DE1878299U - Leiste, insbesondere zum abdichten des randspaltes von schiebedeckeln bei kraftfahrzeugen. - Google Patents
Leiste, insbesondere zum abdichten des randspaltes von schiebedeckeln bei kraftfahrzeugen.Info
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Classifications
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Landscapes
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Description
PATENTANWÄLTE
dr. w. Schalk · dipl-ing. peter Wirth
DIPL-ING. G. E. M. DANNENBERG · DR. V. SCHM I ED-KOWARZI K
FRANKFURT AM MAIN
Da/Re ^aIl 1862
H.T. Golde G.m.b.H. & Go. KG.
Prankfurt am Main Hanauer Landstrasse 338
Leiste, insbesondere zum Abdichten des Randspaltes von Schiebedeckeln bei Kraftfahrzeugen
Die Neuerung bezieht sich auf eine Leiste und betrifft insbesondere eine zum Abdichten des ßandspaltes von
Schiebedeckeln bei Kraftfahrzeugen geeignete leiste, die durch eine Klebeverbindung am Dachblech od. dgl, befestigt
werden kann.
Leisten zum Abdichten des Randspaltes bei Schiebedeckeln sind in der verschiedensten Ausführung, beispielsweise
als Gummiprofil,bekanntgeworden, oder auch als Velvetprofil,
wobei die eigentliche Leiste mit einem Überzug aus Velvet versehen ist. Die letztgenannte Art von
Abdichtleisten hat den Vorteil, daß sie mit ihrer faserigen und damit sehr großen Oberfläche leicht Kleber annimmt
und sich daher sehr schnell bei ausgezeichneter
Haltbarkeit durch eine Klebeverbindung befestigen läßt. Dabei kann ein Kleber mit sehr kurzer Antrockenzeit,
das ist der Zeit, die zwischen dem Einstreichen und dem Zusammenkleben eingehalten werden muß, verwendet
werden. Da beispielsweise für Karosseriezwecke der Kleber lediglich auf die beiden Komponenten Lack und Velvet abgestimmt
werden braucht, besteht in bezug auf die chemische Zusammensetzung ein weiter Spielraum zur Einstellung
eines gut haltbaren und schnell verarbeitbaren Klebers.
Profile mit Velvetüberzug haben jedoch den Nachteil, daß ihre Herstellung verhältnismäßig teuer ist. Verwendet man
dagegen einfache Profile aus Weichmaterial, wie Gummi, Neoprene ader Plastik, so steht für eine Klebeverbindung
nur eine glatte Oberfläche zur Verfügung, die zwar durch Rillen od.dgl. etwas vergrößert werden kann. Wenngleich
die Bindung zwischen Weichmaterial und Kleber hierdurch um ein geringes verbessert werden kann, besteht daneben
die weitere Schwierigkeit, daß diese Werkstoffe nur mit ganz bestimmten, chemisch auf das jeweilige Material abgestimmten
Klebersorten haften, die in den meisten Fällen eine erhebliche Antrockenzeit haben müssen, sich dadurch
für rasches Arbeiten am Fließband nicht gut eignen und bei denen darüber hinaus die Verbindung zwischen dem Weichmaterial
und der lackierten Fläche eine sehr sorgfältige
Ausführung erfordert, um brauchbare Ergebnisse zu zeitigen.
Aufgabe der Neuerung ist es, eine Leiste zu schaffen, die vorgenannte Nachteile der bekannten Abdichtprofile
vermeidet. Zu diesem Zweck sieht die Neuerung vor, einen Abdichtstreifen aus Weichmaterial, beispielsweise
aus einem der vorgenannten Werkstoffe,von vorne herein in einem maschinellen Arbeitsgang an der Klebeseite
mit einer Textilschicht auszurüsten, die es dann ermöglicht, die weiteren Arbeitsgänge,wie bei den bekannten
Velvetleisten,unter Verwendung der bisher üblichen zur Verklebung von Textil mit Lack bzw. mit Blechteilen
vorgesehenen Kleberndurchzuführen und auf diese Weise sowohl einen schnellen Arbeitsablauf wie auch eine gut
haltbare Klebeverbindung zu gewährleisten.
Für die Beschichtung des Abdichtstreifens kann ein beliebiges
geeignetes Verfahren verwendet werden, das eine haltbare Verbindung ergibt. Solche Verbindungen können,
beispielsweise durch Aufkleben,etwa bei Gummi und Neoprene,
erzielt werden, oder bei Polyvinylchlorid und
anderen Plastikstoffen durch eine geschweißte, verklebte auch vulkanisierte oder sonstige Textilkaschierung.
Die Neuerung ist im folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 perspektivisch ein Stück einer Dichtungsleiste nach der Neuerung und
Mg. 2 die Anordnung einer Dichtungsleiste nach
I1Ig. 1 im Randspalt zwischen einem Schiebedeckel
und dem angrenzenden festen Dachteil eines Kraftfahrzeuges in einem Teilschnitt quer zur Dachfläche.
Die Abdichtleiste gemäß Fig. 1 besteht in der Hauptsache aus Weichmaterial in Form eines Streifens 1, der an seiner
einen Längskante eine einseitige Verstärkung 2 aufweist, deren Elastizität durch einen Hohlkanal 3 erhöht ist. Die
der Verstärkung 2 gegenüberliegende Seite weist eine Textilbeschichtung 4 auf, die mit dem Weichmaterial des Streifens
fest verbunden ist. Vorzugsweise ist die Textilschicht 4 in die Seitenfläche des Streifens derart eingelassen, daß
keine vorstehenden Kanten bestehen. Das Textilmaterial selbst kann beliebig gewählt sein, beispielsweise als Gewebestreifen,
Velvetbahn, Faserschicht od-dgl.
Wie Fig. 2 zeigt, liegt die Abdichtleiste gemäß Fig. 1 mit der textilbeschichteten Seite 4 am Karosserieblech im vorliegenden
Ausführungsbeispiel einem abgebogenen Flansch
des festen Fahrzeugdaches 5 an und ist mit der lackierten Oberfläche dieses Flansches 6 durch einen der bekannten
rasch trocknenden Kleber fest verbunden worden. Mit 7 ist der Schiebedeckel und mit 8 der übliche Verstärkungsrahmen für die Dachöffnung angedeutet. Die einseitige Verstärkung
3 dichtet die obere Eintrittsöffnung des Randspaltes 9 ab und schmiegt sich auf der gegenüberliegenden
Seite mit einer spitz auslaufenden Kante 10 dem festen Dach 5 an.
Die Neuerung ist jedoch keineswegs von der im Ausführungsbeispiel gezeigten besonderen Profilierung der Abdichtleiste
anhängig und auch der vorzugsweise in seine Haltefläche gleichflächig eingelassene Textilbelag kann
hinsichtlich seiner Konfiguration beliebig gewählt werden.
Claims (5)
1. Leiste, insbesondere elastische Leiste zum Abdichten eines Spaltes, beispielsweise des Eandspaltes von
Schiebedeckeln bei Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet
, daß die Leiste in an sich bekannter Weise aus einem Profilstreifen aus Weichmaterial, wie Gummi,
Neopren, Plastik od.dgl. besteht, und daß der- ..-Streifen
(1) auf der zur Befestigung dienenden Seitenfläche eine fest aufgebrachte Textilschicht trägt.
2. Leiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (1) an einer Längskante eine an sich bekannte
einseitige Verstärkung (2) aufweist, während die der Verstärkung gegenüberliegende Seite eine fest
verbundene Textilbeschichtung trägt.
3. Leiste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Textilschicht (4) in die der Befestigung dienende
Fläche der Leiste derart eingelassen ist, daß die Außenseite der Textilschicht etwa in der Ebene dieser Fläche
liegt.
4. Leiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Längsverstärkung (2) der Leiste
einen Hohlkanal (3) umschließt.
5. Leiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Kante (10) der Leiste
schnabelartig zulaufend verbreitert ist.
Patentanwalt
Priority Applications (1)
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| DE1878299U true DE1878299U (de) | 1963-08-22 |
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| DEG27015U Expired DE1878299U (de) | 1962-12-04 | 1962-12-04 | Leiste, insbesondere zum abdichten des randspaltes von schiebedeckeln bei kraftfahrzeugen. |
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1962
- 1962-12-04 DE DEG27015U patent/DE1878299U/de not_active Expired
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