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Lichtbecher.
Die Neuerung betrifft einen Lichtbecher für Kerzen, z. B. zur Verwendung für Gartenbeleuchtung
oder andere Beleuchtungszwecke.
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Bisher sind derartige Lichtbecher, gleichgültig, ob aus Glas, Pappe
oder Formstoff, als sowohl oben wie unten offene Zylinder hergestellt worden, die
in einem aus Metall hergestellten ringförmigen Halter angebracht sind, der wiederum
mit Unterstützungen verschiedener Art versehen werden kann. Einige Halter sind somit
zur direkten Anbringung auf einer Unterlage gestaltet, während andere mit einem
Spiess versehen sind, der in die Erde gesteckt werden kann. Die gleichen Lichtbecher
können für Halter verschiedener Art benützt werden. Die Notwendigkeit, solche Halter
zu benützen, hat jedoch die bisher bekannten Lichtbecher verhaltnismässig teuer
gemacht.
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Der Zweck der Neuerung ist einen Lichtbecher für Kerzen hervorzubringen,
der keines besonderen Halters
bedarf und deshalb billig herzustellen
ist, umso mehr, als er zweckmassig aus Formstoff hergestellt werden kann.
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Cerass der Neuerung ist ein derartiger Lichtbecher dadurch erzielt,
dass er einen geschlossenen Boden mit Luftlöchern ausweisst, welcher Boden ausserdem
mit einem Vorsprung versehen ist, worin es eine nach aussen offene Ausbohrung für
die Aufnahme eines Spiessendes gibt, der mit seinem anderen Ende z. B. in die Erde
gesteckt werden kann, so dass der Lichtbecher ohne Verwendung eines besonderen Halters
von diesem Spiess getragen werden kann.
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Der Lichtbecher kann jedoch auch unabhängig von einem Tragspiess angebracht
werden, z. B. in einer Vase oder zwischen Zweigen.
| Am zweckmassigsten ist es, dass die Ausbohrung |
nach innen hin geschlossen ist, oder hier mit einer Verengung versehen ist, so dass
der Spiess nicht durch die Ausbohrung hindurchgeführt werden kann, und der Becher
auf dem oberen Ende des Spiesses sicher festgehalten wird.
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Besonders zweckmässig dürfte es sein, wenn der Vorsprung aus einem
von Boden nach aussen ragendem Zapfen besteht, der dazu dient, den Lichtbecher ohne
Anwendung eines Spiesses an Stellen anbringen und festhalten zu können, wo die bisher
bekannten Lichtbecher nur mit Schwierigkeiten befestigt werden konnten, z. B. in
Kerzenhaltern, in Bäumen mit dem Zapfen in einer Zweigs palte festgehangt, und überhaupt
überall, wo eine Vertiefung vorhanden ist, in die der Zapfen eingreifen und den
Lichtbecher somit festhalten kann.
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Um sicherzustellen, dass die durch die Luftlöcher einströmen kann,
dürfte es weiterhin zweckmässig sein, dass der Boden auf der Innenseite mit einer
Anzahl von Unterstützungsvorsprüngen für die Kerze versehen ist.
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Eine Ausführungsform des neuen Lichtbechers ist auf der Zeichnung
veranschaulicht. Es zeigt : Fig. 1 einen senkrechten S hnitt durch den Lichtbecher,
der auf einem Spiess angebracht ist, und Fig. 2 den Lichtbecher von oben gesehen.
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Der gezeigte Lichtbecher hat eine nach oben sich etwas konisch, erweiternde
zylindrische Aussenwand 10 und einen Boden 12. Der Boden 12 ist mit einer Anzahl,
in der gezeigten Ausführungsforn mit vier Einströmungsöffnungen 14 versehen, durch
welche Luft in den Becher strömen kann.
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Die Oberseite des Bodens 12 ist mit sternförmig angebrachten Vorsprüngen
16 versehen, zur Unterstützung einer von einem Foliebecher oder einen ähnlichen
dünnen Metallschale umgebenen Kerze 18.
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Auf der Unterseite des Bodens 12 ist ein zylindrischer Zapfen 20
angeordnet, der eine Ausbohrung 22 ausweisst, die bei der gezeigten Ausführungsform
oben geschlossen ist. In diese Ausbohrung 22 kann ein Spiess 24 eingeführt werden.
Die Ausbohrung 22 kann jedoch auch ganz durch den Boden 12 verlaufen, müsste jedoch
in diesem Fall vorzugsweise oben eine Verengung haben, die als Anschlag für den
Spiess 24 dienen kann.
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Der Zapfen 2C kann auch selbst dazu dienen, den
Lichtbecher
zu tragen, z. B. bei Anbringung in einem Kerzenhalter oder einer anderen Einrichtung,
die oben eine Öffnung oder ein Loch ausweisst.
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Die Neuerung ist nicht an die gezeigte Ansführungsform gebunden,
die innerhalb des Rahmens der Neuerung auf viele verschiedene Weisen geändert werden
kann. Der Becher 10, 12 kann somit viele verschiedene äussere Formen gegeben werden.
Es ist auch nicht notwendig, dass sich der Zapfen von Boden 12 nach unten erstreckt.
Es steht dem nichts im leve, dass er auf der Oberseite des Bodens 12 angeordnet
sein kann. In diesem Falle müssten die Oberfläche des Vorsprungs 16 oder entsprechender
Vorsprünge in gleicher hohe wie das oberste Ende des Zapfens liegen, und die Unterseite
des Bodens mit Stützvorsprüngen versehen sein, so dass Luft unter den Boden eindringen
kann. Ein derartiger Becher kann auch auf einer ebenen Fläche, z. B. einem Tisch
stehen und doch, wenn man es wünscht, auf einen Spiess angebracht werden.