[go: up one dir, main page]

DE1875315U - Heizbare hohlwalze. - Google Patents

Heizbare hohlwalze.

Info

Publication number
DE1875315U
DE1875315U DE19611875315 DE1875315U DE1875315U DE 1875315 U DE1875315 U DE 1875315U DE 19611875315 DE19611875315 DE 19611875315 DE 1875315 U DE1875315 U DE 1875315U DE 1875315 U DE1875315 U DE 1875315U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steel
jacket
roller
hollow roller
copper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19611875315
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Edelstahlwerke AG
Original Assignee
Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Edelstahlwerke AG filed Critical Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority to DE19611875315 priority Critical patent/DE1875315U/de
Publication of DE1875315U publication Critical patent/DE1875315U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

Deutsche Edelstahlwerke
Akt i enge s eils chaft
Krefeld, den 25.4.1963
Heizbare Hohlwalze
Die Neuerung betrifft eine heizbare Hohlwalze aus Stahl, vorzugsweise aus korrosionsbeständigem Stahl, die mit einem Innenmantel aus einem metallischen Werkstoff mit guter Wärmeleitfähigkeit, insbesondere aus Kupfer oder auch aus unlegiertem Stahl oder Gußeisen, versehen ist. Solche Hohlwalzen sind an sich bekannt und sie sind in der Regel so aufgebaut, daß der Innenmantel auf seinem äußeren Umfang eine schraubenförmige Nut aufweist. Da der Mantel in die hohle Stahlwalze eingezogen, beispielsweise eingeschrumpft ist, bildet sich ein schraubenförmiger Kanal, durch den bei der Benutzung der ¥alze heißes OeI zum Aufheizen geleitet wird.
In Abb. 1 ist eine solche bekannte ¥alze schematisch dargestellt. In den Stahlmantel 1 ist ein Kupfermantel 2 eingeschrumpft, der auf seiner äußeren Umfangsflache mit einer schraubenförmigen Nut 3 versehen ist. Diese Nut 3 bildet zusammen mit der Innenfläche der Hohlwalze 1 einen Kanal, durch den das Heizoel fließt.
Es läßt sich nicht vermeiden, daß infolge ungleicher Ausdehnungskoeffizienten der Werkstoffe Trennstellen 4 entstehen, durch die dann OeI aus dem Kanal 3 zwischen Walze und Kupfermantel hindurchsickert. Hierdurch ergibt sich eine ungleichfömige Temperaturverteilung, besonders dann, wenn die Trennstelle so groß wird, und das OeI nicht mehr durch die vorgezeichneten Kanäle fließt.
Zweik der Neuerung ist es, eine Hohlwalze anzugeben, die diese Nachteile nicht aufweist. Gelöst wird die Aufgabe durch eine
-2-
Ausbildung der Hohlwalze in der Weise, daß der axialen Länge der Innenwanimg der Stahlwalze ein wendeiförmiges Rohr anliegt, das in einen auf dem ¥ege des Verbundschleudergießens eingebrachten metallischen Mantel eingelagert ist. Das wendeiförmige Rohr besteht vorzugsweise aus Stahl; es kann aber auch ein anderer metallischer Werkstoff verwendet werden. Für den Innenmantel kommen metallische Werkstoffe in Präge, die/4ine gute Wärmeleitfähigkeit haben, vornehmlich Kupfer und Kupferlegierungen sowie unlegierte. Stahl oder Gußeisen.
Zur Herstellung einer solchen heizbaren Hohlwalze aus Stahl mit einem Innenmantel aus Kupfer wird so verfahren, daß nach dem Anheften des wendeiförmigen Rohres an der Innenwand der Stahlwalze diese auf etwa looo°C erhitzt wird. Sodann wird die Walze in Umlauf versetzt und die zur Bildung des Mantels erforderliche Kupferschmelze eingegossen. Die Erwärmung der Stahlwalze auf etwa looo°C hat den Zweck, die Verbindung des Kupfers mit dem Stahl zu fördern. Auf diese Weise ergibt sich ein fester Verband zwischen der hohlen Stahlwalze und dem Kupfermantel, der auch den unterschiedlichen Ausdehnungen der beiden Metalle standhält. Ein ähnlich inniger Verband wird außerdem hergestellt zwischen dem Kupfermantel und dem wendeiförmigen Rohr, das in den Mantel eingelagert ist.
In Abb. 2 ist die neue heizbare Hohlwalze schematisch im Querschnitt dargestellt.
Der äußere Stahlmantel der Walze ist bei 5 angedeutet und es ist zu erkennen, daß in diesen ein wendeiförmiges Rohr 6 eingelagert ist. Dieses Rohr ist von einer Kupferschicht umgeben, die in der Abbildung bei 7 dargestellt ist.
Das Anheften der Rohrschlange 6 an der Innenwand der Hohlwalze geschieht z.B. durch leichtes Anpunkten mit dem Schweißstab und nur zu dem Zweck, daß sich die Wendel während des Einschleuderns des Kupfermantels 7 nicht verschiebt.
-3-
Der innige Verband an der Fläche 8 zwischen der ¥alze 5 und dem Mantel 7 und an der Fläche zwischen dem Kupfermantel 7 und dem Rohr 6 sorgen für einen einwandfreien Wärmeübergang und damit für eine gleichmäßige Temperaturverteilung an der Walzenoberfläche. Aus dem geschlossenen Rohr 6 kann im übrigen kein Heizoel austreten, und es sind daher die Schwierigkeiten vermieden, die in Verbindung mit der bekannten Hohlwalze auftreten.
Heizbare Walzen gemäß der Neuerung werden vornehmlich in der Papierindustrie benötigt, und zwar für die Herstellung von Spezialpapieren, beispielsweise von Papierfließ.
Die Hohlwalze wird vorzugsweise aus korrosionsbeständigem Stahl, beispielsweise einem Chrom-Nickel-Stahl mit 18'jb Chrom und 8$ Nickel hergestellt. Gelegentlich kann es auch zweckmäßig sein, hitzebeständige Stähle zu verwenden, beispielsweise solche, die nur Chrom enthalten oder auch neben Chrom noch mehr oder minder hohe Nickelgehalte aufweisen.
Das wendeiförmige Rohr wird vorzugsweise aus einem einfachen Kohlenstoffstahl hergestellt. Es können aber auch andere metallische Werkstoffe benutzt werden.

Claims (1)

  1. S ciiu t ζ an spruch
    Heizbare Hohlwalze aus Stahl, vorzugsweise korrosionsbeständigem Stahl, mit Innenmantel aus einem metallischen Werkstoff mit guter Wärmeleitfähigkeit,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der axialen Länge der Innenwandung der Stahlwalze (5) ein wendeiförmiges Rohr (6), vorzugsweise aus Stahl, anliegt und in einem auf dem Wege des Verbundschleudergießens eingebrachten metallischen Mantel (7), vorzugsweise einem Kupfermantel, eingelagert ist.
    ;;a-i::-r
    Diese Unterioge {testb^hvinq and Schutaanspr.) lsi ate zuiefet eingereichte; sie -weich! y<hi dter W der ursprönglich &<*?*■*'■.·? κ ■ J-W:**»:» <*. Die rediföehe 9&kztM9 der Abweichung I* «bn* Ute unprünQKcii em^ereic: r^i J.vänog&i i3*,jt« sie*» iß cissi An*se5aw. Se könne» ;«ierzer ·;3;« -> - ■_■ tähen U*ems* gebübranfr«» ^-^emkan «<χο.λ. Auf Antrag werden hienon«uch Ftriofejpien gaer -'-- -12H 4m lfcii PMcea geSefnt Deutsches
DE19611875315 1961-05-27 1961-05-27 Heizbare hohlwalze. Expired DE1875315U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19611875315 DE1875315U (de) 1961-05-27 1961-05-27 Heizbare hohlwalze.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19611875315 DE1875315U (de) 1961-05-27 1961-05-27 Heizbare hohlwalze.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1875315U true DE1875315U (de) 1963-07-11

Family

ID=33163977

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19611875315 Expired DE1875315U (de) 1961-05-27 1961-05-27 Heizbare hohlwalze.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1875315U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20304532U1 (de) 2003-03-18 2003-07-10 PM-TEC Walzen GmbH, 06217 Merseburg Faser-Kunststoff-Verbundwalze

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20304532U1 (de) 2003-03-18 2003-07-10 PM-TEC Walzen GmbH, 06217 Merseburg Faser-Kunststoff-Verbundwalze

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2231807C3 (de) Hülse als zylindrische Druckkammer für eine Druckgießmaschine
AT392338B (de) Klappenventil
DE2363063A1 (de) Walze
DE3525950A1 (de) Walze zur thermischen behandlung einer warenbahn und deren verwendung
DE2150827A1 (de) Verbundwalze fuer walzwerke und verfahren zu ihrer herstellung
DE2211129A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Rohren aus Kompoundmatenal
DE1875315U (de) Heizbare hohlwalze.
DE8717716U1 (de) Transportrolle für Glaskühlkanäle
DE3910603C2 (de)
DE69113588T2 (de) Zylinder für Einzel- oder Doppelrollenstranggiessen.
DE69007001T2 (de) Zylinder für Stranggiessvorrichtung zur Herstellung dünnen Metallbandes.
DE589298C (de) Verfahren zur Herstellung von mit Kupfer, Nickel oder deren Legierungen plattierten Eisenbaendern
DE2600502A1 (de) Walze fuer eine metall-stranggiessanlage
WO1998052706A1 (de) Giesswalze für eine dünnband-stranggiessanlage
DE2139880A1 (de) Bi-metall-rohr mit korrosionsbestaendiger aeusserer oberflaeche
DE3136252A1 (de) Keramische brennkammerwandung und verfahren zu ihrer herstellung
DE2356135C3 (de) Einlagige zylindrische Induktionsspule
CH227631A (de) Verfahren zur Herstellung von Verbundkörpern unter Verwendung von Metallpulvern.
DE2100528A1 (de) Hitzebeständiges Rohr
DE3324760A1 (de) Zylinder
AT125627B (de) Bleipresse zur Herstellung von Kabelmänteln.
DE1508940C (de) Ausbaubare Auskleidung fur die Gieß rinne eines Gießrades
DE8518933U1 (de) Prägewalze
DE102017221615B3 (de) Verfahren zum Herstellen eines Wärmetauschers sowie Wärmetauscher
CH679462A5 (de)