DE1879208U - Bauelementensatz zur herstellung einer deckenbekleidung. - Google Patents
Bauelementensatz zur herstellung einer deckenbekleidung.Info
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Description
RA.472121-23.7,63
Ξ 44 987/57a &m 19.JuIi 1963
Hunter Douglas Holland
Bauteile z.B, zur Herstellung einer
Deckenbekleidung
Die Erfindung bezieht sich auf Bauteile für eine Decke od.
dgl., bestehend aus Tragbalken.und dadurch getragenen
Lamellen, Streifen od.dgl. Mit diesen Bauteilen kann eine Deckenbekleidung geschaffen werden, die schnell und billig
montiert werden kann.
Dies wird mit den erfindungsgemäßen Bauteilen dadurch
erzielt, daß die Tragbalken mit quer zu ihrer Längsrichtung angebrachten Schlitzen oder derartigen Ausnehmungen zur
Aufnahme der Lamellen oder streifenförmigen Elementen
und mit in diese Ausnehmungen ragenden Yorsprüngen, die in Ausnehmungen der Lamälen oder Streifen greifen, versehen
sind. Um daraus' eine Deckenbekleidung zu fertigen, werden mindestens zwei Tragbalken in einem Abstand voneinander
an eine feste Unterstützung oder Tragfläche befestigt· Die Lamellen werden im die Schlitze eingebracht, ohne daß
Befestigungsschrauben od.dgl. erforderlich sind. Dadurch
ist der Raum hinter der Bekleidung zugänglich, da zu
diesem Zweck eine oder mehrere Lamellen oder Streifen entfernt und danach wieder an ihre Stelle gebracht werden
können. Die Tragbalken können im jedem erwünschten Abstand von der Unterstützung angebracht wexden.
Erfindungsgemäß können die Ausnehmungen an ihrem von dem offenen Ende abgewandten Ende einen schmaleren Teil haben,
wobei an mindestens einem Rand dieses schmaleren Teiles die Lamellen anliegen. Dadurch wird eine gute Unterstützung
der Lamellen oder der streifenförmigen Elemente erzielt.
Die Lamellen oder Streifen sind vorzugsweise mit in Längsrichtung verlaufenden Schlitzen oder Hüten zur Aufnahme
der Yorsprünge der Tragbalken versehen. Dadurch wird eine Längeneinstellung der Lamellen oder Streifen ermöglicht,
wenn die Bekleidung eine Länge hat, die größer ist als die Länge einer einzigen Lamelle oder eines einzigen
Streifens. . . -
Torzugsweise geht der breite Teil der Schlitze oder Ausnehmungen
mit einem geneigten oder gebogenen Teil in den schmalen Teil über. Dadurch können stark profilierte
Lamellen oder Streifen im die Sehlitze oder Ausnehmungen
gebracht und dennoch kräftig festgehalten werden.
Eine vorteilhafte Ausfiüirungsform der erfindungsgemäßen
Bauteile wird dadurch gekennzeichnet, daß einer der Ränder des schmalen Teiles der Schlitze in der Verlängerung des
mit einem Vorsprung versehenen Randes des breiten Teiles der Schlitze liegt, wobei sich in diesen Schlitzen Lamellen
oder derartig streifenförmige Elemente befinden, die an
ihren Rändern profiliert sind, wobei der eine Rand ein Profil hat, das in bezug auf das Profil des anderen Randes
entgegengesetzt- gerichtet ist* . .
sich
Um zu vermeiden, daß die Lamellen oder Streifen in Querrichtung in den Schlitzen verschieben können, können erfindungsgemäß
die Vorsprünge der Tragbalken eine Ausnehmung ■
haben, in welche die Lamellen oder derartige streifenförmige Elemente greifen. Die Lippen oder Vorsprünge
greifen dadurch mit ihrem oberen Teil um einen Teil der,
Lamellen oder Streifen«
Wenn der Abstand zwischen den an der Unterstützung befestigten Tragbalken zu groß wiräs, besteht die Gefahr, daß die
Lamellen zwischen den Tragbalken eine schräge Lage einnehmen werden oder sich auf eine andere Weise verformen*
Um dies zu vermeiden, können erfindungsgemäß zwischen
den fest angebrachten Tragbalken ein oder mehrere mit
Schlitzen oder Ausnehmungen versehene Stützbalken vorgesehen sein, die nicht an der Unterstützung befestigt sind.
Diese Tragbalken können in derselben Weise wie die an
der Unterstützung befestigten Tragbalken ausgebildet sein.
Die lamellen oder streifenförmigen Elemente können aus
beliebigem, sowohl durchsichtigem wie undurchsichtigem Material, z.B. aus Glas, Kunststoff, Metall uswf hergestellt
sein.
Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform
des Gegenstandes der Erfindung. Is zeigen
fig. 1 eine Seitenansicht eines Tragbalken^ mit
eingebrachten Lamellen,
Mg. 2 eine Vorderansicht des Tragbalkens, fig· 3 eine Ansicht vom unten.
Bei der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsform ist ein profilierter Metalltragbalken 1 dargestellt, der etwa
einen TJ-förmigen Querschnitt hat. Dieser Tragbalken wird
auf eine an sich bekannte, nicht dargestellte Weise an einer sich oberhalb desselben befindlichenUnterstützung befestigt.
In den Schenkeln dieses Tragbalkens befinden sich Schlitze 2,3j4,die einen senkrecht zum Tragbalken befindlichen Teil
2 aufweisen, der mit einem schrägen Teil 3 in einen wieder senkrecht zum Tragbalken stehenden Teil 4 übergeht. Der
Schlitzteil 4 ist schmaler als die Sehlitzteile 2 und
Ton den Schlitzen 2,3»4 liegen die Ränder 5" und 6 in
oder etwa in der Verlängerung voneinander. Der Rand 5 des Schlitzteiles 2 ist mit einem Torsprung oder einer Lippe 7
versehen, worin sich eine Nut-: 8 befindet.
Me Schlitze 2,3,4 dienen zur Aufnahme von profilierten lamellen oder Streifen 9»10, die mit einem Schlitz oder
einer Hut. 11,12 versehen sind, worin die Lippen 7 greifen-.
In der Zeichnung sind in jedem der Schlitze 2,3 >4 die
Enden von zwei Lamellen oder Streifen 9,10 angebracht. Dies ist der lall, wenn die aus den Bauteilen anzufertigende
Bekleidung eine derart große Länge hat, daß die Lamellen
nicht aus einem einzigen Stück bestehen. Bei Bekleidungen, die eine kleinere Länge haben, werden sich in den Schlitzen
2,3>4 nur eine einzige Lamelle oder Streifen befinden. Auch bei den neben den dargestellten Tragbalken liegenden,
nicht dargestellten Tragbalken befindet sich nur eine Einzige Lamelle oder Streifen in den Schlitzen 2,3,4.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, sind die Lamellen oder Streifen 9?10 profiliert und sind ihre Längsränder
13,14 im Querschnitt winkelförmig, wobei der Randteil 13 in bezug auf den Randteil 14 entgegengesetzt gerichtet ist.
Bei der Herstellung einer Deekenbekleidung mit den .erfindungsgemäßen
Bauteilen wird wie folgt vorgegangen:
Naeh&em zwei oder mehr Tragbalken 1 in einem Abstand voneinander
an einer Unterstützung "befestigt sind, werden die Lamellen oder Streifen im die Schlitze 2,3,4 dieser Tragbalken
gesteckt. Dazu werden die Lamellen oder Streifen im einer schrägen Lage in die Schlitze gebracht, bis sich
ihre oberen Ränder im sehmalen Schlitzteil 4 befinden. Die Lamellen oder Streifen werden äann gedreht,, bis die
Vorsprünge oder Lippen im die Sehlitze der Lamellen oder Streifen greifen. Sodann werden die Lamellen oder Streifen
nach unten bewegt, so daß sie in die Nuten 8 greifen. Die oberen Ränder der Lamellen oder Streifen liegen dann
an den Rändern 6 der Schlitzteile 4 an. Die Lamellen oder Streifen können derart ausgebildet sein oder die Ränder 6
der Schlitzteile können derart angebracht sein, daß die oberen Ränder der Lamellen oder Streifen gegen die Ränder
6 der Schlitzteile 4 gedrückt werden, wodurch dfie Lamellen
oder Streifen fest an ihrer Stelle gehalten werden.
Die Lamellen oder Streifen können aus beliebigem Material
bestehen, je nach dem Effekt, den man mit der Deekenbekleidung zu erzielen wünscht. Wenn die Lamellen oder Streifen
dünn sind, z.B. wenn sie aus dünnem Aluminium oder Kunststoff hergestellt sind, besteht die Gefahr, daß die zwischen
den Tragbalken 1 liegenden Teile derselben eine geneigte'
Lage einnehmen. Um dies zu-vermeiden, können die Tragbalken
1 in einem kleineren Abstand voneinander angebracht werden* Es ist aber nicht nötig, diese zusätzlichen Tragbalken
an die Unterstützung zu befestigen, sondern diese zusätzlichen Tragbalken können lose zwischen den anderen
Tragbalken angebracht sein.
Falls erwünscht, lönnen die Schlitzteile 3 und 4 derart
angeordnet sein, daß der profilierte obere Rand der Lamellen zwischen dem Schlitzrand 6 und dem -. gegenüberliegenden Schlitzrand geklemmt werden. Dadurch werden die
Lamellen noch fester an ihrer Stelle gehalten, während ein Rammeln der Lamellen mit Sicherheit vermieden wird.
Statt dreieckige Profilränder können die Lamellen auch
anders profilierte Ränder haben, während, falls erwünscht, auch nur einer der Längsränder profiliert sein kann» Die
Sehlitze 2,3*4 müssen natürlich der Profilierung der
Lamellen angepaßt werden.
Claims (1)
- Schutzanspriiche;1. Bauelementensatz mit Tragbalken und von diesen getragenen Lamellen, Streifen od.dgl. für eine Decke od.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Tragbalken mit quer zu ihrer Längsrichtung angebrachten Schlitzen oder derartigen Ausnehmungen zur Aufnahme der Lamellen oder streifenförmigen Elementen und mit in diese Ausnehmungen ragenden Yorsprüngen, die in Ausnehmungen der Lamellen oder Streifen greifen, versehen sind.2. Bauelementensatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen an den Tragbalken an ihrem von dem offenen Ende abgewandten Ende einen schmaleren Teil haben, während an mindestens einem Hand dieses schmaleren Teiles die Lamellen anliegen.Bauelementensatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen oder Streifen mit in Längsrichtung verlaufenden Schlitzen oder Juten zurAufnahme der Yorsprünge der Tragbalken versehen sind. -■■■""4. Bauelementensatz nach einem der Ansprüche 1 "bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß. der breite Teil der Schlitze oder Ausnehmungen mit einem geneigten oder gebogenen Teil in den schmalen Teil übergeht.5. Bauelementensatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Ränder des schmalen Teiles der Schlitze in der Verlängerung des mit einem Vorsprung versehenen Randes des breiten Teiles der Schlitze liegt, wobei sich in diesen Schlitzen lamellen oder derartige streifenförmig© Elemente befinden, die an ihren Rändern profiliert sind, wobei der eine Rand ein Profil hat, das in.bezug auf das Profil des anderen Randes entgegengesetzt gerichtet ist.6. Bauelementensatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge der Tragbalken eine Ausnehmung haben, in welche die Lamellen oder derartige streifenförmige Elemente greifen._ 3 —7. Bauelementensatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Iragbalken an einer festen Unterstützung befestigt sind, während zwischen diesen an einer festen Unterstützung -befestigten Tragbalken ein oder mehrere mit- Schlitzen oder Ausnehmungen versehene Stützbalken für die Lamellen oder streifenförmigen Elemente angeordnet -sind, die nicht an einer festen Unterstützung befestigt sind.
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| DE1963H0044987 Expired DE1879208U (de) | 1962-05-24 | 1963-05-21 | Bauelementensatz zur herstellung einer deckenbekleidung. |
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- 1963-05-21 DE DE1963H0044987 patent/DE1879208U/de not_active Expired
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