DE1880564U - Werbestaender. - Google Patents
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- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09F—DISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
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Description
HPL-ING. BRUNO SCHföETZ
AACHEN
am Kaiserplatz
Fernspr. 34731
3?a. Schilder-Bischoff & Go. in Aachen
G- e b r a u e h s ni u s t e r a η m e 1 d u η g
Y/e^rb e s tänd er
Die feuerung betrifft einen Werbeständer, bestellend aus
mindestens einer mit einen jf'uß versehenen, gegebenenfalls verlängerbaren
Säule und mindestens einer, in Längsrichtung an dieser angeordneten, vorzugsweise durchsichtigen Platte zur
Aufnahme von Werbematerial.
Bei bekannten Werbe ständern werden die Platten, die das vierbematerial,
z.3. Hinweisschilder, Abbildungen, Muster sowie auoh kleine Entnahme taschen, tragen, mittels Schrauben, Eleamscliellen,
Stiften oder auch stangen an den Säulen befestigt. Diese Art der Befestigung erfordert einerseits eine beträchtliche Anzahl
leicht in Verlust geratender Einzelteile und andererseits eine entsprechende Geschicklichkeit beim Zusammenbau. ITicht selten
sind sogar Fachkräfte zum Aufstellen der Uerbeständer heranzuziehen.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der
genannten Nachteile einen Werbeständer zu schaffen, der auf leichte Weise auch von handwerklieb unkundigen Personen aufge-
— 2 —
baut und in "beliebiger Anordnung aus anmenge st eilt werden kann.
Dabei sollen die Platten für das T7erbematerial fest und sicher
gehalten sein. Ferner soll ein einfaches Auswechseln und Umgruppieren
der Bauelenente des 1/erbeständers möglich sein.
Diese Aufgabe wird gemäß der !Teuerung dadurch gelöst, daß die
Platte εη ihrer, der Säule zugeordneten Kante mindestens einen Schlitz aufweist und daß die Platte mittels eines über
die Säule gezogenen und in den Schlitz eingreifenden Hinges von größerem Durchmesser als demjenigen der Säule an dieser
gehalten ist.
Durch Verwendung einer Vielzahl solcher Standergruppen können
auch sehr große Verbeflachen, wie sie beispielsweise in Ausstellungen
Verwendung finden, zusammengestellt werden, wobei die Anordnung der Platten zueinander unterschiedliche Pormen
aufweisen und dem Raum oder der Innenarchitektur des Raumes angepaßt werden kann.
Vorteilhaft besitzt die Säule einen polygonalen, z.B. viereckigen
Querschnitt,und berührt der Ring mit seiner Innenfläche die
Säulenkanten. Die Platten können dann an den zwischen den Säulenkanten gelegenen 3?1 ichen der Säule angesetzt und. in den Ring
e ing e häng t s e in.
Nach einer Ausgestaltung der !Teuerung verläuft der Schlitz von
der Kante der Platte exis nach oben geneigt. Dadurch ist es raög-
-O-
lioli, die Platte praktisch unmittelbar an die Säuleno b erf läclie
anzusetzen und zwischen diese und den entsprechend vorstehenden Hingteil zu klemmen.
Der Ring ist vorteilhaft an der Säule, Z...B. mittels Schweißen,
Kleben oder an der Säule vorgesehenen Yorsprüngen,festgelegt.
Uni die Platten in unterschiedlicher Höhe an den Säulen anordnen
zu können, genügt es nach einer anderen Ausführung der Neuerung, daß der Ring durch seine eigene Reibung, unterstützt durch
eine vom Gewicht der eingehängten Platte ausgeübte Querkraft an der Säule gehc-tlten ist. Vorteilhaft besitzt der Ring in diesem
Pelle eine schlechtgleitende Oberfläche, 2.3. aus entsprechendem
Gummi oder ähnlichem Ilaterial. ."üin Ring aus durchsichtigem
Kunststoff bietet im übrigen noch den zusätzlichen Vorteil, daß er praktisch unsichtbar ist und die -./erbe wirkung des Wer beständers
nicht stört.
Der Ring kann kreisrund, aber auch unrund, z.B. elliptisch, sein,
und zwar je nach Art des für die Platte verwendeten I/erkstoffes
bzw. den Gewicht der Platte und der damit erforderlichen festigkeit
des in den Ring eingeschobenen, keilförmigen Zipfels der Plattenseite.
Nach einer weiteren Ausgestaltung des Werbeständers gemäß der
!Teuerung ist es zweckmäßig, daß die in den Sing eingehängte
Platte mehrwandig ausgebildet ist und daß je zwei benachbarte
- 4
Wandungen mit einen sie verbindenden Boden einen in -i-uer schnitt
U-förmigen Träger für das l.'erberuaterial bilden. Durch diese Gestaltung
der Platte werden zusätzliche Befestigungselemente für das Werbematerial an den Platten vermieden, da es wie in
eine lasche eingeschoben werden kann. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn das Werbenaterial, z.B. aus wertvollen Lichtbildern,
Diaskopbildern, Gemälden od. dgl. besteht, die eine schonende Behandlung verlangen.
Uiii die Platte stabil und nit einen Minimuni an Aufhänge ring en
an der Säule befestigen zu können, ist es vorteilhaft, daß der
Schlitz im oberen Teil der Seitenkante der Platte angeordnet ist.
Im Rahmen der vorliegenden !Teuerung ist es auch möglich, an
Stelle einer Platte einen flachen, mit seitlichen Schlitzen versehenen Rahmen an der Säule zu befestigen.
In der Zeichnung ist die !Teuerung an Hand einiger Ausführungsbeispiele näher erläutert, und av/ar zeigen:
Pig. 1 eine Ansicht eines aus mehreren Säulen
und Platten zusammengesetzten v/erb es tänders,
Pig. 2 eine Draufsicht zu Pig. I,
Pig. 3 eine Seilansicht der Plattenaufhängung in
vergrößerten Haßstab,
Pig. 4 eine Draufsicht zu Pig. 3,
Pig. 5 eine Steckverbindung zv/eier Säulen in
ve rgrö ß e rt en lie. S s t ab,
■— 5 —
Fig. 6 eine Vorderansicht einer Platte,
Fdg. 7 eine Seitenansicht einer doppelwandigen
Platte,
Pig. δ eine perspektivische Seilansicht der Aufhängung
einer doppelwandigen Platte in vergrößertem Haßstab und
Pig. verschiedene Anordnungen von 7erbestän-9-14
dem nit den Srundelementen gemäß der !Teuerung.
!fach den Pig. 1 und 2 besteht der ¥erbeständer gemäß der !feuerung
axis Säulen 1, Aufsteckspulen 2, Hingen 3 und an den Säulen 1,
angeordneten, irorsugsweise durchsichtigen Platten 4 beliebiger
Größe.
In oberen Teil ihrer Seitenkanten besitzen die Platten 4 seitliche,
schräg nach oben verlaufende Schlitze 5, in denen die
ihnen zugewandten Seiten der Ringe 3 aufgenommen sind.
Die !Befestigung der Platten 4 an den Säulen 1, 2 ist aus den
Pig. 3 und 4 zu erkennen, "über die Säule 1 bzr/. 2 mit beispielsweise
rechteckigen querschnitt ist der Hing 3 gezogen und berührt
die Kanten 6 der Säule mit seiner Innenfläche 7. Der von dem Schlitz 5 gebildete, keilförmige lappen oder Zipfel 8 der Platte
greift in den vom Ring 3 und der Längsfläche 9 der Säule 1 gebildeten
Zwischenraum. Die -Seitenkante 10 der Platte 4 kann sich auf diese 1YeXSe dicht an die Pläche 9 der Säule 1 anlegen
und an dieser abstützen. Der Hing 3, die Pläclie 9 der Säule 1
und der Zipfel 8 bile'en eine einfache Keilverbindung.
Wie Pig. 4 zeigt, kann die Platte 4 zunächst-schräg zur Fläche 9
in den Ring 3 eingehängt v/erden (gestrichelte Darstellung) und
dann in die endgültige Stellung eingeschwenkt werden. Hs ist aber auch möglich, die Platten 4 bei Verkaufsständern winklig,
d.h. nicht in einer Ebene aueinander, anzuordnen oder mehrere
Platten fächerförmig an einer Seite der Säule 1 bzw. 2 anzubringen.
Die Säulen 1 besitzen zweckmäßig einen schweren Fuß 11, der das von den Platten 4 erzeugte Drehmoment aufzunehmen vermag. Ferner
Isssen sich die Säulen 1, wie Fig. 5 zeigt, auf einfache und
an sich bekannte "V/eise mittels Steckverbindung durch die a/ufgesetzten
Säulen 2 verlängern.
In Pig. 6 ist eine beidseitig einhängbare, mit entsprechenden Schlitzen 5 versehene Platte 4 dargestellt. Diese kann einwandig
aber auch mehrwandig sein,
Fig. 7 zeigt eine im querschnitt ü'-förraige doppelwandig^ Platte 4,
deren 'Wandungen 12, 13 dairch einen unteren Boden 14 miteinander
verbunden sind. Sine solche Platte 4 eignet sich vorzüglich zur schonenden Aufnahme von flachem ¥erbematerial, z.B. Lichtbildern,
ohne daß hierfür weitere Befestigungselemente erforderlich wären. Die Befestigung einer solchen mehrwandigen Platte 4 erfolgt in
der oben beschriebenen Weise, v/ie Fig. S deutlich erkennen läßt,
besitzt jede Vfandung 12, 1" einen Schlitz 5 zur Aufnahme des
an der Säule 1 angeordneten Hinges ί.
Alis den Grund element en Säule, Platte und Ring lassen sicli
vielfältige Forrien von 'werbeständern zusammensetzen. "Eine Auswahl
möglicher Joauformen zeigen die Pig. 9 - 14. "./ie diese
Piguren erkennen lasser., können die Platten unterschiedlich
groi3 sein. Auch kennen sie, ;je nach v/uiisch einseitig oder zweiseitig
an einer bzw. zwei Säulen gehalten sein.
Dabei zeigen die Pig. 11, 12 und 14 Werbeständer, bei denen die
beiden Außenplatten 15, 17 bzw. 15', 17' bzw. 15", 17! f
parallel zueinander versetzt sind und die rüttelplatte 16 bzw. 16! bzw. 16" entsprechend schräg zur iibene der Außenplatten
angeordnet ist.
Die Platten können aus beliebigem werkstoff bestehen. 'Vorzugsweise
bestehen sie jedoch aus glasklarem Kunststoff. Die Säulen und Ringe bestehen dagegen vorzugsweise aus Metall, können aber
auch aus anderen Materialien hergestellt sein.
Claims (11)
1. Werbe ständer, "bestellend aus mindestens einer, mit einem 'fuß
versehenen, gegebenenfalls verlängerbareii Säule und mindestens
einer, in Längsrichtung an dieser angeordneten, vorzugsweise durchsichtigen Platte aur Aufnahme von "Jerbemsterial, d a durch
g e Ic e η η ζ e i c Ii η e t, daß die Platte (4)
an ihrer, der Säule (l, 2) augeordneten Kante (10) mindestens
einen Schlitz (5) auf v/eist und daß die Platte (4) mittels eines über die Säule (1, 2) gesogenen und in den Schlitz (5)
eingreifenden Ringes (3) von größeren Durchmesser als demjenigen
der Säule (l, 2) an dieser gehalten ist.
2. Werbe ständer nach Anspruch 1, d a c! u r c h gekennzeichnet, da/ die Säule (l, 2) einen polygonalen
querschnitt aufweist und daß der Eing (3) nit seiner Innenfläche
(7) die Säulenkanten (6) berührt.
3. Werbestander nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitz (5) von der Kante (10) der Platte (4) ausgehend nach oben geneigt verläuft.
4. Werbeständer nach einen der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Eing (3) an der Säule
(l, 2), z.B. mittels Schweißen, Kleben oder an der Säule vorgesehenen
Yorsprüngen, festgelegt ist.
5. Werbeständer nach eine-, der Ansprüche 1 bis 3, d a. d u r c h
gekennzeichnet, daß der liing (3) durch seine
eigene Reibung, unterstützt dtircii eine vom Gewicht der eingehängten
Platte (4) ausgeübte Querkraft, an der Säule (l, 2) gehalten ist.
6. Werbeständer nach eine::; der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hing (3) unrund, z.B.
elliptisch, ist.
7· V/erbeständer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h
gekennzeichnet, daß die in den Eilig (3) eingehängte
Platte (4) mehrwandig ausgebildet ist und daß je zwei
benachbarte Wandungen (12, 13) mit einem sie verbindenden Boden (14) einen im querschnitt ü-förmigen Sräger für das
Werbematerial bilden.
8. \/erbeständer nach einen der Ansprüche 1 bis 7, d a durch
gekennzeichnet, daß der .Schlitz (5) im oberen
!Teil der Seitenkante (lü) der Platte (4) angeordnet ist.
9. Werbeständer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Platte (4) durch einen
flachen Rahrien ersetzt ist.
10. Werberahnien nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hing (3) eine schlecht
gleitfähige Oberfläche besitzt.
- 10 -
11. Werbestander nach einen der Ansprüche 1 bis 10, d a durch
gekennzeichnet, daß bei Verwendung
mehrerer Platten (4) diese in unterschiedlichen Ebenen zueinander angeordnet sind.
Aachen, den 24. Juli 1963
Pur Pa. Schilder-Bischoff & Go.
Die Patentanwälte
durch:
durch:
(Dipl-£<nng. Bruno Schni
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH34154U DE1880564U (de) | 1963-07-25 | 1963-07-25 | Werbestaender. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH34154U DE1880564U (de) | 1963-07-25 | 1963-07-25 | Werbestaender. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1880564U true DE1880564U (de) | 1963-10-10 |
Family
ID=33180120
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH34154U Expired DE1880564U (de) | 1963-07-25 | 1963-07-25 | Werbestaender. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1880564U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29615810U1 (de) * | 1996-09-12 | 1996-12-12 | Siemens AG, 80333 München | Präsentationswand |
-
1963
- 1963-07-25 DE DESCH34154U patent/DE1880564U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29615810U1 (de) * | 1996-09-12 | 1996-12-12 | Siemens AG, 80333 München | Präsentationswand |
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