DE1860168U - Schutzgelaender an autostrassen. - Google Patents
Schutzgelaender an autostrassen.Info
- Publication number
- DE1860168U DE1860168U DE1957M0024865 DEM0024865U DE1860168U DE 1860168 U DE1860168 U DE 1860168U DE 1957M0024865 DE1957M0024865 DE 1957M0024865 DE M0024865 U DEM0024865 U DE M0024865U DE 1860168 U DE1860168 U DE 1860168U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- railing
- guard rail
- support
- rail according
- protective
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 title claims description 23
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 10
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 10
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 claims description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 2
- 208000010201 Exanthema Diseases 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 201000005884 exanthem Diseases 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000011241 protective layer Substances 0.000 description 1
- 206010037844 rash Diseases 0.000 description 1
- 230000009528 severe injury Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)
- Bridges Or Land Bridges (AREA)
Description
-
Bchutzgeländer an Autostraßen. Autostraßen werden in steigendem Masse mit Schutz- geländern ausgerüstet, die den Zweck haben, ein Abweichen der Fahrzeuge von der Fahrbahn zu verhindern. Die bekannten Schutzgelader bestehen aus festen Stützen und daran befestigten Schutzschienen. Als Schutzschienen werden in der Regel Blechprofile verwendet. Als feste Stützen dienen in den Boden gerammte Stahlprofile. Diese bekannten Schutzgeländer sind mehr oder weniger starreGebilde, Die Schutzschtenen weisen allenfalls in der Mitte zwischen je zwei Stützen eine gewisse federndeNachgiebigkeit auf. Die Starrheit des Gel ders wirkt sich fast immer dahin aus, daß die Schienen durch anfahrende Fahrzeuge bleibend verormt werden oder zu Bruch gehen, womit natürlich auch entsprechend starke Beschädigungen der Fahrzeuge verbunden sind. Es wäre daher erwünscht, dem Schutzgeländer eine zog- lichtweitgehende federnde Nachgiebigkeit zu verleihen. Eine naheliegende Lösung könnte darin bestehen, daß die Stützen und die Schutzschienen unter Zwischenschale tung von Pufferfedern miteinander verbunden werden. DieseLösung kommt aber praktisch nicht in Betracht, weildas für die nötige Arbeitsaufnahme bei ausreichen- dem Federweg erforderliche Federvolumen solche Dimension nen der Puffer-federn bedingen würde, daß der nötige Raum für die Unterbringung der Federn nicht zur Vier- fügung steht. Abgesehen hiervon würde eine derartige Anordnung viel zu kostspielig sein. Die Neuerung bezweckt die Schaffung eines federnd nachgiebigen Schutzgeländers., bei dein mit einem xög- licht geringen technischen Aufwand ein großer Federweg der Schutzschienen, verbunden mit einem grossen arbeit- aufnahmevermögen, erzielt wird. Der Grundgedanke der Neuerung besteht darin, daß die Geländerstiltzen gelenkig an feste Sockel angeschlossen und gegen diese Sockel unter Vermittlung von Federn derart abgestützt sind, daß die Bewegung der Geländerstützen um ihre Anschluß. gelenke durch Hebelwirkung untersetzt auf die Federn übertragen wird. Für die praktische Verwirklichung dieses Neuerungs- gedankens gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine be- vorzugte Ausführungsform besteht darin, daß die Geländer- stütze selbst aus einer gekrümmten Biegefeder besteht, die mit dem unteren Ende an dem festen Sockel ange- lenkt und mit dem oberen Ende durch einen in der senkt rechten Schwenkebene der Biegefeder beweglichen Lenker mit dem festen Sockel verbunden ist. Zweckmässig besteht auch der Lenker aus einer gekrümmten Biegefeder. Auf diese » leise wird das gesamte Stahlooluxen der Stütze und des Lenkers als Federvolumen nutzbar gemacht. Durch geeignete Anordnung der Anschlußgelenke an dem Sockel kann der erzielbare Federausschlag der Stütze in wei- ten Grenzen den Bedürfnissen angepaßt werden. Die Biegen federn können einen grossen Querschnitt erhalten, da ihre Durchbiegung im Verhältnis zum Winkelausschlag klein ist, und zwar umso kleiner, je näher die Anschlußgelenke der stütze und des Lenkers am Sockel beieinander liegen. Eine andere Ausführungsmöglichkeit besteht darin, daß die stütze aus zwei ineinandergesteckten Stahlrohren ge- bildetist, die am oberen Ende fest miteinander verbunden sind und an den unteren Enden mittels etwa parallel gerichteter waagerechter Hebelarme unterschiedlicher Länge an den festen Sockel angelenkt sind. Die beiden ahlrohre wirkenhierbei als Drehstabfedern. Durch entsprechende Abstimmung der Hebellängen läßt sich erreichen, daß der Winkel des Federausschlags um ein vielfaches größer ist als der Verdrehungswinkel der Stahlrohre. Bei einer weiteren Ausführungsform der Neuerung ist die Schutzschiene als Drehstabfeder dadurch nutzbar gemacht, daß sie mittels Schwenkhebel unterschiedlicher Länge mit den festen Sockeln verbunden ist. In diesem Falle ist es zweckmässig, als Schutzschiene ein Rohr oder ein ähn- liches Profil zu verwenden. Ausfahrungsbeispiele sind auf der Zeichnung dargestellt. Abb. l zeigt eine als Biegefeder wirkende Geländer- stütze mit einer daran befestigten Bchutzschiene in Richtung der Schutzschiene gesehen. Abb.und 3 zeigen in einer rückwärtigen Ansicht bzw. in Draufsicht eine als Drehstabfeder wirkende Ge- länderstütze mit Schutzschiene. Abb. 4 zeigt teilweise im Längsschnitt, teilweise in Ansicht ein Schutzgeländer mit als Drehstab wirkenderSchutzschiene. Abb. 5 ist eine Ansicht in Richtung der Schutzschiene. Bei dem Beispiel nach Abb. l besteht die eigentliche Gel änders tütze 1 aus einem gekrümmten Stahlprofil, z. B. einem I-Profil. Die Stütze weist einen we « sentlichen halbkreisförmig gebogenen Teil la und einen abwärts gerichteten Schenkel lb auf, welch letzterer die Schutzschiene 2 trägt. Am Übergang des halbkreisförmig gebogenen Teiles zu dem Schen- kel lb ist durch Schweissung oder in anderer Weise ein U-förmiger Bügel 3 befestigt, an welchem mit- tels eines Gelenkbolzens 4 ein halbkreisförmig ge- bogener Lenker 5 angreift. Die unteren Enden des halbkreisförmigen Teiles ja der Stütze und des Lenkers 5 sind durch Gelenkbolzen 6 und 7 schwenk- bar in einem Sockel 8 gelagert. Der Sockel 8 be- steht beispielsweise aus einem in den Boden einige- lassenenU-Profil. Bei einem Stoß gegen die Schutzschiene 2 bewegen sich die Stütze und der Lenker tn die gestrichelt angedeutete Lage, wobei der halbkreisförmige Teil la der Stütze und der halbkreisförmige Lenker 5 so gebogen werden, daß der Krümmungsradius des Teiles la verkleinert und der Krümmungsradius des Lenkers 5 vergrößert wird. Bei dem Beispiel nach den Abb2 und 3 besteht die Geländerstütze aus zwei ineinander gesteckten Stahle rohren 10 und 11, die an den oberen Enden bei 12 durch Schweissung oder in anderer Weise fest miteinander verbunden sind und an den unteren Enden je einen waa- gerechte Hebel 13 bzw. 14 tragen. Der Hebel 13 Hebel 22 und 23 verbunden. Die einander benachbarten Enden je zweier Stahlrohre 21 sind durch einen Bolze@ 24 24 drehbar miteinander gekuppelt. Je zwei benachbarte Hebel 22 und 23 sind durch Gelenkbolw zen 25 und 26 mit einem im Boden starr befestigten Sockel 27 verbunden. Der eine Hebel, beispielsweise der kürzere Hebel 22, ist für den Eingriff des zugehörigen Gelenkbolzens 26 mit einem Schlitz oder Langloch 28 versehen. Bei einem Stoß gegen dasdes Innenrohres 10 ist länger als der Hebel 14 des Aussnenrohres 11. Die beiden Hebel sind mit- tels senkrechter Gelenkbolzen 15 und 16 mit einem Sockel 17 verbunden, der beispielsweise durch eine winkelförmige Platte gebildet sein kann und im Boden fest verankert ist. Die Anordnung der Gelenkbolzen und die Hebellängen sind so gewählt, daß die An- griffspunkte der Kräfte an der Schutzschiene 17' und an den Gelenkbolzen auf der strichpunktiert angel deuteten Geraden x liegen. Der eine Hebel, z. B. 14, besitzt für den Eingriff des Gelenkbolzens 16 ein Langloch oder einen Schlitz 18. Die Schutzschiene 171 ist mit dem Außenrohr 11 durch einen Bügel 19 verbunden, der eine Drehbewegung des Rohres mit Bezug auf die Schutzschiene zuläßt. Um ein Verschieben der8chutzschiene 17'auf dem Aussenrohr 11 nach oben oder unten zu verhindern, sind an dem Rohr Anw schläge 2o angeordnet. Bei einem Stoß gegen die Schutzschiene 17'kann diese gemeinsam mit der Stütze ausweichen, wobei eineSchwenkbewegung der Hebel 13 und 14 um die Gelenkzapfen 15 und 16 stattfindet. Die Winkel- ausschläge der Hebel 13 und 14 sind nach Faßgabe desHebellängenverhältnisses verschieden groß, wo- durch eine Verdrehung der Rohre 10 und 11 in entgegengesetzten Richtungen stattfindez. Der gegen- seifige Verdrehungswinkel der Rohre 10 und 11 ist erheblich kleiner als der Winkelausschlag der Hebel um die Gelenkzapfen 15 und 16. Bei denz Beisptel nach Abb, 4 und 5 dienen als Schutz- schienen Stahlrohre 21. Mit den beiden Enden eines jedenStahlrohres 21 sind zwei unterschiedlich lange Geländer weichen die Rohre unter Verschwenken der Hebel 22 und 23 um ihre Gelenkbolzen 25 und 26 aus. Die Winkelausschläge der Hebel 22 und 23 sind verschieden groß* lhtsprechend der Differenz der Winkelausschläge findet eine Torsion der Rohre 21 statt, so daß die Rohre selbst als Drehstabfedern wirken.Selbstverständlich können den Rohren noch besondere profilierte Schutzschienen vorgebaut sein, die an den Rohren oder an je einem der Hebel 22 und 23 befestigt sein können. 8 c hut z ans p r ü c h e : 1. <S'c7 an Autostraßen, dadurch gekenn- zeichnet, daß die Geländerstützen gelenkig an festeSockel angeschlossen und gegen diese Sockel unter Vermittlung von Federn derartig abgestützt
Claims (1)
- sind, daß die Bewegungen der Geländerstützen um ihre Anschlussgelenke durch Hebelwirkung untersetzt auf die Federn übertragen werden.
2.Schutzgeländer nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, daß die Geländerstütze selbst aus einer gekrümmten Biegefeder besteht und mit dem unteren Ende unmittelbar, mit dem oberen Ende mittels eines in der senkrechten Schwenkebene der Stütze beweglichen Lenkers mit dem festen Sockel gelenkig verbundenist. Schutzgeländer nach Anspruch 2.. dadurch gekenn- zeichnet, daß der Lenker ebenfalls eine gekrümmte Biegefederist. Schutzgeländer nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Gelånderstütze aus zwei ineinandergesteckten Stahlrohren besteht, die am oberen Ende fest miteinander verbunden sind und am unteren Ende mittels zweier etwa parallel ge- richteter waagerechter Hebelarme unterschiedlicher Länge an dem festen Sockel gelenkig angreifen. 5. Schutzgeländer nach Anspruch 2 dadrc/z e kennzeichnet,daß die Schutzschienen als Drehstabw federn wirken, indem sie mittels je mehrerer unterschiedlich langer, als Stützen dienender Schwenkhebel mit den festen Sockeln verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1957M0024865 DE1860168U (de) | 1957-04-18 | 1957-04-18 | Schutzgelaender an autostrassen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1957M0024865 DE1860168U (de) | 1957-04-18 | 1957-04-18 | Schutzgelaender an autostrassen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1860168U true DE1860168U (de) | 1962-10-18 |
Family
ID=33037363
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1957M0024865 Expired DE1860168U (de) | 1957-04-18 | 1957-04-18 | Schutzgelaender an autostrassen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1860168U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1295581B (de) * | 1966-03-23 | 1969-05-22 | Siegener Ag Geisweid Fuer Eise | Leitplanke fuer Strassen |
| DE1534483B1 (de) * | 1964-11-11 | 1970-02-12 | Christiani & Nielsen Ltd | Leitplanke fuer Strassen |
-
1957
- 1957-04-18 DE DE1957M0024865 patent/DE1860168U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1534483B1 (de) * | 1964-11-11 | 1970-02-12 | Christiani & Nielsen Ltd | Leitplanke fuer Strassen |
| DE1295581B (de) * | 1966-03-23 | 1969-05-22 | Siegener Ag Geisweid Fuer Eise | Leitplanke fuer Strassen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0037571B1 (de) | Verteilermast für eine Betonpumpe | |
| DE3742356C2 (de) | ||
| DE1860168U (de) | Schutzgelaender an autostrassen. | |
| DE1143843B (de) | Leiteinrichtung an Fahrbahnen | |
| EP0328752B1 (de) | Stellvorrichtung für einen Mobilzaun | |
| DE4315286C2 (de) | Vorgefertigtes Ankerelement, insbesondere für passive Schutzeinrichtungen | |
| DE1534538A1 (de) | Sicherheitszaun | |
| DE4418545A1 (de) | Hindernis für den Reitsport | |
| EP2312058B1 (de) | Anpralldämpfer mit dynamischer Auffangvorrichtung | |
| AT505762A4 (de) | Faltgarage | |
| DE2325513C2 (de) | Garage zum Abstellen zweier Fahrzeuge übereinander | |
| DE8802840U1 (de) | Gitterrost-Laufsteg | |
| DE2030541C3 (de) | Maschinell rückbarer hydraulischer Ausbau | |
| AT409005B (de) | Leiteinrichtung | |
| DE204127C (de) | ||
| CH324382A (de) | Strassenschneepflug | |
| DE1836480U (de) | Vorrichtung zum dreipunktanbau von landwirtschaftlichen geraeten oder maschinen, vorzugsweise heuwerbungsgeraete. | |
| DE875639C (de) | Versatzdrahtstuetze | |
| DE854336C (de) | Rueckschlitten fuer einen Foerderer, der aus einzelnen Schuessen zusammengesetzt ist | |
| DE2005037A1 (de) | Halter fur Leitplanken an Straßen | |
| DE489684C (de) | Schmutzfaenger, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE805714C (de) | Rohrschellenverbindung fuer sich kreuzende Geruestrohre | |
| DE2222589C3 (de) | Einrichtung zum Heben und Senken von transportablen Fertiggaragen | |
| DE191247C (de) | ||
| DE9405959U1 (de) | Liegeboxabtrennung |