DE1863209U - Lichtverteilungsscheibe fuer scheinwerfer, insbesondere fuer signalleuchten. - Google Patents
Lichtverteilungsscheibe fuer scheinwerfer, insbesondere fuer signalleuchten.Info
- Publication number
- DE1863209U DE1863209U DES36781U DES0036781U DE1863209U DE 1863209 U DE1863209 U DE 1863209U DE S36781 U DES36781 U DE S36781U DE S0036781 U DES0036781 U DE S0036781U DE 1863209 U DE1863209 U DE 1863209U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- disc
- group
- scattering
- light
- groups
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000009826 distribution Methods 0.000 title claims description 17
- 240000007509 Phytolacca dioica Species 0.000 claims description 2
- 230000003467 diminishing effect Effects 0.000 claims 1
- 235000013312 flour Nutrition 0.000 claims 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 6
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 3
- YMHOBZXQZVXHBM-UHFFFAOYSA-N 2,5-dimethoxy-4-bromophenethylamine Chemical compound COC1=CC(CCN)=C(OC)C=C1Br YMHOBZXQZVXHBM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 241000545067 Venus Species 0.000 description 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 2
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 2
- 238000013461 design Methods 0.000 description 2
- 238000011161 development Methods 0.000 description 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 2
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 2
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 2
- 206010012335 Dependence Diseases 0.000 description 1
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 description 1
- 230000004069 differentiation Effects 0.000 description 1
- 238000009792 diffusion process Methods 0.000 description 1
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 1
- 238000000227 grinding Methods 0.000 description 1
- 238000005286 illumination Methods 0.000 description 1
- 238000002372 labelling Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 230000011514 reflex Effects 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V3/00—Globes; Bowls; Cover glasses
- F21V3/04—Globes; Bowls; Cover glasses characterised by materials, surface treatments or coatings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
Lichtverteilungsscheibe für Scheinv/erfer,
insbesondere für Signalleuchten.
Die Neuerung geht von einer Lichtverteilungsscheibe für Scheinwerfer, insbesondere für Signalleuchten derjenigen
Art aus, die mit einer Vielzahl von mosaikartig verteilten, mehrere Gruppen bildenden, im Verhältnis zur Scheibenoberfläche
kleinen Streukörpern mit optisch wirksamen Flächen besetzt ist, die je Gruppe unter sich gleich, aber von Gruppe
zu Gruppe verschieden gekrümmt sind, und beschäftigt sich mit der Schaffung eines neuartigen Lichteindruoks, den der
Scheinwerfer für einen sich längs eines vorgeschriebenen Bewegungsweges annähernden Beobachter hervorruft.
Es ist bereits eine Lichtverteilungsscheibe dieser Art
bekannt, bei der die Streukörper je Gruppe für sich gleichmassig
über die Oberfläche der Streuscheibe verteilt sindo Hierdurch soll erreicht werden, dass der Beobachter auf
gesamtem Annäherungswege eine praktisch völlig ausgeleuchtete Scheibe zu Gesicht bekommt«
Es ist fernerhin ein Beleuchtungsscheinwerfer insbesondere
für Baggerfahrzeuge bekannt, bei dem die einzelnen Streukörpergruppen so ausgebildet sind, dass sie den an sich
kegelförmigen Lichtkegel zu einem etwa quadratischen Seid
auseinanderziehen.
Es ist fernerhin von der Anmelderin selbst vorgeschlagen,
worden, 'die Streukörper nach Zahl und Anordnung derart zu verteilen, dass die Gleiehmässigkeit der Beleuchtung der im
wesentlichen waagerechten, sich etwa trapezförmig verbreiternden
Gesamtfläche durch eine mit der Entfernung vom Scheinwerfer sich summierende, die Abnahme der Beleuchtungsstärke
ausgleichende "Überlagerung der von den. einzelnen
Streukörpergruppen ausgehenden EeiXlichtströme entsteht.
Die vorliegende Neuerung geht an die eingangs geschilderte Aufgabe der besten Sichtbarkeit einer Signalleuchte
für einen sich aus der Ferne nähernden Beobachter von einem anderen Prinzip aus und nutzt insbesondere die verschiedenen
Arten der physiologischen Auswertung eines leuchtenden Objektes unterschiedlicher 3?orm, Anordnung und Entfernung
aus* Bekanntlich erscheint eine unter einem sehr kleinen Blickwinkel betr§chtete Lichtquelle dem Beobachter selbst
dann als Lichtpunkt, wenn ihre Leuchtfläche keinesfalls kreisförmig,.sondern beispielsweise sichelförmig ist. Der
Anblick des Planeten Venus in seinen verschiedenen Phasen sei hierbei als Beispiel genannt. Andererseits wirkt bekanntlich
eine ausgedehnte, intensive Leuchtfläche in lorm einer
geschlossenen, beispielsweise ringförmigen Zone durch Irradiation derart auf das Beobachterauge ein, dass auch die von
der Lichtzone umschlossene Dunkelzone hell erscheint. Eernerhin
ist ein schwacher oder räumlich begrenzter Lichtfleck umso deutlicher wahrnehmbar, Je ausgedehnter und dunkler
sein Umfeld ist. Schliesslich nutzt die Neuerung auch Gßas
—3—
besetz aus, nach dem die Erkennbarkeit einer vorgegebenen
Menge ausgestrahlten Lichtes mit Verkleinerung der Aussjtrahlungsflache
stark anwächst. Insofern geht die !Teuerung von dem eingangs geschilderten, bekannten Prinzip der gleichmassigen
Verteilung der Streuelemente über die gesamte Scheibenfläche bewusst ab*
Die Feuerung festeht demgemäss aus. einer Lichtverteilungssoheibe
für Scheinwerfer, insbesondere für Signalleuchten, mit
einer Vielzahl von mosaikartig verteilten, mehrere Gruppen bildenden, im Verhältnis zur Seheibenoberfläche kleinen Streukörpern
mit optisch wirksamen Flächen, die ge Gruppe unter sich gleich, aber von Gruppe zu Gruppe verschieden gekrümmt
sind, und kennzeichnet sich in erster Linie iadurch, dass die verschiedenen Gruppen im wesentlichen gleichmittig zueinander
auf der Scheibenoberfläche derart verteilt sind, dass die am stärksten streuende Gruppe zentral angeordnet und von Zonen
umgeben ist, die radial nach aussen von Gruppen jeweils geringerer
Streukraft als die nächstinnere besetzt sind* Die am stärksten streuende und entsprechend lichtschwache Gruppe
wird also in einer Zone kleinster Ausdehnung und damit grössitmöglicher
Erkennbarkeit zusammengezogen. Bei den schwächer streuenden, weiter aussen angeordneten Gruppen wird fernerhin
die erwähnte Ausfüllung der Ringzone durch Irradiation ausgenutzt.
Die neuerungsgemässe Streukörperverteilung gibt auch die Möglichkeit, dias für diass lernlicht erforderliche, grosse
Auastrahlungsgebiet ohne Beeinträchtigung der Erkennbarkeit des näheren und lahlichts zu schaffen, weil, wie gesagt, die
dlass Mahlicht erzeugende Zone räumlich eng konzentriert ist
und die Ringzonen mit grösserem Durchmesser für das Fernlicht
zur Verfugung stehen.
Der "bei der Neuerungskennzeichnung verwendete Ausdruck,
diass die verschiedenen G-ruppen im wesentlichen gleichmittig
zueinander auf der Scheibenoberfläche verteilt sein sollen, umfasjät eine Mehrzahl von möglichen Anordnungen, bei denen
die zentrale Zone entweder praktisch in der Scheibenmitte
©der ausserhalb derselben angeordnet und jeweils von Ringzonen öder Ringzonenabschnitten umgeben sein kann, die
entweder in sich geschlossen sind oder aus physiologisch zum Ring oder Ringabschnitt zusammenfliessenden !eilen bestehen»
Bei dieser Ausführungsform wird also vor allem das Phänomen
der Irradiation ausgenutzt»
Die Anordnung der am stärksten streuenden, das Sahlicht
erzeugenden Gruppe ausserhalb der Scheibenmitte ist von be- · sonderer, praktischer Bedeutung bei Signalleuchten, die mit
einer Phantomlioht mindernden Schute ausgestattet sind« Solche Sehuten besitzen insbesondere für den Schienenfahrzeugbetrieb
beträchtliche, mehr als 50 cm betragende länge und umhüllen
den Signallichtkegel häufig um mehr als 180°. Oft haben diese Schuten eine solche Form und Ausdehnung, dass sie für einen
leuchtennahen Beobachter einen Teil der Lichtverteilungsscheibe unsichtbar machen« Es liegt iaher im Rahmen der
günstigen Weiterentwicklung der Heuerung, in diesem Scheibenbereioh
nur nichtstreuende oder allenfalls nur ganz schwaöh
streuende Elemente anzuordnen* Dass dieser Scheibenbereieh
nicht kreisrund, sondern etwa sichelförmig ist, schadet im Hinblick auf den eingangs geschilderten "Venussichel"-Effekt
nicht.
Sollte die Schute so günstig gebaut sein, dass sie von keiner möglichen Beobachterstelle aus die Scheibe abdeckt,
so blickt ein insbesondere leuchtennaher Beobachter bei ausgeschalteter leuchte in einen gegenüber der Umgebung
dunkel wirkenden Schacht hinein. Daher liegt es im Sinne einer anderen Ausgestaltung der Feuerung, den eingangs
erwähnten Effekt des Umfeldkontrastes für schutenbesetzte Signalleuchten in der Weise auszunutzen, dass die am stärksten
streuende Gruppe in einem Scheibenbezirk angeordnet wird, der für einen leuchtennahen Beobachter im dunkelsten Teil des
sichtTaaren Schutenschattenbereiehs liegt. Meist wird man
einen Kompromiss zwischen den beiden letztgenannten Anord-Hungen
der Elemente treffen müssen.
Bei der praktischen Verwertung der !Teuerung sind bezüglich
Grosse, Ausmass. und Streuungseigenschaften der Streukörper
die für den jeweiligen Veaswendungsfall günstigsten
O)der geforderten Bedingungen zu erfüllen. Diese Bedingungen
lassen sich aber entweder aufgrund bekannter optischer Gesetzmässigkeiten
errechnen oder gegebenenfalls experimentell ermitteln. Mr die Ausgestaltung der Lichtverteilung,sseheibe
sind alle bekannt geworfenen Verformungsverfahren geeignet.'
Die Feuerung lässt sich sowohl auf lotrecht als auch auf schräg im Strahlenweg angeordnete lichtwrteilungsscheiben
anwenden, gleichgültig, ob sie im Innern der Leuchte oder
-6-
außerhalb derselben, beispielsweise als Absschlußscheibe,
angeordnet sind. Im letzteren lalle wird man die Streukörper
vorzugsweise, wie an sich bekannt, leuchtenseitig anbringen.
Die Streuscheibe kann entweder von oben nach unten oder von
unten naeh oben vorgeneigt schräg im Strahlengang angeordnet sein. Bs ist auch möglich, die Streukörper, einem früheren
Torschlag der Anmelderin entsprechend, auf einem G-rundkörper
anzuordnen, der zwecks besonders guter Reflexbeseitigung eine Hohlkrümmung aufweist. Bei von oben nach unten vorgeneigten
Abschlußscheiben kann der über den Halteflanseh
hinausragende, im Längsschnitt beispielsweise dreieckig konturierte Kragen dazu benutzt werden, um auch in den allernächsten
Bereich der Signalleuchte Licht auszustrahlen.
In der nachfolgenden Beschreibung und den beigefügten fünf Figuren sind einige Ausführungsformen der Feuerung
näher dargestellt. HIe !Figuren stellen Aufsichten auf die
mit Elementgruppen bedeckten Seiten der verschiedenen Lichtverteilungsscheiben
dar. Im allgemeinen wird dies die der lichtquelle zugekehrte Seite sein. Ersichtlicherweise bezieht
sich die !Teuerung aber auch auf Scheiben, bei denen diese:
Elementengruppen entweder auf der der Lichtquelle abgekehrten
Seite oder auf beiden Scheibenseiten vorgesehen sind. Alle
Elemente einer jeden Elementengruppe haben gleiches l'rofil, gleiche Form und Srösse* Bei den dargestellten Ausführungsformen der !Teuerung besitzen obendrein alle Elementengruppen
gleiche 3?orm und Grosse, ohne dass dies für die Praxis
erforderlich ist. In allen Figuren- sind die mit den Bueh-
*m 7 —·
stäben a Ms f bezeichneten Elemente in der Aufsicht
quadratisch; sie können aber auch rechteckig sein. Bei geradlinig "begrenzten Blementenist die Herstellung der
Yerformungs- z.B. Presswerkzeuge besonders einfach, Üfrrsichtlicherweise bezieht sich die Neuerung auch auf
Elemente mit nicht geradliniger Begrenzung, die also rund, oval oder.sonstwie geformt sind.
Alle largesteilten Scheiben sind in üblicher Weds e mit
einem lasaungsrand 1 versehen. Die wirksamen ©ffnungen der
Scheiben werden von dem Kreis 2 begrenzt« Die Elemente der einzelnen Gruppen sind, wie gesagt, gleich profiliert) sie
haben sämtlich gleichen Querschnitt; die Gruppen wiederum können sich ausser durch ihre Profilierung auch durch ihre
Grosse unterscheiden. Der mit 3 bezeichnete Heil der Scheibe
soll das auffallende, parallele Eicht nicht zerstreuen und ist äaher ohne lichtlenkende Wirkung. Die einzelnen Elemente
tragen je nach der Gruppenzugehörigkeit die Buchstaben
a. bis f und unterscheiden sich zeichnerisch dadurch, dass sie mit Ausnahme der Elemente f verschieden schräg und verschieden
stark schraffiert sind. Die Elemente at besitzen eine Profilierung, die die stärkste Seiten- und !Eiefenstreuung
ergibt, und in der Buclxstabenfolge b, c, d, e und f
nimmt die leicht streuende. Wirkung dieser Elemente und damit
die Öffnung des horizontalen und des vertikalen Streuwinkels;
ab» Der elementenfreie Seil 3 der Scheibe hat, wie gesagt,
überhaupt keine Streuwirkung«
Hierau© ergibt sich die neuerungswiehtige Tatsache,
dass der elementenfreie Teil 3 der Lichtverteilungsscheibe
für den Signal beobachter die höchste Lichtstärke hat, da er
ilas von den sammelnden optischen Mitteln des Seheinwerfers
erzeugte, parallele Fernlicht unbeeinflusst durchlässt* Im Segensatz dazu haben die Elemente a für den Signalbeobachter
die geringste Lichtstärke, und die Zwisehenstufen b bis f
haben zunehmend höhere Lichtstärke,.die jedoch stets unter
der einer gleichgrossen Fläche des Scheibengebietes 3 liegt. Diese; Feststellungen gelten natürlich unter der Voraussetzung,
dass das auf die Scheibe treffende parallele Licht, homogen ist.
Fig.l zeigt eine Möglichkeit für die neuerungsgemässe
Elementenanordnung auf der Scheibe. In der Scheibenmitte liegen dicht beieinander die Elemente der Gruppe a und werden
von den etwa, ringzonenförmig angeordneten Elementen der
Gruppe b umgeben* Hieran sehliessen sich radial auswärts
aufeinanderfolgend die Ringzonen der Elemente c bis e an.
Der äusserste ling wird vom elementenfreien Teil 3 der Scheibe
gebildet. Ersiehtlicherweise ist der Ausdruck "ringzonenförmig"
im strengen Sinne unscharf und soll eine Kurzbezeichnung dafür sein, dass; die Elemente gleichen welchen Umrisses gruppenweise;
eine Verteilung aufweisen, die etwa ein gemeinsames S;pnmetriezentrum
besitzen. Die Zonen brauchen also keine streng kreisartige Anordnung zu besitzen, sondern können im Oval oder
in__
sogar Vieleck oder/einem Ausschnitt einer solchen Figur angeordnet sein.
sogar Vieleck oder/einem Ausschnitt einer solchen Figur angeordnet sein.
Für einen fernen Beobachter leuchtet nur der Randteil 3 der
Scheibe auf, der aber nicht als leuchtender Ring, sondern infolge Irradiation als leuchtender Punkt oder kleine Scheibe
erkannt wird. Bei der weiteren Annäherung an das System
gerät der Beobachter., aus dem Bereich der vom Seil 3 kommenden
Strahlen heraus in den Strahlungsbereich der Elemente φ,
deren optisch wirksame !lachen vorzugsweise derart berechnet
sind, dass sich ihre üeuohtfeider mehr oder weniger überdecken.
Qlwohl sich zwar der Beobachter dem Signal genähert hat, bleibt der scheibenförmige Eindruck bestehen, weil die
Elemente e. eine Zone geringeren Durchmessers bedecken« Die
gleichen ¥erhältnisse bleiben bestehen,, wenn der Beobachter
bei weiterer Annäherung in den Ausstrahlungsbereich der; Elementengruppen d, c, b und.schliesslich a gelangt, wo er
schliesslich einen geschlossenen !lichtfleck erblickt. Zwar
ist die Lichtstärke der Elemente a am geringsten, infolge
ihres neuerungsgemässen, räumlichen Zusammenrüekens bleibt
aber die bestmcVgliche Erkennbarkeit erhalten. So ist neuer ungsgemäss
dafür gesorgt, dass der Beobachter auf dem gesamten
Annäherungswege das ihm geläufige und bekannte Signalbild einer vergleichsweise runden, leuchtenden Scheibe wahrnimmt.
Signalseheinwerfer der hier behandelten Art sind, wie
bereits erwähnt, meist mit einer Bleehschute versehen, die zwar auftreffendes Sonnenlicht abdeckt, aiber nachteiligerweise
die Ausstrahlungsfläche nicht von allen Beobachtungspunkten aus in vollem Umfang erkennen lässt«
Daher werden in weiterer Ausbildung der Neuerung die einzelnen Elemente gemäss Eg,2 so angeordnet, dass für den
Beobachter mögliehst keine Abdeckung leuchtender Elemente
-ΙΟ-
stattfinden kann. Die gestrichelte linie 4 zeigt an, welcher
obere Teil der Signalfläche für den sich nähernden und das.; Signal seitlich unterwandernden Beobachter' von der Schute
verdeckt werden kann. In dem in Hg,2 gezeichneten Beispiel
ist ein System von sechs Elementengruppen vorgesehen, deren StreuvermSgen ebenso wie bei der früheren Ausführungsform .
nach lig.l in der Reihenfolge der Buchstaben a bis f abnimmt.
Die unschraffiert dargestellten Elemente f-haben das kleinste
StreuvermÄgen und sind für den fernen Beobachter bestimmt,
der sich nur wenig ausserhalb der Symmetrieachse des Signals befindet und daher praktisch auf die Torderkante der Schute
und voll.auf die Signalfläche blickt, Mr ihn leuchten daher: :
die elementfreien Stellen 3 und die oberhalb der linie 4 angeordneten Elemente f auf. Die Schute wirkt für ihn erst
dann abdeckend, wenn er in den lichtbereich der Elemente e
tritt. Deshalb sind von Gruppe e ab alle weiteren Gruppen
d bis Bi. unterhalb der linie 4 angeordnet, und für den sieh
nähernden Beobachter wandert der lichtfleck langsam nach unten und gewissermassen aus der Schute heraus»
- Die Elementenverteilung der !ig*3 entspricht der von
]?ig,2, jedoch wurde statt der zeichnerischen Unterscheidung
durch Sehraffur eine Umrandung der einzelnen Elementengruppen
mittels stark ausgezogenen linien 5, 6, 7, 8 und 9 verwendet.
Man erkennt, dass bei diesem Äusführungsbeispiel die äusseren
Elementenzonen nicht mehr geschlossen, sondern sichelartig gestaltet sind, infolge der Irradiation aber wie eine geschlossene
fläche wirken*
-11-
Bei den Ausführungsformen nach Mg. 2 und 3 kann auch
die Elementengruppe f fortgelassen und durch weitere Abschnitte des element enfr ei en Teils 3 eier Scheibe ersetzt
werden.
Mg.4 zeigt eine noeh andere Ausführungsform der Neuerung
bei einem Signal, da® ebenfalls vom Beobachter seitlich
unterwandert wird und e$ne Schute solcher Form aufweist, eüass
auch der sehr seitlich befindliche Beobachtet noch einen Teil des Schutenrandes sehen kann. Es ist neuerungsgemäss erkannt
worden, dass es insbesondere bei TagesuchtSignalen zweckmässig
ist, d?as schwächste Licht, also äas Nahlicht, aus einem Gebiet der Signalfläche herauskommen zu lassen, die
möglichst dunkel ist. Bei mit Schuten versehenen Signalen ist es aber dort am dunkelsten, wo sich Schutenrand und
Scheibenrand dicht unter dem Schutenscheitel treffen. Daher wird bei dem Signal gemäss Mg,4 die Elementengruppierung
so gewählt, dass sich die am stärksten,streuenden Elemente a
am Qbserirand und vorzugsweise etwas seitlich zur Mittelsenkreohten
befinden und die schwächer streuenden Elemente sie etwa sichelförmig umschliessen. Hierdurch wird die Sichtbarkeit
der lichtschwachen Elemente a noch verbessert. Die Gruppe f wurde fortgelassen, so dass der Teil 3 -eLie äusserste.
Sichelzone ausfüllt.
In Mg.5 ist noch eine weitere Ausführungsform der
Neuerung dargestellt, die für ein Signal mit schattengebender Schute ähnlich dem gemäss Mg. 2 und 3 geeignet ist. Da, annahmegemäss
hierbei die Elemente a nicht am Scheibenrand angeordnet
-12-
werden können, muss ein Mittelweg zwischen dem einen
Bestreben, lichtschwache Elemente möglichst an einer von der
Sonne dunkel gelassenen-Stelle der Signalscheibe anzuordnen, und dem.anderen Bestreben gefunden werden, Elemente nicht
dadurch unwirksam werden zu lassen, dass sie an einer für den Beobachter durch die Schute verdeckten Stelle der Scheibe
stehen, Sig.5 zeigt wieder ein System aus sechs Elementengruppen
a bis f, von denen die Gruppe f wieder am schwächsten streut und gegebenenfalls durch den nicht brechenden Teil 3
der Scheibe ersetzt sein kann. Die lichtsohwächste Elementengruppe
a ist etwas aussermittig und nach oben versetzt angebracht
und wird von den übrigen Elementengruppen b bis e wie bei den früheren Beispielen ring-- und sichelförmig umgeben.
Auch diesmal ist die Gruppe a weitmöglichst in den Kernschatten der Schute, jedoch nur soweit hineingerückt,
dass sie von jedem für den Beobachter möglichen Standort praktisch in ganzer Ausdehnung gesehen werden kann. Diese
Bedingung gilt auch für alle anderen Elementengruppen und wird durch richtige Verteilung der geweiligen Elemente gewährleistet.
Die in Eig,5 nicht eingezeichneten Schattengrenzen
liegen natürlich für die einzelnen Elementengruppen an verschiedenen Stellen, In Big·5 ist dies für eine Schute
bestimmter Ausgestaltung durchgeführt. Dabei werden neue>rungsgemäss-innerhalb
der einzelnen Hing- und Sichelzonen Ungleichmässigkeiten in der Zonenbreite vorgesehen, die aber
für den Seheindruek bedeutungslos sind. Auch bei einer Scheibe
gemäss Fig.5 sieht der Beobachter die einzelnen Elementen-
-13-
gruppen praktisch nur als leuchtende.Scheiben* Ton dieser
Möglichkeit, innerhalb der Ring- und Siohelzonen Breitenunterschi e.de vorzusehen, lässt sich ersichtlicherweise bei
allen Äusführungsformen der Neuerung mehr oder weniger, Gebrauch machen.
-14-
Claims (4)
1. Lichtverteilungsscheibe für Scheinwerfer, insbesondere für
Signalleuchten, mit einer Vielzahl von mosaikartig verteilten, mehrere Gruppen bildenden, im Verhältnis zur Scheibenoberfläche
kleinen Streukörpern mit optisch wirksamen Flächen, die ge Gruppe unter sich gleich, aber von Gruppe zu Gruppe
verschieden gekrümmt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Gruppen im wesentlichen gleichmittig zueinander
auf der Scheibenoberfläche derart verteilt sind, dass die am stärksten streuende Gruppe zentral angeordnet und von
Zonen umgeben ist., die radial nach aussen hin von Gruppen jeweils geringerer Streukraft als die nächstinnere besetzt
sind.
2. Scheibe nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
zentrale Zone von Ringzonen oder physiologisch zu Ringzonen zusammenfliessenden Zonenabschnitten umgeben ist«
3. Scheibe nach Anspruch 1, dadurch-gekennzeichnet, dass die
zentrale Zone ausserhalb der Scheibenmitte angeordnet und von Ringzonenabschnitten oder physiologisch zu Ringabschnitten
zusammenfliessenden Zonenabschnitten umgeben ist.. .
4. Mehtverteilungsscheibe für Signalleuchten mit IPhantomlieht
mindernder Schute solcher Ausdehnung, dass für einen leuchtennahen
Beobachter ein beträchtlicher Scheibenbereioh unsichtbar ist, nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn-
■■.-. - is -■.;.■
zeichnet, dass; in diesem ScheibenbereiGh nicht oder nur
schwach streuende Gruppen für das Fernst- und !Fernlicht
angeordnet sind, . " · ~ >
5, lichtverteilungsscheibe für Signalleuchten mit Phantomlicht
mindernder Schute nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die am stärksten streuende
Gruppe in einem Scheibenbezirk angeordnet ist, der für
einen leuchtennahen Beobachter im sichtbaren Kernschattenbereich der Schute liegt«
einen leuchtennahen Beobachter im sichtbaren Kernschattenbereich der Schute liegt«
oooOooo
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES36781U DE1863209U (de) | 1961-02-04 | 1961-02-04 | Lichtverteilungsscheibe fuer scheinwerfer, insbesondere fuer signalleuchten. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES36781U DE1863209U (de) | 1961-02-04 | 1961-02-04 | Lichtverteilungsscheibe fuer scheinwerfer, insbesondere fuer signalleuchten. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1863209U true DE1863209U (de) | 1962-12-06 |
Family
ID=33150986
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES36781U Expired DE1863209U (de) | 1961-02-04 | 1961-02-04 | Lichtverteilungsscheibe fuer scheinwerfer, insbesondere fuer signalleuchten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1863209U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1269925B (de) * | 1964-10-15 | 1968-06-06 | Siemens Elektrogeraete Gmbh | Anzeigevorrichtung mit Leuchtkoerpern, insbesondere Signallampen |
-
1961
- 1961-02-04 DE DES36781U patent/DE1863209U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1269925B (de) * | 1964-10-15 | 1968-06-06 | Siemens Elektrogeraete Gmbh | Anzeigevorrichtung mit Leuchtkoerpern, insbesondere Signallampen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1597945A1 (de) | Leuchte | |
| EP2644801B1 (de) | Lichtkuppel | |
| DE2717773C2 (de) | ||
| DE7103780U (de) | Lichtpaneel | |
| DE1863209U (de) | Lichtverteilungsscheibe fuer scheinwerfer, insbesondere fuer signalleuchten. | |
| DE19737550A1 (de) | Signalleuchte mit verbesserter Lampenabdeckung für Kraftfahrzeuge | |
| DE1127836B (de) | Lichtverteilungsscheibe fuer Scheinwerfer, insbesondere fuer Signalleuchten | |
| DE3827834A1 (de) | Fresnellinse | |
| DE2263803B2 (de) | Plattenfoermiges raster fuer beleuchtungsarmatur | |
| DE923594C (de) | Signallampe, insbesondere Fahrtrichtungsanzeiger fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE537285C (de) | Leuchte fuer Lichtsignalzwecke | |
| DE707203C (de) | Verdunklungseinrichtung fuer Geleuchte oeffentlichter Beleuchtung | |
| DE1183873B (de) | Scheinwerfer fuer Farbsignale, insbesondere fuer Verkehrsregelung | |
| DE2731671A1 (de) | Deckenleuchte | |
| DE3203284C2 (de) | Breitstrahlende, rotationssymmetrische Straßenleuchte | |
| DE6603499U (de) | Lichttechnisches bauelement | |
| AT157912B (de) | Beleuchtungsvorrichtung. | |
| CH209234A (de) | Abwärtsleuchtende Reflektorlampe. | |
| WO2006008070A1 (de) | Sonnendecke | |
| DE314396C (de) | ||
| DE702643C (de) | Richtungsleuchte | |
| DE569012C (de) | Verkehrsampel, deren nach den verschiedenen Verkehrsrichtungen weisende Signalfarbscheiben von einer gemeinsamen zentralen Lichtquelle beleuchtet werden | |
| AT27915B (de) | Lampenglocke. | |
| CH163682A (de) | Beleuchtungskörper für blendungsfreie, indirekte Beleuchtung. | |
| DE863530C (de) | Beleuchtungsvorrichtung, insbesondere fuer Strassenbeleuchtung |