DE1869053U - Wippenschalter, insbesondere fuer heizluefter. - Google Patents
Wippenschalter, insbesondere fuer heizluefter.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H23/00—Tumbler or rocker switches, i.e. switches characterised by being operated by rocking an operating member in the form of a rocker button
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- Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
Description
PATENTANWALT
DIPL-ING. C. WALLACH
MÜNCHEN, DEN 20 .11 ,1962
MEISTE AKT. -NH.: 6550 - Κ/vM
Ernst Dreefs G.m.b.H., Unterrodach im Frankenwald.
Wippenselialter, insbesondere für Heizlüfter
Die Erfindung bezieht sich auf einen ϊ/ippeiischalter, insbesondere
für Heizlüfter, mit mehreren nebeneinander angeordneten, um eine gemeinsame in einem Rahmen gelagerte Achse schwenkbaren
Sehaltwippen, die auf Kontaktfederneinwirken, die auf einer
Isolierstoffgrundplatte gehaltert sind.
Ziel der Erfindung ist es, die Herstellung eines derartigen Schalters zu vereinfachen und zu verbilligen, ohne daß die Betriebssicherheit
hierunter leidet.
Gemäß der Erfindung weist der Rahmen des Wippenschalters ζγ/ei
parallel zueinander verlaufende, an den Stirnseiten angeordnete, die Wippenaehse lagernde laschen auf, die die Grundplatte unter
Feuerwirkung haltern. Hierdurch wird es möglich, die Hauptbauteil^
nämlich Rahmen, Schaltwippen und Grundplatte, lediglich durch
federndes Einrasten miteinander zu der Schalterbaueinheit zu vereinigen, ohne daß eine zusätzliche Handhabung zwecks Festlegung,
etwa eine.· Verschraubung, Umbördelung, Verschweißung od.dgl. erforderlich wäre.
Zweokmäßigerweise weisen die Rahmenlaschen dabei durch einen
Einschnitt gebildete Federzungen auf., die die Wippenaohse lagern.
Hierdurch wird eine-weitere Federwirkung erzielt, derart, daß
ab
die Zungen, die an den Enden/gesetzte. Lagerachse federnd und im wesentlichen unabhängig von der auf- die G-rundplatte wirkenden Federkraft haltern, wodurch gewisse Maßtoleranzen ausgeglichen werden können und ein aufeinanderfolgendes Einrasten von Wippen-.achse und Grundplatte ermöglicht wird. Dadurch ergibt sich eine weitere Yereinfachung der Montage. -
die Zungen, die an den Enden/gesetzte. Lagerachse federnd und im wesentlichen unabhängig von der auf- die G-rundplatte wirkenden Federkraft haltern, wodurch gewisse Maßtoleranzen ausgeglichen werden können und ein aufeinanderfolgendes Einrasten von Wippen-.achse und Grundplatte ermöglicht wird. Dadurch ergibt sich eine weitere Yereinfachung der Montage. -
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsfοrm der Erfindung sind die
Stirnkanten der Grundplatte mit Ansätzen ausgestattet, die formschlüssig
in Ausnehmungen der Rahmenlaschen eingreifen und damit -den Abstand zwischen Wippenachse und Grundplatte fixieren.
Zur Halterung des Wippenschalters in einer'G'ehäuseausnehmung
können-zweckmäßigerweise an der Außenseite der Rahmenlasche
Haltefedern vorgesehen werden, die/eine Halterung in ,einem Gehäuse
oder Grundplatte bewirken. Diese Haltefedern sind dabei
zweckmäßigerweise mit einer unteren Abbiegung zwischen Grundplatte
und Rahmenlasche verankert. Ihr frei nach oben weisendes Ende
wird .zweckmäßigerweise so abgebogen, daß es sich nach Eindrücken des Schalters in eine Ausnehmung eines Gehäuses oder einer Grundplatte
hinter der Gehäusewand oder der Grundplatte abstützt, so daß eine formschlüssige Festlegung des Schalters bewirkt wird.
Die Erfindung ist nicht auf die Anwendung bei Wippenschaltern beschrankt,
sondern kann auch- bei .anderen, -insbesondere solchen
: '■■■ ."-■ ; ■■-"- ·/·
Schaltern Yerwendung finden, bei denen die Betätigungsstücke nebeneinander
auf einer Achse schwenkbar aufgereiht sind.
In der beiliegenden Zeichnung ist als Ausführungä»!spiel ein
erfindungsgemäß ausgebildeter Wippenschalter dargestellt. In der Zeichnung zeigen:
Pig. 1 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Wippenschalters, fig. 2 einen Querschnitt nach der linie 2-2 gemäß Fig.1,
fig. 3 eine Stirnansicht des. Schalters in Richtung des Pfeiles 3
. gemäß fig.1, wobei die stirnseitige Haltefeder fortgelassen
ist, - - ■ . .. J1Ig. 4 einen Horizontalschnitt nach der Linie 4-4 gemäß Fig.1.
Der Wippenschalter weist einen die Schaltwippen 10 umgrenzenden Rahmen 11 auf, von dem an den Stirnseiten je eine Lasche 12
rechtwinkelig nach unten abgebogen ist. Der.Rahmen 11 j 12 besteht
Stahl . aus federndem Werkstoff, Torzugsweise/JIeoh. Jede lasche: 12
weist einen U-förmigen Schlitz 13 auf, welcher eine Federlasche.
14 bildet. Die Federlaschen weisen Bohrungen 15 auf, in die
die abgesetzten Achsenden 16 der die Wippen lagernden Achse 17
einstehen. Die Zungen 14 liegen dabei dem Stufenabsatz.18- der
Wigpenachse federnd an und haltern diese Achse gegen axiale Ver-.Schiebungen.
. :. " .
Die Schwenkbewegung der Schaltwippen ICT^ird durch Anschlagansätze
19 begrenzt, die an dem Umgrenzungsrahmen. 11 zur Anlage
kommen.-.. --...".
■ . ■■■-■■ ■:■ '■■■■■. Γ"
Die beiden laschen 12 des Rahmens haltern die die Kontaktanord-.nung
tragende Isolierstoffgrundplatte 20. Diese im wesentlichen rechteckig gestaltete G-rundplatte weist an ihren Stirnseiten Ansätze
21 auf,die in entsprechend geformte Schlitze 22 der Laschen
12 einstehen, wobei durch die federkraft der. Rahmenlaschen 12
eine Klemmwirkung auf die Platte- 20 ausgeübt wird.- ■ '.'.
An der Außenseite der Rahmenlaschen 12 sind Blattfedern: 23 angeordnet, die am oberen freien Ende eine Abkröpfung 24 tragen, die
sich im eingebauten Zustand des Schalters von innen gegen die Gehäusewand oder Grundplatte 25 abstützt und damit eine formschlüssige
"Festlegung des Schalters bewirkt.
Mit ihrem unteren Ende umgreifen die Federn 23 das untere Ende
der Lasche 12,- .wobei der umgebogene, über die gesamte Breite der
Lasche 12'verlaufende Abschnitt 26 zwischen der Lasche 12 und
der Stirnseite der Grundplatte 20 festgeklemmt wird. Die Ansätze 21 der Grundplatte stehen dabei durch Schlitze des Abschnittes
hindurch, die den Sehlitzen 22 der Lasche 12 entsprechen. Über
der Grundplatte 20 sind die ledern mittels eines Winkels 27 abgestützt
.
Die Grundplatte trägt an der einen Längskante die festen .Kontaktstücke.
28, die mittels Hohlnieten 29mit der Grundplatte 20 und
mit Anschlußklemmen 30 verbunden sind. Die Anschlußklemmen 30, die als Winkelstück ausgebildet sind, stehen nach unten durch die
Grundplatte 20 durch und sind dort mit-Klemmschrauben 31 ausgestattet,
wenn nicht Kabel mit angeschlagenen Steckverbindern angeschlossen werden, . -"-■■■■" ./,
Die beweglichen Kontaktstüoke 32 sind an den Enden -von Kontaktfedern
33 befestigt, die durch einen Knebel 34 der Schaltwippen 10 betätigt werden.
Die-Kontaktfedern 33 sind Bestandteile eines gemeinsamen gestanzten
Bleches, das mit der gemeinsamen Anschlußklemme 35- verbunden
ist. Dieser Blechteil weist einen die Kontakta-T^ag-e-a 33 verbindenden
Streifen g6 auf,, der auf der Oberseite der Grundplatte '20
an dem den festen Kontakten 28 gegenüberliegenden Rand liegt. Dieser Streifen 36 ist mittels eines Hohlnietes 37 auf der Grundplatte
20 befestigt. Des? Hohlniet·;. 37 haltert außerdem den Schen-
bei Bedarf
kel 38r der gemeinsamen Anschlußklemme 35, die/mit einer Klemmschraube 39 ausgestattet ist. Der Schenkel 38 weist, wie insbesondere
aus Pig.2 ersichtlich ist, noch eine nach oben gerichtete
Abbiegung 40 auf, die ein wenig länger.ist als die Dicke der
Grundplatte 20, so daß er über die Oberfläche der Grundplatte
vorsteht und sich gegen den federnden Streifen 36 abstützt, so daß
eine metallische elektrische "Verbindung zwischen dem Streifen 36 und der Anschlußklemme 35 erreicht, wird, und zwar unabhängig von
dem Kontaktdruck, den αέ-α· Niete 37 auf den Streifen 36 und den
Schenkel 38 ausübt. Der Ansatz 40 wird von einem lappen 41 übergriffen,
der von dem Streifen 36 abgebogen ist.
Der Streifen 36 ist ferner in der"Näh-e^.seiner Enden durch Yerankerungsansätze
42 an der Grundplatte 20 festgelegt. Diese Verankerung sansätze 42, die rechtwinkelig von dem Streifen 36 nach unten abgebogen sind, weisen eine umgekehrt I-förmige Gestalt auf,
wobei die länge des vertikalen Teiles entsprechend der Dicke der
Grundplatte 20 Ta ernessen ist. Dieser vertikale Seil greift, wie
aus Pig. 1 und 4 ersichtlich ist, in einen Schlitz. 43 der Grundplatte ein, woToei sich der horizontale Schenkel des T von unten der Grundplatte anlegt und so eine feste Verankerung des gesamten Kontaktsatzes an der Grundplatte "bewirkt.
aus Pig. 1 und 4 ersichtlich ist, in einen Schlitz. 43 der Grundplatte ein, woToei sich der horizontale Schenkel des T von unten der Grundplatte anlegt und so eine feste Verankerung des gesamten Kontaktsatzes an der Grundplatte "bewirkt.
Claims (8)
1. Wippenschalter., insbesondere für: Heizlüfter, mit mehreren
nebeneinander angeordneten, um eine .gemeinsame in einem Kahmen
gelagerte Achse schwenkbaren Schaltwippen, die auf Eontaktfedern einwirken, die auf einer-1 sauerstoff-Grundplatte gehaltert
sind, dadurch g e k e η n ζ ei c h η e t ,daß der
Eahmen zwei parallel zueinander verlaufende,"an den Stirnseiten
des Schalters angeordnete, die Wippenachse (17) lagernde laschen (12) aufweist, die die Grundplatte (20) unter Feder-"
- wirkung haltern. . '
2. Wippenschalter nach Anspruch T, dadurch g e k e η η ζ e i chn
e t , daß jede Lasche (12) eine durch einen U-förmigen
Schlitz (13) gebildete federzunge (14) aufweist, die die Wippen
achse (17) lagert.
3. Wippenschalter-nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η ze i c hn
e t , daß die Wippenachse (17) an ihren Enden Stufenabsätze (15) geringeren Durchmessers aufweist, die in Bohrungen der
Zungen (14) einstehen, wobei diese Stufen (18) die axiale
Bewegung der Achse "verhindern.
4· Wippenschalter nach Anspruch 1, dadurch ge k e η n ze ic hn
e t , daß die Stirnkanten der Grundplatte (20) mit Ansätzen (21) formschlüssig in Ausnehmungen (22) der Laschen (12) eingreifen.
5. Wippenschalter nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ e ± cfhn
e t , daß die taschen (12) von einem die Schaltwippen (10)
\ umgrenzenden Rahmen (11) rechtwinkelig nach unten abgebogen
sind. -
6. Wippenschalter nach den-.Ansprüchen 1 bis 5, dadurch g e kennzeichne
t , daß an der Außenseite der Laschen (12) Blattfedern (23) zur Halterung des Schalters an einer Gehäusewand
oder Grundplatte (25) angeordnet sind.
7. Wippenschalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Blattfedern (23) mit einer unteren Abbiegung (26) zwischen Grundplatte (20) und lasche (12) verankert sind.
8. Wippensohalter nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß-das obere Ende der Blattfedern
(23) eine Abbiegung (24) aufweist, die sich an der Rückseite
einer Grundplatte (25) oder einer Gehäusewand abstützen kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962D0025860 DE1869053U (de) | 1962-11-20 | 1962-11-20 | Wippenschalter, insbesondere fuer heizluefter. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962D0025860 DE1869053U (de) | 1962-11-20 | 1962-11-20 | Wippenschalter, insbesondere fuer heizluefter. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1869053U true DE1869053U (de) | 1963-03-21 |
Family
ID=33139736
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1962D0025860 Expired DE1869053U (de) | 1962-11-20 | 1962-11-20 | Wippenschalter, insbesondere fuer heizluefter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1869053U (de) |
-
1962
- 1962-11-20 DE DE1962D0025860 patent/DE1869053U/de not_active Expired
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