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Beschreibung Spielzeugtelefon mit einer variablen Tabellar-und Schreibvorrichtung-.
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Die Neuerung bezieht sich auf ein mit einer Schreibvorrichtung kombiniertes
Telefongerät für Spielzwecke.
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Spielzeugtelefone sind an sich in verschiedensten Ausführungen bekannt,
sei es im bezug auf eine mechanische Vorrichtung zur Betätigung eines Läutwerks
oder hinsichtlich einer besonderen äußeren gefälligen Aufmachung, z. B., in Form
einer außergewähnlichen Farbgebung, einer Bebilderung oder dergleichen. Ferner ist
es bekannt, Telefone der genannten Art mit einem Schreibblock und einem Schreibstift
in zweckmäßiger Anordnung zu versehen, oder dem Telefonehäuse nur einen Schreibstift,
z. B. haftend oder in eine Rille einlegbar beizugeben., Diese Spielzeugausführung
konnte jedoch auf die Dauer nicht befriedigen, da Schreibblocks, insbesondere wenn
solche zu Spielzwecken verwendet werden, in verhältnismäßig kurzer Zeit verbraucht
sind und erst durch neue ersetzt werden müssen, während dessen jedoch die chreibblockauflage
auf dem dem Telefon zugeordneten Aufsatz leerbleiben muß.
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Die Neuerung trägt diesen Nachteilen durch eine wesentliche Verbesserung
dadurch Rechnung, daß ein Spielzeugtelefon durch eine neuartige Kombination, bzw.
mit hierfür geeigneten Verbindungsmitteln mit einem an sich bekannten Dauerschreibblock
zu einem Stück vereinigt wird. Außerdem schlägt die Neuerung vor, daß am Telefongehäuse
eine für spielerische Zwecke sehr abwechslungsreiche variable Tabellarvorrichtungy
z. B. in Form des Einmaleins anbringbar ist. Durch diese Kombination von Telefon,
Einmaleins und Dauerschreibblock mit Schreibgerät wird das Gerät zu einem universellen
Kinderspielzeug, wobei außerdem noch die Möglichkeit besteht sowohl Telefon als
auch Einmaleins und/oder Dauerschreibblock für sich getrennt zum spielerischen Zeitvertreib
zu benutzen,
zumal die Schreibvorrichtung durch einen Handgriff
von der Telefonauflage abnehmbar ist.
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Der Gegenstand der Neuerung ist in der beiliegenden Zeichnung näher
dargestellt, u. zw. zeigen : Fig. 1, das kompl. Spielzeug mit Telefon, Tabellareinrichtung,
Schreibvorrichtung und Schreibstift, Fig. 2a, einen Abriß der der Schreibblockauflage
gegen-
| überliegenden Auflagekante des Telefone, |
Fig. 2b, einen Abriß der der Telefonauflageplatte gegenüberliegende Auflagekante
des Dauerschreibblocks Mit 1 ist das Telefongehäuse bezeichnet, auf welchem in herkömmlicher
Weise die Wählscheibe 2 und Hörergabel 3 aufgesetzt sind, auf welch letzterer der
Hörer 4 aufliegt.
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5 bezeichnet eine imitierte Kabelleitung vom Gehäuse zur Sprechmuschel
des Hörers 4. Durch die Öffnung 6 ist ein im Gehäuse angeordnetes Läutwerk aufziehbar,
welches bei Druck auf den Knopf 7 läutet. Der an sich bekannte Dauerschreibblock
ist mit 8 bezeichnet, auf dessen mit Baublatt, Kohlepapier o. dgl. unterlegten durchsichtige
Folie 9 mittels eines Griffels 10 geschrieben wird. Art und Weise der Zusammensetzung
des Dauerschreibblocks sowie dessen Löschungen sind seit langem bekannt.
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Im Telefongehäuse 1 ist neuerungsgemäß eine mit einem nach außen reichenden
gerändelten Knopf 11 versehene Walze 12 drehbar gelagert. Auf der Walze 12 sind
tabellarische Werte, z.. B. in Form der Grundrechnungsarten wie das Einmaleins usw.,
so aufgedruckt, daß jeweils eine Zeile durch die Fensterdurchbrechungen 13 im Telefongehäuse
1 sichtbar werden.
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Auf der Walze 12 befinden sich außerdem noch, z. B. beim Einmaleins
die jeweiligen Multiplikanden, welche in der weiteren Öffnung 14 im Gehäuse 1 erscheinen
und, mit den jeweiligen Multiplikatoren 15 vervielfacht, die in einer Zeile durch
die Fenster 13 sichtbaren Endsummenergeben. Da es sich bei dem Neuerungsgegenstand
um ein Spielzeug handelt, können die Werte der Grundrechnungsarten auf die Zahlen
von
1 bis 100 beschränkt bleiben.
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An Stelle des variablen Zahlenspiels können neuerungsgemäß auch Bildkombinationen
usw. treten.
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Das Telefongehäuse 1 und der Dauerschreibblock 8 sind auf vorzugsweise
im Vakuumtiefzieh-oder thermoplastischem Spritzgußverfahren hergestellte Auflageplatten
16 und 17 aufgesetzt, welche, wie aus den Figuren 2 a und 2 b ersichtlich, neuerungsgemäß
mit nach Art von Verzapfungen zusammenfügbaren, korrespondierenden Verbindungsmitteln,
vorzugsweise in Form von angespritzten Nippeln 18 respektive ausgesparten Ösen 19
ausgestattet sind. Dadurch sind die Auflageplatten 16 und 17 mühelos ineinandersteckbar
und wieder auseinandernehmbar, falls das kombinierte Spielzeug in seinem Einzelzubehör
separat benutzt werden soll. Die Platte 17 ist ferner noch mit einem Auflagesockel
20 und einer Einbuchtung 21 für die Aufnahme des chreibstiftes 22 versehen, welch
letzterer, wie bereits erwähnt, auf dem einen Ende als bchreibgriffel 10 für den
Dauerschreibblock ausgebildet, außerdem an dem gegenüberliegenden Ende mit einer
austretenden Kugelschreibermine 23 bestückt ist.
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Das Gesamtspielzeug bietet in der lediglich als Ausführungbeispiel
beschriebenen Weise, wie schon angedeutet, eine Reihe von finderischen Möglichkeiten
zum Zeitvertreib für Kinder,, wobei der Nutzeffekt nicht zuletzt darin noch begründet
liegt, daß damit insbesondere förderliche rechnerische, zeichnerische oder wchreibübungen
ausführbar sind.