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DE187936C - - Google Patents

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Publication number
DE187936C
DE187936C DENDAT187936D DE187936DA DE187936C DE 187936 C DE187936 C DE 187936C DE NDAT187936 D DENDAT187936 D DE NDAT187936D DE 187936D A DE187936D A DE 187936DA DE 187936 C DE187936 C DE 187936C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
finger
bobbin
rotation
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT187936D
Other languages
English (en)
Publication of DE187936C publication Critical patent/DE187936C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C13/00Auxiliary devices incorporated in embroidering machines, not otherwise provided for; Ancillary apparatus for use with embroidering machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H65/00Securing material to cores or formers
    • B65H65/005Securing end of yarn in the wound or completed package
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 187936 KLASSE 76 d, GRUPPE
Firma C. A.WALDENFELS in PLAUEN i.V.
gewickelten Spulen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. November 1906 ab.
Bei den auf Spulmaschinen gewickelten Spulen wird das Ende des Fadens unter anderem an der Zulaufseite durch Ankleben oder auch durch Zusammenzwirnen mit dem Fadenanfang der Spule befestigt. Beide Arbeitsweisen haben Nachteile, indem bei ersterer durch den Klebstoff die Spule verdorben werden .kann, während bei der letzteren das zum Einfädeln und zum Probieren der Fadenspannung notwendige Abziehen des Fadenanfangs erschwert wird. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun das Fadenende durch Andrehen befestigt, indem eine einfache oder mehrfache Fädenschlinge in den letzten Fadengängen gebildet wird, die in sich zusammengezwirbelt wird.
In der Zeichnung' stellen Fig. 1 bis 7 schematisch die aufeinander folgenden Arbeitsvorgänge des Verfahrens dar. Fig. 8 und 9 deuten in Seitenansicht bezw. im Grundriß eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens an.
Die Herstellung der Spule erfolgt im dargestellten Ausführungsbeispiel, wie üblich, durch Aufwinden des Fadens 1 auf den von der Maschine in Drehung versetzten Dorn 2 unter Vermittlung des Fadenführers 3, der längs des Domes hin und her schwingt und eine Kreuz wicklung bewirkt. Sobald die Spule 4 die gewünschte Dicke erlangt hat, wird unter Vermittlung eines nicht gezeichneten Tasters oder einer anderen Einrichtung, z. B. einer durch die Umdrehungszahl des Wickeldornes beeinflußten Auslösevorrichtung, der Wickeldorn 2 in bekannter Weise stillgestellt. Vorher wird noch der Spule eine bandförmige Endwicklung 5, wie üblich, in der Mitte der Bobine durch Stillstellen des Fadenführers 3 oder durch Vergrößerung der Entfernung zwischen Dorn 2 und Fadenführer 3 erteilt. Nunmehr ist es notwendig, das Ende des Fadens 1 an der Mitte der Spule 4 zu befestigen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist nun ungefähr parallel zum Wickeldorn ein Stäbchen oder Finger 6 angebracht, der um den Spulendorn kreisen kann. Bei der Stellung Fig. ι ist angenommen, daß Wickeldorn 2 und Fadenführer 3 nach Fertigstellung der Spule 4 und der Schlußwicklung 5 zur Ruhe gekommen sind. Der Finger 6 beginnt nun seinen Umlauf um den Dorn 2 als Achse, und zwar in der Drehungsrichtung des Domes. Es ist jedoch auch die entgegengesetzte Drehungsrichtung möglich. Fig. 2 zeigt die Stellung der Teile, nachdem der Finger 6 eine halbe Umdrehung gemacht hat. Er ist dabei auf den Faden 1 getroffen und hat in diesem eine Bucht erzeugt. Durch Abwicklung des Fadens von der Spule oder durch Heranziehen des Fadens 1 aus der Spannvorrichtung wird hierbei die notwendige Fadenlänge gewonnen. Bei der Stellung Fig. 3 hat der Finger 6 eine volle Umdrehung gemacht und, wie man sieht, aus dem Faden 1 eine die Spule umfassende Fadenschlinge 7 gebildet. Er macht darauf eine weitere ganze Umdrehung in die Stellung Fig. 4 und bildet eine zweite Fadenschlinge 8. Nunmehr kommt eine Bürste 9 zur Wirkung, die zylindrische oder beliebige Form hat und an einem Schaft 10 sich befindet. Diese Bürste wird nun bei der Stellung Fig. 4 der Länge nach vorgeschoben (Pfeil v), während der Finger 6 still stehen bleibt. Die Bürste tritt dann über den Finger 6 und die auf diesem hängenden Schleifen 7,8 und hält letztere

Claims (4)

zurück, während nunmehr der Finger 6 in der Richtung des Pfeiles χ der Länge nach zurückgezogen wird (Fig. 5). Sobald der Finger 6 die Bürste 9 verlassen hat, wird der Schaft 10 in Drehung versetzt (Pfeil W) und zwirbelt die beiden Schlingen 7, 8 in sich zusammen. Diese Schlingen werden dadurch so fest ineinander gedreht, daß der Faden nicht wieder frei wird und das Ende ausreichend sicher an der Spule befestigt ist. Nunmehr kehrt die Büsrte 9 in ihre ursprüngliche Stellung zurück. Der Finger 6 geht wieder vorwärts, und die Spindel 2 beginnt ihre Drehung (Pfeil y), nachdem vorher durch den Abstreifer in üblicher Art die fertige Spule 4 an das Ende des Domes 2 geschoben ist. Während der ersten Drehungen des Domes kann der Fadenführer 3 noch in bekannter Weise still stehen bleiben, so daß sich eine bundförmige Anfangswicklung an der Mitte der Stelle findet, an welcher nunmehr die neue Spule gebildet wird. Nach Fertigstellung der letzteren tritt dann wieder der Vorgang des Befestigens des Fadenendes ein, und beim Vorschieben der Spule nach dem Befestigen wird die erst gebildete Spule 4 vom Ende des Wickeldornes 2 heruntergeschoben und dabei wird durch eine Schneidvorrichtung ,. beliebiger Art der Faden zwischen der Spule 4 und der hinter dieser sitzenden neuen Spule in bekannter Weise durchgeschnitten. Der Finger 6 könnte im übrigen auch noch mehr als zwei Umgänge vollenden, ehe die Bürste zur Wirkung kommt. Die zur Durchführung dieses Arbeitsganges notwendigen Einrichtungen sind auf der Zeichnung in Fig. 8 und 9 in Verbindung mit einer doppelseitigen selbsttätigen Spulmaschine mit stehender Hilfswelle dargestellt, bei der der Wickeldorn 2 von einer nicht gezeichneten Antriebsvorrichtung in Drehung versetzt wird, die bei Erreichung der gewünschten Spulen dicke, wie üblich, stillgestellt wird, während . gleichzeitig eine seitliche stehende Hilfswelle 11 in Drehung gesetzt wird. Von dieser Hilfswelle werden in bekannter Weise die Einrichtungen zum Vorschieben der fertigen Spule, zum Abschneiden des Fadens, zum Stillstellen und Wiedereinrücken des Fadenführers in Bewegung gesetzt, worauf die Hilfswelle 11 selbsttätig wieder zum Stillstand kommt. Auf der Welle 11 ist nun gemäß der vorliegenden Erfindung ein Daumen 12 befestigt, der bei der Drehung der Welle in der Richtung des Pfeiles ζ zunächst auf einen an der Maschinenplatte 13 angelenkten Doppelhebel 14 wirkt. Dieser erhält dadurch eine Ausschwingung, welche auf einen Schalthebel 15 übertragen wird, der ein Zahnrad 16 um ein bestimmtes Stück dreht. Durch ein Zahnrad 17 wird hierdurch eine Scheibe 18 zweimal umgedreht, in welcher der Finger 6 verschiebbar gelagert ist. Durch die Umdrehungen der Scheibe 18 werden die Stellungen Fig. 1, 2, 3 und 4 verwirklicht. Bei der weiteren Bewegung der Hilfswelle 11 trifft dann der Daumen 12 gegen einen zweiten Hebel 19, dessen Ende in eine Muffe 20 eingreift, welche mit dem Schaft 10 verbunden ist. Die Muffe 20 bildet eine Reibungskupplungshälfte 21, welche durch die Drehung des Hebels 19 in Eingriff mit einer zweiten Kupplungshälfte an einer auf dem Schaft 10 drehbaren Scheibe 22 in Eingriff gebracht wird, der durch eine nicht gezeichnete Treibschnur von der Hauptwelle der Maschine aus eine fortlaufende Drehung erteilt wird. Auf diese Weise wird die Bürste 9 zunächst der Länge nach vorgeschoben und ihr dann eine Drehung erteilt, wodurch die Arbeitsstufen Fig. 5 und 6 verwirklicht werden. Dem Finger 6 kann durch eine beliebige Vorrichtung, beispielsweise durch einen Daumen, die Rückbewegung erteilt werden, während er durch eine Feder vorgeschoben wird. Diese Hilfsmittel können in beliebiger Weise unter Benutzung der üblichen Konstruktionen abgeändert werden. Pat en τ-An Sprüche:
1. Verfahren zum Befestigen des Fadenendes der auf Spulmaschinen gewickelten Spulen, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der letzten Fadenwindungen eine. Faden schlinge gebildet und in sich zusammengedreht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Spule umfassende, mehrfache Schlinge (7, 8) innerhalb der letzten Fadenwindungen gebildet wird, deren Teile ineinander gedreht werden.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder Ansprhch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Finger (6) den Spulendorn (2) umkreist und eine einfache oder mehrfache Schlinge (7, 8) im Faden bildet, welche durch eine Bürste (9) vom Finger abgenommen und zusammengedreht wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine Kurvenscheibe (12) auf der Hilfswelle einer selbsttätigen Spulmaschine (11) zunächst die Drehung des Fingers (6) und darauf die Vorschiebung der Bürste (9) und dann die Drehung der Bürste (9) hervorgebracht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT187936D Active DE187936C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE187936C (de)

Cited By (6)

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