DE18612C - Neuerung an den Aus-und Einrückungen der Flügelräder an Flechtmaschinen - Google Patents
Neuerung an den Aus-und Einrückungen der Flügelräder an FlechtmaschinenInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/38—Driving-gear; Starting or stopping mechanisms
Landscapes
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- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2B: Flecht- und Strickmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. September 1881 ab.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Construction stellt den betreffenden Ausrückmechanismus dar.
Die Ausrückbüchse b besitzt zwei über einander stehende Scheiben, welche mit correspondirenden
Nocken versehen sind. Die Nocken der unteren Scheibe werden von den Nocken des Zahnrades c mitgenommen, während die Nocken
der oberen Scheibe mit einer schiefen Ebene mit verticalem Ansatz zum Aufgleiten auf das
gabelförmige Ende des Ausrückhebels d versehen sind. Dieser Ausrückhebel spielt zwischen
beiden Scheiben, und wird die Büchse l· durch eigenes Gewicht oder durch eine
Schraubenfeder stets nach unten gedruckt.
Der Ausrückhebel d ist in der Mitte mit Gewinde versehen, welches die Schraube e, die in
geeigneter Weise zwischen Grund- und Führungsplatte der Klöppelmaschine drehbar angebracht
ist, gangbar umschliefst. Aufserdem ist der Hebel d mit dem seiner Ausrückgabel entgegenstehenden
Ende auf einem Pfeiler / geführt, so dafs d gezwungen ist, sich zu heben
oder zu senken, je nachdem die durch einen Rapportapparat regulirte Drehung der Schraube e
dies veranlafst.
Die Ausrückgabel d kann ebenfalls als einarmiger Hebel construirt werden und wird dann
mittelst Scharniers in / gelagert und mit einem in seinem Mittelstück oscillirend angebrachten
Gewindestück für den Eingriff der Schraube e versehen.
Bei Anwendung dieser Ausrückungsart in einer Klöppelmaschine deutschen Systemes mit
Gleitoberplatte für die Klöppel bleibt die gleiche Anordnung der Ausrückbüchse b wie der Ausrückgabel
d bestehen.
Für letztere Maschinen bietet die in Fig. 3 bis 7 dargestellte Construction besondere Vortheile,
da zu ihrer Ausführung kein besonderer Raum in Anspruch genommen wird.
Diese Construction zeigt:
Fig. 3 im Verticalschnitt nach 7-8 von Fig. 5; Fig. 4 in Seitenansicht; Fig. 5 im Querschnitt
nach 1-2; Fig. 6 im Querschnitt nach 3-4; Fig. 7 im Querschnitt nach 5-6 von Fig. 3.
Bei dieser Construction sind Zahnrad und Flügelrad nicht getrennt, sondern bestehen aus
einem Stück, und es wird, wenn der Stillstand der Klöppel erreicht werden soll, das ganze
Rad aus dem Bereich der Klöppel gebracht.
Zu diesem Zweck ist der Bolzen 0 in seinem unteren Theil central ausgebohrt, um die
Achse g1 , welche mit der Gewindebüchse d1
durch die Traverse q verbunden wird, einführen und lagern zu können. Der Bolzen 0 ist genügend
ausgespart, Fig. 7, um das Spiel der Traverse q zu gestatten. Wenn daher die
Achse g1 in der bekannten Weise von einem Rapportapparat aus bewegt wird, so wird die
Gewindebüchse d1 an dieser Bewegung theilnehmen,
und wird ihrerseits die Ausrückbüchse c1, welche mit entsprechendem Muttergewinde
versehen ist, zum Steigen veranlassen, da ei durch die beiden am Ansatz / befestigten
Führungsstücke i1 verhindert ist, an der Drehung von d1 theilzunehmen, Fig. 4 und 6.
Das Steigen der Ausrückbüchse c1 veranlafst das gleichzeitige Steigen des Flügelrades a,
welches mit seinem unteren Rand n auf der Abschlufsplatte der Ausrückbüchse c 7 in solcher
Weise ruht, dafs es in seiner Umdrehung nicht behindert wird.
Der Niedergang des Flügelrades α erfolgt ebenfalls, unbeschadet seiner Umdrehung, durch
den Niedergang der Ausrückbüchse c1, welche
zu diesem Zweck den unteren Rand η des Flügelrades umfafst, was durch Nuth oder entsprechende
Haken geschehen kann.
Im vorliegenden Fall ist die Nuth durch vier Schräubchen ersetzt, welche in der Abschlufsplatte
der Ausrückbüchse c1 befestigt sind und oberhalb des Randes η zwei mit Muttern befestigte
Ringstücke m tragen, welche η in geeigneter
Weise zurückhalten, Fig. 3, 4 und 5.
Die Zahnhöhe der Flügelräder α ist derart, dafs dieselben stets in Eingriff bleiben, auch
wenn das eine oder andere der Räder durch den Rapportapparat gezwungen ist, in seine
niedrigste Stellung, d. i. aufser Bereich der Klöppel, zu treten.
Das Aufsteigen des Flügelrades wird durch die Feder/ veranlafst, welche mit einem Ende
an der Achse g1 und mit dem anderen Ende an einem festen Punkt befestigt ist, und deren
Stärke genügend sein mufs, um den Reibungswiderstand der rotirenden Räder zu überwinden.
Behufs der Wiedereinrückung ausgerückter Flügelräder sind die Flügelausschnitte des Flügelrades
derart gestaltet, dafs der Klöppel, sobald er einen Flügelvorsprung verlassen, bis zum
anderen Flügelvorsprung ungehindert freies Spiel hat.
Fig. 8 und 9 zeigen zwei Abänderungen der letztbeschriebenen Construction. In diesem
Falle ist der Bolzen 0 seiner ganzen Länge nach durchbohrt, um die Durchführung der mit
Gewindestück versehenen und mit einem Rapportapparat zu verbindenden Spindel dn zu gestatten.
In Fig. 8 ist das Gewindestück oberhalb des Bolzens ο und sich drehbar auf diesen
stützend angeordnet, und trägt die mit entsprechendem Gewinde Versehene Ausrückbüchse c11,
deren gabelförmige Enden durch den auf dem Pfeiler ο ruhenden Teller der Klöppelgleitplatte
in solcher Weise durchgeführt werden, dafs sie in demselben auf- und abzugleiten vermögen
und gleichzeitig gegen Drehung geschützt sind. Diese gabelförmigen Enden stehen, wie aus der
Zeichnung ersichtlich, in Eingriff mit einer entsprechenden Nuth des Rades a, derart, dafs
dasselbe sich frei um seine Achse drehen kann, doch gezwungen ist, der auf- und absteigenden
Bewegung der Ausrückgabel cn zu folgen.
In Fig. 9 ist das Gewindestück der Spindel dn
mit der Ausrückgabel c n unterhalb des Bolzens 0
und unter der Unterplatte der Klöppelmaschine angebracht. Die gabelförmigen Enden der
Ausrückbüchse c11 sind in diesem Falle durch
die Unterplatte in der gleichen Weise, wie im vorhergehenden Falle, durch den' Teller geführt.
Die Anordnung derartiger durch Schraubenmechanismen mittelst Rapportapparate regulirter
Räderausrückvorrichtungen bei Klöppelmaschinen bietet aufser den Vortheilen der beschränkten Rauminanspruchnahme auch noch
den wesentlichen Vortheil, den betreffenden Mechanismus auf Grund der einfachen hin-
und herdrehenden Bewegung der Schraube von allen Richtungen aus durch den Rapportapparat
betreiben zu können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Herleitung der Ein- und Ausrückung der Treiber an Flechtmaschinen von dem Spiel des Rapportapparates mittelst einer Mechanismenreihe, in welcher die Winkeldrehung einer Welle mittelst eines Schraubenpaares in die Verschiebung des Kuppelmuffes umgesetzt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18612C true DE18612C (de) |
Family
ID=295479
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT18612D Active DE18612C (de) | Neuerung an den Aus-und Einrückungen der Flügelräder an Flechtmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18612C (de) |
-
0
- DE DENDAT18612D patent/DE18612C/de active Active
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