DE18699C - Neuerungen an Bundgattern - Google Patents
Neuerungen an BundgatternInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
- B27B3/00—Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks
- B27B3/02—Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks with vertically-reciprocating saw frame
- B27B3/12—Mechanisms for producing the reciprocating movement of the saw frame; Arrangements for damping vibration; Arrangements for counter-balancing
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
- B27B33/00—Sawing tools for saw mills, sawing machines, or sawing devices
- B27B33/02—Structural design of saw blades or saw teeth
- B27B33/04—Gang saw blades
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 38: Holz-Erzeugnisse, Geräthe und Maschinen.
G. ZEIDLER und ALBINUS & LEHMANN in GÖRLITZ. Neuerungen an Bundgattern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. October 1881 ab.
Dieses Bundgatter weicht in folgenden Punkten von den bisher bekannten Constructionen ab: im
Antrieb, in der Führung des Gatterrahmens und in der Belastung des zu schneidenden Blockes.
Das Gatter ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1, Blatt I, die
Seitenansicht, Fig. 2 Vorderansicht und Verticalschnitt, Fig. 3 und 4 den excentrischen Lenkerangriff
und die Ellipsenführung des Gatterrahmens.
Die Zeichnung Blatt II zeigt das Gatter mit dem Frictionsantrieb, und zwar Fig. 1 die
Hinteransicht, Fig. 2 den Grundrifs desselben; Fig. 3 stellt die excentrische Rahmenführung im
Grundrifs dar.
Der Antrieb des Gatters erfolgt unter Wegfall aller Riemen und Riemscheiben direct
von der Transmissionswelle aus durch Frictionsräder, wodurch es möglich wird, eine niedrige
und demzufolge sehr stabile Gestellconstruction anwenden zu können, wobei ferner aber auch
die im Frictionsantrieb vereinigten Schwungmassen die namentlich beim Schneiden ästiger
Hölzer plötzlich auftretenden Veränderungen im Kraftverbrauch ausgleichen. Das Gattergestell
besteht aus zwei gufseisernen, durchbrochenen Wänden a, welche auf dem getheilten Fundament
b verankert sind. Die Gestellwände endigen unten in Hängelagern, welche. die Gatterwelle
c aufnehmen. Auf der Gatterwelle sitzen die Schwungräder d mit den Krummzapfen,
während zwischen den Lagern die Welle ganz frei ist, der Gatterrahmen also bis in ihre unmittelbare Nähe hinabgleiten kann. Die Schwungräder
d haben gufseiserne, konisch gedrehte Kränze und werden durch Frictionsräder e.
deren Kränze mit Leder, Papier oder Pappe belegt und entgegengesetzt konisch, zugleich
aber etwas ballig gedreht sind, angetrieben. '
Bei den Schwungrädern d liegt der Konus in Bezug auf das Gatter auf der äufseren, bei
den Frictionsrädern e auf der inneren Seite. Die Schwungräder sind auf der Gatterwelle
unwandelbar befestigt, die Frictionsräder dagegen sitzen mit Nuth und Feder auf der
Transmissionswelle und lassen sich auf derselben seitlich verschieben. Es hat dies den
Zweck, die konischen Mantelflächen der Frictionsräder mit denen der Schwungräder in Berührung
zu bringen bezw. diese Berührung wieder aufzuheben. Die Naben der Frictionsräder sind
mit eingedrehten ringförmigen Nuthen versehen, in welche an den Hebeln g befestigte Klauen
eingreifen, so dafs die Frictionsräder den Bewegungen der Hebel im Verhältnifs der Hebelarmlänge
folgen müssen. Die Hebel g haben ihren Drehpunkt in zwei am Fundamentmauerwerk
befestigten Augenlagern gt und sind an
ihrem anderen Ende durch die mit eingeschnittenem Rechts- und Linksgewinde versehene
Welle/ gekuppelt; wird letztere gedreht, so bewirkt dies je nach der Umdrehungsrichtung ein Zusammenziehen oder ein Auseinandergehen
der Hebel und der Frictionsräder. Das Zusammenziehen der Hebel ist gleichbedeutend mit dem Anlassen des Gatters,
denn sobald die konischen Mantelflächen der mit der Transmissionswelle rotirenden Frictionsräder
an die der Schwungräder geprefst sind, erfolgt die Bewegung des Gatters, indem die
Schwungräder durch Friction mitgenommen werden;,.die Frictionsräder wirken dann eben-
falls als Schwungmassen. Wird durch entgegengesetzte Drehung der Welle/ die Berührung
der Räder aufgehoben, so kommt das Gatter aufser Betrieb.
Die Bewegung des Gatterrahmens h erfolgt durch die Lenkerstangen i, welche jedoch nicht
direct an die mit dem oberen Querstück vernieteten Zapfen, sondern in übergeschobene
Rothgufshülsen k angreifen, auf welche letzteren die Gleitbacken / des Rahmens excentrisch auf-'
gesteckt sind. .; .
Die Lenkerstange;n ii sind mit den über die
Gatterzapfen geschobenen Rothgufshülsen k fest verbunden; letztere besitzen einen kreisexcentrischen
Flantsch, mit welchem sie in den in Prismen gerade geführten Gleitbacken / drehbar
gelagert sind; der Mittelpunkt des Excenterbügels fällt mit dem Mittelpunkt der Gleitbacken
und dem Endpunkt der Lenkerstangen zusammen, wird also ebenfalls gerade geführt.
Da nun der andere Endpunkt der Lenkerstangen im Kreise geführt wird, so folgt daraus,
dafs jeder zwischenliegende Punkt der Lenkerstangen sich in einer Ellipse bewegen mufs.
Ein solcher Punkt ist der Mittelpunkt des Gatterzapfens, ' welcher um die Excentricität
vom oberen (gerade geführten) Ende der Lenkerstange entfernt liegt.
Die Gatterzapfen sind mit dem oberen Querbalken des Gatterrahmens h fest vernietet, der
obere Theil des Rahmens mufs also der elliptischen Bewegung der Zapfen folgen.
. Durch diese Anordnung wird erreicht, dafs die Sägen nur beim Niedergang dem zu schneidenden Block entgegengeführt werden, beim Aufgang dieselben aber zurückweichen, d. h. die Schnittbahn nicht berühren. Hierbei ist im Augenblick der gröfsten Schnittgeschwindigkeit die Vorwärtsbewegung der Sägen am gröfsten, ferner ist die Voreilung des Blockvorschubes so gewählt, dafs der Vorschub der Geschwindigkeit proportional ist.
. Durch diese Anordnung wird erreicht, dafs die Sägen nur beim Niedergang dem zu schneidenden Block entgegengeführt werden, beim Aufgang dieselben aber zurückweichen, d. h. die Schnittbahn nicht berühren. Hierbei ist im Augenblick der gröfsten Schnittgeschwindigkeit die Vorwärtsbewegung der Sägen am gröfsten, ferner ist die Voreilung des Blockvorschubes so gewählt, dafs der Vorschub der Geschwindigkeit proportional ist.
' Die selbstthätige Belastung besteht aus zwei Druckwalzen m, Wellen n, Gleitlagern o, Zahnrädern
p, Zahnstangen q und den Belastungshebeln r mit den Sperrklinken s. Die Druckwalzen
m und die Belastungshebel r sitzen lose auf den Wellen «; die Zahnräder p sind fest
aufgekeilt. Die Druckwalzen folgen den Unebenheiten des zu schneidenden Blockes dergestalt,
dafs sie bei wechselnder Blockstärke ohne verminderte Druckwirkung vermittelst der Zahnräder/
an den Zahnstangen q auf- und niedersteigen. Die Hebel r mit den Sperrklinken ί
dienen zur Belastung der Druckwalzen, jedoch auch zum Auf- und Niederbewegen des ganzen
Belastungsapparates. Die Zahnräder p wirken in Verbindung mit den Klinken s zugleich als
Sperrvorrichtung; wird die Klinke j über dem Hebel eingelegt, so kann der Apparat mittelst
des Hebels emporgehoben werden; wird dieselbe unter dem Hebel mit dem Zahnrad in
Eingriff gebracht, so wirkt das Hebelgewicht auf die * Druckwalzen, in welchem Zustand der
Apparat auch während des Schneidens zu functioniren hat. Die Stützklinke t dient dazu,
die Belastung aufser Betrieb in beliebiger Höhe fixiren zu können, wie dies aus Fig. ι und 2
ersichtlich ist. Der ganze Apparat kann über die Zahnstangen hinausgehoben und alsdann
weggenommen werden. Der Blockvorschtfb erfolgt periodisch, indem durch das auf einer
Gegenkurbel sitzende Excenter u,. den Klinkmechanismus υ und die Stirnräder w die Vorschubwalzen
χ angetrieben werden. Das Excenter u ist derart in Voreilung gestellt, dafs
der Vorschub für den nächsten Schnitt schon bei 7/s Hubhöhe beginnt. Die Vorschubwalzen χ
ruhen in festen, offenen Lagern, können also jederzeit leicht entfernt werden, so dafs Sägen
und Gatterrahmen von allen Seiten leicht zugänglich sind. . ' .
Die Zähne des in Fig. 5, Blatt I, dargestellten Blattes sind in der Brust nach innen und im
Rücken nach aufsen zugeschärft, infolge dessen arbeiten dieselben sowohl seitlich, als auch nach
vorn schneidend, wie ein Hobeleisen, welches gegen Hirnholzfaser geführt wird.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Der Antrieb des Gatterrähm ens durch Frictionsscheiben e, welche direct auf die Schwungräder d wirken, wobei erstere durch die Vorrichtung/^· aus- und eingerückt werden.
- 2. Der excentrische ■ Lenkerangriff an den Gatterrahmen mittelst der über die Zapfen geschobenen Hülsen k mit excentrischen Ansätzen, wodurch dem oberen Theil des Gatterrahmens eine elliptische Bewegung ertheilt wird.
- 3. Die Blockbelastung durch die lose auf den Achsen η sitzenden Druckwalzen m, welche vermöge ihrer Verbindung mit den Zahnrädern /, Sperrzähnen ί und Belastung r auf der festen Zahnstange q selbstthätig auf- und niedersteigen bezw. abgehoben werden können.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18699C true DE18699C (de) |
Family
ID=295563
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT18699D Active DE18699C (de) | Neuerungen an Bundgattern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18699C (de) |
-
0
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