig als
zur optischen Achse zentrische Kreisbögen ausgebildet s-ein* Selbstverständlich wäre es auch möglich, anstelle der Kulissen
geschlossene mittels eines Tubus geführte Ringe zu verwenden oder z.B. die Sek-toT-Treibstifte 5, 13 mittels
Lenkergetrieben zwangsläufig zu führen. Auch die Steuerung der Kulissen 3, 4 muß nicht in der gezeigten Weise erfolgen;
vielmehr können alle bei Mehrsektorenverschlüssen mit zwei beim Verschlußablauf gleichsinnig, aber zeitlich verschieden
bewegten Sektorenringen bekannten Steuerprinzipien auf die beiden Antriebsglieder 3>4 angewandt werden.
Claims (9)
1. fotografischer EinsektorenverSchluß, dadurch gekennzeichnet,
daß er zwei die Sektoreneinhängestifte (5, 13) tragende, unter der Wirkung von federn (9, 17) stehende als
Kulissen (3, 4) ausgebildete Antriebsglieder aufweist, die zum Spannen der Antriebsfedern (9» 17) gleichzeitig in einer
Bewegungsrichtung verschwenkbar sind und beim Verschlußablauf zeitlich verschieden in der Spannbewegung entgegengesetzter
Richtung unter der Wirkung der Antriebsfedern (9» 17) bewegbar sind.
2. Einsektorenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsglieder (3, 4) in der Richtung der
Spannbewegung in Mitnahmeverbindung stehen.
3. Einsektorenverschluß nach dan Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannhandhabe (11, 30) mit dem die
Öffnung des Sektors (26) bewirkenden Antriebsglied (3) während der Spannbewegung in Eingriff steht, während das
das Schließen des Sektors (26) bewirkende Antriebsglied (4) mit einem Hemmwerk (20, 23) in Eingriff bringbar ist.
4. Einsektorenverschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das die Öffnung des Sektors (26) bewirkende Antriebsglied (3) seinen Ablaufweg ungehemmt zurücklegt, während
das das Schließen des Sektors (26)
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bewirkende Antriebsglied (4) auf einem Teil seines Ablaufweges gehemmt wird,,
5. Einsektorenverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsglieder
(3, 4) in einer Verschlußplatine (1) zwangsläufig geführt sindο
6β Einsektorenverschluß nach Anspruch 5>
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsglieder (3, 4) durch Stift-Sehlitz-Führungen
( 59 6; I9 8; 13, Hj 15, 16) in der Verschlußplatine
(1) geführt sind-
7. Einsektorenverschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet» daß die Schlitze ( 6, 8, 14, 16) der Stift-Schlitz-Führungen
( 59 6; 7, 8; 13, H; 15, 16) zur
Verschlußöffnung (2) konzentrische Kreisbogen darstellen.
Einsektorenverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spann- und Auslösehandhabe
(11, 30) vorgesehen ist, welche mit einer Aussparung (31) unter der Wirkung einer Feder (32) bei
der Spannbewegung auf einen Lappen (10) des die Öffnung des Sektors (26) bewirkenden Antriebsgliedes (3) einwirkt
und über eine Kante (33) durch einen gehäusefesten Stift (34) am Ende der Spannbewegung mit dem Lappen (10) außer
Eingriff bringbar ist.
9. Einsektorenverschluß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Spann- und Auslösehandhabe (11, 30) eine
Schrägfläche (35) vorgesehen ist zur Steuerung der Bewegung der Aussparung (31) gegenüber dem lappen (10)
bei der Rückstellbewegung der Spann- und Auslösehandhabe (11, 30)
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA17286U DE1881017U (de) | 1961-09-23 | 1961-09-23 | Fotografischer einsektorenverschluss. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA17286U DE1881017U (de) | 1961-09-23 | 1961-09-23 | Fotografischer einsektorenverschluss. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1881017U true DE1881017U (de) | 1963-10-17 |
Family
ID=33164349
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA17286U Expired DE1881017U (de) | 1961-09-23 | 1961-09-23 | Fotografischer einsektorenverschluss. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1881017U (de) |
-
1961
- 1961-09-23 DE DEA17286U patent/DE1881017U/de not_active Expired
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