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DE18699C - Neuerungen an Bundgattern - Google Patents

Neuerungen an Bundgattern

Info

Publication number
DE18699C
DE18699C DENDAT18699D DE18699DA DE18699C DE 18699 C DE18699 C DE 18699C DE NDAT18699 D DENDAT18699 D DE NDAT18699D DE 18699D A DE18699D A DE 18699DA DE 18699 C DE18699 C DE 18699C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gate
eccentric
gate frame
flywheels
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT18699D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. ZEIDLER und ALBINUS & LEHMANN in Görlitz
Publication of DE18699C publication Critical patent/DE18699C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B3/00Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks
    • B27B3/02Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks with vertically-reciprocating saw frame
    • B27B3/12Mechanisms for producing the reciprocating movement of the saw frame; Arrangements for damping vibration; Arrangements for counter-balancing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B33/00Sawing tools for saw mills, sawing machines, or sawing devices
    • B27B33/02Structural design of saw blades or saw teeth
    • B27B33/04Gang saw blades

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 38: Holz-Erzeugnisse, Geräthe und Maschinen.
G. ZEIDLER und ALBINUS & LEHMANN in GÖRLITZ. Neuerungen an Bundgattern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. October 1881 ab.
Dieses Bundgatter weicht in folgenden Punkten von den bisher bekannten Constructionen ab: im Antrieb, in der Führung des Gatterrahmens und in der Belastung des zu schneidenden Blockes.
Das Gatter ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1, Blatt I, die Seitenansicht, Fig. 2 Vorderansicht und Verticalschnitt, Fig. 3 und 4 den excentrischen Lenkerangriff und die Ellipsenführung des Gatterrahmens.
Die Zeichnung Blatt II zeigt das Gatter mit dem Frictionsantrieb, und zwar Fig. 1 die Hinteransicht, Fig. 2 den Grundrifs desselben; Fig. 3 stellt die excentrische Rahmenführung im Grundrifs dar.
Der Antrieb des Gatters erfolgt unter Wegfall aller Riemen und Riemscheiben direct von der Transmissionswelle aus durch Frictionsräder, wodurch es möglich wird, eine niedrige und demzufolge sehr stabile Gestellconstruction anwenden zu können, wobei ferner aber auch die im Frictionsantrieb vereinigten Schwungmassen die namentlich beim Schneiden ästiger Hölzer plötzlich auftretenden Veränderungen im Kraftverbrauch ausgleichen. Das Gattergestell besteht aus zwei gufseisernen, durchbrochenen Wänden a, welche auf dem getheilten Fundament b verankert sind. Die Gestellwände endigen unten in Hängelagern, welche. die Gatterwelle c aufnehmen. Auf der Gatterwelle sitzen die Schwungräder d mit den Krummzapfen, während zwischen den Lagern die Welle ganz frei ist, der Gatterrahmen also bis in ihre unmittelbare Nähe hinabgleiten kann. Die Schwungräder d haben gufseiserne, konisch gedrehte Kränze und werden durch Frictionsräder e.
deren Kränze mit Leder, Papier oder Pappe belegt und entgegengesetzt konisch, zugleich aber etwas ballig gedreht sind, angetrieben. '
Bei den Schwungrädern d liegt der Konus in Bezug auf das Gatter auf der äufseren, bei den Frictionsrädern e auf der inneren Seite. Die Schwungräder sind auf der Gatterwelle unwandelbar befestigt, die Frictionsräder dagegen sitzen mit Nuth und Feder auf der Transmissionswelle und lassen sich auf derselben seitlich verschieben. Es hat dies den Zweck, die konischen Mantelflächen der Frictionsräder mit denen der Schwungräder in Berührung zu bringen bezw. diese Berührung wieder aufzuheben. Die Naben der Frictionsräder sind mit eingedrehten ringförmigen Nuthen versehen, in welche an den Hebeln g befestigte Klauen eingreifen, so dafs die Frictionsräder den Bewegungen der Hebel im Verhältnifs der Hebelarmlänge folgen müssen. Die Hebel g haben ihren Drehpunkt in zwei am Fundamentmauerwerk befestigten Augenlagern gt und sind an ihrem anderen Ende durch die mit eingeschnittenem Rechts- und Linksgewinde versehene Welle/ gekuppelt; wird letztere gedreht, so bewirkt dies je nach der Umdrehungsrichtung ein Zusammenziehen oder ein Auseinandergehen der Hebel und der Frictionsräder. Das Zusammenziehen der Hebel ist gleichbedeutend mit dem Anlassen des Gatters, denn sobald die konischen Mantelflächen der mit der Transmissionswelle rotirenden Frictionsräder an die der Schwungräder geprefst sind, erfolgt die Bewegung des Gatters, indem die Schwungräder durch Friction mitgenommen werden;,.die Frictionsräder wirken dann eben-
falls als Schwungmassen. Wird durch entgegengesetzte Drehung der Welle/ die Berührung der Räder aufgehoben, so kommt das Gatter aufser Betrieb.
Die Bewegung des Gatterrahmens h erfolgt durch die Lenkerstangen i, welche jedoch nicht direct an die mit dem oberen Querstück vernieteten Zapfen, sondern in übergeschobene Rothgufshülsen k angreifen, auf welche letzteren die Gleitbacken / des Rahmens excentrisch auf-' gesteckt sind. .; .
Die Lenkerstange;n ii sind mit den über die Gatterzapfen geschobenen Rothgufshülsen k fest verbunden; letztere besitzen einen kreisexcentrischen Flantsch, mit welchem sie in den in Prismen gerade geführten Gleitbacken / drehbar gelagert sind; der Mittelpunkt des Excenterbügels fällt mit dem Mittelpunkt der Gleitbacken und dem Endpunkt der Lenkerstangen zusammen, wird also ebenfalls gerade geführt. Da nun der andere Endpunkt der Lenkerstangen im Kreise geführt wird, so folgt daraus, dafs jeder zwischenliegende Punkt der Lenkerstangen sich in einer Ellipse bewegen mufs. Ein solcher Punkt ist der Mittelpunkt des Gatterzapfens, ' welcher um die Excentricität vom oberen (gerade geführten) Ende der Lenkerstange entfernt liegt.
Die Gatterzapfen sind mit dem oberen Querbalken des Gatterrahmens h fest vernietet, der obere Theil des Rahmens mufs also der elliptischen Bewegung der Zapfen folgen.
. Durch diese Anordnung wird erreicht, dafs die Sägen nur beim Niedergang dem zu schneidenden Block entgegengeführt werden, beim Aufgang dieselben aber zurückweichen, d. h. die Schnittbahn nicht berühren. Hierbei ist im Augenblick der gröfsten Schnittgeschwindigkeit die Vorwärtsbewegung der Sägen am gröfsten, ferner ist die Voreilung des Blockvorschubes so gewählt, dafs der Vorschub der Geschwindigkeit proportional ist.
' Die selbstthätige Belastung besteht aus zwei Druckwalzen m, Wellen n, Gleitlagern o, Zahnrädern p, Zahnstangen q und den Belastungshebeln r mit den Sperrklinken s. Die Druckwalzen m und die Belastungshebel r sitzen lose auf den Wellen «; die Zahnräder p sind fest aufgekeilt. Die Druckwalzen folgen den Unebenheiten des zu schneidenden Blockes dergestalt, dafs sie bei wechselnder Blockstärke ohne verminderte Druckwirkung vermittelst der Zahnräder/ an den Zahnstangen q auf- und niedersteigen. Die Hebel r mit den Sperrklinken ί dienen zur Belastung der Druckwalzen, jedoch auch zum Auf- und Niederbewegen des ganzen Belastungsapparates. Die Zahnräder p wirken in Verbindung mit den Klinken s zugleich als Sperrvorrichtung; wird die Klinke j über dem Hebel eingelegt, so kann der Apparat mittelst des Hebels emporgehoben werden; wird dieselbe unter dem Hebel mit dem Zahnrad in Eingriff gebracht, so wirkt das Hebelgewicht auf die * Druckwalzen, in welchem Zustand der Apparat auch während des Schneidens zu functioniren hat. Die Stützklinke t dient dazu, die Belastung aufser Betrieb in beliebiger Höhe fixiren zu können, wie dies aus Fig. ι und 2 ersichtlich ist. Der ganze Apparat kann über die Zahnstangen hinausgehoben und alsdann weggenommen werden. Der Blockvorschtfb erfolgt periodisch, indem durch das auf einer Gegenkurbel sitzende Excenter u,. den Klinkmechanismus υ und die Stirnräder w die Vorschubwalzen χ angetrieben werden. Das Excenter u ist derart in Voreilung gestellt, dafs der Vorschub für den nächsten Schnitt schon bei 7/s Hubhöhe beginnt. Die Vorschubwalzen χ ruhen in festen, offenen Lagern, können also jederzeit leicht entfernt werden, so dafs Sägen und Gatterrahmen von allen Seiten leicht zugänglich sind. . ' . Die Zähne des in Fig. 5, Blatt I, dargestellten Blattes sind in der Brust nach innen und im Rücken nach aufsen zugeschärft, infolge dessen arbeiten dieselben sowohl seitlich, als auch nach vorn schneidend, wie ein Hobeleisen, welches gegen Hirnholzfaser geführt wird.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Der Antrieb des Gatterrähm ens durch Frictionsscheiben e, welche direct auf die Schwungräder d wirken, wobei erstere durch die Vorrichtung/^· aus- und eingerückt werden.
  2. 2. Der excentrische ■ Lenkerangriff an den Gatterrahmen mittelst der über die Zapfen geschobenen Hülsen k mit excentrischen Ansätzen, wodurch dem oberen Theil des Gatterrahmens eine elliptische Bewegung ertheilt wird.
  3. 3. Die Blockbelastung durch die lose auf den Achsen η sitzenden Druckwalzen m, welche vermöge ihrer Verbindung mit den Zahnrädern /, Sperrzähnen ί und Belastung r auf der festen Zahnstange q selbstthätig auf- und niedersteigen bezw. abgehoben werden können.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT18699D Neuerungen an Bundgattern Active DE18699C (de)

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