DE1862696U - Auspuff fuer kraftfahrzeuge. - Google Patents
Auspuff fuer kraftfahrzeuge.Info
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Description
M 357
Garmisch-P art enkirchen, 1 5. September 1962.
Hs/Uü.
Kinweis: Diese Unlerloge (Beschreibung und Schulzonspr.) is) o'ie 2uln'zf eingereichte, sie weicht von der Won
fassung der ursprünglich eingereichten Unlerlogön ob. Oie rechtliche Bedeutung der Abweichung ist nicht
O!s ursprünglich eingereichten Unterlogen befinden sich in den Amlsokien. Sie können Jederzeit ohne
«iies rechtlichen Interesses gebührenfrei eingosehen werden. Auf Anlrog werden hiervon auch Fotokopien oder Fiim
neootlve zu den üblichen Preisen geliefert. Deutsches Patentamt, Gebrauchsmustersteüe
Dipl.-lng. Bernä Lletzmacher, Aachen, Sonheiderstr.75
zur Abführung von Abgasen an Kraftfahrzeugen.
Bei Kraftfahrzeugen werden die als Rückstände des Verbrennungsprozesses entstehenden Abgase durch Druck aus
den Zylindern über eine "Auspuff" genannte Rohrleitung ins "Ji'reie geführt, wobei die durch den Kolbenlauf entstehende
Druckwirkung beim fahrenden Kraftfahrzeug normalerweise durch eine am Ende der !Rohrleitung entstehende Sogwirkung
unterstützt wird. In diese Leitung sind ein oder mehrere, "Auspufftopfe" genannte Schalldämpfer eingeschaltet, um
durch eine Zerreißung und energiemäßige Abschwächung der Abgasströme eine yom G-esetzgeber vorgeschriebene maximale
Phonzahl, gemessen am Austritt des Auspuffs, zu erreichen oder zu unterschreiten.
Bekannte Auspuff-Ausführungsformen, bestellen aus
einem itohr, das an den iiotorkrümmer angeschlossen, unterhalb
des Chassis zwischen den ii-ädern zur ij'anr zeugrückseite
geführt und an dem Fahrzeugboden oder entsprechenden
Querträgern, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung schwingung^dämpfender G-ummipolster mit Schellen befestigt
ist.
joiner der Hauptnachteile bekannter Ausbildungsformen
ist, daß die unterhalb des Chassis befindliche, mit Auspufftöpfen versehene iiohrleitung mit ihren Lagerungen
ungeschützt im Bereich aller über das Uormalniveau der Fahrbahn hervortretenden Hindernisse liegt. Bs passiert
daher häufig, daii Einzelteile oder der ganze Auspuff besenädigt an den Lagerstellen abgerissen wird. Als weiterer
ωachteil kommt hinzu, daß der Auspuff in sich unstabil ist
und zu Schwingungen erregt wird, die insbesondere, wenn
sie im Verhältnis zu den übrigen Schwingungen des Motors und Chassis unharmonisch sind, die Auspuffanordnung übermäßig
beanspruchen oder zumindest unerwünschte !Clapper—
geräusche hervorrufen. Die Art der Aufhängung des Auspuffs macht es außerdem schwierig, seine, .einzelnen !lernente untereinander
und ihn in seiner Gesamtheit anzuschließen. Bei auf hohe Geschwindigkeit ausgelegten Kraftfahrzeugen
wirkt sich überdies selbstverständlich die bekannte Auspuffausbildung äußerst nachteilig auf den aerodynamischen
Wirkungsgrad der .Karosserie aus, und außerdem ist beim !rückwärts set z en mindestens das Auspuffende einer erhöhten
üescxiädigungsgefahr auroii Auflaufen auf erhöhte I-unkte
ausgesetzt, da dieses norsial erweise nicht im Schutzbereich
der üblicherweise höher gelegenen Stoßstangen liegt.
Die Neuerung strebt nicht nur die Überwindung der
vorstehend erwähnten Jiaciiteile an, indem sie eine Yorrichtung
zur Abführung von Abgasen bei Kraftfahrzeugen schafft, die im Bedarfsfalle als tragender Karosserieteil
herangezogen ?\/erden kann, sondern sie erhöht auch insofern den Wirkungsgrad einer derartigen Torrichtung,
als mit ihr die Abgase über eine ungleich größere Fläche geleitet und entsprechend schneller gekühlt werden als
bei bekannten Torrichtungen mit dem hieraus resultierenden 'Vorteil einer geringeren Beanspruchung des verwendeten
aiaterials. Dabei kann bei einer Weiterbildung der Neuerung
die iCühlwirkung auch dadurch erhöht werden, daß man einige
der Leitungen mit frischluft speist.
Es ist an sich bekannt, bei einer Yorrichtung zur Abführung von Abgasen mehrere, an einen gemeinsamen Terteilerraum,
in dem die von der Kraftmaschine kommende Abgasleitung einmündet, angeschlossene Strömungskanäle vorzusehen,
jedoch haben die bisher vorgeschlagenen Lösungen die vorerwähnten Nachteile nicht beseitigen können.
Semgegenüber betrifft die feuerung eine Torrichtung
zur Abführung von Abgasen an Kraftfahrzeugen mit mehreren, an einen gemeinsamen Terteilerraum angeschlossenen Strömungskanälen,
in den die von der Kraftmaschine kommende
Abgasleitung einmündet, die sich auszeichnet durch die einen geschlossenen Körper "bildende Anordnung einer
Yielsahl benachbarter, auf einer ebenen oder gekrümmten
Irläehe liegender und sich längs des Fahrzeuges bis zum
racicwärtigen Ende erstreckender, je?/eils für sich getrennt
Abgase und Irischluft führender Strömung slcanäle,
die ganz oder teilv^eise die Unterseite des fahrzeuges
bilden.
In den anliegenden Zeichnungen ist die !Teuerung
schematisch und vereinfacht an einigen Äusführungsbeispielen
aur Anschauung gebracht, ^s stellen dar:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine einfache Ausfuhrungsform
einer Vorrichtung nach der Neuerung in verkleinertem Maßstab,
¥ig. 2 eine der !«'ig. 1 ähnliche Ausführungsform,
abgewandelt,
ji'ig. 3 eine weitere Abwandlung einer neuerungsgemäßen
Vorrichtung,
Fig. 4 eine Weiterbildung mit zwei übereinander
liegenden Zonen für verschiedene Strömungsmedien,
!'ig. 5 eine Abwandlung einer Aus führungsform nach
ilig. 4,
ifig. 6 eine weitere Abwandlung einer weitergebildet
en 'Vorrichtung,
S1Ig. 7 einen Schnitt durch eine Vorrichtung nach
l-'ig. 4 oder 5>
jj'ig. β eine abgewandelte Ausführungsform im Längsschnitt,
Mg. 9 ein durchsichtig gedachtes Kraftfahrzeug mit
einer Vorrichtung nach der !Teuerung, schräg von oben gesehen,
i'ig.10 eine der 'f'ig. 9 entsprechende, eine andere
Ausführungsform darstellende Ansicht,
.H eine perspektivische Unteransicht eines Kraftfahrzeuges mit einer neuerungsgemäSen Anordnung
,
Fig.12 eine weiter abgewandelte Ausführungsform,
schematisch im Schnitt,
Pig. 13 ein U'ahraeugchassis, schematisch, mit einer
schaubildlichen Ansicht des Gegenstandes na ο χι i'ig. 12,
i'ig.14 eine i'eilansicht auf den Gegenstand nach
jj5ig. 13.
In i'ig. 1 ist vereinfacht und schematisch eine einfache
aber zweckmäßige Ausbildungsform einer Torrichtung aur Abführung von Abgasen an Kraftfahrzeugen nach der
feuerung zur Anschauung gebracht. Sie besteht aus zwei ebenen, parallel im Abstand voneinander angeordneten, in
der Breite einen wesentlichen Seil des fiadabstandes a einehiiienden Blechen 1 und 2. Den Abstand derselben bestim-
men zweckmäßig in regelmäßigen Abstanden eingesetzte
Blechstreifen 3, deren äußere 4 und 5 gleichzeitig die Seitenwände "bilden. Auf diese "Weise Yierden n^beneinanderliegende
otrömungskanäle 6 geschaffen, durch die die Abgase
strömen und bis zum hinteren Ende des Kraftfahrzeuges geführt werden. Diese Anordnung kann auch dazu 'benutzt
v/erden, um in einzelnen der Kanäle 6 Abgase und in anderen 7 auf später noch beschriebene Art Frischluft mit dem Ziel
zu führen, im «iärmeaustauseh die Abgase zu kühlen.
Sie Lage der neuerungsgemäßen Torrichtung veranschaulicht
i'ig. 1 durch die strichpunktierte schematische Darstellung der .iiäder und unteren Karosserieteile bzw.
a er en Seit enwangen,
Bei der abgewandelten Ausführungsform nach Jfig. 2
ist zwischen die ebene obere S und untere Begrenzungswand ein gewellter linsatz 10 eingesetzt, der den Abstand der
Bleche 8 und 9 bestimmt und die !Frischluft- und bzw, oder
Äogasiianäle 11, 12 formt. Diese Izönneia inerhalb der Bleche
auch gegeneinander versetzt liegen, so dai auf einen linsatz
mit Abstand ein solcher folgt, bei dem dort ein Wellental liegt, wo bei deai vorhergehenden ein Berg liegt.
Bei einer weiter abgewandelten Ausfahrungsfornjt nach
M'lß» 3 werden zwei gewellte Bleche 15, 14 an ihren Berühr
ungs linien 15 so miteinander verbunden, daB nebeneinander
liegende, gleich ausgebildete Frischluft- und bzw. oder Abgaskanäle 16, 17 entstehen.
Bei allen in den Hg. 1 - 3 gezeigten Ausführungsbildet
die neuerungsgemäise Vorrichtung die untere
jbegrenzungsf lache des Fahrzeugs, also praktisch ganz oder
teilweise, je nach Breite und Länge desselben, den !fahrzeugboden,
wobei dieser selbstverständlich nicht unbedingt die in den !Figuren gezeigte gestreckte Form naben muß,
sondern auch in Anpassung an die geweiligen Gegebenheiten, z.B, aie 1-age der Achsen des Differentialgetriebes, der
Kardanabertragung usw. in einer oder mehreren Lichtungen
und Ebenen konvex oder konkav gekrümmt sein kann,
liiaeh einer Weiterbildung der Neuerung, wie sie in
Fig. 4 zur Anscnauung gebracht ist, ist die Gasführung in zwei übereinander liegende Zonen aufgeteilt, deren eine,
zweckmäßig die obere, der i'rischluftführung, und deren
andere der Abgasführung dient. Der Aufbau der Zonen kann
z.B. in einer der in den Jriguren 1-3 dargestellten Weise
geschehen. Bei der in !ig. 4 dargestellten Ausbildungsform ist die allgemein mit 18 bezeichnete j^rischluftzone nach
Mg. 1 und die allgemein mit 19 bezeichnete Abgaszone gemäiä 'ii'iß. 2 ausgebildet, wobei selbstverständlich das
beide Zonen trennende Blech no mal erweise nur einmal vorhanden
zu sein braucht, bei dem Beispiel nach l'ig. 4 also
das 31ech 2 nach lig. 1 mit den Blech 8 nach Irig. 2 zusammenfallt»
Uli die freiliegenden X1 eile des Kraftfahrzeuges und
den irahrzeugimienramn gegen wärmeabstrahlung zu schützen,
kann eine Isolationsschicht 20 aus einem geeigneten läaterial,
z.B. Asbest, Glasfasern, Kunststoffen usw., vorgesehen sein.
Diese mui natürlich nicht sich über die ganze L'ange der
'Vorrichtung erstrecken, und ihre Wirkung kann an den hierfür ■besonders bedürftigen Stellen auch dadurch verstärkt werden,
daß eine solche Schicht, z.B. im unmittelbaren Bereich der vom Jiotor einströmenden Abgase, auch zwischen der Zone
und 19 angeordnet ist.
Die Aufteilung in zwei getrennte, jeweils andere Xaedien führende Strömungszonen wird bei dem in Ii1Xg* 5 dargestellten
Beispiel in Anlehnung an eine Ausführungsform
gemäß i'ig. 3 dadurch erzielt, daä zwischen zwei gewellte
Bleche 21 und 22 ein ebenes Blech 23 geschaltet ist.
!■ig. 6 soll veranschaulichen, daß man auch auf eine
umgrenzte frischluftzone bei Erzielung des gleichen Kühleffektes
verzichten kann. Die feuerung besteht hier aus einem mit Sicken 24 versehenen und an den Isnden bei 25
umgebogenen Blech 26 und einem Beckblech 27, wobei die Sicken gleichzeitig eine versteifende und eine kanalbiläen—
de funktion haben, indem das Deckblech 27 an seinen Berührungslinien
mi"G den Sicken 28 verbunden ist, wodurch
Frischluft- und bzw. oder Abgaskanäle 30 entstehen. Auf
das Deckblech 27 sind „tippen 31 aufgesetzt, die die über
denAuspuff strömende Luft in eine bestimmte ilichtung lenken
und deren Eühleffekt erhöhen.
Ag. 7 ist ein Längsschnitt durch eine Ausbildungsform
nach i'ig. 5 oder 4. Die unteren durch das gewellte Blech 22 gebildeten üögaskanäle 32 des Auspuffs sind in
- d
. i'aiirtriciitung des Fahrzeugs nach Pf ei !richtung A durch
eine gekrümmte Vorderwand 33 abgegrenzt. Die vom nicht dargestellten iao tor krümmer führende Zuleitung 34 endet in
einem Verteiler 3i?, der in einer Zone 36 in die einzelnen
Abgaskanäle 32 übergeht.
Me durch das obere gewellte Blech 21 und das 2wischenblech 23 gebildeten Prischluftkanale sind vorn offen,
sοdaß die bei Fahrt des Kraftfahrzeuges in Pfeilrichtung B
einströmende Luft über die Abgaskanäle 32 streichen und ihre Kühlwirkung ausüben kann.
Damit die Abgase mit Sicherheit abgeführt werden und kein durch bekannte Wirbelbildung am lahrzeugende gebildeter
Stau die Abführung verhindern oder verzögern kann, ist das iinde der lianalanordnung des Auspuffs ejektorartig
ausgebildet, wozu z.B. das Blech 23, wie bei 37 dargestellt, am Ende nach unten gebogen ist, ebenso wie das gewellte
Blech 21. Hierdurch wird außerdem eine bedeutende Verhinderung der Auspuffgeräusche erzielt.
Da die Vorrichtung nach der Heuerung zwischen oder am Viagenaufbau starr befestigt und andererseits der iiiotor
meist schwingend gelagert ist, ist die Zuleitung 34 zweckmäßig flexibel ausgebildet.
Will man die in i'ig. 7 dargestellte Durchführung der vom üotor kommenden Abgase durch die frischluftkanäle
vermeiden, so kann man auch, wie in I'ig. 9 schematisch veranschaulicht,
dia i'rischluftzone erst hinter dem Verteiler
53 beginnen lassen. Hierzu kann man z.B. eine oder mehrere
nebeneinander liegende Leitungen 39 in. einen Verteiler 40
und von hier in eine Zone führen, in der die einzelnen S'rischluftkanäle 41 beginnen. Die Leitung 39 kann wie
jene sein, die bereits als l'Tischluftzuführungsleitung in
das Wageninnere, meist mit der Xnnenheiaung gekoppelt, vorhanden ist.
wie sieh die ,ueuerung in den Karosserieaufbau einfügt, seine Anordnung und seine Beschickung mit Abgasen und
ix-iscaluft, ist aus den Ji4Xg. 9-11 zu ersehen, .ßei dem
hier zur Anschauung gebrachten Ausführungsbeispiel nimmt
der Auspuff den größten Seil der Breite zwischen den itädern ein. iür endet untei\halb des Kofferraumes am hinteren
Ende des fahrzeuges und beginnt etwa dort, wo das laotoraggregat
endet. Die Zuführung von Abgas und !frischluft erfolgt
bei dem Beispiel nach Fig. 9 in einer in !ig, 8 dargestellten
Weise, indem über Irischluftzuleitungen 39 die Luft in einen Sammler 4ö geführt und von hier durch die
i^risciiluftlcanäle 41 nach hinten abgeführt wird. Die über
den Krümmer 42 aus den Zylindern gedrückten Abgase gelangen über Abzweigleitungen 34 in den Abgassaiamler 33 und von
hier in die unter den .erisehluftkanälen liegenden Abgaskanäle
32. Die Vorrichtung nach der Ueuerung wird auf diese Weise Wagenboden, wobei sie selbstverständlich durch
entsprechende, ihn in Breite und Länge ergänzende Blindbleche zu einem die gesamte Fahrzeugunterseite abdeckenden
Boden vervollständigt werden kann. Dies zeigt sehr Baufällig
i'ig. 11, bei der die Torrichtung als solche mit 43»
- 10 -
die seitlichen .blindbleche mit 44 und das vordere Blindblech
iiiit 45 bezeichnet sind.
Eine etwa der !ig. 7 entsprechende Ausbildung insbesonaere
der Abgas- und "frisehluftzuführung in ihrer Gesamt
anordnung zeigt Mg. 1ö. Die flexible zuleitung, die an den uotorkrümiaer angescnlossen ist, geht hier allmählich
in die volle kuerscnnittsbreite beliefernden üulleitungen 46
über, die die einseinen l^rischluftiranäle 47 durchsetzen
und in den ida-omler 35 münden.
Die neuerungsgemäae Torrichtung rnui nicht unbedingt
als plattenförmige ötröiaungskanal-Anordnung vorliegen, sondern
kann auch, ohne den liahnien der Neuerung zu verlassen,
gemäß SIg. 12 ganz oder teilweise ringförmig ausgebildet
sein. Hier sind zwischen zxvei rohren 43, 49 >
50 durch Zwischenwände 51 frischluft- und Abgaskanäle gebildet, γ/ährend
der durch das Innenrohr 50 gebildete i'unnel z.3. zur Durchführung
der ICardan-übertragung 52 ausgenützt ?/erden kann.
Die allgemein mit 53 bezeichnete ebene Anordnung
veranschaulicht scheraatisch, daß es auch in diesem Fall
zweckmäßig ist, den Auspuff hinten in einer lieihe nebeneinander liegender Öffnungen enden zu lassen.
Hach einer durch i'ig. 13 veranschaulichten Weiterbildung
werden die allgemein mit 54 bezeichneten Kanäle bzw. Zonen muschelförmig bei 55 zusammengezogen und dann schließlich
bei 56 spiralförmig um eine in Fahrtrichtung liegende Achse gewunden. Anschließend sind stweder die Kanäle aufge-
11 -
teilt In solche, die "bei 57 an den Krümmer angeschlossen,
zur Führung der Abgase "bestimmt sind, und solche, die, wie 'bei 58 dargestellt, nach vorn gezogen sind und Frischluft
aufnehmen, oder bei Anordnung etwa gemäß Fig. 4 und 5» erfolgt eine entsprechende Aufteilung der Zonen, d.h. die
Abgaszone wird an den Krümmer geführt und die Frischluftzone wird in zwei Zweige aufgeteilt, die zu beiden Seiten
des üiotors nach vorn neben den ICühler gezogen sind. Selbstverständlich
ist es ebenso gut möglich, die gesamte Frischluftzone nur an einer Seite des Lotors weiterzuführen.
39 sind an den Beginn der Frischluftzweige eingesetzte Filter.
Die spiralförmige Ausbildung eines Seiles der neuerungsgemäßen "Vorrichtung ermöglicht in sehr vorteilhafter
beise eine Erhöhung der Eigenelastizität der G-esamtanordnung,
weil in diesem Bereich die auf das Fahrzeug wirkenden Stöße ebenso wie Wärmedehnungen ausgeglichen
werden. Außerdem können in dem durch die Spirale gebildeten
Eunnel in geeigneter Weise Elemente des Fahrzeugs, wie z,ß, die Kardanwelle, das Getriebe usw. Aufnahme finden.
üiiie der Anordnung nach Fig. 13 etwa entsprechende Lösung
Ist in Fig. 14 in !eilaufsieht gezeigt.
Auch in diesem Falle kann die Torrichtung als Versteifungselement der selbsttragenden Karosserie wirken.
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Claims (16)
1. Vorrichtung zur Abführung von Abgasen an Kraftfahrzeugen
mit mehreren, an einen gemeinsamen Verteilerraum angeschlossenen Strömungskanälen, in den die von
der Kraftmaschine kommende Abgasleitung einmündet, gekennzeichnet durch die einen geschlossenen
Körper bildende Anordnung einer Vielzahl benachbarter, auf einer ebenen oder gekrümmten fläche liegender und sich
längs des Fahrzeuges bis ■ zum rückwärtigen linde erstreckender,
jeweils für sich getrennt Abgase führender Btrömungskanäle, die ganz oder teilweise die Unterseite des fahrzeuges
bilden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß ein I1 eil der Kanäle als
Abgaskanäle und ein Seil als Frischluftkanäle dient.
3. Torrichtung nach Anspruch 1 und 2, g e. k e η η zeichnet
durch zwei im Abstand voneinander angeordnete Bleche, wobei der von ihnen eingeschlossene Kaum
in nebeneinander liegende Kanäle unterteilt ist,
4. Torrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch zwei im Abstand voneinander angeordnete
ebene Bleche (1 und 2) und mehrere diese im Abstand haltende, den Zwischenraum in Kanälen (6, 7) unterteilende
Blechstreifen (3).
- 13 -
5. Torrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch zwei im Abstand voneinander angeordnete
ebene Bleche (8, 9) und ein oder mehrere, gegebenenfalls über die Länge gegeneinander versetzt angeordnete
gewellte Einsätze (10).
6. Torrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet
durch zwei gewellte Bleche (13» Ή)> die unter Bildung nebeneinanderliegender Kanäle (16, 17) an
ihren Berührungslinien (15) miteinander verbunden sind.
7. Torrichtung nach Anspruch 1 bis β , gekennzeichnet durch drei parallele, im Abstand angeordnete
ebene Bleche, wobei der Saum zwischen ihnen durch Streifen oder gewellte Einsätze in Unterkanäle unterteilt
ist.
8. 'Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3 und 7, gekennzeichnet durch ein die durch die Teilungen
gebildeten Räume in Kanäle für verschiedene Medien unterteilendes Blech (23).
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Kanäle oder ICanalzonen
durch ein oder mehrere konzentrische Rohre (48-50) gebildet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9» gekennzeichnet durch ein an geeigneter Stelle angeordnete
Wärmeisolierung (20).
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 "bis 1ΰ, gekennzeichnet durch ein an den x/iotorlcrümmer
angeschlossene flexible Zuleitung (34), die in einzelne, die volle Querschnittsbreite des Auspuffs erfassende
!leitungen (46) übergeht, welche in einem Verteiler (55)
enden.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet , daß FrischluftZuleitungen
(39) hinter der Abgaszuleitung in eineu ,Frischluft sammler
(40) enden.
13. Torrichtung nach Anspruch 1 "bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß er an seinem hinteren
Lnde (54) muschelförmig gestaltet und hieran anschliessend
unter liildung eines Hunnels (56) schraubenförmig um
eine in der li'ahrt richtung liegende Achse ge?;unden ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10 und 13,
dadurch gekennzeichnet , daß die Abgas—
lcanäle an den Motorkrümiaer (57) angeschlossen sind, während
die l/'risehluftkanäle gegebenenfalls in Zweige (58) aufgeteilt
am Motor vorbei an eine neben dem Ifahrzeugkühler
liegende Stelle geführt sind.
15· Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10 sowie 13
und 14, dadurch gekennzeichnet , dais der
durch die Spirale (56) gebildete Tunnel das Getriebe und bzw. oder die Kardanwelle aufnimmt.
- 15 -
16. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 15 » gekennzeichnet durch ihn in Länge und Breite
zu einem l'-ahrzeugboden vervollständigende Blindbleche
(44, 45).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM32622U DE1862696U (de) | 1959-08-17 | 1959-08-17 | Auspuff fuer kraftfahrzeuge. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM32622U DE1862696U (de) | 1959-08-17 | 1959-08-17 | Auspuff fuer kraftfahrzeuge. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1862696U true DE1862696U (de) | 1962-11-22 |
Family
ID=33145960
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM32622U Expired DE1862696U (de) | 1959-08-17 | 1959-08-17 | Auspuff fuer kraftfahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1862696U (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2603297A1 (de) * | 1976-01-29 | 1977-08-04 | Daimler Benz Ag | Fahrgastraumentlueftung fuer kraftfahrzeuge, insbesondere personenkraftwagen |
| DE3409667A1 (de) * | 1984-03-16 | 1985-09-26 | Audi AG, 8070 Ingolstadt | Heckpartie eines kraftfahrzeuges |
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