DE1860023U - Vorrichtung zur automatischen folgezuendung pyrotechnischer koerper. - Google Patents
Vorrichtung zur automatischen folgezuendung pyrotechnischer koerper.Info
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Description
-
Folgezündung einer Mehrzahl zusammensetzbarer pyrotechnischer Körper.vQr nK Vorrichtung zur automatiachenFolgezünd pyrptenischerKorpey Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zur automatischen - In vielen Fällen ist es bei pyrotechnischen Geräten erforderlichte den speziellen Effekt des betreffenden Körpers, beispielsweise die Erzeugung von Licht-oder Rauch, über einen längeren Zeitraum wirksam werden zu lassen. Dazu hat man bei einem gegebenen Reaktionstyp die Möglichkeit entweder Körper entsprechender Grösse zu bauen oder aber mehrere kleinere Körper
nötige Anzahl von einzelnen Körpern so zusammenzuschliessen, das nach der Primärsündnng des ersten Körpers das gesamte Aggregat in der'Weise reagiert, dass der erste Körper am Endenacheinander wirken zu. lassen. Oft wird man der zweiten Möglichkeit den Vorsug geben weil die Verwendung kleinerer blöglichkeit den Vorzu., p Körperden Transport erleichtert und der Einsatz den speziellen Gegebenheiten besser ang. epasa. 1 werden kanno Es kann hierbei"- besonders im Einblick auf die Verwendung für militärische Zwecke-erforderlich sein die für eine längere Wirkungsdauer wirkungsdauer etwa gleich der Summe der Wirkungszeiten der einzelnen Körper ist.seiner Wirktmgsseit den zweiten sündet usfog ao daaa die Gesamt- - Nu. n kann es wünschenswert sein - beispielsweise im militärischen
pyrotechnischer Körper nach anfänglicher Primärzündung des ersten Körpers selbsttätig weiterzünden zu lassen oder das Weiterzünden nach Bedarf zu verhindern ; sie ist auch beiBereich im Hinblick auf nicht voraussehbare Änderungen der Lage- das Weiterzünden'zum nächsten Aggregatteil zu. verhindern Dabei wird es vorteilhaft sein wenn das Bedienungspersonal dazu I. wenn der Korper Funken versprüht oder schädliche Abgase ent- wickelt oder-im militärischen Bereich-auf Grund seiner auf- fälligen Reaktion unter B. eschtias liegto DieNeaefu. ng ermöglicht es eine Serie zusammengekoppelter wasserdicht verschlossenen Körpern anwendbare Es ist mögliche was, ser hS nen Sör arO B mb hF schalteten Körpers wird auch bei Geräten mit starker Wärmeentwicklung verhindert.die Vorrichtung zur Verhinderung des Weiterzündens aus der Ferne zu betätigeno Ein unerwünschtes Zünden des nachge- - Alle diese Eigenschaften und Vorteile werden durch den Gegenstand der Neuerung erreichte dessen Grundgedanke darin besteht, dass jeder Einzelkörper ausser einem an einer Aussenwandung angeordneten Anzündsatz einen an der gegenüberliegenden Wandung angeordneten Folgezündsatz aufweist, der gegenüber dem Anzündsatz des nächstfolgenden Einzelkörpers durch mindestens
Abdeckblech aus Zink od.dgl., und einen gelochten Schieber oder eine sonstige geeignete mechanische Vorrichtung zum wählbaren Absperren des Feuerwegs für den Fortzündsatz zum benachbarten Anzündsatz abgeteilt bzw. abschirmbar ist.einevom Folgezündsats zerstörbare Trennschicht ZoBo ein - Dabei ist es. gemäss einem weiteren Gedanken der Neuerung zweckmässigi wenn der Folgezündsatz in einem eigenen Behälter z.B. einer Blechbüchse mit einer durch eine zerstörbare Abdeckschicht verschlossenen öffnung vorzugsweise einem Ausstoßrohr, angeordnet istg und daas der Behälter eine zweite Öffnung aufweist, deren Querschnitt geringer gewählt ist als der der
einen ausreichend gebündelten und gerichteten Feuerstrahl, der bei geöffnetem Schieber zur Hauptsache durch das Ausstoßrohr entweicht bei geschlossenem Rohr jedoch auch die Abgase durchAusstoßöffnung. Auf diese Weise entwickelt der Folgezündsatz Ausstoßöff. nan"c technischen Hauptsatzes die Lunte oder Zündschnur erreicht.die zweite Öffnung noch so schnell entweichen lässig dass eine Explosion des Behälters mit Sicherheit vermieden wirdo Dabei kann es weiterhin zweckmässig sein, wenn die zweite kleinere Öffnung eine Lunte oder ZU-adschnur aufnimmt, die den Polgezündsatz zünden kanng sobald die Brennzone des pyro- - Dabei ist darauf Bedacht zu nehmen, dass die Anzündtemperatur sowohl des Folgezündsatzes als auch der Lunte oder Zündschnur
dass an der dem nächstfolgenden Einzelkörper zugewandten Wandung jedes Einzelkörpers eine Isolierschicht vorgesehen ist, in die der Behälter mit dem Folgezündsatz eingebettet sein kann.so hoch gewählt istg dass eine Entzündung nicht schon durch die ) Leitungswärme erfolgen kann « Demgleichen Zweck dient die weitere neuervngsgemässe Maßnahme, - Dabei ist es insbesondere vorteilhafte wenn die Isolierschicht aus einem geeigneten lockeren Material, wie beispielsweise
körpers-ausgeblasen werden kann.Kieselgur Quarz-oder Aabestmehl bzw. Asbeatflocken besteht die bei der Zündung desAnsündsatzes des nächstfolgenden Einzel- ..' - Eine weitere zweckmässige Ausgestaltung besteht darin, dass sämtliche für den Betrieb des pyrotechnischen Körpers erforderlichen Öffnungen durch ein wasserdichtes Material mit niedrigem
Ausserdem ist es - wie erwähnt - zweckmässig, wenn der Schieber oder die sonstige mechanische Vorrichtung zum Absperren des Feuerwegs für den Folgezündsatz derart ausgebildet bzw. auge= ordnet ist, dass die Betätigung aus sicherer Entfernung mit Hilfe einer Reißleine, eines Drahtes od.dgl. erfolgen kann Schliesslich kann es auch vorteilhaft sein, @wenn der Schieber oder die sonstige Absperrvorrichtung eine Lagesicherung,Schmelzpunkte wie beispielsweise aufgelötet Folien oder Bleche aus Zinn oder Zinks verschlossen sind. nockens od.dgl. aufweist, deren Widerstand bei Betätigung der Absperrvorrichtung zu überwinden ist.beispielsweise in Form eines Sicherungsdrahtes eines Brems- - Der Gegenstand der Neuerung sei an Hand der beigefügten Zeichnung näher erläutert, die in einer schematischen, teilweise geschnittenen und teilweise weggebrochenen Seitenansicht zwei aufeinandergesetzte pyrotechnische Körper gemäss der Erfindung zeigte
auf der Grundlage der Berger-Mischung (Hexachloraethan und Zinkstaub)beschriebeneDasdargestellte Ausführungsbeispiel ist für pyrotechnische Sätze aller Art geeignet ; im nachfolgenden sei es jedoch im Hinblick auf die Verwendung in grösseren zusammensetz-bzwo zusammenkoppelbaren Körpern zur Erzeugung von künstlichem Nebel Unterteil eines jeden Körpers befindlichen Folgezündsatz, der zur Erzeugung des Zündstrahls dient, mit einem gelochten Schieber 9 der im herausgezogenen Zustand dem Feuerstrahl den Weg versperrt. Im Oberteil eines jeden Körpers befindet sich der Anzündsatz, der in-an sich bekannter Weise mit einem Abreißzünder gezündet werden kann, bei offenem Schieber des vorgeschalteten Körpers jedoch von dem Zündstrahl entzündetDie eigentliche Zündvorrichtung besteht hierbei aus dem im dem Folgezündsatz 3 liegte 5 ist der verstellbare Schieber mit Loch und 6 ein Behälter in dem der Folgezündsatz 3 untergebracht ist.wird und seinerseits die Berger-Mischung in Gang bringto Die Blechbüchse 1 enthält-etwa in der Mitte des Bodens und desDeckels-je ein Lochg das mit einem Zinkblech 13 bzwo 14 verschlossen ist. Die pyrotechnischen Körper sind untereinander vollständig gleichartig ausgebildet ; zur Verdeutlichung der Darstellung sind die Bezugszeichen des unteren Körpers mit demIndex"a"versehen. 2 ist der Ansündsatz 3 der Folge- Zündsatz 4 ein aufscrunelzbares Abdeckblechj das gegenüber - In den Behälter 6 ragt ein kurzes Rohr 7 mit beispielsweise 8 mm lichter Weite hinein, das mit einer aufgeklebten Zinnfolie 10 verschlossen ist. Mit 8 ist eine weitere Öffnung von zoBo 5mm Durchmesser im. Behälter 6 bezeichnet, durch die eine
Lunte oder Zündschnur 9 hindurchgeführt sein kann die die L ade dsch hgeS dze Verbindung des Folgezündsatzes 3 mit dem Hauptsündsatz 11 herstellte Ausserdem. ist eine Isolierschicht 12 aus losem und leicht ausblasbarem Material vorgesehen, die eine unmittelbare Wärmeübertragung vom Körper 1 auf den Körper 1a verhindert. Der Abreißzünder mit Lunte-15 und Bedienungsknopf 16 dient zur Initialzündung. Der Schieber 5 kann mit einem Ring 11 zur unmittelbaren Betätigung oder zum Anbringen einer Reißleineg eines Drahtes od. dgl. versehen sein Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt : NachBetätigen des Abreißzünders mittels des Bedienungsknopfs 16 ül ; LaA ün dep das wird über die Lunte 15 der Anzündsatz 2 entflammte der das Zinkblech 4 und 14 über dem Abzugloch aufschmilzt und das Berger-Gemisch 11 entzündete Sobald das Berger-Gemisch bis zur Lunte 9 heruntergebraruit ist, entzündet sich diese Lunte und bringt den in der Büchse 6 befindlichen Fortzündaatz 3 zur Reaktion. Die dabei entstehenden Flammgase entweichen zum kleineren Teil durch das Loch 8 nach oben, zum größeren Teil I blech 4. a der darunterliegenden Büchse 1a auf das Zink= blech 4a der darunterligenden Büchse 1a auftreffen sofern der Schieber5 eingeschoben. ist und sich seine Öffnung mit der Mündung des Rohres 7 deckt. Dadurch wird der darunterliegende Teil der Anzündmasse 2a entzündet. Diese bringt sowohl das darüberliegende Zinkblech 14a des Körpers 1a als auch die Unter- seite 13 des darüberlie'genden Körpers 1 zum Schmelzeno Der sich hierbeientwickelnde Rauch bläst die lockere Isolierschicht 1-2 herausund ergibt damit einen freien Durchgang nach anssen. herausgezogene dadurch wird den Flammgasen des Folgezündsatzes 3 der Weg zum nächsten Körper versperrt, so dass die Folgezündung unterbrochen ist. Nach Bedarf kann der nicht gezündete pyrotechnische Körper wiederum. mit einem Abreißzünder gezündet werden. Wichtig ist dabei, dass der Durchmesser der Öffnung 8 wesentlich geringer gewählt ist als derjenige des Rohres 7, und zwar so, dass ein genügender Flammstrahl zum Aufschmelzen des Zinkblechs 4a erzeugt wird und nicht ein zu grosser Teil der Flammen durch die Öffnung 8 entweichto Andererseits soll dieSoll das Weiterzünden verhindert werden, so wird der Schieber 5 an dem gerade brennenden pyrotechnischen Satz bis zum Anschlag zu lassen, dass eine Explosion des Behälters 6 mit Sicherheit vermieden wird. Dabei ist es auch wichtige dass der Fortzündsatz ein Gemisch solcher Stoffe enthalte die nach der Zündung zwar schnell, aber nicht explosionsartig miteinander reagieren, um einen ausreichend gebündelten und gerichteten Feuerstrahl zum Aufschmelzen des Zinkblechs 4a zu erzielen.Öffnung 8 noch weit genug sein um bei geschlossenem Schieber dieVerbrennungsgase des Ansündaatzes 3 so schnell entweichen - Durch das Einschliessen des gesamten pyrotechnischen Satzes in eine Blechbüchse 1 mit wasserdicht aufgelöteten Abdeckblechen oder-folien aus Zink bzw. Zinn ergibt sich eine gute Lagerfähigkeit und eine hohe Betriebssicherheit des pyrotechnischen Satzes auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen.
: SSSBERSS.
Claims (3)
- S c h u t z a n s p r ü c h e
weist9 der gegenüber dem Anzündsatz (2a) des nächstfolgenden Einzelkörper (Da) durch mindestens eine vom Folgezündeatz (3) zerstörbare Trennschicht z.B. ein Abdeckblech (4a) aus Zink od.dgl. und einen gelochten Schieber (5) oder eine sonstige geeignete mechanische Vorrichtung zum wählbaren Absperren des Feuerwegs für den Fortzündsatz (3) zum benachbarten Anzündsatz (2a) abgeteilt bzw. abschirmbar ist.10-Vorrichtung zur automatischen Folgezündung einer Mehrzahl Nlo ATor g sut automs n P Undlmg e eX zusammensetzbarer pyrotechnischer Körper, dadurch gekenn- zeichnete dass jeder Einzelkörper (1) ausser einem an einer Aussenwandung angeordneten Anzündsatz (2) einen an der gegen- überliegenden Wandung angeordneten Folgezündsatz (3) auf- - 2. Vorrichtung nach Anspruch Ig dadurch gekennzeichnet, dass der
büchse (6) mit einer durch eine zerstörbare Abdeckschicht verschlossenen Öffnung, vorzugsweise einem Ausstoßrohr (7), angeordnet ist, und dass der Behälter (6) eine zweite Öffnung (8) aufweist, deren Querschnitt geringer gewählt ist als der der Ausstoßöffnung (7).Folgezündsatz (3) in einem eigenen Behälter8 zeRo einer Blech- - 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite kleinere Öffnung (8) eine Lunte oder Zündschnur (9) aufnimmt, die den Folgezündsatz (3) zünden kann, sobald die Brennzone des pyrotechnischen Hauptsatzes (11) die Lunte. oder Zündschnur (9) erreicht.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzündtemperatur sowohl des Folgezündsatzes (3) als
Wandung jedes Eionzelkörpers (1) eine Isolierschicht (12) vorgesehen ist, in die der Behälter (6) mit dem Folgezündsatz (3) eingebettet sein kann.auch der Lunte oder Zündschnur (9) so hoch gewählt ist dass eineEntzündung nicht schon durch die Leitungswärme erfolgen kann. 5o Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-4 dadurch gekennzeichnete dassan der dem nächstfolgenden Einzelkörper (Da) zugewandten 60 Vorrichtung nach Anspruch 5 ? dadurch gekennzeichnete dass die Isolierschicht (12) aus einem geeigneten lockeren Material, wie beispielsweise Kieselgur Quarz- oder Asbestmehl bzw.Aabestflocken besteht die bei der Zündung des Ansünd- satzes (2a) des nächstfolgenden Einzelkörpera (la ausgeblasen werdenkarui. -Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-6 dadurch gekennzeichnete dass sämtliche für den Betrieb des pyrotechnischen Körpers (1 - bzwa 1a) erforderlichen Öffnungen durch ein wasserdichtes Material mit niedrigem Schmelzpunkte wie beispielsweise aufge- lötete Folien oder Bleche aus Zinn oder-Zink, verschlossen sindo 80 Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-72 dadurch gekennzeichnete dass der Schieber (5) oder die sonstige mechanische Vorrichtung zum Absperren des Feerwegs für den Folgezündaatz derart aas- gebildet bzw. angeordnet istg dass die Betätigung aus sicherer Entfernung mit Hilfe einer Reißleine eines Drahtes od. dgio erfolgenkann. j 9& Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 u. nd folgenden dadurch gekenn- zeichnetdass der Schieber (5) oder die sonstige Absperr- vorrichtung eine Lagesicherung beispielsweise in Form eines r SicherungsdrahteSg eines Bremsnockens ododgl. auiweist deren Widerstand bei Betätigung der Absperrvorrichtung zu. überwinden ist.
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