DE1876899U - Ventilkappe mit druckanzeiger. - Google Patents
Ventilkappe mit druckanzeiger.Info
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Landscapes
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Description
Seite 1 Helmut Schmidt
RA, 170 946-13.3.63
VBNTILKAPPB mit DHUCEANZ B IGER
Die in den Anlagen beschriebene Erfindung hat als Ausgangs=
punkt das dem Stand der Technik zugehörende,für pneumatische
Bereifungen übliche Ventil und stellt eine Ergänzung dieses Ventiles dar.
Bekannterweise ist ein solches Ventil mit einem Ventilhütchen oder auch mit einer Schutzhülse versehen, um das Eindringen
von Staub in den Ventilmechanismus zu unterbinden,
Is ist nun eine bedingte Tatsache,daß in relativ sehr kurzen
Zeitabständen jeder Seifen auf die seiner Eigenart und Ver*
Wendung entsprechende, geeignete Druckhöhe überprüft werden muß. Dies geschieht durch Abnahme des Ventilhütchens,beziehungs=
weise der Schutzhülse und durch Ansetzung eines Druckprüfers, Bei starker Beanspruchung eines Fahrzeuges sollte eine solche
Überprüfung aller Eeifen schon aus Sicherheitsgründen zumindest
täglich vorgenommen werden, und wenn dieser Überprüfungsvorgang jeweils auch nur wenige Minuten beansprucht,so ergibt sich im Ver=
laufe eines Jahres dennoch eine Zeitsumme von vielen Verlust= stunden, dies sowohl für den Fahrzeugbenutzer als auch für das
Personal von Garagen und Tankstellen,
Andererseits ist nicht zu verkennen, daß oftmals Zeitmangel, Bequemlichkeit oder auch Ife.chlässigkeit Ursache für die Ver«
säumniß einer notwendigen Überprüfung sind, und daß dann aus diesem Versäumnis Reifenschäden, ja sogar schwere Unfälle
resultieren.
Diesen bisher viel zu wenig beachteten Mißstand in weitgehendem Maße zu beheben ist der Zweck der in den Anlagen beschriebenen
Erfindung einer Ventilkappe mit Druckanzeiger, Sie gibt dem Fahrzeugbenutzer die Möglichkeit, ohne manuelle Betätigung in
sekundenschnelle zu erkennen ob bei einem Reifen der erforder= liehe Druck gegeben ist.
Beschreibung :
Die zeichnerischen Darstellungen zeigen
Pig, I: Ansicht von oben,
Fig. II: Längsschnitt,
Pig,III: Ansicht von unten·
Fig. II: Längsschnitt,
Pig,III: Ansicht von unten·
Eine vorzugsweise röhrenförmige Hülse 1 ist durch eine Trenn= wand 2 querschnittmäßig unterteilt.
Der untere Teil dieser Hülse ist mit Innengewinde versehen, welches dem genormten Außengewinde der üblichen Ventilschäfte
entspricht« Eine vorzugsweise gewindelose Verlängerung des unteren Hülsenteiles,wie diese im zeichnerischen Ausführungs=
beispiel dargestellt ist, kann mit einem den äußeren Gewinde= durchmesser des Ventilschaftes geringfügig übersteigenden
Innendurchmesser gestaltet sein und bis zum Ventilfuß geführt werden,um einerseits eine Verschmutzung des Ventilschaftes zu
verhindern und um andererseits der hauptsächlich bei Personen« kraftwagen wünschenswerten POrmschönheit Rechnung tragen zu
können«
Die Trennwand 2, welche mit Bohrungen 3 versehen ist, zeigt
einen nach unten, also dem Ventilkopf zugewandten Stempel 4. Dieser Stempel,dessen Stempelfläche vorzugsweise eine ange=
messene Konkavität aufweist, hat die Aufgabe, den Ventilnippel nach unten zu drücken, sobald dia Ventilkappe auf das Ventil
aufgeschraubt wird. Hierbei ist die Stempellänge so bemessen, daß der Ventilnippel erst dann berührt wird, wenn schon mehrere
fjange des Ventilkappengewindes gefaßt haben, sodaß während des
weiteren Einschraubens der Ventilkappe nur eine unwesentliche I»uf tmenge aus dem nunmehr durch das Eindrücken des Ventil=
nippeis geöffneten Ventil zwischen den Gewindegängen entweichen kann,und dies nur solange, bis die Ventilkappe soweit einge=
schraubt ist,daß der obere Rand des Ventilschaftes gegen eine
an der Trennwand 2 der Ventilkappe anliegende Dichtung 5 ge= preßt wird.
Der im Reifen gegebene Druck übermittelt sich nunmehr durch die Bohrungen 3 in den oberen Teil der Ventilkappe und wirkt
auf einen Stößel 6. Dieser selbstdichtende oder mit einer Dichtung 7 versehene Stößel schließt den oberen Hülsenteil
luf tdiclit ab, Br wird durch den auf ihn wirkenden Druck ver*
schotten und spannt eine zwischen dem Stößelteller und einer unterteilten Stößelstangenführung 8 eingesetzte Schrauben-Druck
feder 9· Die Vorspannung dieser Schrauben-Druckfeder steht in zweckmäßigem proportionalen Verhältnis zu dem auf der Gegen=
seite des Stößeltellers wirkenden Eeifendruck und ist regulier= bar,indem die durch Gewindeeinlassung im oberen Hülsenteil ver=
schraubbare Stößelstangenführung,beziehungsweise deren dem Kappeninneren zugekehrtes Teilstück ein-oder auswärts gedreht
wird.
Die Gesamtwirkungsweise ist dergestalt,daß nach Einfüllung der
für einen Reifen erforderlichen Luftmenge die Ventilkappe auf
das Ventil aufgeschraubt wird. Bleibt nun das obere Ende der
Stößelstange von außen unsichtbar oder ragt es über die äußere Stirnseite der Stößelstangenführung hinaus,so wird das obere
Teilstück der Stößelstangenführung soweit ein-oder ausgedreht, bis das obere Ende der Stößelstange mit der äußeren Stirnseite
der StoßelStangenführung in einer Ebene liegt,sodaß eine Druck«
veränderung im Reifen an der Hichtbündigkeit von Stößelstangen=
ende und Stößelstangenführung sofort erkennbar ist.
Is bedarf nur einer einmaligen Einstellung dieses Mechanismus;
eine Ifechs teilung ist erforderlich ,wenn der Reifendruck eine
temperatur-oder belastungsbedingte Änderung erfahren soll.
Die Möglichkeit, die Stößelstange etwas länger zu gestalten und ihr Ende mit Markierungen zu versehen,an welchen der
effektive Bbrmaldruck,Überdruck oder Unterdruck abgelesen wer=
den kann,ist in das Wesen der gegenwärtigen Erfindung mitein= geschlossen.
Die maßliche Gestaltung dieser Ventilkappe mit Druckanzeiger kann so gehandhabt werden,daß die tatsächliche Verlängerung,
die das gegebene Ventil durch die Ausstattung mit dieser Ventilkappe erfährt, nur 15 bis 20 mm beträgt und sich dem=»
zufolge keine räumlichen Komplikationen ergeben können·
Claims (1)
- Seite M-Schutzanspruch:Tentilkappe mit Druckanzeiger , dadurch gekennzeichnet,daß eine vorzugsweise röhrenförmige Hülse 1 durch eine Trennwand 2 quer= schnittsmäßig unterteilt ist, daß diese Trennwand mit Bohrungen versehen und vorzugsweise zentrisch mit einem in den unteren Hülsenteil hineinragenden Stempel 4· ausgestattet ist,dessen Stempelfläche vorzugsweise eine konkave Wölbung aufweist, daß weiterhin der untere Hülsenteil mit Innengewinde versehen ist, welches dem genormten Außengewinde des Schaftes eines bei pneu= statischen Bereifungen üblichen Ventiles entspricht, daß dieses Gewinde vorzugsweise nur für eine Teillänge, und zwar innenwärts des unteren Hülsenteiles vorzusehen ist und daß der restliche, gewindefreie Abschnitt des unteren Hülsenteiles eine geringfügige querschnittsmäßige Erweiterung aufweist,die genügend groß ist, um diesen unteren Hülsenteil unbehindert über den Ventilschaft führen zu können,daß weiterhin im oberen Hülsenteil ein selbst» dichtender oder mit einer Dichtung 7 versehener Stößel 6 den oberen Hülsenteil nach außenwärts luftdicht abschließt, daß weiterhin eine unterteilte Stößelstangenführung 8 im oberen Hülsenteil eingeschraubt und daß eine Schraub en-Druckfeder 9 zwischen dieser Stößelstangenführung und dem Stößelteller ein« gesetzt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963SC033289 DE1876899U (de) | 1963-03-13 | 1963-03-13 | Ventilkappe mit druckanzeiger. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963SC033289 DE1876899U (de) | 1963-03-13 | 1963-03-13 | Ventilkappe mit druckanzeiger. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1876899U true DE1876899U (de) | 1963-08-01 |
Family
ID=33150071
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963SC033289 Expired DE1876899U (de) | 1963-03-13 | 1963-03-13 | Ventilkappe mit druckanzeiger. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1876899U (de) |
-
1963
- 1963-03-13 DE DE1963SC033289 patent/DE1876899U/de not_active Expired
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