DE1874288U - Schutzmantelrohr, insbesondere fuer hydraulische schwingungsdaempfer. - Google Patents
Schutzmantelrohr, insbesondere fuer hydraulische schwingungsdaempfer.Info
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-
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Description
PA 1099/Rr/ma.- · -.1
Schutzmantelrohr, insbesondere für Iiydraulisolle Schwingungs
dämpfer. .
Die Neuerung betrifft ein gespritztes oder gegossenes Schutzmantelrohr,
das vorzugsweise aus einem Kunststoff hergestellt ist und insbesondere als Schutzmantel bei hydraulischen
Sehwingungsdämpfern verwendet wird.
Aus Metallrohrstücken hergestellte und z.B. durch Schweißung od. dgl. mit dem Auge des Dämpfersehaftes verbundene Schutzmäntel
haben den lachteil, daß sie einer mehrfachen Bearbeitung unterzogen werden müssen und darüberhinaus eines korrosionsu.dgl.
-verhindernden Anstriches oder einer Farbanspritzung mit anschließender Trocknung od. dgl. bedürfen,
so daß ein Kostenaufwand entsteht, der insbesondere bei großen
Stückzahlen erheblich ins Gewicht fällt.
Die leuerung geht daher davon aus, möglichst Teile zu verwenden,
die überhaupt nicht bearbeitet werden müssen und die sich einfach und natürlich in den Montagerhythmus aufnehmen
lassen.
Zu diesem Zweck ist als Ausgangsmaterial vorzugsweise ein
Kunststoff vorgesehen, der im Spritz- oder Gießverfahren die endgültige Ausbildung des Schutzmantelrohres ermöglicht, und
zwar so, daß das Schutzmantelrohr dann völlig unbearbeitet in die Montage kommt, wobei es sieh dem Rhythmus der Montage
ohne weiteres leieht anpaßt.
Neuerungsgemäß schließt sich an- einen dünnwandigen Mantel- ·
rohrkörper ein vorzugsweise kappenartiger, der Breite und der Rundung des Auges des Dämpfersehaftes angepaßter Kopf
an, der durch den elastischen Lägerfcörper für eine Distanzb,efestigungsbüchse
od. dgl., z.B. einen -befestigungsbolzen, gegen Verschiebungen, vorzugsweise in axialer und in radialer
richtung, sicherbar ist. -
PA 1099/Er/ma.-
Der Kopf des Mantelrohrkörpers weist zum Zwecke der Verschiebungssicherung
eine flache Ausbildung seiner ringfö'r-migen Außenwände auf und die Endbereiche des elastischen Lagerkörpers
sind, sich "beim Einpressen in das Auge des Dämpferschaftes
gegen diese Außenwände anlegend ausgebildet, gegebenenfalls unter Bildung von wulstartigen Verdickungen. -
Der dünnwandige Mantelrohrkörper ist mit fast über seine ganze Länge verlaufenden Versteifungsrippen versehen? seine
Wandstärke und die seines anschließenden kappenartigen Kopfes ist annähernd gleichbleibend und die Versteifungsrippen besitzen
ein etwa halbkreisförmiges Profil, wobei die Kippenhöhe annähernd gleich der Wandstärke von Eohrkörper und Kopf
ist.
Ferner ist der Mantelrohrkörper an seinem dem Kopf entgegengesetzten
Ende unter Verringerung der Wandstärke leicht nach innen eingezogen ausgebildet und kann außerdem noch
mit mehreren, in axialer Richtung verlaufenden kurzen Schlitzen versehen sein.
Der der Rundung des Auges des Dämpferschaftes angepaßte
kappenartige Kopf des Mantelrohrkörpers kann außerdem eine über den Wert von 180 Grad hinausgehende geringe Rundungsüberschreitung aufweisen.
Die G-esamtgestaltung des Schutzmantelrohres ist so durchgeführt, daß der Gießdorn nach dem Gießen oder Spritzen des
Arbeitsstückes leicht entfernt werden kann. Infolge dieser
Ausbildung des .Schutzmantelrohres in seiner Gesamtheit kann seine Herstellung aus einem Kunststoff im Spritz- oder
Gießverfahren ohne jede nachfolgende Bearbeitung erfolgen
und der Schutzmantel so, wie er aus der Form kommt, zur Montage weiter laufen. Das gegossene oder gespritzte fertige
Schutzmantelrohr wird dann bei der Montage durch ein entsprechendes
Werkzeug auf das Schaftauge aufgedruckt, wobei
gegebenenfalls infolge der vorstehend beschriebenen möglichen
Rundungsüberschreitung der Augenkappe das Aufsetzen unter geringfügiger federnder Spannung erfolgt.
— 3, —
PA 1099/Rr/ma.- - 3 -
Beim Eindrücken des elastischen Lagerkörpers in das Dämpferschaftauge
legen sieh die Endbereiche des Lagerkörpers, gege-i benenfalls unter Bildung von"mehr oder weniger erkennbaren
wulstartigen Verdickungen, gegen die flach ausgebildeten
ringförmigen Außenwände des Kopfes und verhindern auf diese Weise Verschiebungsmöglichkeiten des Schutzmantelrohres gegenüber
dem Dämpferzylinder in axialer und radialer Richtung.
Das Aufsetzen des Schutzmantelrohres und das Eindrücken des
elastischen Lagerkörpers kann durch zwei entsprechende Werkzeuge hintereinander in einem Montagegang erfolgen.
Die Neuerung hat den weiteren Vorteil, daß zum Zwecke der
Durchführung optischer Kontrollen für verschiedene Abmessungen auch verschiedenfarbige Kunststoffe verwendet werden
können, ferner daß eine G-eräusehbildung infolge des G-egeneinanderarbeitens
des Schutzmantelrohres gegen den Dämpferzylinder ausgeschlossen ist und daß der Dämpferschaft in
einwandfreier Weise gegen Beschädigungen, Verschmutzungen usw. geschützt ist.
Selbstverständlich kann als Ausgangsmaterial auch ein spritz-
oder gießfähiges liehtkunststoffmaterial, z.B. auch Spritzguß, verwendet werden. ■
Die Zeichnung zeigt die Neuerung
in Pig. 1 in einem Längsschnitt,
in Pig. 2 in dem anderen Längsschnitt und in Pig. 3 im Querschnitt.
Mit 1 ist der Mantelrohrkörper bezeichnet, der über fast
seine ganze Länge "a" Versteifungsrippen 2 aufweist, die ein
etwa halbkreisförmiges Profil 11 besitzen. An den Mantelrohrkörper
1 schließt sieh ein kappenartiger Kopf 6 an, der der
Breite "b" und der Rundung des Auges 3 des aus dem Dämpferzylinder 5 austretenden Dämpferschaftes 4 angepaßt ist.
_ A —
PA 1099/Er/ma.- -4
G-egen seine flachen ringförmigen Außenwände 7 können sich
die EndbEreiehe des elastischen Lagerkörpers 9 für die Büchse,
10 anlegen, gegebenenfalls unter erkennbarer Wulstbildung 8, wenn der lagerkörper 9» gegebenenfalls unter Vorspannung, in
das Dämpferschaftauge 3 eingepreßt wird.
Mantelrohrkörper 1 und Kopf β haben annähernd gleichbleibende
Wandstärke "c" und die Rippenhöhe der Versteifungsrippen 2
mit dem etwa halbkreisförmigen Profil 11 ist annähernd gleich der Wandstärke "c".
An seinem dem Kopf 6 entgegengesetzten Ende 12 ist der Mantelrohrkörper
1 unter Verringerung seiner Wandstärke leicht nach innen verlaufend eingezogen und kann außerdem in axialer Richtung
verlaufende kurze Schlitze 13 haben.
Bei dem Ausführungsbeispiel weist der Kopf 6 eine über den
Viert von 180 G-rad hinausgehende geringfügige Rundungsüberschreitung
"d" auf, so daß er unter geringfügiger federnder
Spannung auf das Auge 3 des !Dämpferschaftes 4 aufgesetzt werden
kann.
Claims (1)
- P Λ ΟΡΟ 007 Π Π h P ΊPA 1099/Rr/ma.- f.A. ZoJ-ZO/WU. 4. 65 - 5 -Schutzansprüche :
Gespritztes oder gegossenes Schutzmantelrohr, vorzugsweise aus einem Kunststoff, insbesondere für hydraulische Schwingungsdämpfer, dadureh gekennzeichnet, daß sieh an einen dünnwandigen Mantelrohrkörper (1) ein vorzugsweise kappenartiger, der Breite (b) und der Rundung des Auges (3) des Dämpferschaftes (4) angepaßter Kopf (6) anschließt, der durch den elastischen Iiagerkörper (9) für eine Distanzbefestigungsbueh.se (10) od.dgl. gegen Verschiebungen, vorzugsweise in axialer und in radialer Richtung, sicherbar ist.Schutzmantelrohr nach'Anspruch 1, dadureh gekennzeichnet, daß der Kopf (6) des Mantelrohrkörpers- (1) zum Zwecke der Verschiebungssicherung eine flache Ausbildung seiner ringförmigen Außenwände (7) aufweist und die Endbereiche des elastischen Lagerkörpers (9) sich beim Einpressen in das Auge (3) des Dämpferschaftes (4), gegebenenfalls unter Bildung von wulstartigen Verdickungen (8), gegen diese Außenwände anlegend ausgebildet sind. Schutzmantelrohr nach den Ansprüchen 1 und 2, dadureh gekennzeichnet, daß der dünnwandige Mantelrohrkörper (1 ) mit über fast seine ganze Länge (a) laufenden Versteifungsrippen (2) versehen ist.Schutzmantelrohr nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadureh gekennzeichnet, daß die Wandstärke (c) des Mantelrohrkörpers (1) und seines anschließenden kappenartigen Kopfes (6) annähernd gleichbleibend ist und die Versteifungsrippen (2) ein etwa halbkreisförmiges Profil (11) besitzen, wobei die Rippenhöhe annähernd gleich der Wandstärke (e) ist.Schutzmantelrohr nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadureh gekennzeichnet, daß der Mantelrohrkörper (1) an seinem dem Kopf (6) entgegengesetzten Ende (12) unter Verringerung der Wandstärke leicht nach innen eingezogen ausgebildet und mit axial verlaufenden kurzen Schlitzen (13) versehen ist.Schutzmantelrohr nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadureh gekennzeichnet, daß der der Rundung des Auges (3) des Dämpferschaftes (4) angepaßte kappenartige Kopf (6) des Mantelrohrkörpers (1) eine über den Wert von 180 &rad hinausgehende geringe Rundungsüberschreitung (d) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963H0044625 DE1874288U (de) | 1963-04-20 | 1963-04-20 | Schutzmantelrohr, insbesondere fuer hydraulische schwingungsdaempfer. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963H0044625 DE1874288U (de) | 1963-04-20 | 1963-04-20 | Schutzmantelrohr, insbesondere fuer hydraulische schwingungsdaempfer. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1874288U true DE1874288U (de) | 1963-06-20 |
Family
ID=33143222
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963H0044625 Expired DE1874288U (de) | 1963-04-20 | 1963-04-20 | Schutzmantelrohr, insbesondere fuer hydraulische schwingungsdaempfer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1874288U (de) |
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1996036820A1 (de) * | 1995-05-17 | 1996-11-21 | Sankyo Oilless Industry Gmbh | Federelement |
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-
1963
- 1963-04-20 DE DE1963H0044625 patent/DE1874288U/de not_active Expired
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