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DE1860417U - Kugellager. - Google Patents

Kugellager.

Info

Publication number
DE1860417U
DE1860417U DE1962U0003665 DEU0003665U DE1860417U DE 1860417 U DE1860417 U DE 1860417U DE 1962U0003665 DE1962U0003665 DE 1962U0003665 DE U0003665 U DEU0003665 U DE U0003665U DE 1860417 U DE1860417 U DE 1860417U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
outer ring
ring
balls
plug
cage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1962U0003665
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tornos SA Fabrique De Machine
Usines Tornos Fabrique de Machines Moutier SA
Original Assignee
Tornos SA Fabrique De Machine
Usines Tornos Fabrique de Machines Moutier SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tornos SA Fabrique De Machine, Usines Tornos Fabrique de Machines Moutier SA filed Critical Tornos SA Fabrique De Machine
Priority to DE1962U0003665 priority Critical patent/DE1860417U/de
Publication of DE1860417U publication Critical patent/DE1860417U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C43/00Assembling bearings
    • F16C43/04Assembling rolling-contact bearings
    • F16C43/06Placing rolling bodies in cages or bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Kugellager.
  • Gegenstand der Neuerung ist ein Kugellager mit einem äußeren Ring und einem inneren Ring, die je eine ringförmige Rollbahn haben, einer Reihe von Kugeln, die zwischen den genannten Ringen angeordnet sind, und einem drehbar beweglichen Käfig, der dazu dient, die Kugeln in regelmäßigem Abstand entlang ihren Rollbahnen zu halten.
  • Bei den bekannten Kugellagern dieser Art besteht der Käfig im allgemeinen aus zwei ringförmigen Stücken, die miteinander befestigt sind, nachdem die Kugeln an ihre Stelle auf den Rollbahnen gebracht sind. Diese beiden Stücke begrenzen je die seitlichen Verschiebungen der Kugeln in einer Richtung. Sie weisen gekrümmte Teile auf, die sich zwischen die Kugeln erstrecken, wobei die entsprechenden gekrümmten Teile der Stücke, die den Käfig bilden, sich zwischen jeweils zwei Kugeln berühren. In den meisten Fällen sind diese Stücke miteinander durch Niete oder Schrauben verbunden, die dort angeordnet sind, wo die gekrümmten, einander entsprechenden Teile sich berühren.
    Im allgemeinen dienen Kugellager der beschriebenen Art dazu,
    '"
    lediglich radiale Kräfte zu übertragen. In manchen Fällen
    verwendet man derartige Kugellager jedoch auch, um axiale
    Kräfte zu übertragen und insbes. bei bestimmten Automaten-Drehbänken. Bei solchen Drehbänken weist die Antriebsspindel der zu bearbeitenden Stange eine Zange auf,. die dazu dient, die Stange einzuklemmen, und deren Öffnungs-und Schließbewegungen automatisch gesteuert werden. Die Vorrichtung zum Steuern des Öffnens dieser Zange weist Klemmstücke auf, die auf der Spindel angeordnet sind und mit ihr umlaufen, jedoch je um eine Achse schwingen können, die lotrecht zu derjenigen der Spindel steht. Die Schwingbewegung dieser Klemmstücke wird durch eine Schiebemuffe gesteuert, die mit der Spindel umläuft, sich jedoch axial entlang der letzteren verschieben kann. Diese Muffe bildet den inneren Ring eines Kugellagers, dessen Außenring an der Drehung nicht teilnimmt. Dieser letztere Ring wird durch einen Bügel zur Steuerung der Bewegungen der Muffe erfaßt. Die von einem solchen Lager aufgenommenen radialen Kräfte sind praktisch gleich Null, jedoch sind die axialen Kräfte infolge der Reibung der Klemmstücke, infolge der großen Beschleunigun-
    , gen, denen die Schiebemuffe unterliegt, und infolge der
    Stöße, die am Ende des Hubes auftreten, verhältnismässig
    t
    gross, und es ist festgestellt, daß sie zu einem Reißen
    der Niete oder einer Zerstörung der Befestigungsschrauben
    der Käfigelemente führen können, wenn man Lager der üblichen Bauweise verwendet. Zweck der vorliegenden Neuerung ist, diesen Nachteil zu vermeiden, indem ein Lager der erwähnten Art geschaffen wird, das in der Lage ist, verhältnismäßig große axiale Kräfte zu übertragen, z. B. solche, wie sie bei der Betätigung der Klemmstücke umlaufender Spindeln bestimmter Automaten-Drehbänke auftreten.
  • Zu diesem Zweck besteht bei dem Lager gemäss der Neuerung der Käfig aus einem einzigen Stück und der äußere Ring weist eine radiale Öffnung auf, die zum Einführen der Kugeln in den Käfig dient und für gewöhnlich durch einen Stopfen verschlossen ist.
  • Ausführungsbeispiele des Kugellagers gemäss der Neuerung sind in der Zeichnung dargestellt, es zeigen : Fig. l einen Axialschnitt durch eine erste Ausführungsform und Fig. 2 einen teilweisen Axialschnitt durch eine zweite Ausführungsform.
  • Das in Fig. 1 veranschaulichte Kugellager ist auf einer umlaufenden Spindel 1 angeordnet, die Teil einer Automaten-Drehbank mit beweglichem Reitstock bildet und dazu dient, eine (nicht dargestellte) zu bearbeitende Stange drehend und axial mitzunehmen. Diese Stange passiert durch das Innere der Spindel 1. Die Spindel 1 weist zwei diametral gegenüberliegende Schlitze 2 auf, in denen Klemmstücke 3 angeordnet sind, die dazu dienen, eine axial bewegliche Muffe 4 gegen die Wirkung einer (nicht dargestellten) Feder im Innern der Spindel 1 zu bewegen. Wenn diese Muffe sich nach links in Fig. 1 bewegt, so schließt sie vermittels bekannter und nicht dargestellter Mittel eine Zange, die die zu bearbeitende Stange fest mit der Spindel 1 verbindet.
  • Die Klemmstücke 3 weisen je zwei Nasen 5 und 6 auf, die an dem einen ihrer Enden vorgesehen sind. Die Nasen 5 fassen in Ausnehmungen hinein, die an einer festen Muffe 7 angeordnet sind, die mit kräftiger Reibung auf der Spindel sitzt und durch eine Mutter 8 axial gehalten wird. Die durch ihre Feder ständig axial nach rechts gedrückte Muffe 4 liegt ständig gegen die Nasen 6 an und sucht die Klemmstücke 3 nach außen zu verschwenken. Diese Schwenkbewegung der Klemmstücke 3 ist begrenzt durch einen Ring 9, der mit der Spindel 1 umläuft. Der Ring ist auf der Spindel axialbeweglich und seine Innenfläche erweitert sich an einem seiner Enden, so daß eine ringförmige Schräge 10 gebildet wird, gegen die die den Nasen 5 und 6 der Klemmstücke 3 gegenüberliegenden Enden derselben anliegen. In der in Fig. 1 dargestellten Stellung befindet sich der Ring 9 in seiner mittleren Lage.
  • Wenn er sich nach rechts verschiebt, so bringt er die rechten Enden der Klemmstücke 3 zum Schwingen nach innen, wobei die Muffe 4 nach links gedrückt wird, während wenn er sich nach rechts verschiebt, er den genannten Enden der Klemmstücke 3 ermöglicht, nach aussen zu schwingen, wobei die Muffe 4 sich dann nach rechts verschiebt.
  • Der Ring 9 bildet den Innenring eines Kugellagers, das außerdem einen Außenring 11, eine Reihe Kugeln 12 und einen Käfig 13 umfaßt. Letzterer besteht aus einem einzigen Metallstück von Ringform, das mit kreisförmigen Öffnungen versehen ist, die Zellen 14 bilden, die in regelmässigem Abstand vorgesehen sind und einen Durchmesser aufweisen, der demjenigen der Kugeln 12 angepaßt ist. Der Ring 9 weist eine Rollbahn 15 auf, die durch eine ringförmige Rille mit Kreisbogenprofil gebildet ist, dessen Radius demjenigen der Kugeln 12 entspricht. Diese Rille wird in der Außenfläche des Ringes 9 ausgearbeitet. In der Innenfläche des Außenringes 11 ist eine entsprechende Rollbahn 16 vorgesehen.
  • Der Ring 11 weist ferner eine radiale Öffnung 17 auf, deren Durchmesser größer ist als derjenige der Kugeln 12.
  • Die Öffnung ist in Flucht mit den Rollbahnen 15 und 16 angeordnet. Durch diese Öffnung 17 werden die Kugeln 12 während der Montage des Kugellagers eingeführt. Um diese Montage durchzuführen, bringt man zunächst den Käfig 13 auf den Innenring 9 und schiebt dann den Ring 11 über den Ring 9. Dann kann man die Kugeln 12 eine nach der anderen in die Zellen 14 durch die Öffnung 17 hindurch einführen. Schliesslich bringt man einen Stopfen 18 an, der den Dimensionen der Öffnung 17 angepaßt ist. Dieser Stopfen weist eine Innenfläche zylindrischer Form auf, die den Dimensionen der Innenfläche des Ringes 11 angepaßt ist, und in der eine Rille 19 vorgesehen Ist, die sich ganz genau in der Verlängerung der Rollbahn 16 erstreckt, so daß diese Rollbahn stetig bzw. durchgehend ist.
  • Die Einstellung der Rille 19 und die Befestigung des Stopfens 18 werden durch einen Stift 20 gesichert, der quer durch entsprechende Öffnungen in dem Ring 11 und in dem Stopfen 18 greift, wobei dieser Stift selbst durch bekannte elastische Ringe 21 gesichert ist.
  • Damit sich die Rille 19 genau in der Verlängerung der Rollbahn 16 erstreckt, stellt man zunächst den Stopfen 18 und die Öffnung 17 des Ringes 11 her und bringt dann den Stift 20 an Ort und Stelle. Dann werden lediglich die Innenflächen des Ringes 11 und des Stopfens 18 abgedreht. Die Rollbahn 16 und die Rolle 19 werden dann in einem gleichen Arbeitsvorgang hergestellt.
  • Anstatt durch einen Querstift in seiner Lage gesichert zu sein, könnte der Stopfen auch gemäss einer anderen Ausführungsform in den Ring 11 eingeschraubt sein. So weist bei der Ausführungsform des Lagers nach Fig. 2 der Außenring 11 eine radiale Öffnung 22 auf, die mit Innengewinde versehen ist und in die ein mit Außengewinde versehener Stopfen 23 eingeschraubt ist. Letzterer weist ebenfalls an seiner Innenfläche eine Rille 24 auf, die in gleicher Weise wie die Rille nach dem ersten Ausführungsbeispiel hergestellt ist und ach so genau in der Verlängerung der Rollbahn 16 erstreckt. Der Stopfen 23 ist in seiner genauen Lage gegen jede ungewollte Verschiebung durch einen Stift 25 gesichert, der sich parallel zur Achse des Stopfens 23 erstreckt.
  • Der Ring 11 dreht sich nicht mit der Spindel 1 mit. Er wird durch einen nicht dargestellten Steuerbügel gehalten, so daß er auf den Ring 9 keine andere radiale Kraft ausübt als diejenige, die sich aus seinem Eigengewicht ergibt. Dagegen erteilt der Steuerbügel dem Ring 9 periodisch plötzliche und schnelle axiale Verschiebungen, so daß die axialen Kräfte, die sich durch die Kugeln 12 auf den Ring 9 übertragen, verhältnismässig gross sein können. Ein üblicher Käfig aus zwei Stücken, die durch Schrauben oder Niete verbunden sind, würde Gefahr laufen, unter Wirkung dieser Kräfte zerstört zu werden. Dagegen ist der Käfig aus einem einzigen Stück gemäss dem vorbeschriebenen Lager so fest, daß er grosse axiale'Kräfte aushalten kann.
  • Schutzansprüche :

Claims (4)

  1. Schutzansprüche : 1. Kugellager mit einem Außenring und einem Innenring, die je eine ringförmige Rollbahn aufweisen, mit'einer Reihe von Kugeln, die zwischen den Ringen angeordnet sind, und mit einem drehbeweglichen Käfig zum Halten der Kugeln in regelmässigem Abstand entlang ihren Rollbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß der Käfig aus einem einzigen Stück besteht und daß der Außenring zur Einführung der Kugeln in den Käfig eine radiale Öffnung aufweist, die für gewöhnlich durch einen Stopfen verschlossen ist.
  2. 2. Kugellager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen eine an seinem Innenende vorgesehene und einen Teil der Rollbahn des Außenringes bildende Rille I aufweist und an dem Außenring derart befestigt ist, daß die Rille sich genau in der Verlängerung der Rollbahn des
    Außenringes erstreckt.
  3. 3. Kugellager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen mit dem Außenring durch einen Querstift verbunden ist, der sich quer durch den Außenring von einer Seite desselben zur anderen erstreckt.
  4. 4. Kugellager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen in die Öffnung des Außenringes eingeschraubt und durch einen Stift gesichert ist, der sich parallel zur Achse des Stopfens erstreckt.
DE1962U0003665 1962-08-16 1962-08-16 Kugellager. Expired DE1860417U (de)

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DE1962U0003665 DE1860417U (de) 1962-08-16 1962-08-16 Kugellager.

Publications (1)

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DE1860417U true DE1860417U (de) 1962-10-18

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1962U0003665 Expired DE1860417U (de) 1962-08-16 1962-08-16 Kugellager.

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DE (1) DE1860417U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19501623A1 (de) * 1995-01-20 1996-08-08 Gildemeister Ag Kugelgewindetrieb
DE19837579A1 (de) * 1998-08-19 2000-02-24 Schaeffler Waelzlager Ohg Wälzlager

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DE19501623C2 (de) * 1995-01-20 2001-03-15 Gildemeister Ag Kugelgewindetrieb
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